
Aktuelles aus dem Jagdverein
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Sonderseite zum
Thema Wildschweinpest
Erfolgreiche Trichinenprobenentnahme-Schulung
bei Jagdverein Hubertus Gießen
08.03.2010
Ca. 40 Jägerinnen und Jäger konnte Dieter Mackenrodt vom
Jagdverein Hubertus,
zur Weiterbildungs- und Schulungsveranstaltung am 02. März 2010 im
Holz-/Technik-museum in Wettenberg bei Gießen zum Thema
"Trichinenprobenentnahme"
begrüßen. Die Organisation der Veranstaltung hatte Ausbildungsleiter Mike Will
übernommen.
Als Referentin konnte Frau Dr. Siegrid Thorius-Ehrler vom Amt für Veterinärwesen
in Gießen gewonnen werden. Ihr gilt der besondere Dank da sie neben ihrer Arbeit
im Veterinäramt Gießen die Zeit fand, in einer Abendveranstaltung den
Vereinsmitgliedern Hubertus Gießen und deren Gäste Wissen über die Biologie und
Verbreitung der Trichinellen zum Aufbrechen der Stücke zur direkten
Probenentnahme und zur weiteren Behandlung der Trichinellenproben (Verpackung,
Anbringen der Wildmarke etc.) vermittelte.
Mit Änderung des Fleischhygienegesetzes und der Fleischhygieneverordnung ist für
interessierte Jäger die Möglichkeit geschaffen worden, an einer Schulung zur
Trichinellenprobenentnahme teilzunehmen.
Den Teilnehmern dieser Schule wird eine Teilnahmebestätigung ausgehändigt.
Diese Teilnahmebescheinigung berechtigt zur Trichinellenprobenentnahme im Kreis
Gießen, aber auch in anderen Landkreisen sowie in anderen Bundesländern,
allerdings muss dann die Übertragung durch das für das jeweilige Revier
zuständige Amt erfolgen.
Die hohe Zahl der Jägerinnen und Jäger zeigte mit ihrem Interesse an der
Schulung, das es das Ziel ist, das „Lebensmittel „Wildbret“ als ein Erzeugnis
von hoher Qualität aus unserer Region bereitzustellen. Dies ist ein Garant für
langfristige, vertrauenvolle und zufriedene Kundenbeziehungen. Jede Maßnahme
zur Sicherung oder Verbesserung der Qualität wird bei den Verbrauchern positiv
bewertet.
Dieter Mackenrodt wies darauf hin, dass die Landkreise und kreisfreien Städte
seit 09.12.2009 die Kosten für die Trichinuntersuchung bei Schwarzwild unter 20
kg Körpergewicht tragen. Er zeigte sich erfreut über die damit verbundene
Anerkennung und Unterstützung der Jägerschaft bei der Schweinepest bzw.
Seuchenprävention. Trichinen sind Erreger, die beim Verzehr zu schweren
Erkrankungen beim Menschen führen können. Deswegen wird jedes Schwein vor dem
Verzehr auf Trichinen untersucht. Die Kostenübernahme der Trichinenuntersuchung
bei Schwarzwild unter 20 kg schafft für die Jäger Anreize, auch Frischlinge
verstärkt zu jagen. Da diese für die Schweinepest besonders anfällig sind, ist
die verstärkte Frischlingsbejagung für die Schweinepest-Seuchenprävention von
enormer Bedeutung.
Im Jagdjahr 2008/2009 wurden immerhin 2860 Wildschweine auf Trichinen beschaut.
Die Jäger sind hierzu verpflichtet. Wenn diese bei Wildschweinen die gesetzlich
vorgeschriebene Trichinenbeschau unterlassen, stellt das eine Straftat dar und
der Jagdschein ist weg.
Daher nehmen die Waidmänner und Waidfrauen nicht nur im Landkreis Gießen die
Angelegenheit sehr ernst.
Dieter Mackenrodt bedankte sich bei der Referentin Frau Dr. Siegrid Thorius-Ehrler
mit einer Flasche Hubertus Hausmarke und lud die Jägerschaft zu weiteren
Fortbildungsveranstaltungen des Vereins in diesem Jahr ein.
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9. Fachmesse - Jagen, Reiten,Fischen
08.03.2010
Die
Jagdhornbläsergruppe des Jagdvereins Hubertus Giessen unter der Leitung von
Oswald Henzel sorgte auf der Informations- und Verkaufsausstellung für Jäger,
Angler und Reiter in Alsfeld für den musikalischen Rahmen und präsentierte sich
auf der Bühne mit musikalischen Leckerbissen. Viele Vereinsmitglieder nutzten
die Gelegenheit Informationen einzuholen, Vorträge zu besuchen und Kontakte
auszutauschen.
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Gelungene Fuchswoche 2010 – 34 Füchse erlegt!
05.03.2010
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In diesem Jahr hatte der Vorstand des Jagdverein Hubertus Gießen und Umgebung
e.V. eine alte Tradition wieder aufgegriffen und die Mitglieder des Jagdvereins
Hubertus sowie Hegegemeinschaften zur Teilnahme an der Fuchswoche 2010
eingeladen.
Der Jagdverein Hubertus Gießen unterstützt so die Veterinärämter im Rahmen Ihrer
wissenschaftlichen Untersuchungen der erlegten Füchse auf die für den Menschen
gefährlichen Krankheiten Tollwut und Fuchsbandwurm.
Mit dieser Aktion wollten die Jäger einen sinnvollen Beitrag zur Erhaltung einer
gesunden Flora und Fauna leisten! Auch das Niederwild und die Bodenbrüter sind
überaus dankbar für die Reduzierung ihrer Fressfeinde.
Unter
großer Beteiligung seitens der Jägerschaft und auch einiger Hegegemeinschaften
wurde bei Ansitz, Bau- und Stöberjagd dem Fuchs intensiv nachgestellt.
Die diesjährigen Wetterbedingungen mit Schnee, Frost und oft klarem
Sternenhimmel und Mond boten gute Voraussetzungen den Fuchs zu bejagen.
Am Ende der Woche (27.02.) konnte der 2. Vorsitzende Dieter Mackenrodt beim
Strecke legen auf dem Vereinsgelände am Schießstand viele Teilnehmer und auch
das Bläsercorps des Vereins Hubertus Gießen unter der Leitung von Oswald Henzel
begrüßen und beachtliche 34 Füchse auf der Strecke zählen.
Ein besonderer Dank geht an dieser Stelle an die HG-Leiter Daniel Seller und
Ottfried Weber und dem „Jagdkönig“ Michael Klee. Dieter Mackenrodt dankte den
Bläsern des Jagdvereins für die dargebotenen Jagdsignale und allen helfenden
Händen, die das „Strecke legen“ in Pohlheim-Garbenteich zu einer gelungen
Abschlussveranstaltung der Fuchswoche 2010 gemacht haben. Hedi Jung hatte sogar
extra eine „Fuchskuchen“ gebacken.
Die nicht zum Gerben der Felle verwerteten Füchse wurden durch Mike Will dem
Kreisveterinäramt zur Untersuchung auf Tollwut und Fuchsbandwurm übergeben.
Die Bereitschaft zur Teilnahme an der verstärkten Fuchsbejagung verbunden mit
stundenlangem Ansitz zur nächtlichen Zeit und bei frostigen Temperaturen zeugen
von einem hohen Verantwortungsbewusstsein der Vereinsmitglieder.
Dieter Mackenrodt dankte daher allen Mitwirkenden im Namen des Gesamtvorstandes
für ihre Beteiligung und lud alle Teilnehmer zu anschließendem Speis und Trank
mit gemütlichem Beisammensein in das Vereinsheim ein. Die Fuchsjagdwoche endete
mit einem geselligen Ausklang und regem Erfahrungsaustausch. Für alle
Beteiligten war klar: Auf ein Neues im nächsten Jahr!
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Hubertus-Giessen spendet Lernort-Natur-Koffer
01.03.2010

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Anschussseminar
08.02.2010
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Am 6. Februar 2010 trafen sich die Mitglieder des Jagdverein Hubertus
Giessen und Umgebung e.V. in Biebertal zu einem Anschussseminar. Dieter
Mackenrodt, 2. Vorsitz., hatte dafür als Referenten den renommierten
Schweißhundeführer FAR i.R. Klaus Osan gewinnen können. Assistiert wurde ihm
dabei von Dr. Markus Langhans aus Krumbach.
Dieter Mackenrodt begrüßte im Landgasthof „Zum Hirschwirt“ in
Biebertal-Königsberg
30 Teilnehmer und war voller Stolz für das Tagesseminar den weit über den
Krofdorfer Forst hinaus bekannten FAR i.R. Klaus Osan begrüßen zu dürfen und
bezeichnete ihn bereits als Legende für die kompakte Materie: „Das
Anschuss-Erkennen und Bewerten von Pirschzeichen“.
Das
Anschussseminar gliederte sich in einen 3-stündigen theoretischen Teil und einen
praktischen Teil im Königsberger Revier EJB Bubenrod.
Mit dem Beamer unterstützte JJ.- Ausbildungsleiter Mike Will die Ausführungen
des erfahrenen Jagdhundeführers, der es verstand, den theoretischen Teil mit aus
der Praxis zusammengetragenen Material überzeugend zu gestalten und die
Teilnehmer zum Nachdenken anzuregen. Greenhorns und alte Hasen erfuhren von den
gesetzlichen Grundlagen, der Anatomie des Schalenwildes-, dem Verhalten vor, bei
und nach der Schussabgabe, Schusss- und Pirschzeichen, Untersuchen und
Verbrechen des Anschusses, Nachsuchen bei Drückjagden bis hin zur Einarbeitung
des Schweißhundes.
Hier konnten selbst die älteren, erfahrenen Jäger ihr Handwerkswissen
aufarbeiten.
Nach der Mittagspause folgte der praktische Teil im EJB Bubenrod in Königsberg.
Hier hatte Klaus Osan, Dr. Markus Langhans und Dieter Mackenrodt am Vortag sechs
Anschüsse auf Rot-, Reh-, und Schwarzwild im Schnee vorbereitet.
Die Teilnehmer mussten nun im Revier die Anschüsse auf Schuss- und Pirschzeichen
hin untersuchen. Danach erarbeitete die Gruppe eine Anschussdiagnose.
Neben einem Gebrächschuss, Waidwundschuss, Kammerschuss und Fehlschuss, galt es
auch einen Laufschuss auf Rotwild erkennen und zu untersuchen.
Beim Betrachten der Anschusspappe wirkten auch gestandene Jäger betroffen.
Selbst erfahrene und ausgezeichnete Rüdemänner bekamen nachdenkliche Gesichter,
da neben den aus dem Schusskanal herausgerissenen Schweiß- Wildbret- und
Knochenteilen deutlich zu erkennen war, „das manche Geschosse das
Handwurzelgelenk (lat. Carpalgelenk) des Alttieres wie Schrotgarben verlassen
haben“. Die Geschosssplitter und die dadurch entstehenden Gefahren, häufig
unterschätzt oder nicht wahrgenommen, sollten den Jäger zur Vorsicht und Umsicht
zwingen, wenn er nicht anderes Wild oder sogar Menschen gefährden will.
Wenn
das Wild nicht im Schuss verendet zusammenbricht und eine Nachsuche erforderlich
wird, ist das Ansprechen - Können von Pirschzeichen am Anschuss und auf der
Wundfährte zwar wichtig, wegen des Rückschlusses über den vermutlichen Sitz der
Kugel, vor allem aber deshalb, um richtig zu reagieren und ggf. ohne falsche
Scham um Hilfe zur Nachsuche zu bitten, wodurch unnötig langes Leiden des
beschossenen Wildes vermieden werden kann.
Gegen 16.00 Uhr ging eine Fortbildungsveranstaltung auf sehr hohem Niveau zu
Ende, die für alle Teilnehmer sehr lehrreich war.
Dieter Mackenrodt bedankte sich am Lagerfeuer auf Hofgut Bubenrod im Namen aller
Teilnehmer und unter anhaltendem Applaus bei FAR i.R. Klaus Osan und seinem
Assistenten Dr. Markus Langhans für die sehr gelungene, interessante
Präsentation mit jagdlichen Buchpräsenten.
Alle Teilnehmer waren einstimmig der Meinung darüber, dass das Ziel der
Veranstaltung, Wissen aufzufrischen, zu einem gerechten Verhalten nach dem
Schuss beizutragen und Fehler bei einer unter Umständen notwendigen Nachsuche zu
vermeiden, mehr als erreicht wurde.
Dieses für jeden Jäger wichtige Szenario rund um den Anschuss sowie auch andere
wichtige Seminar-Themen wird der Jagdverein Hubertus Giessen auf jeden Fall
fortsetzen, versprach Dieter Mackenrodt und lud die Teilnehmer zu einem Umdrunk
am Lagerfeuer in herrlicher Schneelandschaft ein.
Dies nutzen die Teilnehmer und verbrachten noch einige gemütliche Stunden in
froher Runde und viel Fachgesimpel auf dem Hofgut Bubenrod.
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Pfiffige Energiespartricks
20.01.2010
Wie unsere heimischen Wildtiere der kalten Jahreszeit
trotzen
Schnee, Eis, gefrorener Boden und bitterkalte Winde – der gemeine Homo
sapiens dreht die Heizung auf oder macht es sich, ganz klassisch, mit einem
Heißgetränk vor dem Kamin gemütlich. Ins Freie geht’s nur mit entsprechender
Hightech Kleidung – wärmend und natürlich wasser- und winddicht – ausgeklügelten
Membransystemen mit unaussprechlichen Namen sei Dank.
Auch die Nahrungsbeschaffung ist in unseren Breiten längst kein Problem mehr.
Das Angebot der Supermärkte ist, unabhängig von der herrschenden Witterung,
riesig.
Wie aber sieht es in Feld und Wald aus?

Pflanzenfresser leben auf Sparflamme, denn in der Ruhe
liegt die Kraft
Tiere, die auf pflanzliche Nahrung angewiesen sind, bietet der Winter wenig.
Schmalhans ist Küchenmeister. Die heimischen Vertreter der Hirsch-Familie,
besonders Reh und Rothirsch, leben deshalb auf Sparflamme. Besonders wichtig für
das Überleben kalter, schnee- und frostreicher Perioden ist dabei ein üppiger
Winterspeck, den sich die Tiere im Herbst anfressen. Und: Viel Ruhe. Gerade im
Spätwinter ist die Nahrungssuche oft mit mehr Energieaufwand verbunden, als mit
dem kargen Futter aufgenommen wird.
Die Taktik der Tiere: Ein kleines bisschen Winterschlaf.
Rothirsche können beispielsweise den Herzschlag von regulär 60 Schlägen pro
Minute auf 30 Schläge reduzieren. Die Körpertemperatur in den Extremitäten wird
ebenfalls herabgesetzt. Selbst am Brustbein wurden im Spätwinter statt der
normalen 37 Grad Celsius nur 15 Grad gemessen. Einen kleinen Schönheitsfehler
hat diese Strategie allerdings, denn die Beweglichkeit der Tiere wird stark
eingeschränkt. Selbst bei Störungen – etwa durch Wanderer oder Skifahrer abseits
der Wege und Loipen – bleibt das Wild vermeintlich ruhig stehen und lässt
Menschen näher heran als normal. Es wirkt zutraulich. In Wirklichkeit bedeutet
diese Situation Stress pur für die Tiere, Alarmstufe Rot, sozusagen. Eine Flucht
wird nur deshalb hinausgezögert, weil sie noch mehr Energie verbrauchen würde.
Bei ständigen Störungen kommt es vermehrt zu Schälschäden an Bäumen, da zum
Beispiel Hirsche versuchen, den erhöhten Energiebedarf mir Baumrinde zu decken.
Werden Tiere ständig aufgeschreckt, überleben sie im schlimmsten Fall den Winter
nicht. Deshalb sollten Freizeitsportler und Spaziergänger auf den Wegen bleiben.
Und auch Hunde sollten den Wildtieren zuliebe an der Leine bleiben.
Füttern: Ja oder nein?
Grundsätzlich gilt: Unsere heimischen Tiere haben sich über die Jahrtausende an
die Witterung angepasst und wissen mit dem Winter umzugehen. Ruhe ist viel
wichtiger als zusätzliches Futter.
Pflanzenfresser wie Rehe und Hirsche werden in der Regel nur in Notzeiten
gefüttert – diese sind in Notverordnungen der Bundesländer genau geregelt.
Förster und Jäger sorgen dann für die artgerechte Fütterung.
Falsch verstandene Tierliebe ist es sicherlich, wenn die Reste von der
Kaffeetafel oder vom Mittagstisch am Waldrand entsorgt werden. Davon profitieren
höchstens Allesfresser wie Fuchs und Wildschwein, für die der Tisch ohnehin
schon reich gedeckt ist. Scheue Rehe oder Hirsche lassen sich nicht blicken.
Und: Wildschweine merken sich sehr schnell, wo es etwas zu holen gibt. Wo heute
eine Sau gefüttert wird, steht morgen die ganze Wildschweinfamilie und bettelt.
Dabei zeigen sich Schwarzkittel übrigens wenig zimperlich.
Mit Bioheizung und Dauerwelle gegen die Kälte
Das Winterhaar heimischer Säugetiere ist dichter und isoliert besser als das
Sommerfell. Besonders raffiniert ist die “Dauerwelle” des Rehs: Die langen
Winterhaare sind stark gewellt und nicht glatt wie die kürzeren Haare im Sommer.
So wird Luft eingelagert, die sehr gut isoliert – ähnlich wie bei einer
Daunenjacke. Zudem ist das Winterfell deutlich dunkler, die spärlichen Strahlen
der Wintersonne wärmen dadurch besser.
Eine echte Bioheizung baut sich der Dachs. Er schafft im Herbst Pflanzenmaterial
in seinen unterirdischen Bau, das langsam verrottet und dabei Wärme abgibt.
Wildschweine bauen sich aus Ästen, Reisig und Farnen schützende Kessel. Die
ausgeklügelten Konstruktionen erfahrener Bachen haben sogar ein Dach und eine
Türe zur Wärmeregulierung. Außerdem haben Wildschweine im Winter eine dichte
Unterwolle unter den Deckhaaren.

Frühlingsgefühle im tiefsten Winter?
Kaum zu glauben: Aber selbst bei tiefsten Minusgraden denken einige Arten
an die Liebe. Es sind die Allesfresser, die auch im Winter noch genügend Nahrung
finden. Wie zum Beispiel die Wildschweindamen, die bei frostigen Temperaturen
herzerwärmende Duftsignale an die Keiler senden.
Auch Füchse sind auf Freiersfüßen. Sie bellen verstärkt in klaren
Vollmondnächten. Die Kommunikation läuft aber auch hier hauptsächlich über
Düfte. Urinmarken dienen sowohl als Personalausweis als auch Gesundheitszeugnis:
Alter, Geschlecht, gesundheitliche Verfassung und Paarungsbereitschaft können
Füchse herausschnuppern.
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Auszeichnung “ Goldenes Rebhuhn” für Martin Best
28.12.2009
Kurz vor Weihnachten am Samstag, den 19. Dezember 2009 wurde Herr
Martin Best auf seinem Hofgut Bubenrod in Biebertal-Königsbergs durch die
Naturlandstiftung Hessen e.V. Landesverband für Naturschutz und
Landschaftspflege mit einer Urkunde und dem “Goldenen Rebhuhn” ausgezeichnet.
Als Grundbesitzer pflegt Martin Best seit vielen Jahren schon alle
Ackerrandstreifen, Feldgehölze, Hegebüche, Feldholzinseln, Remiesen, Hecken und
Feuchtbiotope auf den Flächen Hofgut Bubenrods die so belassen und gepflegt
werden damit sie sich weiter ausdehnen.
Dies trägt dazu bei, dass hier alles Niederwild und Kleintiere seinen wichtigen
Lebensraum findet und erhält.
In Zeiten rationaler Landwirtschaft, in der dieser wichtige Lebensraum immer
mehr verschwindet, ist dies ein sehr gutes Beispiel für die Lebensraumerhaltung
wichtiger – teilweise in ihrem Vorkommen – bedrohter Kleintiere.
Durch diese Lebensraumgestaltung schafft Herr Martin Best einen Effekt der
vielen Wildarten, Kleinsäugern, Vögeln, Kriechtieren und Insekten als Lebensraum
wichtig und nützlich und als Naturschutzmaßnahme anzusehen ist. Diese Hege
erfordert darüber hinaus einen hohen zeitlichen, finanziellen und technischen
Aufwand.
Der Vorschlag für diese Auszeichnung kam von Revierjäger Dieter Mackenrodt, der
der Auszeichnung ebenso beiwohnte. Die Urkunde und das “Goldene Rebhuhn” wurde
persönlich überreicht auf Hofgut Bubenrod durch den Kreisverband der
Naturlandstiftung Gießen e.V. Herrn Peter N. Werner.
Bei einem Kaffeekränzchen auf Hofgut Bubenrod übergab Herr Peter N. Werner die
Auszeichnung mit einer Flasche guten Sekt an Herrn Martin Best.

Das Photo zeigt Herrn Werner (links) mit Herrn Martin Best auf Hofgut Bubenrod
bei der Auszeichnung.
Jagdverein Hubertus Gießen - Rundschreiben III/2009
15. Dezember 2009 -
Rundschreiben
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Wildsäue im Schlaraffenland
Reiches Futterangebot im Wald sorgt für schweinefreie Städte...
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Folgende Mitglieder des JV Hubertus Gießen haben erfolgreich in 2009 an
einer Jagdhundeprüfung teilgenommen:
Siegfried Heidlas hat mit seinem DD „Omar III del Zeffiro“ an der 76.
Internationalen Hegewald-Zuchtprüfung in Neustadt / Aisch.
Eine erfolgreiche Brauchbarkeitsprüfung absolvierten in Hessen
Helga Ganz mit ihrem GS „Quinta Black Booseberry“
Till Schlag mit seinem DJ „Moosjäger's Jan“
Jens Struckmann mit seiner DJ „Gwendolyn vom Rosenhof“
Eine erfolgreiche Verbandsgebrauchsprüfung absolvierten in Nidda
Bernd Arabin mit seinem DD Andor v.d. Herrlichkeit
Ulrich Hübner mit seinem DD Cajus II vom Spanger Forst
Walter Klamert mit seinem DD Assra vom Greifenstein
Michael Klee mit seinem DD Distel vom Försterhaus VGP

“Meister Grimbart” macht das Rennen unter den
Wildtieren
Die
Schutzgemeinschaft Deutsches Wild hat den Dachs zum Wildtier des Jahres 2010
gewählt. Der putzige Nager ist das größte Tier in der Familie der Marder. Er
steht unter Naturschutz, wurde aber wieder von der Roten Liste der vom
Aussterben bedrohten Tierarten gestrichen.

16.11.08
In der Evangelischen Kirche in Königsberg:
Zum zweiten Male Hubertusgottesdienst gefeiert – Gut 100 Besucher -
Biebertal-Königsberg ( ). Schon der mit Schwedenfeuern bestückte Weg zur
Königsberger Kirche wies auf einen besonderen Gottesdienst hin, den
Hubertusgottesdienst, zu dem gut 100 Besucher, darunter zahlreiche Jäger aus dem
heimischen Raum und der Region, gekommen waren. Die Klänge des
Naturhorn-Ensembles Pohlheim unter der Leitung von Andrea Zimmer bereicherten
den Gottesdienst und gaben ihm einen festlichen Rahmen. – Pfarrerin Claudia
Strunk hieß die Besucher herzlich willkommen. „Ich freue mich, dass heute hier
der Erntedank der Jäger gefeiert wird und begrüße alle Menschen, Tiere und die
Jäger “, sagte Pfarrerin Strunk aus. Der Altarraum wurde von zwei Falknern –
Detlef Kotsch und Silvia Kriegel – mit ihren Falken flankiert. – Das
Naturhorn-Ensemble hatte zu Beginn die Besucher des Hubertusgottesdienstes mit
dem „Einzug“ erfreut. Für die Organisatoren begrüßte Dieter Mackenrodt vom
Hofgut Bubenrod die Besucher und die Ortsgemeinde und wies darauf hin, dass die
Jäger auf besondere Weise die Schöpfung hegen und pflegen. Er erinnerte an die
Hubertuslegende. – Die versammelte Gemeinde las gemeinsam Psalm 36 „Herr, deine
Güte reicht so weit der Himmel ist“. Nach dem „Kyrie“, eindrucksvoll vorgetragen
vom Naturhornensembles, trug Dr. Markus Langhans (Krumbach) einige „Gedanken zur
Jagd“ vor. „Die Entwicklung der Menschheit war bis vor 2000 Jahren direkt mit
der Jagd verbunden. Die Jagd ist auch ein uraltes Handwerk, eine Zunft. Die
Jäger tragen zur Regulation der Wildbestände bei. Heute werden. Früher war die
Jagd von Männern dominiert, heute kommen zunehmend Frauen hinzu“, führte Dr.
Langhans aus. – Nachdem das Naturhornensembles das „Gloria“ hatte erklingen
lassen, trugen Dieter Mackenrodt und Dr. Markus Langhans den „Sonnengesang des
Franz von Assisi“ vor. Nach einem weiteren Stück des Ensembles lasen beide die
Hubertuslegende, nach der Hubertus, der Schutzpatron der Jäger, einen weißen
Hirschen mit einem Kreuz im Geweih sah. So war auch das Hubertusgeweih mit einem
Holzkreuz im Handwagen symbolisch vor den Altar der Königsberger Kirche gestellt
und die Kirche mit Grün und Hirschgeweihen geschmückt.
- Pfarrerin Claudia Strunk sagte in ihrer Predigt: „Die Jäger sind der einzige
Berufsstand, der noch einen eigenen Gottesdienst, eine eigene Messe, feiert“ und
erinnerte an Hubertus, den Schutzpatron der Jäger: „Das, was Hubertus erlebt hat
- er sah im Hirschgeweih den gekreuzigten Christus – ist wohl einmalig. Diese
Legende steht für die Erfahrung, dass uns in der Natur, in Baum und Tier, in
Flora und Fauna eben auch Gott begegnet. Galilei hat einmal gesagt: die
Sternenwelt sei auch Gottes Wort – an den Himmel gemalt. Auch Sie liebe Jäger,
erkennen ständig in der Natur Gott als Schöpfer, erleben das Besondere und
fühlen sich der Gotteskraft nah.“ - Das „Glockenspiel“ des Naturhornensembles
setzte einen besonderen musikalischen Farbtupfer im Hubertusgottesdienst. –
Andrea Zimmer erläuterte die einzelnen Instrumente des Naturhorn-Ensembles. Ein
Instrument hat die Länge von insgesamt 4,30 m und man kann ca. 16 Naturtöne
darauf spielen. - Das Fürbittengebet durch Dieter Mackenrodt und Dr. Markus
Langhans und dem Segen durch Pfarrerin Strunk - Unter Begleitung des
Naturhorn-Ensembles sang die Gemeinde zum Abschluss des
Hubertusgottesdienstes„Großer Gott wir loben dich“.
Mit „Sortie de Messe“, gespielt vom Ensemble, klang der Gottesdienst aus. Dieter
Mackenrodt dankte allen, die zum Gelingen des Hubertusgottesdienstes beitrugen.
Sein besonderer Dank galt der Baumschule Engelhardt in Heuchelheim für die
Ausgestaltung des Gotteshauses mit Grünpflanzen. - Im Anschluss an den
Gottesdienst war im Landgasthof Zum Hirsch Gelegenheit zum Gedankenaustausch und
zum geselligen Beisammensein. -

Foto: Das Pohlheimer Naturhorn-Ensemble unter der Leitung von Andrea Zimmer
(roter Mantel) setzte den musikalischen Rahmen des Hubertusgottesdienstes in
Königsberg. Foto: Klaus Waldschmidt

Foto: Am Hubertusgottesdienst in der Königsberger Kirche waren beteiligt
Pfarrerin Claudia Strunk, und Dieter Mackenrodt (v.l.) sowie die Mitglieder des
Naturhornensembles Pohlheim mit Leiterin Andrea Zimmer (roter Mantel). Auf dem
Bild fehlt Dr. Markus Langhans. Foto: Klaus Waldschmidt
Klaus Waldschmidt, Biebertal-Bieber

Mittelhessenschau 2009 – Ein großer Erfolg für
Hubertus!
Das Interesse an Natur, Jagd, Tieren und Umweltfragen ist sehr groß.
Dies zeigte die Mittelhessenschau vom 06.- 08. November 2009 mit knapp 10.000
Besucher in den Hessenhallen in Gießen.

Der Jagdverein Hubertus Giessen und Umgebung e.V. präsentierte in Halle 2 mit
einem der schönsten Stände der Mittelhessenschau sein Vereinsleben und
informierte über die Bedeutung der Jagd für das Gleichgewicht in der Natur
und über ökologische Zusammenhänge. Der Stand war mit einem Herbstwald,
Tierpräparaten, Trophäen und Fellen geschmackvoll dekoriert und viele Besucher
nutzten die Gelegenheit zu einem Gespräch mit den Vereinsmitgliedern.
Großen Anklang fand der Lernort-Naturkoffer und die ausgelegten
Informationsbroschüren.
Zwei Frettchen und die großen Tierpräparate, die vor allem für die Kinder
ein Highlight „ zum Anfassen“ waren, waren hoch begehrt.
Viele Vereinsmitglieder nutzten die Gelegenheit zu einem Besuch auf dem Stand
der äußerst vielseitigen, inzwischen 34. Mittelhessenschau in Giessen.
Mitgliederwerbung und die praxisorientierte Jungjägerausbildung des Vereins
waren interessante Themen am Bistrotisch des Messestandes.
Am Rande der Mittelhessenschau übergab das Bauunternehmen Sven Häfner, Allendorf
dem Vorstand eine Tafel mit Vereinswappen in Holzbrandkunst.

Höhepunkt der Veranstaltung war am Sonntag der Auftritt des Jagdhornbläserchors
unter der Leitung von Oswald Henzel und die hervorragende Präsentation bekannter
Jagdhunderassen durch Arthur Grölz auf der großen Bühne der Hessenhallen.
Die Jagdhornbläser des Vereins und die große Anzahl Jagdhunden waren durch alle
Hallen der Mittelhessenschau zu hören.
Mit dieser Öffentlichkeitsarbeit wurde die Zielsetzung – noch mehr Verständnis
für die Jagd, Jäger und ihr Tun in der Bevölkerung – mehr als erreicht und die
Erwartungen der Organisatoren zur Mittelhessenschau, die in diesem Jahr unter
der Schirmherrschaft des hessischen Wirtschaftsministers Jürgen Banzer
stand, übertroffen.
Der Jagdverein Hubertus Giessen und Umgebung e.V. dankt dem Organisationsteam,
der Baumschule Engelhardt und der Tierpräparation Zur Löwen für die
Unterstützung der Ausstellung und wünscht den neuen Vereinsmitgliedern ein
erfülltes und erlebnisreiches Vereinsleben bei Hubertus Giessen.

Biebertal-Königsberg (mo)
15 Kinder des kommunalen Kindergartens Biebertal-Königsberg
hatten am Mittwoch einen tollen Erlebnistag. Zunächst war am
frühen Vormittag Wandern angesagt. Von Kindergartenleiterin Cornelia Blaschek
und der Erzieherin Daniela Heinzelmann angeführt, erreichten die vielen kurzen
aber flinken Beine das Ziel Hofgut Bubenrod. Mit dabei war auch Monika Ludmilova,
die Mutter eines der Kinder. Hier hatte Dieter Mackenrodt als Gastgeber schon
ein Feuer entzündet, an dem sich die Kinder zunächst an ihrem mitgebrachten
Frühstück stärkten. Am Feuer begrüßten einige der älteren Kinder auch Förster
Peter Moos mit den Worten: "Dich kenn ich noch, du warst letztes Jahr auch
hier!"
Nach einem herzlichen Willkommen stellte Peter
Moos einige Spiele vor, die mit Wald und bunten Herbstblättern zu tun
hatten. Die Kinder suchten in kleinen Gruppen Blätter, die sie nach Farben
geordnet auf ein Blatt aufklebten. Eine altersgemäße Aufgabe, die die Kinder
mit großem Eifer erfüllten. An großen Bildtafeln lernten die Kinder mit
Dieter Mackenrodt mehr über den Wald, seine Bäume, die bunten Blätter und
die Tiere des Waldes.

vor Ort mit dabei.


Der Erste Schlag soll Dich zum Jäger weih’n“
Jägerbriefe bei Hubertus-Giessen nach alter Tradition verliehen
(Dieter Mackenrodt) Zum ersten Mal wurden im Anschluss an die Hubertus Messe auf
dem
Giessener
Hausberg, Schiffenberg die Jägerbriefe an die neuen Jungjäger überreicht.
Die alte Tradition des Jägerschlags durch Auflegen des Hirschfängers auf die
Schulter des Aspiranten wurde durch Ausbildungsleiter Mike Will vollzogen. Der
erste Vorsitzende des Jagdvereins Hubertus-Giessen und Umgebung e.V. Herr Peter
N. Werner überreichte die Urkunden an Carsten Mühl und Monika Riess, beide aus
Wettenberg, Inga Baldus (Giessen) Mario Weiss (Altenhain) Andreas Böcher (Lindenstruth)
und Peter Konrad (Hungen). Die Bläserinnen und Bläser des Jagdvereins Hubertus
intonierten dazu das Signal “Blattschlagen“ und danach die “Ehrenfanfare“. Nach
dem Gelöbnis die Gebote des Natur- und Tierschutzes zu befolgen und Heger und
Pfleger zu sein, erfolgte der Jägerschlag: „Der erste Schlag soll Dich zum Jäger
weih’n, der zweite Schlag soll Dir die Kraft verleih’n zu üben stets das Rechte,
der dritte Schlag soll Dich verpflichten, nie auf die Jägerehre zu verzichten.“
Mit diesem alten, noch aus der Zeit des Jägerhandwerks stammenden Brauchtums
wird den Jungjägern die eigentliche Bedeutung der Jagdausbildung vermittelt.
Mit den Jungjägern und ihren Familien, freute sich der gesamte Vorstand und die
Ausbilder des Jagdvereins Hubertus-Giessen über das gemeisterte grüne Abitur.
Mit der Ausbildung ist nun der Grundstein für ein ausgefülltes Jägerleben gelegt
worden.
Die Praxis ist ab jetzt der Lehrmeister und wird nun die jungen Prüflinge
feststellen lassen, dass ein Jäger niemals auslernt. Jagen heißt Verantwortung,
die dem Jäger in die Hände gelegt
wurde. Die Natur gehört nicht den Jägern alleine und es gilt diese,
verantwortungsbewusst gemeinsam mit der nicht jagenden Bevölkerung zu nutzen.
Nach dem Jägerschlag labten sich
die Anwesenden in froher Runde gemeinsam noch ein paar schöne Stunden auf dem
Giessener Hausberg.


Jagdverein Hubertus Giessen u. Umgebung e.V. /
Jagdverein Kreis Wetzlar von 1875 Brauchbarkeitsprüfung BPO vom 01.11.2008 am
09./10.Oktober 2009 um Lahnau
Am 9. und 10. Oktober 2009 fand die erste gemeinsame Brauchbarkeitsprüfung der beiden Jagdvereine Hubertus Giessen und Kreis Wetzlar in den Revieren um Lahnau statt und es wurde zum ersten Mal nach der neuen Prüfungsordnung BPO vom 01.11.2008 geprüft. Suchenleiter Klaus Schneider begrüßte die Hundeführer am Freitagmorgen im Bürgerhaus von Atzbach. Dank galt den Revierpächtern von Dutenhofen und Atzbach , Herrn Alfred Förster und Dieter Kraft für die zur Verfügung gestellten Reviere. Klaus Schneider berichtete über die neue Brauchbarkeitsprüfung (BPO) vom 01.11.2008 und war sichtlich erfreut, dass auch zum ersten Mal wieder auf der Schwimmspur der lebenden Ente gearbeitet werden kann. Dem Suchenleiter Klaus Schneider standen zur Seite die bekannten Rüdemänner und Ausbilder Dieter Kraft und Arthur Grölz. Es folgten Grußworte durch den 2. Vorsitzenden des Jagdverein Hubertus Giessen Dieter Mackenrodt der über die Zusammenarbeit beider Vereine erfreut war und allen Teilnehmern bei herrlichstem Wetter eine erfolgreiche Prüfung wünschte. Der Prüfungskommission hatten sich 14 Teilnehmergespanne zur Prüfung angemeldet:

Gwendolyn vom Rosenhof
Führer Jens Stuckmann
Quinta Black Gooseberry
Führerin Helga Ganz
Brix von der Nachtkoppel
Führer Rüdiger Pohl
Gauner vom Birkenblick
Führer Dennis Schwalm
Aemy
Führerin Sylvia Schlegel
Bora
Führer Paul Jakwert
Merle v.d. Mosel
Führer Günter Hamberger
Alma v.d. Raffelsley
Führer Mathias Plefka
Earl vom Atzelberg
Führer Maurice Schwarz
Sundowner´s Zabou
Führer Reinhard Konz
Chico vom Streiberg
Führer
Hubertus Sarges
Gerry 2 von der Eifelhöhe
Führer Reiner Schneider
Moosjäger´s Jan
Führer F.J. Watermann
Im Prüfungsrevier angekommen stellten sich alle Teilnehmer bei herrlichem Sonnenschein vor buntem Herbstwald erst einmal zum gemeinsamen Gruppenfoto auf. Von den 14 angemeldeten Gespannen bestanden 13 die 2-tägige Prüfung. Nach Verleihung der Urkunden saß man anschließend noch in gemütlicher Runde zusammen.
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Frauen auf der Pirsch
Noch sind es vor allem die Männer, von denen sich Frauen
für die Jagd begeistern lassen. Doch das könnte sich schon bald ändern. In den
Jungjägerkursen wächst der Anteil des weiblichen Nachwuchses deutlich an.
Lesen Sie mehr dazu auf unserer Sonderseite Frauen auf der
Pirsch und einem Interview mit drei Jägerinnen
Frauen
auf der Pirsch
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Herausforderungen im Deutschen Jagdschutz-Verband
e.V.
Es geht heiß her, im Augenblick beim DJV!
Die Mitglieder des bayerischen Jagdverbandes haben mit großer Mehrheit den Austritt aus dem Deutschen Jagdschutz-Verband zum 31.Dezember 2009 beschlossen und bereits die Mitgliedschaft zu diesem Datum gekündigt.
Die Landesversammlung des bayerischen Jagdverbandes hat erklärt, dass sie sich ungeachtet des Austritts aus dem Deutschen Jagdschutz Verband e.V. weiterhin zu einer gemeinsamen deutschen Jagdpolitik bekennt. Was andere Landesverbände nun tun werden, ist im Moment nicht einzuschätzen.
Der Landesjagdverband Hessen mit seinen Delegierten, bemüht sich mit aller Kraft die Einheit des Verbandes zu erhalten. Auch die beiden Vorsitzenden, JV Hubertus-Giessen haben auf der DJV-Delegierten-Versammlung in Bonn für die Einheit des Dachverbandes gestimmt.
Im Hessischen Verband wird allgemein davon ausgegangen, dass es dem bayerischen Jagdverband nur ums Geld geht. Hartnäckig halten sich die Gerüchte, der BJV habe ein riesiges Finanzloch (u.a. 3 Jagdschulen zu finanzieren), dass er schnell mit Hilfe von DJV-Mitteln zu stopfen versuche und nur deshalb das Ausstiegs-Szenario angezettelt habe. Einige Jahre “Ausstieg“ DJV bedeuten Millionen Euro Einsparung in der Kasse des BJV’s. Dabei haben wir so viele andere jagdliche Themen, die bearbeitet werden müssen! Die jüngste Waffenrechtsverschärfung, betrieben von Union und SPD zeigt, dass Jäger in keinem Lager sicher aufgehoben sind, sondern immer auf der Hut sein müssen. Der politische Gegenwind ist selbst unter der Regierungsbeteiligung der Union nicht weniger stark. Wir Jäger werden und müssen uns bei der politischen Interessenvertretung nach den Wahlen weiter stark und geschlossen präsentieren.
Eines war und ist klar:
Wir brauchen starke Landesverbände und einen ebenso starken Dachverband (DJV)!
Grüße & Waidmannsheil
Dieter Mackenrodt
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Immer mehr Waschbären im Landkreis Gießen heimisch
Problem für Hausbesitzer: Fallenstellen nur nach Kursus -
Dachböden gesuchte Quartiere
KREIS GIESSEN (rse). Nachdem Kassel schon seit geraumer Zeit den Titel als
heimliche Hauptstadt der Waschbären für sich beanspruchen kann, sind diese
Kleinbären auch im Kreis Gießen auf dem Vormarsch, und zwar auf breiter Front,
stellt der Jagdverein Hubertus Gießen und Umgebung fest. Da man die nachtaktiven
Tiere nicht zählen kann, ist man auf die Zahlen der erlegten und im
Straßenverkehr getöteten Tiere angewiesen. Und diese Zahlenkurve weist stark
nach oben. "Auch die Waschbär-Beobachtungen in bewohnten Gebieten nehmen zu",
erläuterte der stellvertretende Vorsitzende Dieter Mackenrodt. Die Zahlen der
gefangenen, geschossenen oder überfahrenen Tiere spricht eine deutliche Sprache.
Im vergangenen Jagdjahr betrug die Waschbär-Strecke in Hessen 11056 Tiere.
Die
bis zu 71 Zentimeter langen Tiere, die über außergewöhnlich gute
Klettertechniken und im Vergleich zu anderen Tierarten über eine bemerkenswerte
Intelligenz verfügen, wirken durch ihr Äußeres als eine äußerst possierliche
Spezies; es sei denn, man ist von den Tieren auserwählter Hausbesitzer. Denn als
Unter- oder besser gesagt "Übermieter", sind sie wenig gelitten. Gerne leben die
Waschbären in von Menschen kaum besuchten Dachböden. Wenn sie Dachziegel anheben
und Isolierungen zerstören, können hohe Schäden entstehen. In der Kirschen- und
Himbeerreife im Juli werden Waschbären wieder verstärkt zu Vegetariern. Nach wie
vor wird natürlich jede Gelegenheit genutzt, an tierisches Eiweiß jetzt meist in
Form von Insekten, heranzukommen.
Waschbären sind zum Beispiel auch geschickte Erdwespenvertilger. Ab Oktober ist
der Waschbär besonders auf kalorienreiche Kost angewiesen, da er sich den
Fettvorrat für den Winter anfressen muss. Es kann nicht zucker- und stärkehaltig
genug sein. Im Herbst ist das Angebot an süßem Obst und energiehaltigen
Waldfrüchten reichhaltig. In unseren Breiten findet er besonders Äpfel und
Brombeeren. Im schneereichen, kalten Winter bleiben Waschbären abstinent und
verbringen die unwirtlichen Wetterlagen in ihren Verstecken.
"In die Wohnung kommen sie nur, wenn sie sich verlaufen haben", sagte Mackenrodt,
der selbst aktiver Waschbär-Jäger im hiesigen Raum ist. 16 Kilogramm wog der
stärkste Rüde, der Mackenrodt bislang in die Falle ging. Nach seiner Ansicht
sind es die "gedeckten Tische", die immer mehr Wildtiere wie Fuchs und Waschbär
in die städtischen Gefilde zieht. "Von Lebensmitteln auf Komposthaufen über
Bio-Tonnen und im Gartenteich schwimmenden Zierfischen bis hin zu Katzenfutter,
das über Nacht auf der Terrasse steht, immer üppiger wird das Nahrungsangebot
für die Tiere", berichtete Mackenrodt.
Leidgeprüfte Hausbesitzer haben, neben der Verknappung des Nahrungsangebotes
durch beispielsweise mit Steinen beschwerten Biotonnen-Deckel zwei weitere
Möglichkeiten, sich der Tiere zu erwehren. Zum einen können sie sich in einem
vom Jagdverein Hubertus Gießen (www.hubertus-giessen.de) angebotenen Fallenkurs
den vom Gesetzgeber vorgeschriebenen Sachverstand aneignen, um auf ihrem
Grundstück eine Falle aufzustellen. Die Tötung des Tieres muss dann aber wieder
ein Jäger mit einer Schusswaffe vornehmen, da das Freilassen der Tiere verboten
ist und andere Tötungsmethoden gegen das Tierschutzgesetz verstoßen. "Es gibt
für Waschbären keine Schonzeiten, allerdings dürfen die Elterntiere bis zum
Selbstständigwerden der Jungtiere nicht getötet werden", wies Mackenrodt auf ein
Jagdgesetz hin, das damit die Jagd vom 1. März bis zum frühen Herbst hin
praktisch untersagt.
Die zweite Möglichkeit, sich die ungebetenen Gäste vom Haus zu halten, bestehet
darin, sich das traute Heim von Spezialisten mittels Stromkabel und Stacheldraht
an Dachrinnen-Fallrohren, waschbärensicher machen zu lassen. In der von den
Waschbären so gemochten Stadt Kassel hat sich die Phase einer starken Bejagung
allerdings eher als kontraproduktiv herausgestellt. "Das Problem war mit der
Bejagung nicht in den Griff zu bekommen, weil die weiblichen Tiere die Ausfälle
mit neu gezeugtem Nachwuchs mehr als ausgeglichen haben". In der nordhessischen
Stadt setze man jetzt mehr auf die Beratung der Bevölkerung, wie man die Häuser
sicher machen könne. Einziger Trost: Der "Sättigungsgrad" ist in Kassel wohl
erreicht. Die überzähligen Tiere suchen sich neue Lebensräume.
Gießener Anzeiger vom 29.07.09
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Wenn die Rehe Hochzeit halten,
steigt die Gefahr der Wildunfälle
Die Paarungszeit der Rehe (Brunftzeit) beginnt Mitte Juli und die
Rehdamen nehmen dann selbst das Heft in die Hand und signalisieren durch
Duftstoffe den Rehböcken, dass sie zur Paarung bereit sind.
Daraufhin beginnen die Böcke ein ungestümes Liebeswerben weil die Rehfrauen oder
Ricken, wie sie der Jäger nennt, gehörig umworben sein wollen, berichtet der
Jagdverein Hubertus-Giessen und Umgebung e.V.
Die Rehdamen entziehen sich zunächst den Nachstellungen ihrer Liebhaber. Doch
unermüdlich folgt der Bock der fliehenden Ricke. Vor Liebe buchstäblich blind,
führt die wilde Jagd des Rehpaares oft auch am helllichten Tag über viel
befahrene Straßen in der Region.
Vor allem in Waldgebieten und im ländlichen Bereich sollten die Kraftfahrer bis
Mitte August auch tagsüber besondere Vorsicht walten lassen, warnt der
Jagdverein Hubertus Giessen die Autofahrer.
In der Gluthitze der „Hundstage“ erreichen die Flitterwochen der Rehe zumeist
ihren Höhepunkt.
Allein in Hessen fallen jährlich etwa 15.000 Rehe dem Straßenverkehr zum Opfer.
Bei diesen Wildunfällen würden die Rehe mitunter nicht auf der Stelle getötet;
oft könnten sie sich mit schweren Verletzungen noch ein Stück davon schleppen.
Dann muß der Jäger das verletzte Wild mit seinem speziell ausgebildeten Jagdhund
nachsuchen, um es von seinen Qualen zu erlösen.
„Tierschutz geht jeden von uns an“, unterstreicht der Jagdverein Hubertus
Giessen und Umgebung e.V.
Auch die Verkehrsteilnehmer könnten durch rücksichtvolles und vorausschauendes
Fahren besonders an den Wildunfallschwerpunkten wesentlich dazu beitragen, den
Wildtieren unnötige Schmerzen zu ersparen.
Allein im Jahr 2008 wurden in Deutschland über 2000 Menschen bei einer Kollision
mit einem Wildtier verletzt. 10 Menschen starben. Unter die Räder gekommen sind
im vergangenen Jahr in Deutschland 220.000 Rehe, Hirsche und Wildschweine. Ohne
die Zahl überfahrener Wildkatzen und Luchse. Die Dunkelziffer ist mindestens
genauso hoch.
Jedes Jahr werden über 500 Millionen Euro zur Regulierung von Wildunfällen
aufgewendet.
Dieses Thema geht uns alle an und deshalb brauchen wir ein rücksichtsvolles und
vorausschauendes Fahren der Verkehrsteilnehmer.
Eine gute (unfallfreie) Fahrt wünscht
der Jagdverein Hubertus-Giessen und Umgebung e.V.
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Landesmeisterschaft im Jagdlichen Schießen 2009
Die Schützen der A-Mannschaft Redecker, Krick, D. Seller, Haus, R. Fischer, J. Fischer vom Hubertus Gießen erreichten bei der Landesmeisterschaft im Jagdlichen Schießen 2009 überraschend den 2. Platz.

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Meister Grimbart im
Liebesrausch
Es ist Ranzzeit in Feld und Flur. Wer jetzt bei seinem
abendlichen Spaziergang statt Ruhe oder Blätterrauschen plötzlich ungewöhnliche
Geräusche wie brummen, schnauben, murren oder fauchen hört, wird Zeuge des
Liebestaumels der Dachse. Meles meles, so sein biologischer Name, gehört zu den
tagesscheuen Gesellen unserer Waldbewohner, den der Naturfreund nur selten zu
Gesicht, jetzt aber gut zu Gehör bekommt, so der Jagdverein Hubertus-Giessen und
Umgebung e.V. Wie das Wildtier-Informationssystem der Länder Deutschlands (WILD)
in seiner aktuellen “Volkszählung” für Wildtiere ermittelt hat, leben
durchschnittlich nur 0,4 Dachse pro 100 Hektar.
Gerade
jetzt im Juli und August macht sich Meister Grimbart oder Schmalzmann, wie der
Dachs im Volksmund bezeichnet wird, auf die Suche nach einem paarungswilligen
Weibchen. Durch teilweise gellende Ranzschreie, die auch an Kinderklagen
erinnern, versucht der Rüde die Dachsdame anzulocken. Die bis zu 80 Zentimeter
langen und 14 bis 16 Kilogramm schweren Tiere gehören zur Familie der Marder.
Sie haben daher zwar einen ebenso ausgeprägten Geruchs- und Gehörsinn. Dafür ist
ihre Sehfähigkeit eher mäßig, was für das nachtaktive Tier bei der Auswahl des
Partners jedoch kein Hindernis darstellt.
Kommt es zu einer Paarung, ist durch diesen Akt sozusagen der Bund fürs Leben
geschlossen. Wie Wissenschaftler festgestellt haben, leben Dachse vermutlich
monogam in einer Dauerehe, so der Jagdverein Hubertus-Giessen und Umgebung e.V.
Als Liebesnest bevorzugen die Eheleute zeitlebens eine unterirdische Behausung
in Feld- und Waldlandschaften. Nach und nach baut Familie Dachs perfekt
miteinander verbundene Gang- und Höhlensysteme. Diese können eine Länge von bis
zu 30 Metern, verteilt auf mehreren Etagen aufweisen. Dachsbauten können 100
Jahre und älter sein. Einige der Röhren laufen in so genannten Kesseln zusammen,
der “guten Stube” der behäbigen Vierbeiner.
Hier, in der mit viel Laub und weichen Farnen ausgepolsterten Behausung, bringt
die Fähe, der weibliche Dachs, Ende Februar, Anfang März zwischen ein und fünf
Jungen zur Welt. Sieben bis acht Monate dauert die Tragzeit. Bei Fähen, die sich
schon im Frühjahr gepaart haben, ruht das befruchtete Ei zunächst einige Monate,
bevor die Entwicklung des Embryos beginnt. Hierdurch wird gewährleistet, dass
die Jungen immer erst im klimatisch günstigen Frühjahr zur Welt kommen. Diese
Phase wird auch Vortragezeit oder Eiruhe genannt, so der Jagdverein Hubertus.
Die etwa maulwurfkleinen Jungdachse sind anfangs blind. Erst nach vier bis fünf
Wochen öffnen sie die Augen. Seinen ersten Spaziergang an der frischen Luft
unternimmt der Nachwuchs in Begleitung seiner Eltern frühestens im Juli.
Dachse sind sehr gesellige Tiere. Oft bevölkern sie als
Großfamilie ein und dasselbe Röhrensystem, jedoch immer in getrennten Kesseln.
Ihr Territorium markieren Dachse, der Waidmann spricht von stempeln, mit einem
Sekret, das sie aus der Schmalzröhre absondern. Dieser individuelle Familienduft
hilft sowohl dem Nachwuchs, den Weg zurück in den heimischen Bau zu finden, als
auch innerhalb des Sippenverbundes das eigene Familienmitglied zu erkennen.
Wie der Jagdverein Hubertus-Giessen weiter berichtet sind von den Vorzügen des
weit verzweigten Dachsbaus auch weitere Wildtiere angetan. So mietet sich
Meister Reineke Fuchs gern als Unter- bzw. Obermieter in die oberen Etagen des
unterirdischen Röhrensystems ein. Auch Iltisse und Kaninchen wurden schon in
Dachsbauten gesichtet – solange der Burgfrieden hält
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Jägerprüfung erfolgreich absolviert
Pohlheim-Dorf-Güll. Auch dieses Jahr, am 15. Mai 2009, haben
wieder sechs Jungjäger des Jagdverein-Hubertus-Gießen und Umgebung eV. die
Prüfung zur Erteilung des ersten Jagdscheines erfolgreich abgelegt.
Zum Erwerb des Jagdscheines, also
des
"grünen Abiturs", bedarf es einer fundierten Vorbereitung. So wird zur Prüfung
nur zugelassen, wer an einem offiziell anerkannten Ausbildungslehrgang mit
praktischen Unterweisungen teilgenommen hat. In der Jägerprüfung werden
gründliche Kenntnisse aus den Fächern Recht, Wildbiologie, Hundewesen,
Waffenkunde, Feld- und Waldbau und nicht zuletzt dem Natur- und Umweltschutz
verlangt.
Bild: Die Jungjäger 2008/2009 mit Ausbildern: hinten v. l.
Alexander Klenk, Inga Baldus, Monika Riess, mitte v. l. Carsten Mühl Mario Weiß,
Andreas Böcher, Klaus Schwan, Matthias Klein und Mike Will