Aktuelles aus dem Jagdverein

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Gelungene Fuchswoche – 66 Füchse erlegt!
10.02.2012

Auch im Januar 2012 hatte der Jagdverein Hubertus Gießen und Umgebung e.V. wieder zur Teilnahme an einer „Fuchswoche“ aufgerufen.

Der Jagdverein Hubertus Gießen und Umgebung e.V. unterstützt so die Veterinärämter im Rahmen Ihrer wissenschaftlichen Untersuchungen der erlegten Füchse auf die für den Menschen gefährlichen Krankheiten Tollwut und Fuchsbandwurm.
Weiterhin hat das Institut für Parasitologie in Gießen, Herr PD DR. Carlos Hermosilla um eine Anzahl von Füchsen für eine Prävalenzstudie zu zoonotisch-relevanten und wirtsspezifischen Parasitosen von Füchsen aufgefordert und gebeten Kotproben der erlegten Füchse zu entnehmen.
Dieser Bitte sind die heimischen Jäger gerne nachgekommen und haben dazu einen sinnvollen Beitrag zur Erhaltung einer gesunden Flora und Fauna geleistet! Auch das Niederwild und die Bodenbrüter sind überaus dankbar für die Reduzierung ihrer Fressfeinde.

Über 150 Teilnehmer aus dem Jagdverein Hubertus und den Hegegemeinschaften fanden sich auf dem vereinseigenem Schießstandgelände in Garbenteich zum Strecke legen ein und der 1. Vorsitzende Dieter Mackenrodt konnte beachtliche 66 Füchse, 2 Waschbären, 1 Marder, 16 Rabenkrähen und 16 Elster auf der Strecke zählen.

Unter großer Beteiligung seitens der Jägerschaft und auch der Hegegemeinschaften war trotz extremer Kälte bei Ansitz- und Baujagd intensiv dem Fuchs nachgestellt worden.

Der Vorsitzende begrüßte große Besucherschar und auch das Bläsercorps des Jagdvereins Hubertus Gießen unter der Leitung von Oswald Henzel und dankte für die dargebotenen Jagdsignale und allen helfenden Händen die das „Strecke legen“ in Garbenteich zu einer gelungenen Abschlussveranstaltung der „Fuchswoche 2012“ gemacht haben.

Dieter Mackenrodt hinterfragte bei seiner Begrüßung wer oder was – außer der Jagd – überhaupt in der Lage sei, die hohen Fuchspopulationen unter den gegeben Umwelt-bedingungen zu kontrollieren bzw. zu reduzieren?
Allein schon die hohe menschliche Besiedlungsdichte mit dem extrem dichten Straßennetz und Eisenbahntrassen bescheren dem Fuchs in Hessen auch im härtesten Winter offenbar einen ausreichend gedeckten Tisch.
Hinzu kommt die Tatsache, dass die Populationsdichten des Fuchses zumindest regional noch immer weit unterschätzt werden, denn nur ein mehr oder minder geringer Teil der Gesamtpopulationen Reinekes ist für uns sichtbar. Dies wird nicht zuletzt immer wieder an den Streckenergebnissen aus Revieren sichtbar, in denen intensiv Fangjagd betrieben wird.

Bilanzierend bleibt festzuhalten, dass außer der Jagd aktuell kein Faktor erkennbar ist, die hohen bis sehr hohen Populationsdichten des Fuchses in unserem Land nachhaltig (!) zurückschrauben und auf einem, auch aus Sicht des Artenschutzes, angemessen niedrigen Niveau halten zu können.

Der Erfolg des Fuchses in der mitteleuropäischen Kulturlandschaft liegt in seiner extrem ausgeprägten Anpassungsfähigkeit und seiner hohen Reproduktionsrate bei sehr geringem Raumanspruch begründet. Vor allem die letzten beiden Faktoren gilt es zu verinnerlichen.

Der Hubertus-Vorsitzende sprach deutliche Worte, dass u.a. jeder erbeutete Fuchs eine Entlastung vornehmlich für die Junghasen aber auch jeden Bodenbrüter von der Lerche angefangen bis zum Fasan und Rebhuhn ist, weil ganz einfach ein Beutegreifer weniger frisst. Jeder Experte weiß, wie intensiv ein Fuchs sein Revier absucht und Studien haben ergeben, dass die Erstsätze der Junghasen so gut wie keine Chance haben weil die Deckung noch zu niedrig ist. Und wenn der Fuchs die kleinen krabbelnden Junghasen noch nicht wittert so erblickt sie die Rabenkrähe.

Dieter Mackenrodt dankte dem Forstamt Wettenberg, der Hegegemeinschaft Gleiberger Land, Hegegemeinschaft Grüningen, EJB Bubenrod, Revier Birklar, Revier Oppenrod, Revier Reiskirchen/Lindenstruth, der Studentischen Jagdgemeinschaft Gießen, den Revieren Geilshausen und Lohra, EJB Hirschpark-Appenborn, dem Revier Staufenberg, der Hegegemeinschaft Grünberg, Revier Obbornhofen, Revier Fellingshausen, Revier Ruttershausen, Revier Alten- Buseck und dem Revier Laubach/Münster für die Beteiligung an den Fuchswochen.
Die große Bereitschaft der Teilnehmer an der verstärkten Fuchsbejagung verbunden mit stundenlangem Ansitz bei sehr frostigen Temperaturen zeugen von einem hohen Verantwortungsbewusstsein der Hubertus-Vereinsmitglieder.
Der „Hubertus-Chef“ dankte daher allen Mitwirkenden im Namen des Gesamtvorstandes für ihre Beteiligung und lud alle Teilnehmer zu anschließendem Speis und Trank mit gemütlichem Beisammensein in das Vereinsheim bei „Hanne“ Schmidt ein.
Hier hatte Daniel Seller für die Teilnehmer einen leckeren Szegediner Gulasch vorbereitet.

Prof. Dr. Hermosilla und Doktorantin Frau Schuck begannen im Anschluss vor Ort mit den Untersuchungen und entnahmen noch auf der Strecke am Schießstand die Kotproben der Füchse.

Die traditionelle Veranstaltung endete mit einem geselligen Ausklang und regem Erfahrungsaustausch im Vereinshaus am Schießstand.
Für alle Beteiligten war klar: Auf ein Neues im nächsten Jahr!

Tierseuchenbekämpfung - Wild - Informationen zum Schmallenberg Virus
06.02.2012

Sehr geehrte Damen und Herren,

anbei finden Sie Informationen zum Schmallenberg-Virus . Das Friedrich-Löffler-Institut bittet darum, dass Jäger auf missgebildete Kitze und Kälber achten sollen. Da im Landkreis Gießen das Virus in Schafhaltungen nachgewiesen wurde, ist davon auszugehen, dass auch Wildwiederkäuer im Landkreis Gießen von der Infektion betroffen sind.
Missgebildete Kitze und Kälber sollten in Absprache mit meiner Behörde (Amt für Veterinärwesen und Verbraucherschutz Tel. 0641-9390-62-00) beim Landesbetrieb Hessisches Landeslabor zur Untersuchung eingereicht werden.

Für das Wildschweinepestsmonitoring müssen weiterhin aus dem Landkreis Gießen 30 Proben pro Halbjahr eingesandt werden.
Im 1. Halbjahr 2011 wurden 110 Proben (verstärktes Monitoring im Westkreis bis zur KW 6) und im 2. Halbjahr 2011 42 Proben zur Untersuchung eingereicht. Im 2. Halbjahr wurden davon 34 Proben auch auf die Aujeszky-Krankheit untersucht. Es gab keine positiven Befunde im Landkreis Gießen.

Für das Tollwutmonitoring standen im Jahr 2011 im Landkreis Gießen 48 Füchse und 4 Marderhunde zur Verfügung. Tollwut konnte in keinem Fall nachgewiesen werden.
Für das Tollwutmonitoring gilt weiterhin, dass verendete, verhaltensauffällige, kranke, abgekommene oder sonst auffällig erlegte Füchse, Marderhunde und Waschbären angeliefert werden sollen. Gesund erlegte Tiere müssen nicht zur Untersuchung abgeben werden, da bei diesen Tieren nicht davon auszugehen ist, dass sie mit Tollwut infiziert sind.

Im Rahmen des Wildvogelmonitorings für Geflügelpest (Köpfe oder Tierkörper von Stockenten, Graugänsen oder Nilgänsen) wurden in der Zeit vom 1.9.2011 bis 15.01.2012 leider keine Proben von Jagdausübungsberechtigten eingesandt. Grundsätzlich ist es erforderlich, dass 15 Köpfe oder Tierkörper zur Untersuchung eingereicht werden. Ich hoffe, dass wir im Jagdjahr 2012 in diesem Bereich mehr Erfolg haben.

Ich möchte mich an dieser Stelle nochmals für Ihre Mithilfe beim jährlichen Monitoring bedanken und hoffe auch in diesem Jahr auf Ihre tatkräftige Mithilfe.

Mit freundlichen Grüßen

Im Auftrag
gez.
Dr. Stefanie Graff

Landkreis Gießen
Die Landrätin
FD Amt für Veterinärwesen und Verbraucherschutz
Rodheimer Str. 33
35398 Gießen

11. Messe „Jagen - Reiten - Fischen - Offroad“
vom 2. bis 4. März 2012 im Messezentrum Hessenhalle Alsfeld

06.02.2012

Die 11. überregionale Fachmesse „Jagen - Reiten - Fischen - Offroad“ lädt vom 2. bis 4. März 2012 (Freitag bis Sonntag) ins Messezentrum Hessenhalle Alsfeld (Vogelsbergkreis) ein. Über 200 Fachaussteller halten bei der überregionalen Informations- und Verkaufsmesse auf zirka 8.000 Quadratmetern Hallenfläche und dem Freigelände die gesamte Produktpalette der vier Ausstellungssparten feil. Jagdreiseveranstalter bieten Jagdreisen – unter anderem nach Namibia –an. Zudem werden eine Repetierbüchse Merkel Helix (nur für Erwerbsberechtigte), hochwertige Jagdoptik, ein Waffentresor, ein Rehbock-Abschuss und Drückjagdsitze gratis unter den Besuchern verlost. Die Eintrittskarte gilt als Los.
Tipps und Kniffs zur Krähenbejagung gibt der erfahrene norddeutsche Berufsjäger Immo Ortlepp. Zugleich stellt er auf der Aktionsbühne die Ausrüstung vor, die eine erfolgreiche Lockjagd auf diese schwarzen Gesellen überhaupt erst ermöglicht. Diese Utensilien können am Messestand des größten deutschen Verlags für Jagd- und Naturliteratur, Neumann-Neudamm (Melsungen), erworben werden. Das Repertoire von Immo Ortlepp, der 2008 die deutsche Meisterschaft im Hirschrufen gewonnen hat, umfasst auch die Lockjagd auf andere Wildarten, die Niederwildhege, Raubwildbejagung und Fallenjagd. Der Berufsjäger moderiert zudem auf der Aktionsbühne das Rahmenprogramm.
Auf einem Testparcours können Allradfahrzeuge auf ihre Reviertauglichkeit erprobt werden. Im Laser-Schießkino „erlegen“ die Besucher Rot- und Schwarzwild. Ein versierter Koch bereitet auf der Schaubühne Wildgerichte zu und gibt Tipps zur Herstellung von Wildwurst und –schinken. Fachleute führen das fachgerechte Zerwirken des Wilds für die Küche vor. Darbietungen des Ordens Deutscher Falkoniere, Komturei Hessen, mit seinen edlen „Jägern der Lüfte“, Jagdhunde-Vorführungen und Auftritte der Jagdhornbläser komplettieren das Programm. Vorstandsmitglieder und Fachleute des Landesjagdverbandes und der Berufsjäger des LJV-Aus- und Fortbildungszentrums Kranichstein beantworten die Fragen von Jägerinnen und Jägern und beraten Interessenten über den Erwerb des Jagdscheins.



Die Reiter führen am Samstag (3. März) und Sonntag (4. März) im Hessischen Pferdezentrum eine rasante Pferde-Gala mit viel Action-Szenen vor. Dabei dürfte für Jäger und Falkner die spektakuläre Show „Knights and Hawks“ („Krieger und Adler“) von besonderem Interesse sein: Erstmals reiten Jennifer Döll und Detlef Kotsch (Nidderau/Main-Kinzig-Kreis), selbst Jäger und Falkner, vom Showteam Falkenreiter Deutschland diese Darbietung in Alsfeld. Dabei führen sie fünf Greife – teilweise im freien Flug – vor.

Der Verband hessischer Fischer führt an einem Pool in die Kunst des Fliegenfischens ein.
Der Messe sind erstmals die „Hessischen Brennzholztage“ angegliedert, bei denen Aussteller die Technik rund um Erwerb und rationellen Einsatz dieses nachwachsenden Rohstoffs für Heizzwecke vorstellen.

Die 11. überregionale Jagdmesse, zu der etwa 12.000 Besucher erwartet werden, ist täglich von 9.30 Uhr bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet erneut nur 7 Euro und ist für Kinder bis 14 Jahren frei. Das Messezentrum Hessenhalle Alsfeld liegt unmittelbar an der Abfahrt Alsfeld-West der A 5 Frankfurt - Kassel. Rund 3000 kostenlose Parkplätze stehen bereit.

Weitere Informationen zur „Jagen - Reiten - Fischen - Offroad“ gibt es bei der Hessenhalle Alsfeld GmbH, An der Hessenhalle 1, 36304 Alsfeld, Tel. (06631) 784-29, Fax: (06631)784-24, E-Mail; info@hessenhalle-alsfeld.de , Internet: www.jagdmesse-alsfeld.de .

Sonderausstellung "Präparierte heimische Wildtiere und Tierbilder von Georg Baumhakl" im Heimatmuseum Rodheim-Bieber
02.02.2012

Mit der Ausstellung „Präparierte heimische Wildtiere und Tierbilder von Georg Baumhakl“ möchte der Heimatverein Rodheim-Bieber in Zusammenarbeit mit dem Jagdverein Hubertus Gießen und Umgebung e.V. besonders Kindern und jungen Menschen die Vielfalt der heimischen Tierwelt näher zu bringen und sie animieren, sich für deren Erhalt einzusetzen.
Die Älteren sollen an die vielfältige Tierwelt ihrer Heimat erinnert werden, dass es sich lohnt, sich nicht nur für den Fortbestand der Tierwelt in Afrika einzusetzen, sondern auch für Tiere vor der eigenen Haustür. Das sagte der Vorsitzende des Heimatvereins Rodheim-Bieber, Helmut Failing, während der Eröffnung der Ausstellung im Heimatmuseum in Rodheim-Bieber.

Die Ausstellung ist bis zum 9. April jeweils sonntags von 15 bis 17 Uhr geöffnet. Sondertermine z.B. für Kitas und Schulklassen können unter Tel. 06409-9215 vereinbart werden.



Helmut Failing begrüßte zur Eröffnung über 50 Besucher. Den passenden musikalischen Rahmen setzte das Jagdhornbläsercorps des Jagdverein Hubertus Gießen und Umgebung e.V. unter der Leitung von Oswald Henzel.
Schon an der Eingangstür grüßt die Besucher ein stattliches Wildschwein. Blickfang der Ausstellungen sind die Vitrinen in der Raummitte mit Rebhuhn, Schleiereule, Grünspecht, Uhu, Gänsesäger, Wiesel und Eisvogel. Neben den Tierpräparaten sind 19 Bilder des europaweit bekannten Heuchelheimer Tiermalers Georg Baumhakl zu sehen. Seine faszinierenden Bilder zeigen Tiere in ihrem natürlichen Bewegungsablauf, zum Beispiel Fuchs, Luchs und Auerhahn. Zu sehen sind auch Bilder mit dem Titel “Hochflüchtig“ mit einigen Wildschweinen oder „Der Angreifer“ (Fuchs).
Freundlicherweise stellte Dieter Mackenrodt, der ehemalige Biebertaler Förster Peter Moos, die Jäger Jürgen John, Ingo Pfaff sowie Adolf Gareis Tierexponate für die Ausstellung zur Verfügung. Von dem Tierpräparator Thilo zur Löwen kamen die großen Präparate.

Dieter Mackenrodt führte bei der Begrüßung aus, dass der Jagdverein Hubertus Gießen und Umgebung e.V. und er persönlich gerne die Ausstellung unterstützt haben. Er dankte dem Heimatverein mit seinem Vorsitzenden für sein Engagement für den Naturschutz und hofft , dass viele Kinder und Schulklassen diese Ausstellung besuchen. Denn nur die Kinder, die die Tierwelt kennen und/oder eine persönliche Beziehung zu ihnen aufbauen, werden bereit sein, sich in Zukunft ernsthaft und mit Engagement für deren Erhalt einzusetzen.
Es ist gut, wenn sich die Jäger, Förster und Vereine wie der Heimatverein mit deren Vorsitzenden Helmut Failing für den Naturschutz engagieren. Sie bringen ein hohes Maß an Fachkompetenz aber auch eine große Liebe für die heimische Natur und Tierwelt mit, so der Hubertus-Vorsitzende.

Infoabend Jungjägerlehrgang 2012/2013 am 21.3.2012
26.01.2012

Der Jagdverein Hubertus Gießen und Umgebung e.V. veranstaltet auch im Jagdjahr 2012/2013 einen Jungjägerlehrgang zur Erlangung des ersten Jagdscheines.
Die Erfolge der Vergangenheit zeigen, dass die angewandten Lehrmethoden von allen Aspiranten, auch mit unterschiedlichen Vorbildungen, gleich gut angenommen und verarbeitet werden.

Mit unseren Jagdhornbläsern laden wir alle Jagdscheininteressierte
am Mittwoch, den 21. März um 18.00 Uhr
zu einem Informationsabend auf das Gelände des Holz- und Technikmuseums ein.

Dort erwartet Sie eine Vorführung bekannter Jagdgebrauchshunderassen, musikalische Umrahmung unserer Bläsergruppe und eine Informationsveranstaltung

„Jungjägerausbildung bei Hubertus“
durch den Vorstand des Jagdverein Hubertus Gießen mit Ausbildungsleiter Mike Will.
Im Schulungsraum des Holz- und Technikmuseums erläutern wir Ihnen die Fachgebiete der theoretischen Ausbildung, welche dann auch im Wißmarer Holz- und Technikmuseum stattfindet werden.
Vereinseigene Waffen zum Übungsschießen, Teilnahme an Fallen- bzw. Motorsägenlehrgängen sowie Mitwirken bei den herbstlichen Drückjagden in unseren Lehrrevieren machen Ihre Ausbildung zum Jungjäger bei Hubertus zum Erlebnis.
Die wichtige Schießausbildung findet auf unserem Schießstand mit Vereinsheim in Garbenteich statt.

Die Hauptdozenten des Lehrganges 2012/2013 freuen sich am 21. März auf Ihren Besuch.
Weitre Infos unter Jagdschein und beim Ausbildungsleiter Mike Will (Mobil:0177/8219551)

Fuchswoche 2012
20.01.2012

Liebe Mitgliederinnen, liebe Mitglieder,
wir dürfen Sie hiermit herzlichst an die Abschlussveranstaltung der Fuchswoche mit Strecke legen am Schießstand in Garbenteich, Samstag, den 4. Februar 2012 erinnern.
Das Raubwild ist bitte an diesem Tag bis 15.00 Uhr am Schießstand anzuliefern.
Anschließend Fototermin und gemütliches Beisammensein im Vereinsheim.
Unser Jagdhornbläserchor wird die Veranstaltung musikalisch umrahmen.
Für Speis und Trank ist bestens gesorgt (Party-Service Seller)!

Anmerkung:
Für mich persönlich gehören die unendlich vielen Stunden, wie Sie der Fuchs mir geschenkt hat, zu den schönsten meiner jagdlichen Erinnerung:
Schneeverhangen Baum und Sträucher,
Stille herrscht in Wald und Flur,
auf dem tiefen weichen Teppich,
sieht das Aug` die Perlenschnur.
Reineke, vertrauter Räuber,
schnürt im Wald und auch am See,
welch ein wunderbarer Anblick,
roter Fuchs auf weißem Schnee.


Waidmannsheil
Dieter Mackenrodt

Satzungsänderung (§12) für JHV am 31. März 2012
15.01.2012

Information zum Entwurf aktualisierter §12 der Satzung für die JHV am 31. März 2012:

1. Absatz bleibt.
2. Absatz Änderung:
Im Fall der ordnungsgemäß beschlossenen Auflösung oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das gesamte Vereinsvermögen an eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder eine andere steuerbegünstigte Körperschaft zwecks Verwendung für die in § 2 der Satzung genannten Zwecke.

Satzung

Infoabend Abrichte- und Führerlehrgang 2012
15.01.2012

Wir bitten alle Hundeführer unseres Vereins (und Gäste), die in diesem Jahr an unserem Abrichtelehrgang teilnehmen möchten, sich bitte am 29.Februar 2012 um 19 Uhr zu einem Infoabend  im Bürgerhaus  in Atzbach einzufinden.

Informationen können gerne auch bei Dieter Kraft (Tel.06441-6691791, Mobil 0170-7743948) erfragt werden.

Landwirte und Jäger treten in einen gemeinsamen Dialog über erneuerbare Energien
Besichtigung der landwirtschaftlichen Biogasanlage auf dem Birkenhof in Atzenhain
02.01.2012

„Entgegen der landläufigen Meinung trägt das Betreiben einer landwirtschaftlichen Biogasanlage nicht dazu bei, Monokulturen in der Natur zu verstärken“, stellte Berthold Biedenkapp, der Betreiber der Biogasanlage in Atzenhain zu Beginn der Besichtigung seines Betriebes fest.
Auf Initiative des Naturschutzausschusses des Jagdvereins Hubertus Gießen und Umgebung e.V. trafen sich dort interessierte Jäger und Landwirte, um in einen gemeinsamen Dialog über das Pro und Kontra von erneuerbaren Energien zu treten.

Berthold Biedenkapp führte durch die einzelnen Stationen der Anlage, die mit 40 % Gülle und Mist, sowie mit 20-30 % Gras (3. Schnitt) und mit 30 % Mais bestückt wird. Das dort entstehende Gas treibt einen Generator an, der Strom produziert. Die dabei entstehende Wärme wird dazu genutzt, in Kooperation mit einem holzverarbeitenden Betrieb Brennholz zu trocknen. Den produzierten Strom speist Biedenkapp in das Netz der Stadtwerke Gießen ein.
Die Familie Biedenkapp setzt mit der Investition der Anlage auf einen Mehrgenerationenvertrag. Auch in dritter Generation soll der Betrieb rentabel wirtschaften können. Die Alternative wäre die Verdoppelung des Viehbestandes gewesen, was auch bedeutet hätte, die Anbaufläche von Mais zu erhöhen.


Das nun beschlossene Konzept des Betriebes geht davon aus, dass durch die Biogasanlage die Gülle des Betriebes verarbeitet werden und die Anbaufläche von Mais im Rahmen der zulässigen Flächenbegrenzung bleiben kann. Zudem bleiben 8 ha Brachfläche bestehen.
Alternative Energien als Zukunftskonzept sind Teil des gesellschaftlichen Denkens geworden wie das Beispiel des Birkenhofes zeigt. Klar ist aber auch, dass der erhöhte Maisanbau besonders von Seiten der Jägerschaft auch kritisch gesehen wird. Große zusammenhängende Anbauflächen sind fast nicht mehr zu bejagen und auch nicht gegen Wildschaden zu schützen. Die Artenvielfalt geht zurück und bietet Wildtieren ein geringeres Nahrungsangebot. Die bewusste Begrünung von Randstreifen sowie die Einsaat von Wildblumenmischungen auf Wirtschaftsflächen könnten da durchaus Abhilfe leisten, gab Ottfried Weber, Vorsitzender des Ausschusses für Naturschutz im Jagdverein Hubertus Gießen und Umgebung e.V. zu bedenken. Außerdem wies er darauf hin, dass die Ackerflächen durch Zusammenlegungen immer größer werden und mancher Weg dabei zum Opfer fällt. Dem gegenüber steht das Bemühen der Landwirte rentabel wirtschaften zu wollen, um auch für die Zukunft den Betrieb zu erhalten. Fest steht, dass die Weiterentwicklung von Alternativkulturen, die den Mais mit seinem hohen Energiewert ersetzen könnten, noch ganz am Anfang steht, aber der Dialog von Naturschützern, Jägern und Landwirten durch die Veranstaltung auf dem Birkenhof auf einen guten Weg gekommen ist, stellten alle Teilnehmer am Ende bei Kuchen und Kaffee fest.

 


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