Aktuelles aus dem Jagdverein - ARCHIV 2011

 

Hessisches Ministerium für Umwelt, Energie, Landwirtschaft und Verbraucherschutz
Anordnung zur Aufhebung der Schonzeit für Rotwild im Wald

20.12.2011

Für nachfolgend bezeichnete Rotwildgebiete /-bezirke wird auf Grund des § 26 b Abs. 8 des Hessischen Jagdgesetzes in der Fassung vom 5. Juni 2001 (GVBl. I S. 251), zuletzt geändert durch Gesetz vom 10. Juni 2011 (GVBl. I S. 293), die Schonzeit für Rotwild im Wald im Januar 2012 aufgehoben:

1. Burgwald-Kellerwald
2. Hinterlandswald
3. Hochtaunus
4. Hoher Vogelsberg
5. Krofdorfer Forst
6. Lahn-Bergland
7. Meißner-Kaufungerwald
8. Mitteltaunus
9. Östlicher Taunus
10. Reinhardswald
11. Riedforst
12. Spessart
13. Wattenberg-Weidelsburg
14. Wildschutzgebiet Reinhardswald und
15. Upland.

Begründung:

Die Abschussplanung ist nach § 21 Abs. 1 Satz 1 des Bundesjagdgesetzes darauf auszurichten, „dass die berechtigten Ansprüche der Land-, Forst- und Fischereiwirtschaft auf Schutz gegen Wildschäden voll gewahrt bleiben sowie die Belange von Naturschutz- und Landschaftspflege berücksichtigt werden.“ Die Erfüllung der Abschusspläne ist daher zwingend erforderlich, um Schäden an den Wäldern zu verhindern. Im Hinblick auf die in einigen Wäldern nicht unkritisch zu beurteilende Wildschadenssituation ist es geboten, die Schonzeit für Rotwild im Wald im Januar 2012 dort aufzuheben, wo die von den unteren Jagdbehörden berichteten Abschusszahlen zu der Befürchtung Anlass geben, dass die Abschusspläne in einer Weise unzureichend erfüllt werden, dass das berechtigte Interesse der Waldeigentümer auf Schutz vor Wildschäden nicht gewahrt wird. Dies ist in den Rotwildgebieten / -bezirken der Fall, in denen die Abschusspläne mit Stand 30. November 2011 nur bis zu 75 % erfüllt wurden. In Bezug auf diese Gebiete ist nach den bisherigen statistischen Erfahrungen davon auszugehen, dass der maximale Erfüllungsgrad der Rotwildabschusspläne mit Einstellung der Rotwildjagd im Wald am 31. Dezember deutlich unter 90 % des Abschussplans bleiben wird. Im Einzelnen wurden in den Rotwildgebieten / -bezirken mit Stand 30. November 2011 folgende Erfüllungsgrade des Rotwildabschussplans erreicht:

  Krofdorfer Forst (46%)
  Mitteltaunus (48%)
  Upland (53%)
  Wildschutzgebiet Reinhardswald (55%)
  Hoher Vogelsberg (55%)
  Riedforst (57%)
  Hinterlandswald (59%)
  Hochtaunus (60%)
  Östlicher Taunus (60%)
  Meißner-Kaufungerwald (62%)
  Reinhardswald (71,5%)
  Lahn-Bergland (72%)
  Burgwald-Kellerwald (74%)
  Spessart (75%)
  Wattenberg-Weidelsburg (75%)

Hinweise:
Die Jagdausübungsberechtigten sind in den genannten Gebieten gehalten, den Abschussplan im Januar so schnell wie möglich zu erfüllen, damit das Rotwild zeitig zur Ruhe kommen kann.
Da das Aufheben der Schonzeit für Rotwild im Wald im Monat Januar 2012 im Hinblick auf die neue Gesetzeslage nur eine Ausnahmeregelung darstellen kann und soll, ist die Rotwildbejagung zukünftig den neuen Jagdzeiten entsprechend anzupassen.
Die Erfüllung der Abschusspläne und die Umsetzung der gesetzlichen Ziele sind auf Dauer sicherzustellen. Vor diesem Hintergrund werden für die Rotwildgebiete/ -bezirke, die in diesem Jahr mit der Erfüllung der Abschusspläne Schwierigkeiten haben, unterjährige Meldefristen über den Abschussfortschritt nach § 26 Abs. 3 und § 26b Abs. 2 des Hessischen Jagdgesetzes eingeführt, um die Entwicklung im kommenden Jahr ggf. steuernd zu beeinflussen. Dies wird durch nachfolgende bescheide umgesetzt werden.

Aufgrund der Veränderung der Rotwild-Jagdzeiten in einem laufenden Jagdjahr, sind auf die Rotwildabschussplanung des Jagdjahres 2012-2013 die im Jagdjahr 2011-2012 nicht erlegten Stücke grundsätzlich aufzuaddieren.

Die Rotwildgebiete Lahn-Dill und Odenwald haben grundsätzlich geänderte Rotwildjagdzeiten gemäß der jeweiligen bundesländerübergreifenden Vereinbarung.


Im Auftrag
gez. Wilke

Rundschreiben IV / 2011
12.12.2011

Sehr geehrte Vereinsmitglieder,
liebe Jägerinnen, liebe Jäger,
zum Ausklang unseres Jubiläumsjahres – 90 Jahre Hubertus Gießen – möchte ich mich noch einmal bei Ihnen melden, um Aktuelles zu berichten und auch eine erste Bilanz zum zurückliegenen Jahr 2011 ziehen.
Kurz gesagt: Es war wieder ein gutes und ausgefülltes Jahr für unseren Jagdverein Hubertus Gießen...  Rundschreiben IV/2011

Jugendprojekt am Dünsberg – Berg der Kelten
30.11.2011

Mit der Veranstaltung „Hubertus-Jugendprojekt“ Thema: Exkursion zum Dünsberg – Berg der Kelten, haben die Jugendbeauftragten des Vereins Birgit Ungar und Carina Osthold am Keltengehöft des Dünsberges wieder ein interessantes Thema aufgegriffen.
Mit dem dort ehemaligen Revierförster Peter Moos und der neuen Revierförsterin Ulrike Henrich haben ca. 20 Kinder und Jugendliche den „Berg der Kelten“ in Mittelhessen besucht.
Was ist Jugendprojekt Hubertus Gießen?
Das Jugendprojekt ist die Initiative des größten hessischen Jagdvereins zur außerschulischen Natur- und Umweltbildung durch geschulte, ehrenamtlich tätige Jägerinnen und Jäger im Verein.
Mit seiner Höhe von 499 m dominiert der Dünsberg, als Berg der Kelten genannt – die Region Mittelhessen. Drei Ringwälle mit insgesamt 9 km Länge umschließen den Berg. Der Dünsberg ist einer der eindrucksvollsten Denkmäler hessischer und mitteleuropäischer Vorzeit.
Im Keltengehöft hatte Peter Moos und der Vorsitzende Dieter Mackenrodt einige Stationen für die jungen Besucher vorbereitet.
Die Kinder und Jugendlichen erfuhren einiges über den Dünsberg und die Kelten sowie viel Wissenswertes zur Tier – und Pflanzenwelt an diesem kultur-historischen Touristenmagnet.
Das Keltentor mit Keltengehöft am Dünsberg-Parkplatz war Ausgangspunkt der Exkursion.
Die zahlreichen Kinder wurden vom 1. Vorsitzenden des Vereins, Dieter Mackenrodt und dem ehemaligen Revierförster Peter Moos sowie den Jugendbeauftragten des Vereins am Keltengehöft begrüßt.
Dort erfuhren die Kinder Wissenwertes über die Natur- und Tierwelt sowie viele interessante Informationen zu den Kelten am Dünsberg.
Alle Kinder erhielten aus den Händen des Vorsitzenden ein Zertifikat, dass sie zu naturkundlichen „Experten“ ernannte. Die Teilnehmer hatten bei der Exkursion gezeigt, dass sie mit offenen Augen durch die Natur gehen und sie Interesse an ihrem Schutz haben.
Bei Stockbrot und Fleischwurst am Spieß wärmten sich die Kinder am Feuerkorb auf.
Der Vorsitzende Dieter Mackenrodt erklärte, dass es gut sei, wenn sich Jäger und Förster in den Naturschutz einschalten. Sie bringen ein hohes Maß an Fachkompetenz, aber auch eine große Liebe für die heimische Natur und Ihre Tierwelt mit.
Mit dieser Veranstaltung hat der Jagdverein Hubertus Gießen und Umgebung e.V. wieder einen wichtigen Beitrag geleistet, Kinder an die heimische Natur und den Nutzen der Jagd heran zu führen.
Naturschutz muss im Erleben junger Menschen beginnen, damit die Entfremdung gegenüber der Natur aufgehoben wird.
Am Feuer klang eine interessante und lehrreiche Veranstaltung am Dünsberg aus.
Der Vorstand des Jagdverein Hubertus Gießen und Umgebung e.V. dankte allen Mitwirkenden und wünscht dem Lernort-Natur Projekt weiterhin viel Erfolg bei den künftigen Fortbildungsveranstaltungen.

Ottfried Weber feierte 70. Geburtstag
30.11.2011

Ottfried Weber blickte kürzlich auf 70 Lebensjahre zurück. Aufgrund seiner vielseitigen Aktivitäten ist er in der mittelhessischen Region kein Unbekannter. Seit 15 Jahren steht er an der Spitze der Hegegemeinschaft Grünberg.
Im August 2010 wurde auf seine Initiative die Naturlandstiftung im Landkreis Gießen e.V. wieder ins Leben gerufen, deren Vorsitz er übernahm.
Nunmehr 40 Jahre geht der Jubilar im Jagdrevier Grünberg II auf die Pirsch.  34 Jahre unterstützt er den Jagdverein Hubertus Gießen und fungiert dort als Vorsitzender des Ausschusses Naturschutz. Als Hegeringleiter brachte Ottfried Weber verschiedene Projekte auf den Weg, besonders erwähnenswert ist da das Anlegen der Feldholzinsel „Auf dem „Hermannstein“ in Reinhardshain sowie die Entbuschungsaktionen im Grünberger Brunnental.

Derzeit beschäftigt sich der Naturliebhaber mit mehreren Projekten in der Naturlandstiftung. Gefeiert wurde in der Sportschule Grünberg, wo Ottfried Weber die neuesten Aktivitäten zum Thema “Naturlandstiftung“ präsentierte. Die „Hubertus Gießen“-Jagdhornbläser brachten ein Ständchen und der zweite Vorsitzende der Hegegemeinschaft Grünberg, Kurt Lumbe übermittelte Glückwünsche des Hegeringes und der ehrenamtlichen Helfer, die Weber in Sachen Naturschutz unterstützen. Der Vorstand des Jagdverein Hubertus Gießen und Umgebung e.V. wünscht dem Jubilar und Vorstandskollegen weiterhin alles Gute und Waidmannsheil auf allen Wegen.

Tagesseminar: Das Anschuss-Erkennen und Bewerten von Pirschzeichen

Datum: Samstag, 18.Februar.2012  Beginn: 09:00 Uhr bis ca. 17 Uhr
Veranstaltungsort: Biebertal bei Gießen
Referent/Leiter: Schweißhundeführer FAR i.R. Klaus Osan, Salzböden

Alle weiteren Informationen, Anmeldung unter Lehrgänge

Aktiv in Garbenteich
18.11.2011

Arthur Grölz und Klaus Schneider (Photo) waren zwei der 8 Helfer aus den Reihen des Jagdverein Hubertus Gießen und Umgebung e.V. die beim Arbeitseinsatz am
„ Hundewasser“ in Garbenteich anpackten. Der Ausschuss für Naturschutz im Jagdverein Huibertus Gießenerläuterte, dass eine Winter-Pflegemaßnahme und Pflanzaktion von Obstbäumen und Heckenpflanzen auf der Anlage des Jagdvereins durchgeführt wurde.
Der 2. Vorsitzende, Bernd Zipse war bei der Pflanzung dabei und bedankte sich im Namen des Vereins bei allen Helfern.


Hubertusmesse mit großem Programm im Kloster Arnsburg
18.11.2011

Jägerschlag für den Waidmannsnachwuchs- Jagdverein erinnert an 90-jähriges Bestehen

Die schon zur Tradition gewordene <<Hubertusmesse>> des Jagdvereins Hubertus Gießen und Umgebung fand in diesem Jahr unter größtem Interesse der Bevölkerung sowie Mitglieder des Vereins im Dormitorium des Kloster Arnsburg bei Lich statt. Dabei kamen die Parforcehörner des Parforcehorn-Corps Hoher Vogelsberg in der Akustik des ehemaligen Schlafsaals der Mönche hervorragend zur Geltung. Den jagdlichen Rahmen am Altar gaben die Falkner Franz Locher in Begleitung von Renate Manneke aus Atzbach sowie Detlef Kotsch in Begleitung von Petra Kilch aus Nidderau mit ihren Wanderfalken, Uhu und Wüstenbussard.

Der große Saal war bis in die letzten Reihen gefüllt und fast 300 Besucher waren der Einladung des Jagdverein Hubertus Gießen und Umgebung e.V. gefolgt.
Darunter viele Ehrenmitglieder und Ehrengäste des Vereins mit ihren Familien.

Der ökumenische Gottesdienst wurde gehalten von Dekan i. R. Christian Scholz und Dr. Hans-Joachim Schäfer. Er wurde eingeleitet vom Bläserchor des Jagdvereins Hubertus Gießen unter der Leitung von Oswald Henzel mit der „Begrüßung“.
Der Vorsitzende des Jagdverein Hubertus Gießen und Umgebung e.V. Herr Dieter Mackenrodt begrüßte die Besucher mit viel Vorfreude auf die Jubiläumsveranstaltung. Er hätte sich keinen schöneren Tag und Ort für diese Hubertus Messe und dem 90- jährigen Vereinsjubiläum des Jagdverein Hubertus Gießen wünschen können.
Er gab einen Rückblick auf die Gründung des Vereins; erinnerte an einen Ausschuss von 68 Jägern aus Gießen und Umgebung, die am 2. Februar 1921 auf dem „Schützenhaus“ in einer Gründungsversammlung den „Hubertus“, Verein waidgerechter Jäger, Sitz Gießen, aus der Taufe hoben.
Heute ist der Jagdverein „Hubertus“ mit ca. 850 Mitgliedern der größte Mitgliedsverein des Landesjagd-Verbandes in Hessen.

Danach übernahm das Parforcehorn-Corps Hoher Vogelberg die musikalische Gestaltung, die mit dem „Introitus“ begann und einem festlegten Ablauf folgte.
Leiter des Parforcehorn-Corps Hoher Vogelberg ist Paul Momberger, Posaunist im Sinfonieorchester des HR. Gebet und Schriftlesung übernahm Dr. Schäfer, dazwischen das „Kyrie“ und das imposante „Gloria“. Den „Sonnengesang“ des heiligen Franziskus und die Hubertuslegende lasen Monika Riess und Dr. Markus Langhans, unterbrochen von einem getragenen Choral der Bläser. Scholz hatte die Geschichte „Sankt Hubertus“ seiner Predigt zugrunde gelegt und aus Psalm 150 „Alles was Odem hat, lobet den Herrn“ in Verbindung gebracht. Die Legende fordert den Jäger auf, in den freilebenden Tieren Mitgeschöpfe zu sehen, auf deren Lebensrecht wir Rücksicht zu nehmen haben. Dies erkannte auch den als Symbol-figur dargestellte wilde Jäger Hubertus rechtzeitig und hielt sich fortan bei weiterer Jagdausübung an die geschriebenen Gesetze der Ethik und Jagdmoral.
Zwischen Glaubensbekenntnis, Gebet und Vaterunser gehörten „Sanctus“ und „Agnus dei“ zum Ritual der Hubertusmesse, bevor am Ende die imitierten „Glocken“ der Hörner erklangen.

Der Jagdverein hat den alten Brauch des „Jägerschlags“ wiederum zum Anlass genommen, während der traditionellen Hubertusmesse die Jungjäger des letzten Lehrganges damit auszuzeichnen.

Der Vorsitzende Dieter Mackenrodt forderte die Jungjäger auf, den Auftrag der Natur entgegen zunehmen und wies darauf hin, dass Jägerprüfung und Jagdschein noch kein Garant für Waidgerechtigkeit seien. Erst die seelische und sittliche Reife geben das Recht zum Führen einer Waffe. Nicht die Flinte macht den Jäger, sondern das Herz; mit großer Bereitschaft und stetem Bemühen und Streben auch um die Kenntnisse der Lebens- u. Verhaltensweisen der frei lebenden Tierwelt.

Dieter Mackenrodt leitete das „uralte Brauchtum“ ein und Ausbildungsleiter
Mike Will nahm den Jägerschlag bei jedem einzelnen Jungjäger vor und überreichte die Jägerbriefe.
„Der erste Schlag soll Dich zum Jäger weihn, der zweite Schlag soll Dir die Kraft verleihn zu üben stets das Rechte, der dritte Schlag soll Dich verpflichten, nie auf die Jägerehre zu verzichten“, so der Text zu den drei Schlägen mit dem Hirschfänger. Begleitet wurde die Zeremonie mit dem „Hubertusmarsch“ und „Ein Gruß dem Jungjäger“ von der gemischten Bläsergruppe.
Den Jägerbrief erhielten Nikolaus Kirchgäßner, Paul Seelbach, Ortwin Jung, Sascha Meister, Thomas Oschmann, Hans Jörg Schwan, Peter Straka, Stefanie Goebels, Günter Weisel, Martina Emmerich und Alexander Klenk.
Abschließend richtete der Vorsitzende noch ein Wort an die Bevölkerung und forderte auch diese auf, noch mehr Rücksicht auf die Natur zu nehmen und damit auch Ihren Beitrag zur Erhaltung der heimischen Tier und Pflanzenwelt zu leisten.
Still wurde es und man hätte eine Stecknadel fallen hören als Freiherr Johann Gottfried von Dietze, geb. 1921 im Gründungsjahr des Vereins an den Altar trat und sich in einer emotionalen Ansprache bei dem Parforcehorn-Corps Hoher Vogelsberg und den Initiatoren für diese feierliche Hubertusmesse bedankte.
Gemeinsam sangen die Besucher begleitet durch das Parforcehorn-Corps Hoher Vogelsberg das Schlusslied „Großer Gott wir loben dich“ bevor viele Besucher im Anschluss gemeinsam in der Alten Klostermühle des Kloster Arnsburg in gemütlicher Runde verweilten.

Wildfleisch aus heimischer Wildbahn – ein besonderer Genuß
17.11.2011

Der Herbst ist die Zeit der jagdlichen Ernte: Reh-, Hirsch- und Wildschweinfleisch, Feldhasen, Wildenten und Fasane kommen aus heimischer Wildbahn frisch auf den Tisch. Der qualitäts-und preisbewusste Verbraucher kann sein Wildfleisch noch direkt beim „Erzeuger“ sprich beim Jäger oder Förster direkt in der Nachbarschaft, kaufen. Dort erhält er obendrein gratis Tipps, wie er das Wildbret besonders lecker zubereitet.
Wildfleisch enthält durchweg weniger Fett als das Fleisch von Haustieren, aber viele Mineralstoffe und Vitamine, denn die freilebenden Tiere sind bei der Nahrungsaufnahme sehr wählerisch. Nur die würzigsten Kräuter und zartesten Knospen sind beispielsweise Reh und Hase gerade gut genug. Wildtiere leben von dem, was die Natur Ihnen bietet.
Importiertes Wildfleisch, das meist tiefgefroren angeboten wird, kann dagegen aus regelrechter „Massentierhaltung“ stammen. Vor allem in Neuseeland, Australien und Südamerika werden auf sogenannten Wildfarmen Hirsche und Wildschweine in großer Zahl für den Export nach Europa gemästet. Das Fleisch dieser Tiere ist meist fettreicher und geschmacklich nicht mit unserem Wildfleisch zu vergleichen.
Mehr als 30 000 Tonnen heimisches Wildfleisch erjagen die Jäger im Jahr. Dabei hat das Wildschwein mit rund 11 000 Tonnen dem Rehwild (8.000 Tonnen) den Rang abgelaufen. Auf dem 3. Rang folgt Rotwild mit ca. 2100 Tonnen. Und alle Zeichen deuten darauf hin, das das Ansehen der Jäger und Förster weiter wächst, was zu einem guten Teil daran liegt, das er der Lieferant dieses unzweifelhaften „Bio“- Fleisches ist. Wer Wildfleisch verzehrt, braucht sich über die artgerechte Tierhaltung, Transporte, Hormongaben und Schlachthöfe keine Gedanken zu machen. Im ziemlich häufigsten Idealfall reißt bei der Jagd eine Kugel die Sau oder das Reh aus dem blühenden Leben, bevor es noch den Schussknall hören konnte. Sein Fleisch ist zart, fettarm, reich an Vitaminen sowie Mineralstoffen wie Eisen, Zink und durch seinen hohen Eiweißanteil besonders bekömmlich. Niemals wird es in der Pfanne schrumpfen.
Allerdings sind bis dahin einige Schritte der Verarbeitung nötig. Ausgenommen wird das Reh noch draußen im Wald oder Feld. Dann muss es einige Tage kühl hängen, damit das Fleisch den richtigen Reifegrad erreicht. Es folgen das Abziehen der Decke und das Zerlegen, Arbeiten, die meist vom Jäger und Förster erledigt werden, da selbst auf dem Land sich nur noch wenige bereit finden, auch nur einem Hasen den Balg über die Ohren zu ziehen geschweige denn ein Reh aus der Decke zu schlagen oder ein Wildschwein abzuschwarten.

360 000 Jagdscheininhaber gibt es in Deutschland. So viele waren es noch nie. Und die Neulinge, die „Jungjäger“, die an Jahren oft nicht mehr so jung sind, geben mit großer Mehrheit an, dass das Wildbret für sie eine, wenn nicht die wesentliche Jagdmotivation ist.
2/3 der Deutschen halten Fleisch aus den heimischen Wäldern für sehr gesund, fast jeder Zweite hat schon einmal Wildbret gegessen oder zubereitet.
Bei der Frage allerdings was den wahren Wildgenuss ausmache, fangen die Unsicherheiten an. Wild gilt als etwas Besonderes und Begehrenswertes, aber auch als etwas Schwieriges und Geheimnisvolles. Ist nicht die Zubereitung mit all den Marinaden und den schwer zu dosierenden aromatischen Gewürzen wie Nelke, Wacholderbeere furchtbar kompliziert? Und überhaupt: Der spezifische kräftige Wildgeschmack erinnert wie auch manche Borste und manches Haar, die auch bei sorgfältigster Zurichtung an Keule oder Rücken zu finden sind, daran, dass hier ein Tier zum Verzehr ansteht, noch dazu eines, dass für diesen Zweck nicht eigens gezüchtet und aufgezogen wurde.

Es bleibt das Verhältnis des modernen Menschen zum Wildbret also spannungsgeladen, was eine gute Grundlage kulinarischer Erziehung ist. Was das Wild angeht, ist diese Erziehung vor allem eine Anleitung zum Vergessen : Vergesst die Marinade und- Gewürzschlachten der Vergangenheit. Sie waren ein Kampf gegen die Verwesung, der heute, in den Zeiten höchster Wildbrethygiene, kundiger Personen und moderner Kühltechnik, nicht mehr geführt werden muss. Hautgout ist nur noch ein vornehmes Wort für eine eklige Sache. Wild kann man zubereiten wie jedes andere Fleisch auch. Natürlich darf man es auch marinieren und beizen, wenn man das will, aber nötig ist das nicht mehr. Und oft vermindert es die Qualität des Fleisches.

Der Jagdverein Hubertus Gießen und Umgebung e.V. fördert auf seinen Internetseiten (www.hubertus-giessen.de) die regionale Vermarktung des Wildbrets und baut Hemmschwellen bei den Verbrauchern ab. Es handelt sich um Rezeptsammlungen aus der Bevölkerung und Jägerkreisen, die wiederspiegeln, dass sich das Wildessen längst aus dem traditionellen lodengrünen Hubertus-Kontext gelöst hat. Was im deutschen Wald wächst lässt sich wunderbar mit den Aromen mediterraner Aufklärung kombinieren. Der Hesse jedenfalls kennt neben dem traditionellen Rehrücken auch die Rehfrikadelle mit Schafskäse, er bereitet die Rehschulter mit Olivenöl und Knoblauch zu, lässt die Frischlings-Medaillons gerade einmal 2 Minute pro Seite mit der Pfanne Bekanntschaft machen und bringt den Hirschbraten im tönernen Römertopf schonend zur Gare.

In der Adventszeit ist die Nachfrage sehr groß, da Wildgerichte traditionell auf dem Speiseplan stehen. Der Jagdverein Hubertus rät daher, sich frühzeitig um den kulinarischen Leckerbissen zu kümmern. Die Adressen privater Jäger, die Wildbret verkaufen, erfährt man durch Mundpropaganda oder durch die Jagdvereine und deren Webseiten.

Kinder von bunten Blättern begeistert
01.11.2011

14 Kinder des kommunalen Kindergartens Biebertal-Königsberg hatten wieder einen tollen Wald-Erlebnistag. Zunächst war am frühen Vormittag Wandern angesagt. Von den Erzieherinnen Annett Geller und Daniela Heinzelmann angeführt, erreichten die Kinder noch im Nebel an einem der schönsten Herbsttage des Jahres das Ziel Hofgut Bubenrod in Königsberg. Hier hatte Dieter Mackenrodt als Gastgeber schon ein Feuer entzündet, an dem sich zunächst die Kinder mit ihrem mitgebrachten Frühstück stärkten. Am Feuer begrüßte Mackenrodt die Kinder und informierte über den Ablauf des Wald-Erlebnistages um das Hofgut.
Die Sonne drang schnell durch den Nebel und ein wunderschöner Herbsttag mit bunten Blättern begann:
Die Kinder suchten in kleinen Gruppen Blätter, die sie nach Farben geordnet auf ein Blatt aufklebten. Ein weiteres Blatt war speziell für Eichen- und Buchenblätter bestimmt. Ein Foto diente als Vorlage. Eine altersgemäße Aufgabe, die die Kinder mit großem Eifer erfüllten.
Mit Hilfe großer Bildtafeln vertieften die Kinder ihr Wissen vom Wald, seinen Bäumen, den bunten Blättern und den Tieren des Waldes.
Mit Becher-Lupen ging man im Wald „auf die Jagd“ und alle Kinder brachten eine „Trophäe“ mit. Die Beute wurde nach der Besprechung am Lagerfeuer natürlich sofort wieder freigelassen.
Mit Augenbinden galt es nun verschiedene Tierarten an ihren Fellstücken zu erkennen. Auch diese Übung meisterten die Kinder vorbildlich und mit viel Spaß.
Dieter Mackenrodt war vom Wissen und dem Tastsinn der Kinder begeistert.
Vor dem kleinen Backhaus stellten sich die Kinder mit den Erzieherinnen zu einem Gruppenfoto auf, bevor man zur einer Waldexkursion in den schönen Herbstwald aufbrach. Auch diesen Spaziergang mit Erklimmen eines Hochsitzes und allerlei Erlebnissen im Wald meisterten die Kinder vorbildlich und mit viel Freude.
Am Lagerfeuer zurück hatte der Pizzabäcker für jedes Kind ein großes Stück Pizza parat und die hungrigen Waldbesucher stärkten sich für das nächste Abenteuer.
Mit diesem herrlichen Waldtag hat der Königsberger Kindergarten in Zusammenarbeit mit Dieter Mackenrodt wieder einen wichtigen Beitrag geleistet, die Kinder an die heimische Natur und der Bedeutung des Waldes heranzuführen. Nur die Kinder, die die Natur kennen und in die faszinierende Welt ihrer Zusammenhänge eintauchen und eine persönliche Beziehung zu Pflanzen und Tieren aufbauen, werden bereit sein, sich in Zukunft ernsthaft und mit Engagement für die Erhaltung dieser einzusetzen. Naturschutz muss im Erleben junger Menschen beginnen, damit die Entfremdung gegenüber der Natur aufgehoben wird.
Am Ende des tollen Wald-Erlebnistages und noch bevor die Eltern ihre Kinder vom Hofgut Bubenrod in Königsberg wieder abholten, erhielten alle Teilnehmer als Erinnerung und zur Belohnung von Dieter Mackenrodt eine Waldurkunde.

Für alle Kinder war klar: Auf ein Neues im nächsten Jahr!

BMELV informiert über das Verhalten beim Waldbesuch
01.11.2011

Zum Internationalen Jahr der Wälder 2011 informiert das Bundesministerium für Ernährung,
Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV), was beim Waldbesuch zu beachten ist.
Denn der pflegliche Umgang mit dem Waldkulturerbe fängt beim Spaziergang im Wald an.

Ganzer Artikel - Verhalten bei Waldbesuch

Das Bienenjahr hautnah miterleben
31.10.2011

Gallusschule Grünberg erhält Bienenschaukasten

Welche Bedeutung haben Bienenvölker für unsere Nahrungsmittelerzeugung? Wie produzieren Bienen Honig?
Mit diesen Fragen setzten sich die Schüler und Schülerinnen der Gallusschule Grünberg zusammen mit ihrer Lehrerin Martina Zyrus auseinander und stellten selbst Honig in der Klasse her. Auf dem Balkon vor ihrem Klassenraum betreuten sie dazu ein Bienenvolk.
Aber was passiert genau in dem Bienenstock? Wer ist für welche Aufgaben zuständig? Das wollten die Schüler und Schülerinnen genauer herausfinden. Dazu nahmen sie Kontakt mit Experten des Bienenzuchtvereins Grünberg und Umgebung e.V. auf. Der Imker Kurt Lumbe unterstützte sie zunächst mit fachkundigen Ratschlägen. Dann wurde die Idee geboren, einen Bienenschaukasten zu bauen, um auch anderen Schülern und Schülerinnen der Schule Einblick in die Arbeitsweise eines Bienenvolkes geben zu können.
Durch die enge Kooperation des Bienenzuchtvereins mit der Naturlandstiftung im Landkreis Gießen e.V. und dem Jagdverein Hubertus Gießen und Umgebung e.V. wurde es möglich, das Projekt zu finanzieren und auch weiter zu betreuen.
Der Jäger Fritz Ungethüm, ein erfahrener Schreinermeister, baute den Schaukasten und der Imker und Jäger Kurt Lumbe wird das Volk während des Bienenjahres zusammen mit den Schülern und Schülerinnen betreuen. In dem Schaukasten kann man hinter einer Glasscheibe die Arbeit im Bienenstock verfolgen. Die Königin des Volkes, mit Farbe gekennzeichnet, fällt dabei besonders auf.
Zu hoffen bleibt nun, so die Schulleiterin der Gallusschule Silvia Christen, dass die Begeisterung der Schüler und Schülerinnen von Frau Zyrus in der Gallusschule Wellen schlägt und die hohe Bedeutung der Bienen für die Nahrungssicherung der Menschen dadurch auch anderen Jugendlichen deutlich wird.
Gabriele R. Winter

5 Forderungen des Deutschen Jagdschutzverbandes (DJV) zu Jagdmunition
31.10.2011

Heimisches Wildbret ist ein sehr wertvolles Nahrungsmittel, das über kurze Transportwege zum Verbraucher gelangt. Der Deutsche Jagdschutzverband (DJV) setzt alles daran, dass dieses hochwertige Lebensmittel weiterhin höchsten Standards entspricht – auch was die tierschutzgerechte Erlegung des Wildes und die toxikologische Nebenwirkung der Jagdmunition betrifft. Die teils sehr emotionale Diskussion um Bleimunition muss versachlicht werden. Hierzu sind weitere Untersuchungen notwendig, die der DJV und die 245.000 Jäger im Verband gerne tatkräftig unterstützen.

Ganzer Artikel - Forderungen zur  Jagdmunition

Kooperation in Sachen Naturschutz
Präsentation bei der Gewerbeausstellung „Grünberger Schaufenster“
17.10.2011

Unter dem Motto „Naturschutz geht uns alle an“
präsentierten sich der Naturschutzausschuß des Jagdvereins „Hubertus“ Gießen und Umgebung e. V. zusammen mit der Hegegemeinschaft Grünberg, der Naturlandstiftung im Landkreis Gießen e. V. und dem Bienenzuchtverein Grünberg und Umgebung e. V. im Rahmen der Gewerbeausstellung „Grünberger Schaufenster“. Die Jäger informierten über angestoßene Projekte, die das Ziel haben, Rückzugsgebiete für unsere Tier- und Pflanzenwelt zu erhalten und neue zu schaffen. Beispiele hierfür, wie das Anlegen von Flachwasserteichen und Feldgehölze, aber auch die Pflege von Streuobstwiesen wurden anschaulich dargestellt. Ein Schwerpunkt im Jahr der Fledermaus bildete die Demonstration durch Mitglieder der Hegegemeinschaft über die Verwendung von Nisthilfen für diese gefährdeten Arten. Desweiteren konnte man sich über den Baufortschritt eines Winterquartiers für Fledermäuse in der Gemarkung Reiskirchen-Saasen unterrichten lassen.

Als Kooperationspartner der Jägerschaft konnte der Bienenzuchtverein Grünberg und Umgebung e. V. durch seine engagierten Mitglieder den Besuchern anschaulich darstellen, wie wertvoll ihre Arbeit für den Naturkreislauf ist. In einem Schaukasten verfolgten die Besucher ausschnittweise das quirlige Leben eines Bienenvolkes Daneben wurden alle aus der Bienenhaltung hervorgehenden Produkte zum Kauf angeboten. In vielen Gesprächen überzeugten die kompetenten Tipps der Imker manchen neuen Züchter.

Kühlhaus für erlegtes Wild im Außenbereich unzulässig
17.10.2011

Aktuelle Rechtssprechung

Nächstes Jugendprojekt beim Jagdverein Hubertus Giessen und Umgebung e.V.
09.10.2011

Exkursion zum Dünsberg – Berg der Kelten

Die nächste Veranstaltung „Jugendprojekt bei Hubertus“ findet statt am
Freitag, den 25. November 2011 am Dünsberg!

Mit der zweiten Veranstaltung in diesem Jahr möchten wir Kinder und Jugendliche und natürlich auch die Enkel unserer Mitglieder ansprechen, die Interesse an Natur, Wild und Jagd haben.

Mit unseren Jugendbeauftragten Birgit Ungar, Carina Osthold sowie Karl-Friedrich Thomsen wollen wir uns am Keltengehöft des Dünsberges mit dem dort ehemaligen Revierförster Peter Moos und den Kindern/Jugendlichen treffen und den „Berg der Kelten“ besuchen.

Forstamtsrat i.R. Peter Moos ist Mitglied im Vorstand des Dünsbergvereins und als ehemaliger Revierförster der ideale Ansprechpartner und Betreuer einer solchen Exkursion.

Mit seiner Höhe von 499m dominiert der Dünsberg, als Berg der Kelten genannt – die Region Mittelhessen. Drei Ringwälle mit insgesamt 9 km Länge umschließen den Berg. Der Dünsberg ist einer der eindrucksvollsten Denkmäler hessischer und mitteleuropäischer Vorzeit. Im Keltengehöft hat der Jagdverein Hubertus Gießen und Umgebung e.V. in Zusammenarbeit mit dem Dünsbergverein eine Präparatesammlung heimischer Tiere sowie ein Natur-Preisrätsel für Besucher ausgestellt.
Die Kinder und Jugendlichen unserer Veranstaltung werden einiges über den Dünsberg und die Kelten sowie viel Wissenswertes zur Tier- und Pflanzenwelt an diesem kultur-historischen und Touristenmagnet erfahren.
Das Keltentor mit Keltengehöft am Dünsberg-Parkplatz wird Ausgangspunkt der Exkursion sein:

Am Freitag den 25. November 2011
Treffpunkt: 15.00 Uhr am Parkplatz Keltengehöft Dünsberg!

Die Eltern können die Kinder dann um 18.00 Uhr wieder abholen.

Alle Teilnehmer erhalten eine Erinnerungs-Urkunde! Kosten für die Kinder entstehen keine.
Für Getränke und einen kleinen Imbiss wird gesorgt.

Bitte melden Sie – wegen der Teilnehmerzahl – die Kinder beim Jagdverein Hubertus Gießen namentlich an.

Wir wünschen dem Lernort-Naturprojekt weiterhin viel Erfolg und den Kindern bei der Fortbildungsveranstaltung am Dünsberg viel Spaß.

Mit Fernglas und Lupe in der Natur
09.10.2011

Bei strahlend schönem Spätsommerwetter zogen Schülerinnen und Schüler der Klasse 3 e der Schule am Diebsturm in den Grünberger Stadtwald. Mit dabei waren auch Geschwister und Eltern, die in Rucksäcken und einem Bollerwagen ein köstliches und reichhaltiges Picknick mitführten. Doch vor dem Vergnügen kam erst einmal die Arbeit und deshalb wurde die Korona von der Klassenlehrerin Edda Devynck, dem NABU-Mitglied Rainer Pfisterer und dem Vorsitzenden des Naturschutzausschusses im Jagdverein Hubertus Gießen und Umgebung e. V., Ottfried Weber, in einen wunderschönen Laubholzbestand mit Eichen-, Buchen- und Ahornbäumen geführt.
Hier wurde mit vom NABU zur Verfügung gestellten Holztafeln in einzelnen Lernschritten ein kleiner Waldlehrpfad eingerichtet. Anhand der Beschaffenheit von Rinde und Blätter wurden Baumarten bestimmt, Totholz untersucht und das eine oder andere Insekt unter die Lupe genommen. Die Kinder entdeckten eine Spechthöhle und waren begeistert von dem Hornissenvolk, das wohl in Ermangelung natürlicher Nistmöglichkeiten ihr Nest in einen Fledermauskasten gebaut hatte.

Nach der Picknickpause wanderte die Klasse wieder zurück. An Wildwechseln erklärte der Jäger den Kindern anhand der Spuren, welche Tiere vom Wald aufs Feld zur Nahrungssuche gezogen waren. Letzte Station war die Besichtigung eines mächtigen Dachsbaues.

Sicherlich ein erlebnisreicher Nachmittag, sowohl für die Kinder, als auch für die Eltern. „Man kann die Jugend nicht früh genug an die Natur heranführen, denn wer die Zusammenhänge in der Natur versteht, schützt sie auch später“ resümierte Ottfried Weber bei der Verabschiedung.

Hintergrundinformationen zu Bleimunition
09.10.2011

Wie ist die Haltung des DJV gegenüber bleifreier Munition?
Vollständige Mitteilung des DJV

Erfolgreicher Fangjagdlehrgang beim Jagdverein Hubertus Gießen
29.09.2011

Unter der Leitung von Mike Will und Michael Klee , beide bestätigte Jagdaufseher bei der Uteren Jagdbehörde in Gießen, richtet der Jagdverein Hubertus Gießen und Umgebung e.V. Fangjagdlehrgänge zur Erlangung der Fangjagdbescheinigung aus.
Der Lehrgang berechtigt dann zum Aufstellen von Lebend- und Todschlagfallen wobei die Schonzeiten und sonstigen gesetzlichen Vorschriften zu beachten sind.

Am 17.September 2011 war der Jagdverein Hubertus wieder Ausrichter eines für die Fangjagd gesetzlichen vorgeschriebenen Fangjagdlehrganges.
Unter der bewährten Leitung des erfahrenen Fangjagdspezialisten Mike Will, Wettenberg wurde der theoretische Unterricht im Hessischen Holz- und Technikmuseum Wettenberg abgehalten. Der praktische Teil nach der Mittagspause im Fangjagd-Garten des Ausbilders.

Für die 14 Teilnehmer begann der Lehrgang mit einer sehr umfangreichen theoretischen Unterweisung, die allen Beteiligten ein hohes Maß an Aufmerksamkeit, Konzentration und aktiver Mitarbeit abforderte. Greenhorns und alte Hasen erfuhren von den gesetzlichen Grundlagen. Hier konnten selbst die älteren, erfahrenen Jäger ihr Handwerkswissen aufarbeiten. Außerdem wurde die hessische Fangjagdverordnung näher erläutert.
Nach der Mittagspause bei guten Gesprächen und einer heißen Bockwurst erfolgte der praktische Teil im Fangjagdgarten neben dem Museum. Hier hatte Mike Will mit seinen in den Tagen zuvor einen professionellen Fangjagdgarten vorbereitet.

Nach der kurzen Zusammenfassung und einem Gruppenbild im „Fanggarten“ wurden alle besprochenen Fanggeräte vorgestellt, in ihrer Funktion genau erklärt und sofort im Anschluss an praktische Übungen demonstriert.
In dem Fangjagdlehrgang wurde nicht nur der richtige Umgang mit dem Fanggerät näher gebracht sondern auch lohnende Standorte für Eisen,- Rohr- und Kastenfallen präsentiert.
Praxis und die Auswahl der passenden Gerätschaft für den jeweiligen Fangplatz haben diesen Lehrgang geprägt.
Es wurden mögliche Fangsituationen, wie sie in jedem Revier zu finden sind, aufgezeigt.

Mit den richtigen Kniffen, Tipps und Tricks ist „Fallenstellen“ für die Teilnehmer jetzt eine effektive Ergänzung zur Raubwildjagd mit Flinte und Büchse.

Hierbei war der von Ausbildungsleiter Mike Will vorbereitete und bestens präparierte Lehrgarten speziell für die Fangjagd die ideale Voraussetzung für den Anschauungs-unterricht und somit für die praktische Einweisung und Ausbildung.

Neben vielen Fragen, die hier zu beantworten waren, hatte jeder Teilnehmer die Gelegenheit, sein erlerntes Wissen und seine praktischen Fähigkeiten zu den bevorstehenden Aufgaben zu testen. Wichtig war am Ende der gelungenen Veranstaltung die Erkenntnis der Teilnehmer, wie wichtig die Fangjagd gerade in der heutigen Zeit ist und welche Bedeutung sie für Besatz und Erhalt des Niederwildes hat.

Die Teilnehmer hatten viele Fragen und haben sich im Lehrgang für die „stille Jagd“ auf Raubwild und reife Winterbälge begeistern lassen.

Der Dank galt Ausbildungsleiter und Referent Mike Will aus Wettenberg-Wißmar.
Mit den Fangjagdlehrgängen will der Jagdverein Hubertus Gießen und Umgebung e.V. einen sinnvollen Beitrag zur Erhaltung einer gesunden Flora und Fauna leisten.

Das heimische Niederwild und die Bodenbrüter sind überaus dankbar für die Reduzierung ihrer großen Anzahl Fressfeinde.

Dieses für jeden Jäger wichtige Zenario rund um die Fangjagd sowie auch andere wichtige Seminar-Themen wird der Jagdverein Hubertus Gießen und Umgebung e.V. auf jeden Fall fortsetzen und lädt die Teilnehmer zu weiteren Fortbildungsveranstaltungen des Vereins Hubertus Gießen www.hubertus-giessen.de ein.

Der Fangjagdlehrgang endete mit einem geselligen Ausklang und regem Erfahrungsaustausch. Für alle Beteiligten war klar: Auf ein Neues im nächsten Jahr!

Erfolgreiche Schulung „Wildbret verwerten“ beim Jagdverein Hubertus Gießen
29.09.2011

13 Teilnehmerinnen und Teilnehmer konnte der Hubertus-Vorsitzende Dieter Mackenrodt vom Jagdverein Hubertus Gießen und Umgebung e.V. zur Weiterbildung- und Schulungsveranstaltung „Wildbret verwerten“ in Pohlheim begrüßen.
Als Referent und für die Organisation zuständig konnte Hubertusmitglied Daniel Seller und sein Mitarbeiter Thomas Münch gewonnen werden.
Den beiden galt der besondere Dank, da sie neben Ihrer Arbeit Zeit fanden, in einer Abendveranstaltung den Teilnehmern praktische Fertigkeiten rund um das Thema „Wildbret“ zu vermitteln.
Da die Teilnehmerzahl begrenzt war, zeigte die hohe Zahl an Interessenten, dass es das Ziel vieler Jäger ist, das „Lebensmittel Wildbret“ als ein Erzeugnis von hoher Qualität aus der Region bereit zu stellen. Dies ist ein Garant für langfristige, vertrauensvolle und zufriedene Kundenbeziehungen.

Der Herbst ist die Zeit der jagdlichen Ernte: Reh-, Hirsch- und Wildschweinfleisch, Feldhasen, Wildenten und Fasane kommen aus heimischer Wildbahn frisch auf den Tisch.
Das Seminar „Wildbret verwerten“ mit Daniel Seller brachte die große Zahl Teilnehmer
-viele davon Jäger- in Bewegung: zwei Wildsauen und zwei Rehe hatte Wild-Experte Daniel Seller für das Seminar herbei gebracht.
Diese Stücke wurden im Beisein der Lehrgangsteilnehmer in küchenfertige Stücke zerwirkt.

In diesem Kurs wurde vom Fachmann Daniel Seller und seinem Mitarbeiter Thomas Münch in zwei Gruppen vorgeführt, mit welchem Werkzeug man Fleisch von jagdbarem Wild fachgerecht zerlegt. Hygieneanforderungen wurden dabei genauso erläutert wie auch Kniffe und Tricks für das leichte „aus der Decke schlagen“ bzw. „Abschwarten“ bis hin zur Portionisierung der Gerichte.

Daniel Seller, Chef des gleichnamigen Party-Service in Pohlheim, ist ein Liebhaber von Wildfleisch, vor allem herzhaftes Wildschwein hat es ihm angetan.
„Das Wild aus heimischen Wäldern wird nicht gezüchtet und nicht gemästet.“
Für Seller ist Wildbret ein sehr hochwertiges Nahrungsmittel. Und er nennt noch ein Argument für die Jagd: „Dabei fällt ein gezielter Schuss, und das Tier fällt um.“

Wildfleisch enthält durchweg weniger Fett als das Fleisch von Haustieren, aber viele Mineralstoffe, Vitamine, denn die freilebenden Tiere sind bei der Nahrungsaufnahme sehr wählerisch. Nur die würzigen Kräuter und zartesten Knospen sind beispielsweise Reh und Hase gerade gut genug. Wildtiere leben von dem, was die Natur Ihnen bietet.

Nach dem Lehrgang wurde es bei Party-Service Seller gemütlich: Da wurden köstliche Wildgerichte aufgetischt und eine Weinprobe angeboten.
Bis spät in den Abend wurden Rezepte ausgetauscht, Jagdabenteuer erzählt und dem Küchenchef weitere Geheimnisse entlockt.

Der 2. Vorsitzende Bernd Zipse bedankte sich anschließend bei den Referenten Daniel Seller und Thomas Münch für ihren professionellen und praxisorientierten Vortrag und lud die Jägerschaft zu weiteren Fortbildungsveranstaltungen des Vereins ein.

Am nächsten Morgen war Daniel Seller noch erschöpft aber zufrieden: „Ich möchte bei solch einem Lehrgang einen angenehmen Tag mit angenehmen Leuten verbringen und auch möglichst viel von meinem Wissen und von der Begeisterung für das Wildbret weitergeben. Bisher ist mir das fast immer gelungen.“

Der Jagdverein Hubertus Gießen und Umgebung e.V. rät daher, sich frühzeitig um den kulinarischen Leckerbissen in den Herbsttagen zu kümmern.
Die Adressen privater Jäger, die Wildbret verkaufen, erfährt man durch Mundpropaganda oder durch die Jagdvereine und deren Webseiten. Hier z.B. Jagdverein Hubertus Gießen und Umgebung e.V. www.hubertus-giessen.de.

Schießwesen
29.09.2011

Die 100m -Bahn auf dem Schießstand ist am 26.11.2011 wegen Bauarbeiten gesperrt. Auf allen anderen Bahnen/Ständen kann aber geschossen werden. Das Vereinshaus ist ebenso offen.

Pressemeldung des Deutschen Jagdschutzverbandes
22.09.2011

Waldstrategie 2020: Jagd ist kein bloßes Werkzeug des Waldbaus!
– DJV: Wildtiere sind Teil der Artenvielfalt und keine Schädlinge –
Der Deutsche Jagdschutzverband (DJV) nimmt mit Interesse die von der Bundesregierung
beschlossene Waldstrategie 2020 zur Kenntnis, lehnt aber die missverständliche Formulierung
bezüglich der Rolle der Jagd ab...

Vollständige Pressemitteilung

Rundschreiben III/2011
13.09.2011

Sehr geehrte Vereinsmitglieder,
liebe Jägerinnen, liebe Jäger,
endlich ist er da, der lang ersehnte Herbst mit seinen erlebnisreichen Gesellschaftsjagden auf Hoch- und Niederwild. Dort begegnen wir vor der Begrüßung und nach der Jagd sowie beim Schüsseltreiben alten Bekannten und Freunden, die wir zum Teil lange nicht gesehen haben.
Hier tauschen wir unsere Jagderlebnisse aus, bereden die Ereignisse der vorangegangenen Monate und vieles mehr. Dabei bleibt auch ein Blick auf die aktuellen Entwicklungen von Jagd, Naturschutz und Waffenrecht nicht aus. Auch der Jagdverein Hubertus Gießen und Umgebung e.V. ist sicher immer ein Thema. Daher möchte ich Sie nun über das rege Vereinsleben der letzten Monate auf dem Laufenden halten....
Dieter Mackenrodt

Rundschreiben II/2011

Hegering-Vergleichsschießen am 27. August 2011
30.08.2011

Alle Hegegemeinschaften des Landkreises Gießen waren auch in diesem Jahr wieder zum traditionellen Hegeringvergleichsschießen der Hegegemeinschaften auf den Schießstand in Garbenteich geladen.
Schon im Vorfeld war die Spannung und das Interesse groß, da Mannschaften aufgestellt und bereits im Vorfeld auf dem Schießstand fleissig trainiert wurde. Auch das Interesse der Hegegemeinschafts-Mitglieder im Kreis war groß, da sich doch einige Besucher bei dem Vergleichsschießen auf dem Schießstand in Garbenteich einfanden.

Bei noch sommerlichen Temperaturen fand dann am 27. August 2011 das diesjährige Hegering-Vergleichsschießen mit 7 (!) angetretenen Mannschaften statt. Die Hegegemeinschaft Gleiberger Land stellte sogar zwei Mannschaften!

Neben dem Wetter sorgte insbesondere auch die hervorragende Organisation durch Jens Fischer und Peter Seller für einen reibungslosen Verlauf. Im Vereinshaus verwöhnte Herta, die seit vielen Jahren mit Hanne Schmidt die gute Seele im Vereinsheim ist, die Gäste.
Auch der Bierpils neben dem Vereinshaus war eine erfreuliche Überraschung.

Bei sieben angetretenen Hegegemeinschaften gewann mit 422 Punkten die Hegegemein-schaft Grüningen den 1. Preis. Dahinter mit 412 Punkten belegte die Hegegemeinschaft Gleiberger Land II den 2. Platz; gefolgt von der Hegegemeinschaft Gleiberger Land I mit nur einem Punkt weniger, also 411 Punkten.
In der B-Wertung belegte die HG Gießen den 1. Platz, gefolgt auf Platz 2 (B-Wertung) HG Grünberg mit 385 Punkten. Auch die Hegegemeinschaft Laubach mit 379 Punkten sowie die HG Hungen mit 350 Punkten erzielten noch achtbare Ergebnisse.
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In der Einzelwertung gewann Jan Osthold von der Hegegemeinschaft Grüningen mit 115 Punkten. Platz 2 belegte Jens Fischer, Hegegemeinschaft Gleiberger Land I, Platz 3 Erwin Will Hegegemeinschaft Gleiberger Land II, Platz 4 Daniel Seller, Hegegemeinschaft Grüningen, Platz 5 Pascal Leidner Hegegemeinschaft Laubach.

Schießbedingungen:
Beim Hegeringvergleichsschießen müssen drei Schuss auf den Fuchs liegend, drei Schuss auf den Bock angestrichen und drei Schuss auf den laufenden Keiler abgegeben werden.
Beim Kipphasen sind zwei „rechts“, zwei „links“ und drei Doubletten zu schießen.

Die drei Siegermannschaften in der A-Klasse:
Platz 1: Hegegemeinschaft Grüningen mit
Daniel Seller
Jan Osthold
Winfried Volz
Gerd Angerer
Uli Lany
Fabian Deutskens

Platz 2: Hegegemeinschaft Gleiberger Land II mit
Erwin Will
Eckhard Bodenbender
Andreas Walther
Ingo Pfaff
Dieter Mackenrodt
Timo Kaletsch

Platz 3: Hegegemeinschaft Gleiberger Land I mit
Thomas Krämer
Jens Fischer
Jürgen John
Norbert Schieferstein
Michael Krick
Hendrik Will

Bei der abschließenden Siegerehrung im Vereinshaus dankte der 1. Vorsitzende Dieter Mackenrodt den zahlreichen Schützen für Ihre Teilnahme und den fleißigen Helfern für die reibungslose Durchführung des Hegeringvergleichsschießens 2011.
Den teilnehmenden Hegeringen werden je nach Abschneiden Geldpreise überwiesen.

Im Anschluss stellten sich alle „Sieger“ zum Gruppenbild vor dem Vereinshaus am Schießstand auf bevor man in gemütlicher Runde und guten Gesprächen noch einige Stunden verweilte.

Hubertus-Jugendprojekt
29.08.2011

Feld/Wald/Wasser-Exkursion mit Kindern am 26. August 2011 in Garbenteich

Der Jagdverein Hubertus Gießen und Umgebung e.V. hatte bereits seinen Mitgliedern das neue Jugendprojekt bei Hubertus und die neuen Jugendbeauftragten Birgit Ungar, Carina Osthold sowie Karl-Friedrich Thomsen vorgestellt.
Mit diesem Projekt wollte der Jagdverein Hubertus Gießen und Umgebung e.V. Kinder und Jugendliche und natürlich auch die Enkel der Mitglieder ansprechen, die Interesse an Natur, Wild und Jagd haben.
Mit dem Jugendprojekt bei Hubertus möchte man ein Netzwerk auf- und ausbauen in dem sich Kinder und Jugendliche in Wald und Natur kennenlernen und mit unseren Jugendbeauftragten etwas über die Natur, das Wild und die Jagd erfahren.

Als Aktivitäten planen die Jugendbeauftragten von Hubertus Ferienspielaktionen, Feld/Wasser/Teich-Exkursionen, Jagdhornblasen und das Heranführen an das Hundewesen.

Das Jugendprojekt“ erhält die volle Unterstützung des Jagdvereins Hubertus Gießen und Umgebung e.V. und ist am 26. August 2011mit einer Feld/Wald/Wasser-Exkursion auf dem Vereinsgelände bei Garbenteich gestartet.

Die zahlreichen Kinder wurden vom 1. Vorsitzenden des Vereins Dieter Mackenrodt, dem Vorsitzenden des Naturschutzausschusses Ottfried Weber sowie den Jugendbeauftragten begrüßt. Mit Becherlupen ging der Spaziergang durch den Pohlheimer Forst in Richtung Teichanlage bei Garbenteich. Dort erfuhren die Kinder Wissenswertes über die heimische Natur und ihre Tierwelt. Zurück am Vereinshaus erwartetet sie der 1. Vorsitzende mit Hanne Schmidt, die gute Seele des Vereinshauses mit allerlei Köstlichkeiten vom Grill. Die Kinder waren hungrig und genossen die Grillbratwürste.
Alle Teilnehmer erhielten aus den Händen der Jugendbeauftragten ein Zertifikat, dass Sie zu naturkundlichen „Experten“ ernannte. Die Kinder hatten bei der Exkursion gezeigt, dass sie mit offenen Augen durch die Natur gehen und Interesse an ihrem Schutz haben.

Im Anschluss stellten sich die Kinder mit ihren Gastgebern zu einem Erinnerungsphoto vor dem Vereinshaus auf.

Der Vorsitzende Dieter Mackenrodt erklärte, dass es gut sei, wenn sich die Jäger in den Naturschutz einschalten. Sie bringen ein hohes Maß an Fachkompetenz aber auch eine große Liebe für die heimische Natur und ihre Tierwelt mit.

Mit dieser Veranstaltung hat der Jagdverein Hubertus Gießen und Umgebung e.V. wieder einen wichtigen Beitrag geleistet, Kinder an die heimische Natur und den Nutzen der Jagd heran zuführen. Nur die Kinder, die die Natur kennen, in die faszinierende Welt ihrer Zusammenhänge eintauchen und eine persönliche Beziehung zu Pflanzen und Tieren aufbauen, werden bereit sein, sich in Zukunft ernsthaft und mit Engagement für die Erhaltung dieser einzusetzen. Naturschuss muss im Erleben junger Menschen beginnen, damit die Entfremdung gegenüber der Natur aufgehoben wird.

An einem schönen Sommertag klang eine interessante und lehrreiche Veranstaltung am Vereinshaus aus.
Für die Kinder und die Jugendbeauftragten war klar: Auf ein Neues im nächten Jahr!

Der Vorstand des Jagdverein Hubertus Gießen und Umgebung e.V. dankt allen Mitwirkenden und wünscht dem Lernort-Naturprojekt weiterhin viel Erfolg und viel Spaß bei den künftigen Fortbildungsveranstaltungen.

Heinrich-Seib-Pokal 2011
29.08.2011

Traditionell schießen die Mitglieder des Jagdvereins Hubertus Gießen und Umgebung e.V. jährlich auf ihrem Schießstand in Garbenteich den Heinrich-Seib-Gedächtnispokal aus.
Hierbei werden 5 Schuss am Zielstock auf den stehenden Überläufer abgegeben.

Der Schullehrer Heinrich Seib war in den Jahren 1968-1971 erster Vorsitzender und hatte sich besondere Verdienste um den Zusammenhalt des Vereins erworben.
Die Mitglieder zeigen großes Interesse an dem Pokal und nahmen zahlreich teil.
Am Samstag, 27. August 2011 ging der Wander-Pokal für dieses Jahr an unser Mitglied Heiko Lutz aus Grünberg.

Der Vorstand des Jagdverein Hubertus Gießen und Umgebung e.V. gratuliert zu dieser begehrten „Trophäe“.

Die fünf Erstplatzierten des Heinrich-Seib-Pokals :
1. Heiko Lutz, Grünberg 45 Pkte.
2. Thomas Krämer, Lollar 43 Pkte.
3. Ingo Pfaff, Biebertal 42 Pkte.
4. Dieter Mackenrodt, Biebertal 40 Pkte.
5. Jens Fischer, Wettenberg 38 Pkt.

Der Vorsitzende Dieter Mackenrodt überreichte im Vereinshaus den Pokal an Heiko Lutz. Herzlichen Dank an LJV-Schießobmann Peter Seller, der die Veranstaltung betreute.

Wildbrücke über A7 nimmt Gestalt an
27.08.2011

Von Rainer Ickler und Hartmut Zimmermann

MICHELSROMBACH Noch sieht sie wild aus, die Grünbrücke, die die Rhönautobahn zwischen Michelsrombach und Fulda überspannt. Doch in den nächsten Monaten soll sie so anheimelnd gestaltet werden, dass das Bauwerk Rotwild, Wildkatze & Co. zum gefahrlosen Wechsel über die Autobahn A7 einlädt.

Die Grünbrücke, deren Unterbau schon fertiggestellt ist, präsentiert sich derzeit als Kies- und Lehmlandschaft. Von Grün ist noch nichts zu sehen. Die Sichtschutzwände, die die Tiere vor dem grellen Licht der Autoscheinwerfer schützen sollen, grenzen das Bauwerk zur Fahrbahn hin ab.

Doch das hat seine Gründe, denn zum einen ist es nicht nur im Garten, sondern auch auf Grünbrücken unsinnig, mitten im Sommer Sträucher und Bäume zu pflanzen. Zudem muss sich die Erdschicht, die auf dem 50 Meter breiten Betonbogen aufgebracht wurde, erst einmal setzen. Dazu dürften die Regenfälle der vergangenen Tage und Wochen einen guten Beitrag geleistet haben.

„Mit der Bepflanzung wird dann im Herbst begonnen“, erläutert Ulrich Hansel, der Leiter des hessischen Amtes für Straßen- und Verkehrswesen in Fulda. Ein Expertenteam, bestehend aus Mitarbeitern des ASV, des Forstamtes Fulda und der Unteren Naturschutzbehörde haben dazu einen ausgeklügelten Plan entwickelt, damit der künstliche Bau für seine tierischen Nutzer nicht fremd, sondern eher einladend wirkt. Dann werden sich größere und niedrig wachsende Gehölze aneinander reihen. Schotter- und Grasflächen dienen nicht nur der optischen Abwechslung, sondern auch dazu, „Wärmeinseln“ und Versteckmöglichkeiten für Kleingetier wie Laufkäfer, Amphibien und Reptilien zu bilden. Denn auch die Kreuzotter, die im Michelsrombacher Wald noch zu Hause ist, könnte so von Ost nach West und von West nach Ost gelangen.

Bauwerk dient Artenschutz

Das ist das erklärte Ziel des Fünfeinhalb-Millionen-Euro-Projekts, das im Herbst noch eingeweiht werden soll: die Durchtrennung des Lebensraums durch die Rhönautobahn zu beenden und den genetischen Austausch zu verbessern, erklärt der Leiter des Forstamtes Fulda, David Nöllenheidt. Besonders im Blick haben die Planer und Naturschützer dabei Arten wie den Rothirsch, weil auf die Dauer nur ein genetischer Austausch zwischen den Beständen auf beiden Seiten der Autobahn sicherstellt, dass diese sich gut weiter entwickeln können.

Weniger auffällig als der „König der Wälder“ sind heimlich lebende Tierarten. Ein besonderes Augenmerk legen die Wildbiologen dabei auf die Wildkatze. Denn die vielerorts ausgestorbenen Tiere haben sich die Region inzwischen heimlich wieder zurück erobert. Auch im Michelsrombacher Wald ist sie schon entdeckt worden. Gerade weil unserer Gegend offenbar als „Drehscheibe“ für die verschiedenen Bestände im Nordhessischen, der Rhön, im Spessart und im Thüringer Wald dient, ist es für den Fortbestand der Art wichtig, die den Lebensraum zerschneidende A 7 ohne Lebensgefahr überqueren zu können. Das gilt ebenso für das größte der heimischen Raubtiere, den Luchs, der an verschiedenen Punkten entlang der Rhönautobahn schon häufiger sicher nachgewiesen wurde.

All das ist – zunächst – Theorie. Um zu prüfen, ob das Hilfsangebot der Straßenbauer auch angenommen wird, wollen die Naturschützer die Wanderungen überwachen, erläutert Nöllenheidt.

Wie dies genau geschehen wird, darüber herrscht noch Unklarheit. Im Gespräch sind Kameras, die durch Lichtschranken ausgelöst werden und natürlich Sandstreifen, in denen die Tiere ihre Spuren hinterlassen. „Ich bin überzeugt, dass die Grünbrücke relativ schnell von Dachsen, Füchsen und auch vom Rehwild angenommen wird“, sagt Nöllenheidt. Beim Rotwild, erfahrungsgemäß auch immer etwas vorsichtiger, wird es etwas länger dauern.

Und möglicherweise erleben die Naturschützer hier eines Tages auch das, was die Wildbiologin Dr. Kornelia Dobiáš im Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin in Brandenburg zu Protokoll geben konnte: Dort überquerte nämlich im Oktober 2007 ein Wolf mittels der Brücke die A 11 von Ost nach West – und wurde von der per Bewegungsmelder mit Infrarotlicht arbeitenden Überwachungskamera „geblitzt“.

Gelungenes Sommerfest des Jagdvereins Hubertus
26.08.2011

Bildergalerie

Das Sommerfest war für den Jagdverein Hubertus Gießen im Jubiläumsjahr 2011 ein besonderes Highlight.
Zum Festtag trafen sich die Mitglieder des Jagdvereins Hubertus Gießen und Umgebung e.V. mit den Mitgliedern des Wurftaubenclub Oberhessen Gießen e.V. auf ihrem Vereinsgelände, dem Schießstand im Wald zwischen Dorf-Güll und Garbenteich. Natürlich waren auch die Familien und ihre Freunde der Vereinsmitglieder dabei.
Die Jagdhornbläser des Vereins unter Leitung von Oswald Henzel eröffneten vor einer großen Teilnehmerschar das Sommerfest.

Der Tag begann mit der Begrüßung durch den 1. Vorsitzenden, Dieter Mackenrodt, der stolz darauf war mit dem Wurftaubenclub Oberhessen gemeinsam in landschaftlich reizvoller Ambiente den Festtag zu eröffnen. Besonders erfreut war er über das Erscheinen des Ehrenmitglieds Prof. Dr. Wilhelm Jahn-Deesbach, der vom stellvertretenden Kreisjagdberater Herrn Prof. Petzinger (mit Ehefrau) persönlich im Johannesstift in Gießen abgeholt und zum Fest gebracht wurde. Herzlichen Dank dafür!
Weitere Grüße des Vorsitzenden gingen an die Ehrenmitglieder Oswald Henzel und Karl-Heinz Backhaus sowie den Ehrenvorsitzenden Peter N. Werner. Auch die Vorsitzenden der Studentischen Jagdgemeinschaft Gießen mit einer Delegation waren unter den Gästen.

Bild: Birgit Ungar
Auch der der 1. Vorsitzende des Wurftaubenclub Oberhessen Gießen e.V. Klaus Schwan richtete einige Grußworte an die Besucher.
Dieter Mackenrodt erinnerte an das gute Verhältnis mit dem Wurftaubenclub Oberhessen Gießen e.V., mit dem man gemeinsam den in die Jahre gekommenen Schießstand saniert habe und in den nächsten Monate noch einige wichtige Maßnahmen vornehmen werde…
Als wichtiger Mittelpunkt für das Vereinsleben des größten hessischen Jagdvereins liege ihm viel am Erhalt und Modernisierung dieser Anlage mitten in Hessen.

Herzliche Grüße ließ er vom Hessischen Jägerpräsidenten Dietrich Möller ausrichten, der den Schatzmeister des LJV Peter N. Werner mit Grußworten ankündigte. Dieser sprach als Schatzmeister des LJV Hessen einige Grußworte an die Gäste des Sommerfestes und überreichte Dieter Mackenrodt die bronzene Schießnadel des Deutschen Jagdschutzverbandes sowie Herrn Hans-Jörg Schwan die silberne Schießnadel des Deutschen Jagdschutzverbandes.

Der Vorsitzende Dieter Mackenrodt richtete anschließend Grußworte des Hessischen Ministerpräsidenten Volker Bouffier, der ihm einen persönlichen Brief schrieb, an die Besucher. Der Ministerpräsident ließ herzliche Grüße an die Mitglieder ausrichten und wünschte dem Fest einen guten Verlauf.

Der Vorsitzende gab einen Einblick in die Arbeit der Ausschüsse und berichtete über das Vereinsleben. Er wies auf das gute Verhältnis zu den Nachbarvereinen, den Hegegemein-schaften und auch den Forstämtern hin. Auch zum Revierpächter am Schießstand, Herrn Punzert bestehen freundschaftliche Beziehungen.

Im Jagdverein findet derzeit ein starker Hundelehrgang statt. Der Ausschuss für Naturschutz ist sehr aktiv; man plane noch in dieser Woche ein Naturprojekt in Form einer Waldexkursion für Kinder um das Vereinsgelände. Der Zerwirkkurs im September ist bereits ausgebucht und im aktuellen Jungjägerkurs unter Ausbildungsleiter Mike Will befinden sich 43 Anwärter auf den Jagdschein bei Hubertus Gießen und Umgebung e.V. Die Jungjäger des vergangenen Kurses 2010/2011 erhalten Ihren Jägerschlag auf der Hubertus-Messe im feierlichen Rahmen im Kloster Arnsburg bei Lich am 3. November 2011. Dort wird auch das Parforcehorncorps Hoher Vogelsberg blasen.
Der Festausschuss des Jagdverein Hubertus Gießen und Umgebung e.V. hatte sich einiges einfallen lassen um seine Mitglieder und deren Gäste auf dem Sommerfest zu unterhalten.
Viele Vereinsmitglieder, ihre Familien, Freunde und auch Mitglieder der Gastvereine fanden Interesse an den Wanderfalken die Franz Locher und Renate Mannecke aus Atzbach mitgebracht hatten.
Karl-Ludwig Wolf aus Lich erschien am Nachmittag mit seiner 2-Spänner- Kutsche und lud zu Rundfahrten im idyllischen Waldgelände ein. Auch die Jagdhornbläser nutzten diese Kutschfahrt zu einer musikalischen Einlage.

Eine Besonderheit war das wiederholte Ausschießen des „Jagdkönigs“ auf der Ehrenscheibe. Unter den 50 teilnehmenden Schützen wurde Jan Osthold „Jagdkönig“ und erhielt aus den Händen von Ramona Nohl den von Messerschmiede Nohl gestifteten
ersten Preis. Das neue Vereinsmitglied Fabian Deutskens hatte zuvor den spannenden Schießwettbewerb geleitet.

Die zahlreichen Besucher auf dem liebevoll hergerichteten Schießstand mit Bierpilz und
geschmückten Festzelt wurden von Daniel Seller und seinem Team mit Köstlichkeiten verwöhnt. Eine Besonderheit waren Palma`s Panzarottis (italienische Teigtaschen), die großen Absatz fanden. Am Bierpilz versorgte Jens Fischer und der Festausschuss um Stephan Punzert den ganzen Tag über die Besucher mit kühlem Freibier und Freigetränken. Zur Kaffeezeit stand dann ein reichhaltiges Kuchenbuffet (Danke den Bäckern) im Vereinshaus bereit. Dort verwöhnte Hanne Schmidt, die seit vielen Jahren die gute Seele des Vereinsheims ist, die Gäste. Der plötzlich eintreffende Eiswagen aus Pohlheim überraschte und erfreute besonders die kleinen Gäste.

Den ganzen Tag über gab es Gelegenheit alte Freunde wieder zu sehen, Erlebtes auszutauschen, den Vorstand und die Ausschüsse kennen zu lernen und bei Monika Riess und Mike Will am Jägerbasar sein „Schnäppchen“ zu finden.

Die Jagdhornbläser des Vereins unterhielten den ganzen Tag über die große Besucherschar mit musikalischen Stücken.
Die Gäste genossen den Hörnerklang und spendeten reichlich Beifall.

Am späten Abend klang dann eine gelungene Veranstaltung, die seinen Besuchern sicher noch lange in Erinnerung bleibt, aus.

Der Vorstand des Jagdvereins Hubertus Gießen u. Umgebung e.V. dankt allen Helferinnen und Helfern für die Vorbereitung und Durchführung des Sommerfestes 2011!!!  

Was gibt es Neues aus Naturschutzkreisen?
23.08.2011

Liebe Freunde des Naturschutzes,

das Großprojekt des Jahres 2011 "Fledermausquartier" nimmt auch Dank der Unterstützung der Sparkasse Grünberg inzwischen konkrete Formen an.

Mit tatkräftigen Arbeitseinsätzen wurde das zukünftige Fledermausquartier im alten Hochbehälter der Gemarkung Saasen bereits innen ausgebaut.
Dazu musste allerdings zunächst noch eine umfangreiche Rodungsaktion durchgeführt werden, da die Robinien seit dem Frühjahr wieder kräftig ausgetrieben hatten.
Nun fehlt nur noch das neue Tor mit den Einflugschlitzen und die Fledermäuse können kommen.

Die Fahrten durch die Gemarkungen rund Grünberg haben gezeigt, dass Landwirte und Jagdpächter zunehmend Blühflächen angelegt haben. Ich habe die Standorte mit Bildern dokumentiert, um auch verfolgen zu können, wie sie sich im Laufe der 5 Jahre entwickeln. Die Veranstaltung, die im Frühjahr zusammen mit dem Bienenzuchtverein stattgefunden hat, scheint also vielleicht doch den einen oder anderen überzeugt zu haben.

Ottfried Weber hat eine Fläche zur Verfügung gestellt, auf der verschiedenes Saatgut ausprobiert werden konnte. Bemerkenswert dabei ist, dass sich die kostengünstigen Sorten kaum von den teuren unterscheiden.

Die neue Biogasanlage in Atzenhain hat ihren Betrieb aufgenommen. Die riesigen Maisflächen rund um Grünberg sind nicht zu übersehen. Vor daher ist es dringend notwendig, überAnbaualternativen nachzudenken, wenn die Böden nicht ganz ausgelaugt undunbrauchbar gemacht werden sollen.

Eine Kontaktaufnahme mit dem Betreiber ist für den Herbst angedacht.

Naturlandstiftung, Naturschutzgruppe Hubertus und der Vorsitz der Hegegemeinschaft befinden sich in einer Hand. Über üppige Geldmittel verfügen alle drei nicht. Daher drängt sich zunehmend der Gedanke auf, an einem Strick zu ziehen und gemeinsame Ziele zu verfolgen.

Es ist zwar in unserer Gesellschaft in, sich in Communitys zusammenzuschließen und "Freunde" zu werden, aber gerade auch im Bereich des Naturschutzes gibt es immer noch viele kleineInitiativen, die allein für sich arbeiten möchten und Zusammenschlüsse scheuen. Die Arbeit wird aber um so erfolgreicher werden, je mehr daran gemeinsam arbeiten und Ressourcen gebündelt werden. Und das Feiern macht dann am Ende eines Projektes sicher gemeinsam auch noch mehr Spaß.

Es grüßt Sie ganz herzlich
Gabriele Winter

Mehr Informationen zur Arbeitsgruppe Naturschutz finden Sie unter "Naturschutz"


Der Tod kommt auf leisen Pfoten
23.08.2011

-Aktuelle amerikanische Studie: streunende Hauskatzen sind Hauptgefahr für Jungvögel -

Anlässlich der Sommerferien macht der Deutsche Jagdschutzverband (DJV) auf eine aktuelle Studie aufmerksam, die den Einfluss von streunenden Katzen auf die Vogelwelt untersucht hat. Forscher der Towson Universität im US-Staat Maryland haben jetzt herausgefunden:80 Prozent der gerade flügge gewordenen Singvögel werden von Räubern auf vier Pfoten gefressen, in knapp der Hälfte der Fälle waren Hauskatzen die Täter. Für Katzenbesitzer in Deutschland bedeutet dies, in den Sommermonaten bis Ende August besonders auf ihren Liebling zu achten, appelliert der DJV. Denn dann werden bei uns viele Vögel gerade flügge. Dr.Klaus-Hinnerk Baasch, zuständig für Naturschutzfragen beimDJV: "Katzenbesitzer sollten jederzeit Verantwortungzeigen für ihr Haustier, es füttern, versorgen und eben nicht in der Ferienzeit vor die Tür setzen." Tierschutzverbände schätzen, dass es in Deutschland neben den"Ferienstreunern" über zwei Millionen Katzen gibt,die gänzlich verwildert sind. Allein diese erbeuten nachDJV-Hochrechnungen jährlich etwa sechs Millionen Singvögelin Deutschland.

"Tierliebe gilt für Haustierfreund Wildtiere gleichermaßen", sagt Baasch.  Katzenbesitzer seien deshalb besonders gefordert. Damit Katzenzuschlagen, muss nicht unbedingt zu wenig Futter vorhanden sein. Jagd- und Spieltrieb der Tiere reichen aus, um selbst im gut genährten Zustand kleinen Vögelnnachzustellen. Im Fachjournal für Ornithologie (Journal of Ornithology) folgern die US-amerikanischen Wissenschaftler: "In menschendominierten Lebensräumen führt Prädation (Einflussvon Raubtieren) maßgeblich zu Unterschieden in der Überlebensrate von Vögeln." Die amerikanische Studie untersuchte das Überleben von Jungvögeln anhand der Katzendrossel (Dumetella carolinensis) an drei Orten in Vorstädten der US-Stadt Washington DC.

Original Artikelerschienen im Journal of Ornithology,
Volume 152, Number 3,717-726, DOI: 10.1007/s10336-011-0648-7:
"Populationdemography of Gray Catbirds in the suburban matrix: sources,
sinks and domestic cats"
Autoren: Anne L. Balogh, ThomasB. Ryder und Peter P. Marra

Zum Herunterladen gibt es die Studie im Internet:
http://www.springerlink.com/content/7317118872r23612/

Sehr starker Jungjägerlehrgang 2011 bei Hubertus Gießen und Umgebung e.V.
09.08.2011

Beim Jagdverein Hubertus Gießen und Umgebung e.V. hat der neue Lehrgang zur Jungjägerausbildung 2011/2012 begonnen. Mit 43 (!) Teilnehmerinnen und Teilnehmern ist der Kurs wieder ausgebucht. Das Interesse an Natur & Jagd in der Bevölkerung ist groß und anscheinend besonders die Ausbildung zum Jäger bei Hubertus Gießen:

Anders als in Jagdschulen mit ihren teuren Crashkursen bildet der Jagdverein Hubertus Gießen und Umgebung e.V. mit seinen hochqualifizierten Dozenten im Holz- und Technikmuseum Wettenberg-Wißmar Jäger aus und nicht nur Jagdscheininhaber.
Weitere Ausbildungsstätten sind der vereinseigene Schießstand, das Lehrrevier und das schilfreiche Hundewasser in Garbenteich.



Bereits während der Ausbildung knüpfen die Teilnehmer jagdliche Kontakte, Beziehungen zu Hundeführern, Revierinhabern und nutzen die Gelegenheit die einzelnen Ausschüsse des Jagdvereins für die Zeit nach dem „Grünen Abitur“ kennen zu lernen. Der Verein sorgt dafür, dass alle Anwärter schon während der Ausbildung Kontakt zu einem Jagdausübungs-berechtigten haben, so dass nach dem Lösen des ersten Jagdscheins eine verbindliche Jagdgelegenheit besteht.

Der 1. Vorsitzende Dieter Mackenrodt sowie Lehrgangsleiter Mike Will begrüßten die große Teilnehmerzahl zu ihrem ersten Unterricht und einer Einweisung im Holz -und Technikmuseum in Wettenberg und übergaben die Lehrbücher. Einen besonderen Gruß richtete der Kreisjagdberater und Dozent Prof. Dr. Alexander Herzog an den JJ-Kurs und gab den Teilnehmern einige wichtige Tipps aus seiner Erfahrung mit auf den Weg.

Die Anwärter auf das „Grüne Abitur“ werden in den nächsten 11 Monaten (abzüglich der Ferien) ausführlich Kenntnisse in Recht, Wildbiologie, Wildbrethygiene, Hundewesen, Waffenkunde, Feld- und Waldbau sowie Tier- und Naturschutz erwerben. Den Lehrgang erwartet ein sehr spannendes und lehrreiches Jahr, indem sie viel erleben werden:
Vereinsleben, beeindruckende Revierführungen, Waldexkursionen, Demonstration einer Hundeprüfung, Motorsägenlehrgang, Fangjagdlehrgang, herbstliche Drückjagden usw.

Dem Lehrgang stehen in modernen Schulungsräumen hochkompetente Dozenten in Form von Förstern, Rechtsanwälten, Professoren, erfahrene Waidmänner, eine große Präparatesammlung, eine moderne EDV-Ausrüstung mit Laptop und Beamer sowie ein Lehrrevier zur Verfügung.

Beim Jagdverein Hubertus Gießen findet 2 Mal wöchentlich ein zweistündiger Unterricht statt. Neben der schriftlich und mündlich/praktischen Prüfung müssen die Jagdscheinanwärter ihre Schießfertigkeit bei der Schießprüfung mit der Büchse (Kugel) und der Flinte (Schrot) und den sicheren Umgang mit der Jagdwaffe unter Beweis stellen. Mangelhafte Leistungen in der Schießprüfung können nicht durch gute Leistungen in den anderen Prüfungsteilen ausgeglichen werden. In der schriftlichen Prüfung muss der Anwärter Fragen aus allen Bereichen beantworten. Im mündlich/praktischen Teil wird der Kandidat von einer mehrköpfigen Prüfungskommission in allen Unterrichtsfächern geprüft.
Dabei hat das Fach Waffenkunde und Waffenhandhabung besonderes Gewicht.
Wer hier Fehler macht oder die Sicherheitsvorschriften nicht beachtet, fällt sofort durch.
Die Jäger sind schließlich, außer der Polizei, die zuverlässigsten Waffenträger.

Das bewährte Ausbilderteam (Ausschuss für Ausbildung) um Ausbildungsleiter Mike Will mit den Ausbildern Rolf-Dieter Lech / Arthur Grölz (Hundewesen), Klaus Schwan (Waffenkunde, Schießen), Michael Klee / Hedwig Jung (Federwild), Hans-Joachim Leicht (Haarwild),
Rolf-Dieter Lech / Prof. Dr. Herzog (Jagdbetrieb, Brauchtum, Wildbrethygiene),
Hans-Joachim Leicht (Waldbau, Landbau), Heiko Schmidt (Jagdrecht),
Prof. Dr. Herzog (Wildkrankheiten), Mike Will (praktischer Teil), Maruan Al-Hammoud / Udo Bender (Optik) freut sich auf den neuen rekordstarken Lehrgang.

Der Vorteil der Hubertus-Ausbildung beim Jagdverein Hubertus Gießen und Umgebung e.V. liegt einerseits in der überschaubaren Ausbildungsdauer von rund 10 Monaten, die sich gut mit beruflichen Belangen vereinbaren lässt. Andererseits ist gewährleistet, dass nicht ausschließlich das Kurzzeitgedächtnis beansprucht wird. Außerdem sind die Kosten von EUR 850.- zu denen noch die Prüfungsgebühr und Munition kommen, deutlich niedriger als bei einer Jagdschule. Die Lehrgangsgebühr des Jagdvereins Hubertus Gießen und Umgebung e.V. enthält alle Unterrichtsmaterialien, Lehrbücher, Schießstand- und Versicherungsgebühren.

Zu guter Letzt tragen die hohen Erfolgsquoten bei „Hubertus“ zu einer Bestätigung der Ausbildungsqualität und dieser Konzeption bei.
Nach der bestandenen Jägerprüfung im Mai 2012 können die Teilnehmer dann bei der zuständigen Behörde den ersten Jagdschein lösen.

Die Teilnehmer des neuen Lehrgangs 2011/2012 freuen sich nun auf den praxisorientierten Unterricht im Heimatverein Hubertus Gießen und stellten sich im Anschluss der Veranstaltung zu einem Gruppenfoto vor dem Hessischen Holz- und Technikmuseum in Wettenberg-Wißmar auf.

Fangjagdlehrgang 2011
08.08.2011

Unter der Leitung von Michael Klee und Mike Will, beide bestätigte Jagdaufseher bei der Unteren Jagdbehörde in Gießen,  richtet der Jagdverein Hubertus Gießen und Umgebung e.V. Fangjagdlehrgänge zur Erlangung der Fangjagdbescheinigung aus.

Weitere Informationen unter Lehrgänge

Liebe ohne (Verkehrs)Regeln
01.08.2011

Paarungszeit beim Rehwild: Zahl der Wildunfälle steigt. Genau genommen sind Rehe auch nur Menschen. Steht die Sommersonne hoch, beginnt auch das Rehwild zu schwitzen. Praktisch kann es das zwar nicht - das Reh besitzt keine der dazu notwendigen Drüsen - doch hält dies das Tier nicht davon ab, in einen temperamentvollen Liebesrausch zu verfallen.
Hat dann der Bock 'seine' Ricke erst einmal im Visier, fahren die Hormone Achterbahn - und die Autos nach wie vor auf den Straßen. Mag der Rehbock auch rot sehen, das Signallicht einer Ampel interessiert ihn schlichtweg nicht.

Die Paarungszeit, die bei anhaltendem heißen Wetter beginnt, bedeutet Gefahr für die Autofahrer, warnt der Deutsche Jagdschutzverband (DJV). Denn ist der Rehbock auf Brautschau, treibt er seine Verehrte auch tagsüber oft kilometerweit durch Wald, Flur und über Straßen. Eine schweißtreibende Angelegenheit zwar, doch lassen ihn die vom Menschen
geschaffenen Verkehrsregeln kalt - die Unfallgefahr steigt.
Die aktuelle Wildunfall-Statistik des DJV weist für das vergangene Jahr bundesweit 214.483 Unfälle mit Rehwild aus. Das sind zirka acht Prozent mehr als im Vorjahr. Die meisten der unfreiwilligen Kollisionen ereigneten sich der Statistik zufolge in Bayern (44.262), Niedersachsen (29.201) und Baden-Württemberg (24.470). Trauriger Rekordhalter ist prozentual gesehen Nordrhein-Westfalen: Dort lässt jedes dritte Reh aus der Jagdstatistik (32 Prozent) sein Leben auf der Straße. Zwar ereignen sich die wenigsten Wildunfälle naturgemäß in den Stadtstaaten Bremen, Berlin und Hamburg. Doch trafen in der Hansestadt im vergangenen Jahr immerhin noch 373 Tiere auf ein Fahrzeug statt auf den paarungswilligen Partner. Der DJV schätzt die Dunkelziffer als hoch ein.

Ihren Höhepunkt erreicht die Paarungszeit der Rehe im Juli und August. Der DJV rät daher ab jetzt und in den kommenden Wochen auch tagsüber mit verstärktem Wildwechsel zu rechnen. Zudem appelliert der Verband an das Verantwortungsbewusstsein der Autofahrer insbesondere auf Landstraßen entlang der Wald-Feld-Grenzen, mit angepasster Geschwindigkeit zu fahren. Der Liebe wegen - zum Rehwild.

Neues „Jugendprojekt“ beim Jagdverein Hubertus Gießen und Umgebung e.V.
23.07.2011

Feld/Wald/Wasser-Exkursion mit Kindern und Jugendlichen am 26. August 2011

Wir dürfen Ihnen mit diesem Schreiben das neue Jugendprojekt bei Hubertus und die neuen Jugendbeauftragten Birgit Ungar, Carina Osthold sowie Karl-Friedrich Thomsen vorstellen.

Wir möchten mit diesem Projekt Kinder und Jugendliche und natürlich auch die Enkel unserer Mitglieder ansprechen, die Interesse an Natur, Wild und Jagd haben.
Wir möchten ein Netzwerk auf- und ausbauen in dem sich Kinder und Jugendliche in Wald und Natur kennenlernen und mit unseren Jugendbeauftragten etwas über die Natur, das Wild und die Jagd erfahren werden.

Zielgruppe:
Kinder, Jugendliche und Enkel unserer Mitglieder als Mitglieder einer Jugendgruppe des Jagdverein Hubertus Gießen und Umgebung e.V.

Aktivitäten:
Ferienspielaktionen, Feld/Wald/Teich-Exkursionen, Jagdhornblasen, Hundewesen etc.

Kosten für die Kinder entstehen Keine! „Das Jugendprojekt“ erhält die volle Unterstützung des Jagdvereins Hubertus Gießen und Umgebung e.V. und startet im August mit einer Feld/Wald/Wasser-Exkursion in Garbenteich (Region Schießstand/Hundewasser):

Am Freitag den 26. August 2011
Treffpunkt: 15.00 Uhr am Schießstand in Garbenteich


Die Eltern können die Kinder dann um 18.00 Uhr dort wieder abholen.

Die Kinder sollten bitte mindestens 8 Jahre alt sein und sich bis spätestens 21.08.2011 (Sommerfest) anmelden. Anmeldung per E-Mail mit Namensangabe des Kindes.
Alle Teilnehmer erhalten eine Erinnerungs-Urkunde!

Einen Dank möchte ich dem Vorsitzenden des Naturschutz-Ausschusses Ottfried Weber aussprechen, der das „Hubertus-Jugendprojekt“ mit initiert hat.

Wir wünschen dem Lernort-Naturprojekt viel Erfolg und den Kindern bei den künftigen Fortbildungsveranstaltungen viel, viel Spaß.

Jagdzeiten in Hessen
23.07.2011

Jagdzeiten in Hessen gem. Bundesjagdzeiten-Verordnung und Verordnung über die Änderung der Jagdzeiten vom 9. Juni 2011.
Jagdzeiten in Hessen  

Biebertaler Ferienspiele: "Wir geh´n auf Jagd"
Ferienspiel-Kinder erkundeten mit den Biebertaler Jägern die Bedeutung der Jagd und der Wildtiere

11.07.2011

Sie waren gekommen, um das edle Waidwerk kennenzulernen: Dreißig Kinder (Veranstaltung ausgebucht) der Gemeinde Biebertal gewannen zahlreiche spannende und wissenswerte Eindrücke und Einblicke rund um die Jägerei. Revierförsterin Ulrike Henrich, Biebertal und eine große Schar Jägerinnen und Jäger hatten sich redlich bemüht, ihre Passion den kleinen Gästen nahe zu bringen.

Auf dem Hofgut Bubenrod in Biebertal-Königsberg begrüßte Dieter Mackenrodt die 8- bis 12-Jährigen und richtete vorweg ein Dankeschön an den Gutsbesitzer Martin Best für die Bereitstellung der Flächen und stellte die neue Revierförsterin Ulrike Henrich den Kindern vor. "Es ist gut, wenn sich die Jäger in den Naturschutz einschalten, sie bringen ein hohes Maß an Fachkompetenz aber auch eine große Liebe für die heimische Natur und ihre Tierwelt mit", unterstrich Dieter Mackenrodt. Ein Gruß ging auch an den Vorgänger der Revierförsterei Biebertal Herrn Peter Moos, der von den älteren Kindern, die ihn bereits kennen, freundlichst begrüßt wurde und unter den vielen Biebertaler Jägern weilte und diese Veranstaltung seit Jahren mitgeprägt hatte.



Zunächst gab es einige fachspezifische Vorträge zu den Themen: Geschichte der Jagd (Dr. M. Langhans),
Die Tiere des Waldes (Dr. Lippitz, Rohmer, Keil), Bäume und Sträucher des Waldes (P. Moos, U. Henrich), Ausrüstung und Helfer des Jägers (J. John, H.A.Bender).
Die Kinder waren sehr wissbegierig, stellten Fragen über Fragen und erhielten auch auf alles eine Antwort.

Ein besonderes Highlight waren die mitgebrachten Frettchen von Matthias Plefka und auch seine Jagdhündin mit den Welpen, die die Kinder gleich zum Streicheln animierten.

Am Grill versorgte "Grillmeister" Karlfried Schneider die 60-köpfige Personenzahl mit verschiedenen Leckereien.
Nach dem Essen konnte man dem eigentlichen Motto gerecht werden: "Mit den Jägern auf Ansitz". Dazu wurden die Kinder aufgeteilt und sie zogen zu zweit mit einer Jägerin oder einem Jäger in die Biebertaler Jagdreviere, um dort auf Hochsitzen ihre Wildbeobachtungen zu machen.

Die Kinder erklommen mit ihren jagdlichen Betreuern die Hochsitze und beobachteten mit Ferngläsern die heimischen Wildtiere in der Dämmerung. Fast alle Kinder hatten reichlich Anblick und beim anschließenden Lagerfeuer wurde dann so manches "Jägerlatein" zum Besten gegeben.
An großen Bildtafeln lernten die Kinder mehr über den Wald, seine Bäume, die bunten Blätter und die Tiere. Eine große Präparatesammlung und alle Hilfsmittel der Jägerinnen und Jäger, waren zu sehen.

Die Bedeutung des Jagdhornblasens wurde eindrucksvoll von Familie Henrich und Matthias Plefka am Lagerfeuer und abendlicher Stimmung mit einigen Stücken demonstriert.

Alle Teilnehmer erhielten aus den Händen von Ulrike Henrich und Dieter Mackenrodt eine Jagd-Urkunde sowie Holzmedaille von Hessen-Forst als Erinnerung.

Mit dieser Veranstaltung haben die Biebertaler Jäger wieder einen wichtigen Beitrag geleistet, Kinder an die heimische Natur und den Nutzen der Jagd heranzuführen.
Nur die Kinder, die die Natur kennen, in die faszinierende Welt ihrer Zusammenhänge eintauchen und eine persönliche Beziehung zu Pflanzen und Tieren aufbauen, werden bereit sein, sich in Zukunft ernsthaft und mit Engagement für die Erhaltung dieser einzusetzen. Naturschutz muss im Erleben junger Menschen beginnen, damit die Entfremdung gegenüber der Natur aufgehoben wird.

Die Revierförsterei Biebertal dankt allen Biebertaler Jägerinnen und Jäger für ihr Mitwirken und Bereitstellung ihrer Reviere für die so wichtige Öffentlichkeitsarbeit.
Das Ferienspielangebot der Biebertaler Jäger hat mittlerweile Tradition und wird bereits seit vielen Jahren in Biebertal für die Kinder durchgeführt.
An einem der schönsten (und heißesten) Tage des Jahres klang ein schöner und stimmungsvoller Abend weit nach Mitternacht am Lagerfeuer aus.

Für alle Kinder war klar: Auf ein Neues im nächsten Jahr!!!

Landesmeisterschaft im jagdlichen Schießen 01.-03.Juli 2011
11.07.2011

GARBENTEICH (ivi). 190 Jäger hatten sich in 5 Bezirkswettbewerben für die Landesmeisterschaften im jagdlichen Schießen qualifiziert. „54 davon erreichten hier über 300 Punkte, das ist ein gutes Ergebnis“ sagte Friedrich Möller, Präsident des Hessischen Landesjagdverbandes in seiner Begrüßungsansprache zur Siegerehrung. Das Schießen sei schließlich ein wesentlicher Bestandteil zur waidmännischen Ausübung von Jagd und Hege. In einem Schlenker zur Jagdpolitik meinte Möller, mit der Verabschiedung des hessischen Jagdgesetzes seien zwar nicht alle Wünsch erfüllt, es könne sich aber gegenüber anderen Bundesländern sehen, lassen. Jetzt gelte es, das Beste daraus zu machen.
Auf dem mit einigen Maßnahmen verbesserten Gelände des Jagdvereins Hubertus Gießen und Umgebung in der Gemarkung Garbenteich wurden nach vier Jahren wieder die Meisterschaften ausgetragen. Die Standorte wechseln mit Kassel, sowie Bad Hersfeld und Hünfeld. An drei Tagen hatten sich die Schützen mit ihrem Können gemessen. Kernstück ist das Schießen mit der Kugel auf den stehenden Bock, den laufenden Keiler, einen stehenden Überläufer und einen liegenden Fuchs. Mit fünf Schuss auf jedes Ziel sind maximal 200 Punkte zu erreichen. Das Programm muss innerhalb von 40 Minuten abgewickelt werden. Ergänzung ist das Tontaubenschießen mit der Flinte als Simulation des Flugwildes. Mit Trap und Skeet sind hier zwei Aufgaben zu bewältigen. Schließlich gibt es noch den Wettbewerb mit der Kurzwaffe, die im Ernstfall bei Unfällen oder angeschossenem Wild eingesetzt wird.
Am Sonntag Nachmittag war es dann soweit, die Urkunden gedruckt, die Pokale und Plaketten aufgereiht. Gemeinsam nahmen Präsident Möller, Landesschießobmann Georg Bierschenk und Hubertus-Vorsitzender Dieter Mackenrodt die Siegerehrung vor. Hessischer Landesmeister wurde der Junior Jan Teuwsen aus Wolfhagen mit 344 Punkten vor Karl Dreßler, Hubertus Frankfurt mit gleicher Punktzahl. Dritter mit nur einem Punkt weniger Markus Reichardt, Rhön- Vogelsberg. Die große Kombination, inklusiv Kurzwaffeholte sich Markus Reichardt, 533 Punkte, vor Walter Siebert 505 und Karl-Heinz Schmitt, Frankfurt N-O, mit 503. Dietmar Haus, Hubertus Gießen, belegte mit 486 Punkten Platz 10, Jens Fischer und Jan Osthold Rang 17 und 20.
Die beste Mannschaft in der Kombination der A-Klasse stellte der Verein Rhön-Vogelsberg mit Markus Reichardt, Peter Seyffert, Mike Stefan, Christian Janka, Walter Kienzler und Heinz Janka. Sie errangen 1323 Punkte. Es folgten Hubertus Frankfurt A 1 mit 1318 vor Wolfhagen, 1302. Der Gastgeber belegte mit1225 Punkten Rang neun unter 21 Teilnehmern.
Die Sieger der B-Klasse stellte die Kasseler Jägerschaft B mit Martin Marburger, Christian Hils, Thomas Käse, Torsten Graulich, Florian Siebert und Stefan Glötzer. Platz zwei und drei belegten Witzenhausen und Hersfeld B.
Bei den Kurzwaffenmannschaften dominierte Wetzlar bei 731 Punkten mit Ulrich Peschke, Stefan Dimmer, Michael Cornelius, Alexander Cornelius und Rainer Schneider. Zweite und Dritte wurden Frankfurt N-O mit 723 und Marburg, 718. Mit der Büchse erzielte Ulrich Groß aus Gelnhausen 199 Punkte, vor Michael Krick, Hubertus Gießen, 197 Punkte, bei der Flinte schoss Jan Teuwsen 150 Punkte die Markus Reichardt, Karl Dreßler, Hubertus Frankfurt, und Stefan Barta ebenfalls erreichten. Die Hubertusschützen Michael Krick und Dietmar Haus erreichten mit immerhin 135 Punkten die Plätze 22 und 23.
In der Kombination der A-Klasse waren es dann Jan Teuwsen und Karl Dreßler die beide 344 Punkte erreichten, nur einen weniger hatte als 3. Markus Richard, Rhön-Vogelsberg. Mit 308 Punkten gewann Hans Jochen Gastrock aus Witzenhausen die B-Kombination. Mit der Kurzwaffe war ebenfalls Markus Reichardt erfolgreich, 190 Punkte, gleich mit Ulrich Peschke vor Helmut Düwel, Frankfurt N-O.
Ihren eigenen Wettbewerb hatten die jagdausübenden Damen. Mit der Flinte gewann Sabine Bergmann, mit der Büchse war es Beate Reichhardt die auch die Kombination mit 293 Punkten gewann vor Barbara Michalski und Sabine Bergmann. In der Altersklasse bis 56 Jahre war Stefan Barta der Sieger, bester Giessener Dietmar Haus als 12., bei den älteren Senioren Karl Dreßler. Mit Klaus Schwan, Ernst Zecha und Jürgen Redecker stellte Hubertus Gießen drei Platzierte auf Rang fünf, sechs und sieben mit296,295 und 292 Punkten. Bei den Junioren war Jan Teuwsen, 344 Punkte, nicht zu schlagen. Stark erwies sich in dieser Altersklasse die Wetterau die mit Sebastian Schomber und Lukas See die nächsten Plätze belegte.
Für die Bundesmeisterschaften sind aus Hessen fünf Mannschaften startberechtigt, Meisterklasse, Altersklasse, Damen, Junioren und Kurzwaffe. Die Siegerehrung wurde musikalisch von der Jaghornbläsergruppe des Hubertus Gießen unter Leitung von Hermann Walter begleitet.


Einladung zum 1. Drückjagd-Schießwettberb
11.07.2011

Am 13.8.2011 veranstaltet das Autohaus Steindorf im SCHIESS- UND JAGDKINO WETZLAR-Münchholzhausen ein Wettbewerbsschießen, zu dem wir Sie und Ihre Jagdfreunde recht herzlich einladen.
Einladung und weitere Informationen
Anmeldung zum Schießwettbewerb

Änderungsgesetz zum hessischen Jagdgesetz
11.07.2011

Das Änderungsgesetz zum Hessischen Jagdgesetz ist am 23.06.2011 in Kraft
getreten. Als Anlage ist das Gesetz zur Änderung des Hessischen Jagdgesetzes sowie
die Verordnung über die Bestimmung weiterer Tierarten, die dem Jagdrecht unterliegen, beigefügt.

Gemäß Artikel 3 dem Änderungsgesetz ist die Verordnung über die Wildfütterung vom
13.04.2000 aufgehoben worden. Danach sind Ablenkungsfütterungen verboten. Bestehende Ablenkfütterungen sind unverzüglich zu beseitigen.

Gesetz zur Änderung des Hessischen Jagdgesetzes vom 10. Juni 2011
Änderungen der Jagdzeiten 

Jagdbeirat bis 2016 im Amt
24.06.2011

22.06.2011 - KREIS GIESSEN
Landrätin hat die neuen Mitglieder des Gremiums berufen - Vorsitzender Mackenrodt

(red). Auf Vorschlag der Vereinigungen der Jägerinnen und Jäger (Jagdverbände) und der jeweiligen Verbände hat Landrätin Anita Schneider die Mitglieder des Jagdbeirates für den Landkreis bis 31. März 2016 bestellt. Das Gremium wählte den Vorsitzenden des Jagdvereins „Hubertus Gießen und Umgebung“, Dieter Mackenrodt (Biebertal), zum Vorsitzenden. Stellvertreter ist Helmut Nickel (Grünberg), der Vorsitzende der „Jägervereinigung Oberhessen.“ Die bei den Jagdbehörden gebildeten Jagdbeiräte üben eine beratende Tätigkeit aus. Sie wirken vor allem mit bei der Festsetzung der Abschusspläne. In der Jagdbeirats-Sitzung wurde auch die langjährige Leiterin der Unteren Jagdbehörde, Amtsrätin Marga Kurz, aus diesem Gremium verabschiedet. Zum Jagdbeirat gehören (in Klammern die Stellvertretung) Dieter Mackenrodt, (Mike Will) und Helmut Nickel (Irina Reh) für die Jägerschaft, Harald Voll (Dieter Jungblut) und Ulrike Henrich (Gerald Klamer) für die staatlichen Forstämter, Martin Albohn (Manfred Paul) für die Landwirtschaft, Rüdiger Krato (S. E. Karl Georg Graf zu Solms-Laubach) für die Forstwirtschaft, Manfred Scheld (Walter Scheerer) für die Jagdgenossenschaften und Hans-Joachim Leicht (Frank Bernshausen) für den Naturschutz.

(Quelle: Gießener Allgemeine Zeitung v. 22.06.2011)

Änderung im hessischen Jagdgesetz in Kraft
Juni 2011

Forstministerin Lucia Puttrich: Bewährtes Fundament wurde erhalten und zeitgemäße Standards geschaffen

Der Hessische Landtag hat Änderungen im Hessischen Jagdgesetz beschlossen. Die Eigenverantwortung der Jäger und Jagdrechtsinhaber wird weiter gestärkt, Jagdzeiten von Wildgänsen sind den biologischen Kenntnissen angepasst worden und Ablenkfütterungen für Schwarzwild sind nun verboten.

Forstministerin Lucia Puttrich zeigte sich nach dem Beschluss der Änderungen im hessischen Jagdrecht zufrieden: „Grundsätzlich hat sich das hessische Jagdgesetz bewährt. Die jetzt beschlossenen Änderungen sind zeitgemäße Anpassungen und setzen Standards, die eine dem Lebensraum angepasste Wildbewirtschaftung ermöglichen.“

Puttrich unterstrich, dass man mit diesen Neuregelungen im Hessischen Jagdgesetz eine gute Richtung für die Jagd in Hessen eingeschlagen hätte. In die Änderungen seien Erfahrungen aus der Verwaltungspraxis, neue wissenschaftliche und wildbiologischen Erkenntnisse sowie Ergebnisse aus Fachsymposien eingeflossen.

Eine der wichtigsten Neuregelungen ist aus der Sicht der Forstministerin die Tatsache, dass Nachsuchen zukünftig nicht mehr an den Grenzen der Jagdreviere enden müssen. „Der Tierschutzgedanke steht hier klar im Vordergrund. Grenzen von Jagdrevieren sind willkürlich vom Menschen gezogene Linien, die die Wildtiere weder kennen, noch sich daran orientieren“, erläutert Puttrich.

Besonders hob die Ministerin auch die Einführung des Rehwildabschussplanes auf der Ebene der Hegegemeinschaft, die neuen Jagdzeiten für Wildgänse sowie das Verbot von Ablenkfütterung für Schwarzwild hervor.

Die Festsetzung des Rehwildabschussplanes auf der Ebene der Hegegemeinschaft sei eine wildbiologisch sinnvolle und artgerechte Bejagungsmöglichkeit dieser Wildart, die zudem zum Bürokratieabbau beitrage. Diese Art der Rehwildbejagung sei in den vergangenen vier Jahren durch die Hegegemeinschaft Knüll in der Praxis mit guten Ergebnissen getestet worden. Sie spare nicht nur die Herleitung und Genehmigung einer Vielzahl von Einzelverfahren ein, sondern stärke auch die Eigenverantwortung der Jägerschaft und der Grundeigentümer/Jagdgenossen.

Neue Wege werden im Bereich der Jagdzeitenfestsetzung gegangen. Dank der Föderalismusreform im Jahr 2006 können die Bundesländer nun von den Bundesjagdzeiten abweichen. Es können nun länderspezifische Jagdzeiten festgesetzt werden, die den lokalen Gegebenheiten besser entsprechen.

Diese Möglichkeit wurde u.a. bei der Jagdzeit auf Wildgänse genutzt, welche mittlerweile in Hessen ganzjährig anzutreffen sind und in den Sommermonaten Schäden auf landwirtschaftlichen Kulturen anrichten. Bislang wurden Wildgänse in Hessen in den Herbst- und Wintermonaten bejagt. In dieser Zeit befänden sich jedoch, aufgrund des Vogelzuges viele Zugvögel in Hessen, so dass bei der Bejagung nicht unterschieden werden könnte, ob es sich um in Hessen lebende oder um Gänse auf Durchreise handele. Zudem sei die Verwechslungsgefahr mit den geschützten Gänsearten, die nur als Zugvogel in Hessen vorkommen, groß. Um diese Problematik zu entschärfen, hat man nun die Jagdzeit der Wildgänse in den Spätsommer vorgezogen.

Bezüglich der dringend notwendigen Reduktion des Schwarzwildes und der von diesen verursachten Wildschäden habe man mit dem gänzlichen Verbot der Ablenkfütterungen eine bedeutende Grundlage geschaffen. Diese Fütterungen wurden Anfang der 90er Jahre des vergangenen Jahrhunderts mit Ziel eingeführt, die Wildschweine so zu sättigen, dass sie auf den landwirtschaftlichen Feldern und Wiesen nicht mehr zu Schaden gehen. Die Erfahrung der Praxis, aber auch neueste wildbiologische Studien hätten belegt, dass Ablenkfütterungen bei den hohen hessischen Schwarzwildbeständen keine Wirkung mehr entfalten könnten. Im Gegenteil! Diese durch den Menschen eingebrachten Futtermengen würden nur weiter zum Schwarzwildbestandsaufbau beitragen. „Wildtiere sollen Wildtiere bleiben. Das Ausbringen von Futtermitteln ist nur in wenigen Ausnahmefällen, etwa in wirklichen Notzeiten, zu rechtfertigen“, so Puttrich abschließend.

Die neuen jagdrechtlichen Regelungen sind in Kraft. Forstministerin Lucia Puttrich empfiehlt allen hessischen Jägerinnen und Jäger sich zeitnah mit dem Inhalt auseinander zu setzen, da beispielsweise das Betreiben von Ablenkfütterung nun eine Ordnungswidrigkeit darstelle oder die Bejagung von Schmaltieren und –spießer im Juli im Wald nicht mehr gestattet sei.

Die beschlossenen Änderungen wurden in das Jagdgesetz und die dazugehörigen Verordnungen eingearbeitet und stehen auf der Homepage des Ministeriums unter
  www.hmuelv.hessen.de als Download zur Verfügung.

Die wesentlichen Änderungen als Übersicht

10 neue Jungjäger bei Hubertus Giessen und Umgebung e.V
23.06.2011

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Nach 12 Monaten, über 100 Schulungsterminen und dazu an 16 Samstagen Schießtraining war es so weit:
10 Jungjägerinnen und Jungjäger bestanden das „Grüne Abitur“!
7. Mai 2011: schriftliche Prüfung!
14. Mai 2011: praktische Prüfung!
6./7. Juni 2011 mündliche Prüfung!
11. Juni 2011 Schießprüfung am Schießstand in Pohlheim Garbenteich!

Der Vorsitzende der Prüfungskommission Hans Lang überreichte mit den Kommissionsmitgliedern die Jägerzeugnisse, die zum Erwerb des ersten Jagdschein berechtigen. Er nannte das Ergebnis überdurchschnittlich und hatte für jeden Kandidaten ein erklärendes Wort. Außer den neuen Jungjägern des Jagdvereins Hubertus Gießen und Umgebung e.V. hatten auch die Jagdvereine aus Alsfeld und Lauterbach ihre Interessenten zur Prüfung geschickt.
Der Hubertus-Vorsitzende Dieter Mackenrodt begrüßte den Ehrenvorsitzen Peter N. Werner und das Ehrenmitglied Oswald Henzel , unter dessen Leitung die Jagdhornbläser des Vereins die Zeugnisübergabe musikalisch begleiteten.
Er bedankte sich im Namen aller drei Jagdvereine bei der Jägerprüfungskommission und ihrem Vorsitzenden Hans Lang für die faire Prüfung und das gute Klima während des Prüfungszeitraumes. Er erinnerte die neuen Zeugnisinhaber an die jagdlichen Verpflichtungen die sie eingingen und mahnte sie an, immer die Jagdgesetze und das jagdliche Brauchtum zu beachten. „Das schlechte Verhalten eines einzelnen Jägers schadet mehr als tausend Jäger gutmachen“ Jagd und Natur hat eine positive Presse, aber die Jägerschaft wird auch kritisch betrachtet.
Dieter Mackenrodt ermunterte alle neuen Zeugnisinhaber sich aktiv auch am Vereinsgeschehen und in den Ausschüssen zu engagieren.

Die Tendenz der Jagdscheininteressierten geht wieder hin zur praxisorientierten Ausbildung im Heimatverein.
Dabei kommt beim Jagdverein Hubertus Gießen und Umgebung e.V. der eigene Schießstand, das Hundewasser für die Hundeausbildung, eine große Präparatesammlung, das Lehrrevier und die Teilnahme als Treiber bereits bei den herbstlichen Drückjagden zugute.
Der Jagdverein Hubertus hat sich seit Jahren für diese Ausbildung im Verein und gegen das Hinsenden von Schülern zu „Crashkursen“ in den Jagdschulen stark gemacht.
Nicht nur aus der Sicht des Vorsitzenden werden im Verein Jäger und nicht nur Jagdscheininhaber ausgebildet, die bereits während der Ausbildungszeit jagdliche Kontakte knüpfen. Man lernt Reviere kennen und knüpft Beziehungen zu den einzelnen Ausschüssen im Verein. Und das zu einer günstigen Kursgebühr.
Der Jagdverein Hubertus Gießen und Umgebung e.V. bedankte sich daher bei allen Referenten und dem Ausbildungsleiter Mike Will, die mit ihrem Einsatz die gute Ausbildung und das hervorragende Prüfungsergebnis ermöglicht haben.

Der Vorsitzende Dieter Mackenrodt überreichte dem Ausbildungsleiter Mike Will für seinen unermüdlichen Einsatz um die Ausbildung einen guten alten Whisky und lud alle Prüfungsteilnehmer mit Ihren Dozenten sowie der Prüfungskommission und das Jagdhornbläsercorps zu einem Buffet in das Vereinshaus ein.
Dort saß man noch lange in geselliger Runde und bei guten Gesprächen zusammen.
Den „Jägerschlag“ erhalten die Jungjäger am Hubertustag, 03.11.2011 bei der Hubertusmesse im Kloster Arnsburg.

Der Jagdverein Hubertus Gießen und Umgebung freut sich deshalb als neue ordentliche Mitglieder begrüßen zu können:

  • Ortwin Jung, Münzenberg (Lehrgangsbester!)
  • Carmen Magh, Gießen
  • Sascha Meister, Gießen
  • Thomas Oschmann, Lich
  • Heinz Pfeffer, Biebertal
  • Claudia Schmidt, Allendorf
  • Hans Jörg Schwan, Staufenberg
  • Peter Straka, Grünberg
  • Karlheinz Zeiss, Hohenahr
  • Stefanie Goebels, Biebertal

    Bildergallerie

Der Vorstand des Jagdverein Hubertus Gießen und Umgebung e.V. bedankt sich noch einmal auf diesem Wege bei den Mitgliedern der Jägerprüfungskommission und ihrem Prüfungsvorsitzenden Hans Lang für das gute, stressfreie Klima zwischen der Prüfungskommission und den angehenden Jägern.
Der Verein dankt für die gute und faire Leitung während der Prüfungstermine und auch den guten Stil der Prüfungsleitung.
Der neue JJ-Kurs 2011/2012 hat bereits mit 27 (!) Teilnehmern gestartet.

Hubertus Vereinsmeisterschaften im jagdlichen Schießen 2011
22.06.2011

Die diesjährige Vereinsmeisterschaft im jagdlichen Schießen des Jagdverein Hubertus Gießen und Umgebung e.V. fand am Samstag, den 18. Juni 2011 auf dem vereinseigenen Schießstand in Pohlheim-Garbenteich statt.

Die Vereinsmeisterschaft war dazu gedacht, dass sich zum einen die aktiven Jagdschützen noch einmal vor der anstehenden Landesmeisterschaft am ersten Juli-Wochenende auf dem Schießstand in Garbenteich unter Wettkampfbedingungen messen können, aber auch Anfänger an das jagdliche Schießen herangeführt werden.

Die große Zahl der Teilnehmer bestätigte dieses Vorhaben, da an der Meisterschaft vom neuen Jagdscheininhaber bis zum 1. Vorsitzenden des Vereins eine überraschend hohe Zahl an Mitgliedern teilnahm.
Die Einteilung der Klassen bei der Vereinsmeisterschaft erfolgte nach dem Leistungsstand der Schützen in A-, B- und C-Klasse für die Langwaffe, sowie der Kurzwaffe. Ebenso schoss die Seniorenklasse!
Der Schießausschuss des Vereins hatte ausreichend Wettkampf- und auch Vereinswaffen inklusiv der zugehörigen Munition beim Vereinsschießen am Stand, so dass niemand gezwungen war mit seiner Jagdwaffe daran teilzunehmen.
Jeder noch nicht mit den Disziplinen vertraute Teilnehmer wurde zu Beginn eingewiesen und während des Schießens von einem erfahrenen Schützen betreut.

Es wurden folgende Disziplinen geschossen:

Je 5 Schuss stehend angestrichen auf den Bock, liegend auf den Fuchs sowie stehend freihändig auf den Überläufer und den "laufenden Keiler".
Je 15 Wurfscheiben Trapp und Skeet.

Beim Kurzwaffenschießen wurden insgesamt 20 Schuss abgegeben:
5 Duell, 10 Fertigkeit und 5 Schnellfeuer.

Die drei Erstplatzierten in der A-Klasse mit der Langwaffe:
1.Knuth Küster       336 Punkte (Vereinsmeister!)
2.Michael Krick        325 Punkte
3.Peter Königsheim 322 Punkte

Die drei Erstplatzierten in der B-Klasse mit der Langwaffe:
1.Katja Küster 220 Punkte (Erfolgreichste Schützin!)
2.Andreas Weber 213 Punkte
3.Dr. Dieter Leussler 212 Punkte

Die drei Erstplatzierten in der C-Klasse mit der Langwaffe:
1.Martin Tafferner 276 Punkte
2.Hans Jörg Schwan 266 Punkte
3.Dieter Mackenrodt 246 Punkte

Die drei Erstplatzierten mit der Kurzwaffe:
1.Steffan Dimmer 187 Punkte
2.Jan Osthold 181 Punkte
3.Marko Festner 176 Punkte

Die drei Erstplatzierten in der Seniorenklasse mit der Langwaffe:
1.Jürgen Redecker 287 Punkte
2.Ernst Zecha 272 Punkte
3.Kaus Schwan 254 Punkte

Ältester Teilnehmer am Vereinsschießen und auch jährlicher Teilnehmer an den Meisterschaften war Ernst Zecha mit 82 Jahren! Wir gratulieren!

Bei der abschließenden Siegerehrung im Vereinshaus dankte der 1. Vorsitzende Dieter Mackenrodt den Sponsoren Waffen-Reinig, Frankonia, Jägermeister und der Brauerei Denninghoff für das Bereitstellen der Preise und dankte den fleisigen Helfern für die reibungslose Durchführung der Hubertus-Vereinsmeisterschaft im jagdlichen Schießen.
Ein Dank galt Jens Fischer vom Schießausschuss und dessen Vorsitzenden Hans Algeyer, der bei der Siegerehrung mitwirkte. Im Vereinshaus versorgte „Hanne“ Schmidt die Gäste mit Speis und Trank.
Der alte und neue Vereinsmeister des Jagdverein Hubertus Gießen und Umgebung e.V. Knuth Küster erreichte nun bereits zum vierten Mal in Folge (!) den Titel Vereinsmeister im jagdlichen Schießen und erhielt erneut den Wanderpokal aus den Händen des 1. Vorsitzenden Dieter Mackenrodt.
Im Anschluss stellten sich alle „Sieger“ zum Gruppenbild vor dem Vereinshaus am Schießstand auf, bevor man in gemütlicher Runde und guten Gesprächen noch einige Stunden verweilte.

Landeswettbewerb im Jagdhornblasen am 28. / 29. Mai 2011 im
Jagdschloss Kranichstein

14.06.2011

Mit viel Fleiß und Konzentration bereitete sich unsere B-Gruppe auf die Landesmeisterschaft im Jagdschloss Kranichstein bei Darmstadt vor.

So fuhr gut vorbereitet unsere B-Gruppe guten Mutes zum Wettbewerb ins Jagdschloss Kranichstein und kehrte mit dem Titel „Landesmeister“ nach Hause zurück.

Die Pflichtvortragsstücke die jede Gruppe vor dem 5-köpfigen Wertungsrichterkollegium vortragen muss, haben überzeugt und Einsatz, Tempo, Tonreinheit und Klangfülle gestimmt.

Der Vorstand des Jagdverein Hubertus Gießen und Umgebung e.V. gratuliert den Teilnehmern unter der Leitung von Otto Biedenkopf:

   Ina Mewes
  Johannes Falk
  Andres Jahn
  Max Felsing
  Max Oswald
  Katrin Müller
  Christina Müller
  Anna Müller
  Karl Müller
  Kurt Otto
  Corinna Scharmann
  Berthold Margolf
  Marco Biedenkopf
  Otto Biedenkopf
  Werner Haberditzl

Otto Biedenkopf 

Zweites Bezirksschießen in 2011 beim Jagdverein Hubertus Gießen (Schießstand Garbenteich ) mit guter Beteiligung
06.06.2011

Auf dem Schießstand des JV Hubertus Gießen und Umgebung e.V. wurde am 4. & 5. Juni 2011 ein weiteres Bezirksschießen des LJV Hessen zur Qualifikation für die Landes- und Bundesmeisterschaft durchgeführt.
Die Bedingungen für die 179 teilnehmenden Schützinnen und Schützen mit der Langwaffe, davon 36 zusätzlich mit der Kurzwaffe, waren dank der sommerlichen Temperaturen sehr gut. 18 Schützen haben die magische 320 Punkte Marke überschritten und damit die Qualifikation zur Bundesmeisterschaft erreicht, insgesamt schossen 48 Schützen mehr als 300 Punkte.
Die drei Erstplatzierten mit der Langwaffe :
1. Karl Dreßler    Jagdclub Hubertus FFM    337 Punkte
2. Markus Hübsch  JV FFM Nord-Ost          333 Punkte
3. Walter Siebert   Kasseler JS Hubert       330 Punkte

Bester Langwaffenschütze des Jagdverein Hubertus Gießen und Umgebung e.V.:
Benjamin Zentgraf mit 323 Punkten.

Bei der Kurzwaffe ging es noch enger zu:
1. Walter Siebert Kasseler JV Hubertus    192 Punkte
2. Helmut Düwel  JV FFM Nord-Ost         191 Punkte
3. Marco Bingert  Jagdclub Limburg         191 Punkte

Bester Kurzwaffenschütze des Jagdverein Hubertus Gießen und Umgebung e.V.:
Jan Osthold mit 186 Punkten.

Wir freuen uns nun, Sie zur Landesmeisterschaft im jagdlichen Schießen vom 1.- 3. Juli 2011 auf dem Schießstand in Garbenteich bei Gießen begrüßen zu dürfen.
Die übernommene, sicherlich nicht leichte Aufgabe ist für uns Herausforderung genug.
Dank perfekter Organisation und technisch einwandfreier Stände wollen wir als gastgebender Verein ein guter Gastgeber für die hessischen Jagdschützinnen und Jagdschützen sein.

Unsere A I Mannschaft bestehend aus :
Krick, Michael
Redecker, Jürgen
Haus, Ditmar
Fischer, Ralf
Fischer, Jens
Osthold, Jan

wird am Sonntagvormittag (3. 7. 2011) zum Schießen antreten.

Ergebnisse Bezirksschießen unter "Schießwesen"

Jagdverein - Rundschreiben II/2011
28.05.2011

Sehr geehrte Vereinsmitglieder,
liebe Jägerinnen, liebe Jäger,
niemand braucht sich heutzutage mehr genieren Jäger zu sein. Im Gegenteil, wir dürfen uns klar und deutlich dazu bekennen. Die natürlichen und nachwachsenden Wildbestände pfleglich und gewissenhaft mit fachlichem Können zu nutzen, ist nicht nur ein volkswirtschaftlicher, sondern auch ein ökologischer Aspekt der Jagd...
Rundschreiben II/2011

Gebietshegeschau der Rotwild-Jägervereinigung Taunus e.V
22.05.2011

Gebietshegeschau der Rotwild-Jägervereinigung Taunus e.V. für das Jagdjahr 2010/2011 im Bürgerhaus in Neu-Anspach am 14. Mai 2011

Programm:
Begrüßung durch den Vorsitzenden der Rotwildjägervereinigung Taunus und
Eröffnung der Hegeschau durch den Landrat des Hochtaunuskreises.
Darstellung der Rotwildsituation im Taunus
Erläuterung der Jagdstrecken
Vorstellung der Trophäen

 

Kreis Gießen
Neubürger bereiten Sorgen
14.05.2011

In keinem anderen Bundesland sind die Besätze der Waschbären so hoch wie in Hessen. Die hohe Strecke im Jagdjahr 2010/2011 bereitet Jägern und Naturschützern zunehmend Kummer.
Die Zahlen der gefangenen, geschossenen oder überfahrenen Tiere spricht eine deutliche Sprache. Im vergangenen Jagdjahr betrug die Waschbär-Strecke in Hessen 16.000 Tiere, im Vorjahr 11.000!

Da man die nachtaktiven Tiere nicht zählen kann, ist man auf die Zahlen der erlegten und im Straßenverkehr getöteten Tiere angewiesen. Und diese Zahlenkurve weist stark nach oben. Für den Kreis Gießen teilte die Untere Jagdbehörde folgende Zahlen mit: Für das Jagdjahr 2010/2011:
Jagdstrecke 528, Fangjagd 198, Fallwild 69, Gesamtzahl Waschbären 795; Im Jagdjahr 2009/2010 dagegen zum Vergleich: 321 Tiere Jagdstrecke, Fangjagd 128, Fallwild 60; Gesamtzahl Waschbären: 509. Dies ist eine Zunahme von fast 300 Waschbären in einem Jahr für den Kreis Gießen.
Sollte sich das bis zu 71 Zentimeter lange Tier, das über außergewöhnlich gute Klettertechniken verfügt, weiterhin so stark vermehren, könnte es zu Besatzeinbrüchen beim Niederwild, Kleinsäugern und Vögeln kommen. Da nicht ausgeschlossen werden kann, dass der Waschbär auch Krankheiten wie Räude, Fuchsbandwurm und Waschbärspulwurm übertragen kann, ist auch eine Gefährdung des Menschen denkbar. Hausbesitzern, die unfreiwillig zu Gastgebern von Waschbären geworden sind, rät der Jagdverein Hubertus Gießen und Umgebung e.V. daher, einen Jäger hinzu zu ziehen oder sich in einem vom Jagdverein Hubertus Gießen (www.hubertus-giessen.de) angebotenen Fallenkurs den vom Gesetzgeber vorgeschriebenen Sachverstand anzueignen, um auf ihrem Grundstück eine Falle aufzustellen. Die Tötung des Tieres muss dann aber wieder ein Jäger mit einer Schusswaffe vornehmen, da das Freilassen der Tiere verboten ist und andere Tötungsmethoden gegen das Tierschutzgesetz verstoßen. Es gibt für Waschbären keine Schonzeiten, allerdings dürfen die Elterntiere bis zum Selbständigwerden der Jungtiere nicht getötet werden", wies D. Mackenrodt auf ein Jagdgesetz hin, das damit die Jagd vom 1. März bis zum frühen Herbst hin praktisch untersagt.


Die zweite Möglichkeit, sich die ungebetenen Gäste vom Haus zu halten, besteht darin, sich das traute Heim von Spezialisten mittels Stromkabel und Stacheldraht an Dachrinnen-Fallrohren, waschbärensicher machen zu lassen.
In der von den Waschbären so gemochten Stadt Kassel hat sich die Phase einer starken Bejagung allerdings eher als kontraproduktiv herausgestellt. "Das Problem war mit der Bejagung nicht in den Griff zu bekommen, weil die weiblichen Tiere die Ausfälle mit neu gezeugtem Nachwuchs mehr als ausgeglichen haben


Auch in der letzten Jagdbeiratsitzung des Kreis Gießen wurde die Zunahme der Waschbären im Kreis diskutiert, da in sämtlichen Revieren der Hegegemeinschaften der Waschbär im Bestand stark zugenommen hat.

Nachdem Kassel schon seit geraumer Zeit den Titel als heimliche Hauptstadt der Waschbären für sich beanspruchen kann, sind diese Kleinbären nun auch im Kreis Gießen auf breiter Front stark im Vormarsch, stellt der Jagdverein Hubertus Gießen und Umgebung e.V. fest.
Die Waschbären, die im Vergleich zu anderen Tierarten über eine bemerkenswerte Intelligenz verfügen, wirken durch ihr Äußeres als eine äußerst possierliche Spezies; es sei denn, man ist von den Tieren auserwählter Hausbesitzer. Denn als Unter- oder besser gesagt "Übermieter", sind sie wenig gelitten. Gerne leben die Waschbären in von Menschen kaum besuchten Dachböden. Wenn sie Dachziegel anheben und Isolierungen zerstören, können hohe Schäden entstehen.
Es sind die "gedeckten Tische", die immer mehr Wildtiere wie Fuchs und Waschbär in die städtischen Gefilde zieht. "Von Lebensmitteln auf Komposthaufen über Bio-Tonnen und im Gartenteich schwimmenden Zierfischen bis hin zu Katzenfutter, das über Nacht auf der Terrasse steht, immer üppiger wird das Nahrungsangebot für die Tiere", berichtete der Hubertus-Chef Dieter Mackenrodt.
Leidgeprüfte Hausbesitzer haben, neben der Verknappung des Nahrungsangebotes durch beispielsweise mit Steinen beschwerten Biotonnen-Deckel zwei weitere Möglichkeiten, sich der Tiere zu erwehren.
In der nordhessischen Stadt setze man jetzt mehr auf die Beratung der Bevölkerung, wie man die Häuser sicher machen könne. Einziger Trost: Der "Sättigungsgrad" ist in Kassel wohl erreicht. Die überzähligen Tiere suchen sich neue Lebensräume. Anscheinend gerne im Kreis Gießen.

Grill mal Wild!
-Reh, Wildschwein und Co. machen sich gut auf dem Rost -

14.05.2011

Am 1. Mai fiel der Startschuss: Die Bockjagd hat begonnen. Damit haben Jäger und Metzger pünktlich zur beginnenden Grillsaison frisches Wildbret vom Reh im Angebot. Und das ist etwas ganz Besonderes: Jetzt im Mai, wenn alles grünt und blüht, knabbern die Tiere von frischen Kräutern und saftigen Knospen. Eine gesunde Ernährung, die man beim Wildbret einfach schmeckt - auch auf dem Grill. Darüber informiert heute der Deutsche Jagdschutzverband (DJV) in Bonn. Grillen lassen sich Rippchen, Steaks, Würstchen und Filets. Einfaches Marinieren mit Olivenöl, Kräutern oder Zitrone reicht und sorgt für einen leckeren und sommerlichen Geschmack.
Aufwendiges und tagelanges Einlegen gehört der Vergangenheit an. Die Verbraucher wissen heimisches Wildbret zu schätzen. Laut einer aktuellen, repräsentativen DJV-Umfrage sehen rund 80 Prozent aller Deutschen in Wildbret ein gesundes und natürliches Lebensmittel. Rund 50 Prozent schätzen dabei den regionalen Bezug und kaufen ihr Wildbret beim Jäger oder Metzger vor Ort. Rund 22.300 Tonnen heimischen Fleischs von Reh, Wildschwein und Co. haben die Bundesbürger im vergangenen Jahr verspeist.

Das Markenzeichen "Wild aus der Region" garantiert dabei Qualität. Wo dieses Logo drauf steht, ist auch heimisches Wildbret drin - dafür bürgt der Jäger mit seinem Namen. Das Fleisch ist cholesterin- und fettarm, dafür reich an Vitaminen und wichtigen Omega-3-Fettsäuren. Auch bewegen sich die Tiere ihr Leben lang in der freien Natur - das schmeckt man einfach.

Auf www.wild-auf-wild.de , der Internetseite des DJV rund ums Thema Wildbret, finden sich mittels einer Postleitzahlensuche Wildbretanbieter direkt vor Ort. Zusätzlich bietet die Seite Tipps und Tricks sowie viele weitere Informationen und Rezepte zur Zubereitung dieses leckeren und gesunden Lebensmittels.

Repräsentative Umfrage 2011: Arbeit der Jäger anerkannt!
Die Deutschen meinen: Jagd ist wichtig

14.05.2011

Schlechtes Image der Jäger?
Von wegen: Rund 80 Prozent der Deutschen sind überzeugt, dass die Jagd notwendig ist, um Wildbestände zu regulieren sowie Wildschäden in Wald und Feld vorzubeugen. Die Fütterung von Wild in Notzeiten befürworten 85 Prozent der Deutschen. Dass Jäger die Natur lieben, denken sogar fast 90 Prozent der Bundesbürger. Zu diesen Ergebnissen kommt das Institut für Marktforschung und Kommunikation, Bremer und Partner GmbH (IFA).

Das Institut befragte in einer repräsentativen Umfrage über 1.000 Teilnehmer ab 15 Jahren aus allen Alters- und Gesellschaftsgruppen. Eine deutliche Mehrheit erkennt das Engagement der Jäger für Wildtiere und Umwelt an: 70 Prozent (plus 4 Prozentpunkte gegenüber dem Vorjahr) finden die Aussage "Jäger investieren viel Zeit in den Naturschutz" zutreffend und 69 Prozent (plus 5 Prozentpunkte) meinen, dass Jäger vielen selten gewordenen Arten helfen. Immerhin die
Hälfte der Deutschen gab bei der Umfrage an, Kontakt mit Jägern gehabt zu haben - was durchweg zu noch besseren Noten führte.

Die Aussage, dass Jäger aus Lust am Töten auf die Jagd gehen, findet übrigens kaum Zustimmung: 87 Prozent der Deutschen waren anderer Meinung. Vor knapp 10 Jahren lag die Quote bei 77 Prozent. Seit 1999 ist der Prozentsatz der Deutschen deutlich gestiegen, die Jagd und Jäger in den Medien bewusst wahrnehmen - von 9 auf jetzt 27 Prozent. Mehr Zustimmung und Interesse für Jagd und Jäger in der Bevölkerung - dieser Trend geht einher mit einer steigenden Zahl von Jagdscheininhabern in Deutschland. Waren es 1990/91 noch 321.700, lag deren Zahl im Jagdjahr 2009/10 bereits bei 350.500.

"Der erste Bock"
09.05.2011

Wie Diamanten blitzt der Morgentau
In Blumenkelchen, auf den Gräsern, Zweigen,
Die blütenschwer sich hier zur Erde neigen;
Gleich einem Dom wölbt sich des Himmels Blau.

Im Osten glänzt des Frührots lichter Schein;
Weitfördernd, rüstig schreite ich voran
Den Bergweg aufwärts, in dem dunklen Tann
Regt schon die Schwingen ein Waldvögelein.

Da! – auf der Wiese steht ein braver Bock!
Glas hoch! – Vereckung, Perlung, Stangen gut! -
Und jäh zum Herzen schießt das heiße Blut -
Fertig gefegt! Im roten Sommerrock!

Jetzt steht er breit, bedächtig fahr´ ich auf,
Sekundenlanges Zielen, scharfer Knall,
Ein fernes Echo, dann gedämpfter Fall,
Da spring´ ich vor in atemlosen Lauf.

Er liegt, der erste Bock in diesem Jahr!
Fast ehrfurchtsvoll brech´ ich den Tannenbruch,
Führwahr, dies Waidmannsheil ist „Glück genug“,
Heut´ „Hahn in Ruh“, weil – es „der Erste“ war!

Einladung zu Fachtagung "Windkraft im Visier - Akzeptanz der Windenergie"
05.05.2011

Sehr geehrte Damen und Herren,
wir laden Sie recht herzlich ein zu unserer Fachtagung

"Windkraft im Visier - Akzeptanz der Windenergie" .
Die Tagung findet am 21. Juni 2011 von 12.30 bis 18.00 Uhr

in der Naturschutz-Akademie Hessen in Wetzlar statt.
Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem beigefügten Tagungsprogramm.

Infos, Programm und Anmeldung

Naturschutz-Akademie Hessen
Friedenstraße 26
35578 Wetzlar

Besuch bei Prof. Dr. Wilhelm Jahn-Deesbach
05.05.2011

Am Mittwoch den 4. Mai 2011 besuchten Herr Jürgen Scheffler, Leiter der Unteren Jagdbehörde in Gießen und Dieter Mackenrodt , Vorsitzender des Jagdverein Hubertus Gießen und Umgebung e.V. Herrn Prof. Dr. Wilhelm Jahn-Deesbach in der Neurologischen Klinik in Braunfels.

Herr Prof. Dr. Wilhelm Jahn-Deesbach hält sich bereits seit über 6 Monaten in der Klinik auf und war über den Besuch der Gäste sehr erfreut. Die Herren Scheffler und Mackenrodt überbrachten Grüße und ein Danke-Schreiben der Landrätin sowie ein Weinpräsent. Ebenso übergab Herr Mackenrodt einen Zinnbecher mit Gravur „Ehrenmitglied im Jagdbeirat“ sowie die Urkunde über 50 Jahre Mitgliedschaft im Deutschen Jagdschutz-Verband und auch im Jagdverein Hubertus Gießen und Umgebung e.V. nebst einer Ehrennadel.

Der Jubilar war viele Jahre Vorsitzender des Jagdbeirates des Kreises Gießen und Mitglied des DJV-Niederwild-Ausschusses. Über die vielen Jahre im Jagdbeirat hat es Herr Prof. Dr. Wilhelm Jahn-Deesbach stets verstanden die Interessen der Jägerschaft, des Forstes, Naturschutz sowie der Landwirte unter einen Hut zu bekommen. Der Jubilar hat sich aber auch sehr engagiert für die Verbesserung der Wildäsung als Grundlage der Hege, wozu es eine Reihe von Publikationen gibt, eingesetzt. In der Forschung war er auf mehreren Teilgebieten seines Faches aktiv; ein wesentlicher Schwerpunkt waren über Jahrzehnte Arbeiten der Qualität pflanzlicher Nahrungsrohstoffe in Abhängigkeit von Umwelteinflüssen.

Heute noch ist der 81- jährige Jubilar auf dem Gebiet der Züchtung neuer Weizensorten tätig.
Prof. Dr. Jahn-Deesbach nimmt noch immer rege am jagdlichen Geschehen teil und stellte den Besuchern interessierte Fragen zu aktuellen Themen.
Die großen Verdienste des Prof. Dr. Wilhelm Jahn-Deesbach haben in der Jägerschaft Anerkennung gefunden und durch den Landesjagdverband Hessen e.V. wurde ihm die Silberne Verdienstnadel verliehen.

Die Herren Jürgen Scheffler und Dieter Mackenrodt wünschten dem Ehrenmitglied im Namen der Jagdbehörde sowie Jägerschaft alles Gute, recht baldige Genesung und die Hoffnung auf eine baldige Rückkehr zu alter Wirkungsstätte.

Gesetzentwurf zur Änderung des hessischen Jagdgesetzes
02.05.2011

Gesetzentwurf der CDU/FDP

Gesetzentwurf der SPD

Tierkinder - nur gucken. nicht anfassen!
02.05.2011

Falsch verstandene Tierliebe macht aus Reh, Hase und Co. Waisen

Ob junge Hasen, Rehkitze oder Vogelküken - ab Ende April verwandeln sich Feld und Flur in eine große Kinderstube. Der Jagdverein Hubertus Gießen und Umgebung e.V. bittet daher alle Naturfreunde während der Brut- und Setzzeit um erhöhte Rücksichtnahme. In keinem Fall sollten Spaziergänger vermeintlich allein gelassene Jungtiere anfassen. Das schreckt die Muttertiere ab und macht Kitz und Co. tatsächlich zu Waisen.

Der gut getarnte Nachwuchs von Reh und Hase verbringt natürlicherweise die ersten Tage mutterseelenallein im hohen Gras - regungs- und nahezu geruchlos. Nur zum Säugen erscheint die Mutter. Was beim Menschen ein Fall fürs Jugendamt wäre, bietet in der Natur optimalen Schutz vor Fressfeinden wie dem Fuchs. Die Elterntiere beobachten ihren Nachwuchs übrigens meist aus sicherer Entfernung, um keine Räuber anzulocken. In Sachen Nachwuchspflege ist Tier eben nicht gleich Mensch. Der Jagdverein Hubertus Gießen und Umgebung e.V. empfiehlt Naturliebhabern, bei ungewöhnlichen Beobachtungen direkt einen Jäger in der Nähe zu informieren. Dieser kann die notwendigen Maßnahmen ergreifen.

Stöbernde Hunde können in der Brut- und Aufzuchtzeit viel Schaden anrichten. Denn hochträchtige Rehe sind bei weitem nicht mehr schnell genug, um erfolgreich vor ihnen flüchten zu können. Rehkitze, junge Hasen oder Vogelküken sind ebenfalls leichte Beute. Der JV Hubertus Gießen bittet daher Hundebesitzer, sich gerade in der Brut- und Setzzeit bis Ende Juni nur auf ausgewiesenen Wegen aufzuhalten und Hunde anzuleinen.

Ausführungshinweise zur neuen Tollwutverordnung
02.05.2011

Ausführungshinweis zur Verordnung zum Schutz gegen die Tollwut vom 14. April 2011
Die Verordnung zum Schutz gegen die Tollwut in der Fassung der Bekanntmachung vom 4.
Oktober 2010 (BGBl. I S.1313) ist am 9. Oktober 2010 in Kraft getreten.
Ausführungshinweis 

Der Mai….
01.05.2011

Seit langem ersehnt, nun ist er da.
Der Mai ist gekommen, das Herz schreit Hurra!
Noch ist es finster, der Jäger pürscht leise
vorbei an dem Ginster, hinauf zu der Schneise.

Längst hat er bestätigt, den Bock der dort geht.
Diana ist gnädig, der Wind hat gedreht.
Vorbei ist  der Regen, es beginnt zu dämmern
Schon erwacht alles Leben, den Specht hört man hämmern.

Das Jägerherz freuts, denn er sitzt leise
und lauscht dem Gesang von Amsel und Meise!
Dann wird es spannend, das Herz pocht gar laut
es bricht durch die Tannen, hat er den Alten geschaut?

Er sieht nicht viel, die Deckung ist dicht.
Rot ist das Reh, alt ist es nicht!
Er stiehlt sich davon, heimlich und leise,
geht wie er kam, hinunter die Schneise.

Zur Hütte ziehts ihn und dort herrscht schon Leben.
Da sind Jäger und Hunde, hats Beute gegeben?
Korken die knallen, eine Vesper gibt’s auch
zum Aufgang der Bockjagd, so ist es der Brauch.




 
Ich wünsche allen Mitgliedern des Jadverein Hubertus im Namen des Vorstandes zum Aufgang der Bockjagd einen guten Anblick und Waidmannsheil!

Dieter Mackenrodt,
1. Vorsitzender

Wettkampfsaison der hessischen Jagdschützen eröffnet
07.04.2011

Auf dem Schießstand des JV Hubertus Gießen und Umgebung e.V. wurde am 02. & 03. April 2011 das erste Bezirksschießen des LJV Hessen zur Qualifikation für die Landes- und Bundesmeisterschaft durchgeführt.
Traditionsgemäß findet das erste Bezirkschießen der Saison in Gießen statt, da die weiter nördlicher gelegenen Schießstände zu diesem frühen Termin oft noch mit der Witterung zu kämpfen haben.
Die Bedingungen für die 149 teilnehmenden Schützen mit der Langwaffe, davon 33 zusätzlich mit der Kurzwaffe, waren dank der fast sommerlichen Temperaturen sehr gut. 14 Schützen haben die magische 320 Punkte Marke überschritten und damit die Qualifikation zur Bundesmeisterschaft erreicht, insgesamt schossen 48 Schützen mehr als 300 Punkte.

Die drei Erstplatzierten mit der Langwaffe :

1. Knuth Küster – JV Kreis Wetzlar: 340 Punkte
2. Ulrich Groß – KJV Gelnhausen: 340 Punkte
3. Mike Stephan – Rhön–Vogelsberg: 339 Punkte

Bei der Kurzwaffe ging es noch enger zu:

1. Helmut Düwel – JV Ffm. Nord-Ost: 189 Punkte
2. Stefan Dimmer – JV Kreis Wetzlar: 189 Punkte
3. Ulrich Peschke – JV Kreis Wetzlar: 189 Punkte

Wir freuen uns Sie zum zweiten Bezirkschießen in Gießen (Schießstand Garbenrteich) am 04. & 05. Juni 2011 und zur Landesmeisterschaft die vom 01. bis zum 03. Juli 2011 ebenfalls in Gießen ausgetragen wird begrüßen zu dürfen.

Komplette Ergebnisse auf der Seite Schießwesen (am Ende)

Jan Osthold

"Mähtod"- Wildtierverluste durch Landwirtschaft
06.04.2011

Sehr geehrte Damen und Herrn,

der International Council for Game and Wildlife Conservation (CIC) und die Deutsche Wildtier Stiftung hat von Dr. Jörg Tillmann hat die Informationen im deutschen und teilweise im europäischen Bereich zusammen tragen lassen, welche Methoden und Maßnahmen von Jägern und Landwirten angewandt werden, um das Ausmähen auf Wiesen/Weiden zu reduzieren. Der Flyer kann nur ein Anfang sein, Methoden zu finden die effizient den die Verluste im Frühjahr auf Wiesen und Weiden vermeiden. Es arbeitet daran z. B. das Deutsches Zentrum für Luft und Raumfahrt. auch die Anwendung von Duftstoffen müsste geprüft werden. Es besteht also noch erheblicher Forschungsbedarf auf diesen Gebiet.
Der Verbund Lebensraum Brache strebt an, das Thema über ein mehrjähriges Projekt zu fördern
In der Anlage die PDF-Datei  Mähtod . De Flyer kann, vom Ihnen ausgedruckt und auch  auf ihre Hompage gestellt werden: Anforderungen sind zu richten an i Frhr H. von Münchhausen, Deutsche Wildtier Stiftung oder bei mir. Die Adressen sind auf der letzten Seite des Flyers zu finden.
Wir haben mehrere Tausend Exemplare, sodass auch für Jagdgenossenschaften, Hegegemeinschaften und KJV Exemplare angefordert werden können.

Mit besten Grüßen
Joachim A. Wadsack
International Council for Game and Wildlife Conservation (CIC)
Gothaer Str. 9
34289 Zierenberg
Tel.: +49 5606 53 46 09
Fax: +49 5606 53 46 08
Email: joachim@wadsack.net
Homepage: www.cic-wildlife.org und www.lebensraum-brache.de
Skype: jawadsack

Erfolgreicher Infoabend zur Jungjägerausbildung 2011/2012
02.04.2011

Der Jagdverein Hubertus Giessen u. Umgebung e.V. beginnt im Mai 2011 wieder einen Jungjägerlehrgang zur Erlangung des 1. Jagdscheines.
Etwa 100 Jägerinnen, Jäger , Jagdhornbläser, Hundeführer und Jagdscheininteressierte begrüßte der 1. Vorsitzende des Jagdverein Hubertus Gießen und Umgebung e.V. Dieter Mackenrodt am 30. März 2011 zu dem Informationsabend auf dem Gelände des Holz und Technik-Museums in Wettenberg-Wißmar.
Besonders erfreulich war die große Schar an Hundeführern mit ihren vierbeinigen Gefährten. Artur Grölz vom Hundeausschuss präsentierte über 30 Jagdhunde (!) den interessierten Teilnehmern. Die große Zahl an Jagdgebrauchshunderassen beeindruckte ganz besonders die Jagdscheininteressenten.
Die Bläsergruppe des Vereins unter der Leitung von Oswald Henzel begrüßte die große Jägerschar mit musikalischen Stücken.
Die Organisation der Informationsveranstaltung „Jungjägerausbildung bei Hubertus“ hatte Vorstandsmitglied und Ausbildungsleiter Mike Will übernommen.
Weil die Anforderungen für das Bestehen der Jägerprüfung sehr hoch sind, legt der Jagdverein Hubertus Gießen besonders großen Wert darauf mit individueller Betreuung der einzelnen Lehrgangsteilnehmer eine optimale Vermittlung des angebotenen Lehrstoffs zu gewährleisten. Zum Erwerb des Jagdscheines, also des „grünen Abiturs“, bedarf es einer fundierten und praxisorientierten Vorbereitung. So wird zur Prüfung nur zugelassen, wer an diesem offiziell anerkannten Ausbildungslehrgang 2011/2012 teilgenommen hat. In der Jägerprüfung werden dann gründliche Kenntnisse aus den Fächern Recht, Wildbiologie, Hundewesen, Waffenkunde, Feld- und Waldbau und nicht zuletzt dem Natur- und Umweltschutz verlangt.

Die Erfolge der Vergangenheit zeigen, dass die angewandten Lehrmethoden bei Hubertus Gießen gut angenommen wurden.
Nach der bestandenen Jägerprüfung im April 2012 können die Teilnehmer dann bei der zuständigen Jagdbehörde den ersten Jagdschein lösen.

Im Schulungsraum des Holz und Technik-Museums erläuterte Ausbildungsleiter Mike Will einer großen Schar interessierten Gästen die Fachgebiete der theoretischen Ausbildung, welche dann auch im Wißmarer Holz- und Technikmuseum stattfindet und verwies auf vereinseigene Waffen zum Übungsschießen und die Teilnahme an Fallen- bzw. Motorsägenlehrgängen. Den Teilnehmern stehen Lehrreviere zur Verfügung und sie nehmen bereits bei den Herbstjagden als Treiber teil. Eine große Präparatesammlung für die Ausbildung steht ebenso zur Verfügung.
Die wichtige Schießausbildung findet unter der Leitung von Ausbilder Klaus Schwan am vereinseigenen Schießstand mit Vereinshaus in Garbenteich statt.
Die Hauptdozenten des Lehrganges konnten bereits eine große Anzahl von Anmeldungen entgegen nehmen und verwiesen auf den Anmeldeschluss Lehrgangsbeginn Ende Mai im Holztechnikmuseum Wettenberg-Wißmar.

Nachzügler können sich noch anmelden beim Lehrgangsleiter:
Mike Will, Tel. 06406-74115 bzw. mw@hubertus-giessen.de 

Nachhaltiger Naturschutz braucht Kooperationen
02.04.2011

Stärkung der Zusammenarbeit der Imker mit den Jägern und Landwirten im Kreis Gießen
Imkerei und Landwirtschaft im Gespräch
Informationsveranstaltung zu Fördermöglichkeiten für Landwirte

„Eine intakte Natur bildet die Lebensgrundlage der nächsten Generation. Das zu leisten, ist eine große Herausforderung und kann nur zusammen bewältigt werden“, darin waren sich der Vorsitzende des „Bienenzuchtvereins Grünberg und Umgebung e.V“ Werner Bugdahl
und der Vorsitzende Ottfried Weber des „Ausschuss Naturschutz des Jagdvereins Hubertus Gießen e.V“. einig und verabredeten eine engere Kooperation.

Das erste gemeinsame Vorhaben findet daher am Dienstag, dem 12.04.2011 um 19 Uhr in den Condomerstuben der Gallushalle Grünberg statt.

Unter der Schirmherrschaft des Bienenzuchtvereins wird besonders auch für Landwirte eine interessante Informationsveranstaltung angeboten, bei der die Bedeutung der Imkerei für den Erhalt der Natur aufgezeigt und konkrete Fördermöglichkeiten für Landeigentümer, die die Nahrungsangebote der Bienen stärken können, dargestellt werden.

Zunächst wird der Leiter des Imker Beratungsdienstes Bruno Binder-Köllhofer vom Landesbetrieb Landwirtschaft Hessen Bieneninstitut Kirchhain in seinem Vortrag „ Imkerei und Landwirtschaft im Gespräch“ Wünsche und Erwartungen von Honigbienen und Imkern an die Landwirtschaft aufzeigen, um damit einen Anstoß zu geben, Möglichkeiten der partnerschaftlichen Zusammenarbeit zu überlegen.
Dabei wird Binder-Köllhofer auf die Verarmung der Ernährungssituation von Bestäuberinsekten eingehen und Herausforderungen und Risiken für Landwirtschaft und Imkerei darstellen.

Im zweiten Teil der Veranstaltung wird Björn John, Vertreter der Abteilung für den ländlichen Raum des Landrates des Lahn-Dill-Kreises bestehende konkrete Förderprogramme des Landes Hessen aufzeigen, die Landwirte nutzen können, um die Nahrungsbreite der Bienen zu erweitern. Hierbei wird John besonders auf die ackergebundenen Förderverfahren des „Hessischen Integrierten Agrarumweltprogrammes“ (HIAP) darstellen. Dazu gehören neben dem Anbau von Zwischenfrüchten und Untersaaten, die Anlage von Blüh- oder Schonstreifen. In dem Vortrag bekommen Interessierte konkrete Informationen zu den Fördersätzen, der technischen Umsetzung und den Abläufen der Vertragsverfahren. Ebenso werden Hinweise gegeben, welche Flächen sich für die Förderprogramme besonders eignen und um dann entsprechend bewilligt werden können.

Jagdverein Hubertus Gießen rät: Fuß vom Gas am Waldrand – 20 % mehr Wildunfälle in den ersten Wochen nach der Umstellung auf die Sommerzeit
28.03.2011

Es ist wieder soweit: Mit der Umstellung auf die Sommerzeit hat sich das Risiko für Wildunfälle erhöht. Autofahrern, die nun eine Stunde früher – und damit noch in der Dämmerung – unterwegs sind, empfiehlt der Jagdverein Hubertus Giessen und Umgebung e.V. in den folgenden Wochen besonders aufmerksam zu fahren. Die Zahl der Wildunfälle steigt in den ersten Wochen nach der Umstellung auf die Sommerzeit um mehr als 20 Prozent. Es muss jetzt ständig damit gerechnet werden, dass Rehe, Wildschweine und Hirsche unverhofft die Straße überqueren, weil sie vom ersten frischen Grün auf den Feldern angezogen werden. Dies gilt auch an Stellen, die nicht mit dem Warnschild „Wildwechsel“ gekennzeichnet sind.

Insbesondere in Gebieten mit vielen Wäldern heißt es daher, nicht zu schnell zu fahren und die Wildwechselschilder zu beachten. Neben den Morgenstunden von etwa 5 Uhr bis 8 Uhr droht dem Jagdverein Hubertus zu folge im Frühling auch zwischen 18 und 22 Uhr die Gefahr.

Wer plötzlich auf der Straße ein Tier vor sich sieht, sollte nach Angaben des Jagdvereins die Fahrtrichtung beibehalten, abbremsen und hupen. Auf Ausweichversuche sollte verzichtet werden, weil sie das Risiko mit sich bringen, mit einem entgegenkommenden Fahrzeug zu kollidieren oder gegen einen Baum zu prallen.

Hubertus Giessen Vorsitzender Dieter Mackenrodt bittet die Verkehrsteilnehmer zu erhöhter Vorsicht im Straßenverkehr. Durch die Zeitumstellung fallen der Berufsverkehr und die Aktivitätsphasen der Wildtiere zusammen, sagt der „Hubertus-Chef“.

Gerade in der Dämmerung sind die Tiere besonders aktiv. Das erste Grün lockt sie aus den schützenden Wäldern, ihrem Schlafzimmer, zu nahe gelegenen Wiesen und Feldern, ihrem Esszimmer.

Die meisten Wildunfälle passieren in den Monaten März und April. Nachdem Rehe und andere Pflanzenfresser den Winter im Energiesparmodus verbracht haben, sind sie nun hungrig. Gehörn- und Geweihentwicklung bei männlichen Tieren, Fellwechsel oder die Geburt und Aufzucht des Nachwuchses sind besonders Kraft zehrend. Auch die Streusalzreste am Straßenrand sind eine hochwertige Delikatesse für die Tiere. Denn jetzt gilt es, den leeren Mineralhaushalt aufzufüllen.

Sollte es zu einem Wildunfall kommen, rät der Jagdverein Hubertus Gießen und Umgebung e.V., Ruhe zu bewahren und die Unfallstelle abzusichern. Auch müssen Polizei und, wenn bekannt, der zuständige Jäger benachrichtigt werden. Die getöteten Wildtiere dürfen keinesfalls mitgenommen werden, dies wäre Wilderei. Mackenrodt gibt Autofahrern praktische Ratschläge, um einen Unfall mit Wildtieren zu vermeiden: An Waldrändern gilt: Fuß vom Gas! Besonders bei Schwarzwild ist die Regel: Überquert ein Tier die Fahrbahn, folgen oft weitere Tiere nach.

Selbst wenn am Fahrzeug kein sichtbarer Schaden entstanden und das Tier geflohen ist, bittet der Jagdverein darum, in jedem Fall den zuständigen Jagdpächter zu benachrichtigen. Denn verletztes Wild läuft unter Schock erst einmal weiter und ein Jäger kann es mit einem speziellen ausgebildeten Hund suchen und von seinen Qualen erlösen. Ist der Jäger nicht bekannt, hilft auch die örtliche Polizei weiter.

Autofahrer sind übrigens verpflichtet, Wildunfälle anzuzeigen. Die Polizei oder der Jagdpächter stellt eine Bescheinigung über den Wildunfall aus, die bei der Kfz-Versicherung eingereicht werden muss.

Jahreshauptversammlung Jagdverein Hubertus Giessen - 2011
19.03.2011

Zum wiederholten Male hielt im Kulturzentrum Großen-Buseck der Jagdverein Hubertus Gießen und Umgebung e.V. seine Jahreshauptversammlung ab.

Nach der Begrüßung durch die Jagdhornbläser des Vereins unter der Leitung von Oswald Henzel eröffnete der 1. Vorsitzende Dieter Mackenrodt die Versammlung und begrüßte eine große Zahl Mitglieder im großen Saal des Kulturzentrums.
Dies zeigte ihm, dass sich viele Mitglieder aktiv am Vereinsleben beteiligen und zur Stärkung der Jägerschaft beitragen wollen.
Der Vorsitzende erwähnte, dass nur in der Solidargemeinschaft der Jägerschaft, nämlich des Vereines, des Landesjagdverbandes und des Deutschen Jagdschutz Verbandes die berechtigten Forderungen der Jägerschaft wirksam und effektiv in Politik und Öffentlichkeit vertreten werden. Mit der Mitgliedschaft im Verein trägt jeder Einzelne dazu bei, dass gemeinsam am Jagdgesetz mitgestaltet werden kann und die Belange von Wild, Jagd und Natur offensiv vertreten werden.

Nach Begrüßung der Ehrenmitglieder, dem Ehrenvorsitzenden und dem Kreisjagdberater erinnerte der Vorsitzende an die verstorbenen Mitglieder.
Die Jagdhornbläser bliesen dazu Abschiedssignale ...

Weiterlesen - vollständiger Bericht Jahreshauptversammlung 2011
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Jäger fordern Anleinpflicht für Hunde im Wald und Flur
19.03.2011

”Trächtiges Reh von wildernden Hunden gerissen”; “Hund hetzt Rehe über Straße und verursacht schweren Verkehrsunfall” - derartige Meldungen häufen sich im Frühjahr in der Presse. „Die hessischen Jäger fordern deshalb die Städte und Gemeinden nachdrücklich auf, von der Möglichkeit des hessischen Naturschutzgesetzes Gebrauch zu machen und das Verhalten von Hundebesitzern in der Flur zu regeln.
Insbesondere ist es unumgänglich, in der Brut- und Setzzeit der freilebenden Tiere, den „vierbeinigen Gefährten“ auch im Feld stets anzuleinen, bat der Vorsitzende des Jagdvereins Hubertus Giessen u. Umgebung e.V. Dieter Mackenrodt in einer Pressemitteilung.
Der Hund stammt vom Wolf ab und besitzt auch nach jahrhundertelanger Prägung durch den Menschen noch einen ausgeprägten Beutetrieb. Deshalb kann niemand die Hand dafür ins Feuer legen, dass nicht auch sein Vierbeiner wildert.
Gleichzeitig sollten Städte und Gemeinden Flächen ausweisen, auf denen Hundebesitzer ihre Vierbeiner frei laufen lassen könnten, ohne dass diese die frei lebenden Tiere störten oder gefährdeten.
Der Landesjagdverband Hessen e.V. schätzt sogar, dass in Hessen jährlich weit über 2000 Rehe sowie anderes Jungwild von wildernden Hunden gerissen werden.

„Die Zahl der Übergriffe von freilaufenden Hunden auf Wildtiere ist in den vergangenen Jahren drastisch gestiegen”. Dies zeige eine landesweite Auswertung von Zeitungsberichten. „Vor allem hochträchtige Rehmütter, die in ihrer Bewegungsfreiheit und Fluchtmöglichkeit stark eingeschränkt sind, fallen in diesen Wochen mitsamt ihren ungeborenen Kitzen den Hundebissen zum Opfer”. Es sei erschreckend, dass viele Hundehalter jegliche Tierliebe gegenüber dem Wild vermissen ließen und ihre Vierbeiner nicht an die Leine nähmen, so der Jagdverein Hubertus-Giessen und Umgebung e.V. weiter.
Die Energiereserven des Wildes sind aufgrund des langen harten Winters aufgebraucht und die Tiere leichte Beute wildernder Hunde. In Hessen halten Privatleute circa 400.000 Hunde.

Weil sich noch allzu viele Hundehalter trotz gut gemeinter Appelle der Jäger uneinsichtig zeigten, sollten diese von den Kommunen verpflichtet werden, ihre Vierbeiner zumindest bis Ende Juni außerhalb der Ortschaften anzuleinen. Der Jagdverein Hubertus Giessen u. Umgebung e.V. weist zugleich auf die hessische “Gefahrenabwehr-Verordnung über das Halten von Hunden” hin. Danach werden Hunde, die andere Tiere hetzen oder Menschen angreifen, grundsätzlich als gefährlich eingestuft. Diese Hunde dürften außerhalb des eingefriedeten Besitztums nur angeleint und in besonderen Fällen nur noch mit Maulkorb ausgeführt werden. Außerdem schreibt diese Verordnung vor, dass auch alle übrigen Hunde am Halsband Namen, Anschrift und Telefonnummer des Besitzers tragen müssen, wenn sie sich im Freien bewegen.

Verstöße gegen diese Verordnung können laut JV Hubertus Giessen mit einem Wesenstest oder sogar einer hohen Geldbuße geahndet werden. Ferner müssten die Halter von wildernden Hunden damit rechnen, dass die Jäger für getötetes Wild Schadensersatz verlangten. Aber auch Autofahrer könnten hohe Regressansprüche stellen, wenn ihnen hetzende Hunde Wild vor das Kraftfahrzeug getrieben und dadurch einen Unfall heraufbeschworen hätten.

„Schließlich haben die Jäger auch die gesetzliche Pflicht, das Wild vor den Nachstellungen der Hunde zu schützen“, merkt Dieter Mackenrodt weiter an. Deshalb hätten diese auch das Recht, im äußersten Fall wildernde Hunde zu töten, sofern diese nicht auf andere Weise vom Hetzen des Wildes abgehalten werden könnten.

„Wir sind uns mit dem Hessischen Tierschutzverband und Naturschützern darin einig, dass die frei lebenden Tiere besser vor wildernden Hunden geschützt werden müssen“, unterstrich der Jagdverein Hubertus Gießen weiter. Streunende Hunde vertrieben auch Bodenbrüter wie Rebhuhn, Lerche, Kiebitz und Wachtel von ihren Nestern. Dieter Mackenrodt: „Deren Eier und Junge werden dann ein leichtes Opfer von Krähen und Elstern“.

Generell sollten jedoch alle Grünröcke zunächst das Gespräch mit dem Hundehalter suchen, der seinen Vierbeiner streunen oder wildern lässt, sowie alle rechtlichen Mittel ausschöpfen, um das Wildern abzustellen. Die Kommunen seien auch die richtige Adresse, wenn es darum gehe, die Gefahrenabwehrverordnung praktisch umzusetzen.

Dieter Mackenrodt, Jagdverein Hubertus-Giessen u. Umgebung e.V.

Dr. Walter Arnold MdL stellte Änderungen des Hessischen Jagdgesetzes vor
17.03.2011

Sollen Hirsche, die größte freilebende Wildtierart in Hessen, dort leben, wo es ihnen gefällt oder in einem der 19 inselartigen Rotwildgebiete des Landes, die ihm vom Menschen zugedacht worden sind?
Unter anderem darüber diskutierte der CDU-Landtagsabgeordnete Dr. Walter Arnold mit unseren Vereinsmitgliedern in Watzenborn-Steinberg.

Der Saal im „Grünen Baum“ konnte die vielen Zuhörer kaum fassen, die an Dr. Arnolds Ausführungen zur Änderung des Hessischen Jagdgesetzes interessiert waren. „Ich möchte mit Ihnen ein praxistaugliches Gesetz noch ein wenig runder machen“, hatte Arnold zu Beginn der Informationsveranstaltung gesagt. So wurde die eine oder andere Anregung unserer Mitglieder aus der Versammlung heraus noch notiert…
Neben vielen Detail-Änderungen wurde auch darüber diskutiert, dass die Grundstückseigentümer, in der Regel Landwirte, künftig mindestens 0,5 Prozent der bejagbaren Fläche zur Anlage für Äsungsflächen zur Verfügung stellen sollen.
Breiten Raum nahm die Frage ein, wie mit dem Rotwild künftig zu verfahren sei. Mitglieder des Jagdvereins Hubertus Gießen und Umgebung e.V. plädierten dafür, dass man auch in Hessen, wie in einigen anderen Bundesländern übrigens auch, dem Rotwild die Freiheit zugestehen sollte, dort zu leben, wo sich die Tiere offensichtlich wohlfühlten.

Dr. Walter Arnold verteidigte den Gesetzentwurf von CDU und FDP, da künftig die Grenzen der Rotwildgebiete nicht mehr so eisern wie bislang seien und bei Verlagerung der Wildbestände die Gebiete erweitert werden könnten. Im Übrigen liege Hessen mit 19 Rotwildgebieten, die 30 Prozent der Landesfläche umfassen, im Bundesschnitt ganz vorne.
Schäden vorbeugen soll künftig auch die Möglichkeit, wiederkäuendem Schalenwild ganzjährig Raufutter anbieten zu dürfen. Ebenfalls in Richtung Schadensvermeidung zielt ein Paragraf, der das Verlassen befestigter Wege zur Nachtzeit verbietet.
Mitglied Gerd Loh berichtete hier von der Zunahme „Geo-Catcher zu Nachtzeiten im Wald…
Dr. Arnold ging im weiteren Verlauf auch darauf ein, dass die Regierung durch das neue Gesetz den Hegegemeinschaften mehr Macht geben wolle. Änderungen bei den Jagdzeiten ( u.a. Dachs etc.) wurden angesprochen.
Für kontroverse Diskussionen sorgte auch die Frage, wie Wildschweine bejagt werden sollen, wie viele Kirrungen innerhalb und außerhalb von Rotwildgebieten tolerierbar seien.

Mit der Überarbeitung des neuen Hessischen Jagdgesetzes soll ein konsistenter und vor allem praxisnaher Rahmen für ein verträgliches Miteinander von Wild, Wald und Flur geschaffen werden. Der Interessensausgleich zwischen Landwirten, Jägern, Förstern, Waldbesitzern und nicht zuletzt den hessischen Bürgerinnen und Bürger soll durch eine vernünftige Regelung gefunden werden.

Helden GESUCHT!!!
MACH ES ZU DEINEM PROJEKT!!!

15.03.2011

Im Sommer 2010 haben wir, die Studentinnen des Instituts für Kunstpädagogik, einen DRACHEN-Spielplatz entworfen. Er soll auf dem Universitätsgelände im Schiffenberger Tal für die Allgemeinheit errichtet werden.
Mit der praktischen Umsetzung wurde bereits begonnen. Allerdings fehlt es uns, wie wir feststellen mussten, an Erfahrung im Umgang Werkzeug, an Material und vor allem an Kraft. Wir haben Bäume gefällt und entrindet, ein Großteil des Materials liegt also bereit. Es dauert aber alles viel zu lange, so dass wir befürchten, das Projekt nicht mehr abschließen zu können.
Gegenwärtig sieht es für den Drachenspielplatz also nicht gut aus.
Unsere Hoffnung ist nun, dass wir ein paar tatkräftige, engagierte, ehrenamtliche Unterstützer im Jagdverein finden. Dass dieser solche zu bieten hat beweist der Einsatz am Vereins-Hundewasser letztes Jahr! Der Drachenkopf, dass große Klettergerüst des Spielplatzes, ist nicht viel anders aufgebaut als ein Hochsitz, sodass die meisten von Euch auch hervorragend für das Projekt qualifiziert sind. Wir benötigen vor allem Hilfe beim Bau, könnten aber auch noch ein paar Robinien oder Douglasien und „schweres Gerät“ gut gebrauchen. Die Möglichkeiten sich einzubringen sind vielfältig!
Wir können den Helfern leider nicht mehr anbieten als unsere Dankbarkeit und die der späteren „Nutzer“ des Spielplatzes. Vielleicht auch noch ein Bier nach getaner Arbeit. Sollte der Spielplatz doch noch mit Eurer Hilfe gebaut werden, wird eine Tafel am Drachenkopf an das Engagement des Vereins erinnern. Das wäre sicherlich auch eine ausgezeichnete Werbung für den Verein.

Jeder, der Lust hat Teil dieses großartigen Projektes zu werden und uns zu helfen melde sich bitte bei
Liz-Geraldine Heydel (Vereinsmitglied und aktiv im Festausschuss)
unter Liz-Geraldine.Heydel@erziehung.uni-giessen.de
oder telefonisch unter 0171-9267251

Unsere Jagdhornbläser auf der Jubiläumsmesse "Jagen-Reiten-Fischen" in Alsfeld
09.03.2011

Die 10. Hessische Messe "Jagen-Reiten-Fischen" hatte vom 04. bis 06. März 2011 ins Messezentrum Hessenhalle Alsfeld eingeladen.
Unser Jagdhornbläserkorps unter der Leitung von Oswald Henzel präsentierte am Sonntag auf der Bühne akustisch eine jahrhunderte alte Jagdkultur und begeisterte mit ihren Stücken die große Anzahl Messebesucher.
Der Vorstand des Jagdverein Hubertus Gießen und Umgebung e.V. dankt dem Bläserkorps für den Auftritt und die so wichtige Öffentlichkeitsarbeit.

Klaus Schwan - 70 Jahre
28.02.2011

Am 28. Februar 2011 beging Büchsenmacher und Schießausbilder Klaus Schwan mit seiner Familie, vielen privaten und jagdlichen Freunden seinen 70. Geburtstag. Der 1. Vorsitzende des Jagdvereins Hubertus Gießen, Dieter Mackenrodt war unter den Gratulanten und überbrachte dem Jubilar die Glückwünsche des Vereins.
Klaus Schwan gehörte 1965 zu den Gründungsmitgliedern des Wurftaubenclubs Oberhessen Gießen e.V. (WCO) und ist jetzt seit 10 Jahren deren 1. Vorsitzender.
Klaus Schwan nutzt mit dem WCO als Pächter den Schießstand und das Vereinshaus des Jagdvereins Hubertus Gießen u. Umgebung e.V. und ist stets um das gute Verhältnis beider Vereine bemüht.

1960 erlernte er den Beruf des Büchsenmachers und legte 1966 die Meisterprüfung ab. Seit 1962 findet man ihn in seinem Geschäft Waffen Reinig im Gießener Seltersweg.
Das Waffengeschäft wurde 1812 gegründet und feiert im nächsten Jahr 200-jähriges Jubiläum.
Der passionierte Jäger und Wurftauben-Schütze ist seit 2005 als Schießausbilder in der Jungjägerausbildung des Vereins aktiv.
Klaus Schwan legte 1962 die Jägerprüfung ab und ist seit dieser Zeit Mitglied des Jagdvereins Hubertus Gießen und Umgebung e.V. Bereits seit 43 Jahren betreut
Der Familienvater sein Revier in Rollshausen. Die beiden Söhne, Rainer und Jörg sind exzellente Flintenschützen und Jörg Schwan steht kurz vor der Jägerprüfung.

Auch heute noch zählt Klaus Schwan zu den Aktivposten des Vereins. So gibt der anerkannte Schieß- und Waffenexperte sein Wissen in lebendigen Vorträgen in der Jungjägerausbildung weiter und steht samstags beim Schießtraining den „Jungjägern“ mit viel Erfahrung zur Seite.

Überhaupt: Ein Leben ohne Jagd ist für den passionierten Waidmann mit seinem Teckel Oskar nicht vorstellbar.

Der Jagdverein Hubertus Gießen u. Umgebung e.V. gratuliert und wünscht weiterhin allzeit Waidmannsheil.

 

Erfolgreiche Trichinenprobenentnahme-Schulung bei Hubertus Gießen
25.02.2011

Ca. 25 Jägerinnen und Jäger konnte der 1. Vorsitzende Dieter Mackenrodt vom Jagdverein Hubertus Gießen u. Umgebung e.V. zur Weiterbildungs- und Schulungsveranstaltung am 22. Februar 2011 im Holz- und Technikmuseum in Wettenberg-Wißmar zum Thema "Trichinenprobenentnahme" begrüßen. Die Organisation der Veranstaltung hatte Ausbildungsleiter Mike Will übernommen.
Als Referentin konnte der Jagdverein Frau Dr. Siegrid Thorius-Ehrler vom Amt für Veterinärwesen in Gießen gewinnen. Ihr galt der besondere Dank da sie neben ihrer Arbeit im Veterinäramt die Zeit fand, in einer Abendveranstaltung den Teilnehmern Wissen über die Biologie und Verbreitung der Trichinellen, zum Aufbrechen der Stücke, zur direkten Probenentnahme und zur weiteren Behandlung der Trichinellenproben (Verpackung, Anbringen der Wildmarke etc.) vermittelte.

Mit Änderung des Fleischhygienegesetzes und der Fleischhygieneverordnung ist für interessierte Jäger die Möglichkeit geschaffen worden, an einer Schulung zur Trichinellenprobenentnahme teilzunehmen. Diese Schulungen organisiert der Jagdverein Hubertus Gießen regelmäßig für seine Mitglieder und auch Gäste anderer Jagdvereine.
Den Teilnehmern dieser Schulung wird eine Teilnahmebestätigung ausgehändigt.
Diese Teilnahmebescheinigung berechtigt zur Trichinellenprobenentnahme im Kreis Gießen, aber auch in anderen Landkreisen sowie in anderen Bundesländern, allerdings muss dann die Übertragung durch das für das jeweilige Revier zuständige Amt erfolgen.

Die hohe Zahl der Jägerinnen und Jäger zeigt mit ihrem Interesse an der Schulung, dass es ihr Ziel ist, das „Lebensmittel Wildbret“ als ein Erzeugnis von hoher Qualität aus unserer Region bereitzustellen. Dies ist ein Garant für langfristige, vertrauens-volle und zufriedene Kundenbeziehungen! Jede Maßnahme zur Sicherung oder Verbesserung der (Fleisch-)Qualität wird bei den Verbrauchern positiv bewertet und auch honoriert.
Frau Dr. Siegrid Thorius-Ehrler wies darauf hin, dass die Landkreise und kreisfreien Städte seit Dezember 2009 die Kosten für die Trichinenuntersuchung bei Schwarzwild unter 20 kg Körpergewicht tragen.

Der Hubertus Vorsitzende Dieter Mackenrodt zeigte sich erfreut über die damit verbundene Anerkennung und Unterstützung der Jägerschaft bei der Schweinepest bzw. Seuchenprävention und versprach, dass die Jägerschaft „Fair“ mit dieser Regelung umgeht..
Trichinen sind Erreger, die beim Verzehr zu schweren Erkrankungen beim Menschen führen können. Deswegen wird jedes Schwein vor dem Verzehr auf Trichinen untersucht. Die Kostenübernahme der Trichinenuntersuchung bei Schwarzwild unter 20 kg schafft für die Jäger Anreize, auch Frischlinge verstärkt zu jagen. Da diese für die Schweinepest besonders anfällig sind, ist die verstärkte Frischlingsbejagung der Jäger für die Schweinepest-Seuchenprävention von enormer Bedeutung. Außerdem ist das Frischlings-Fleisch am Schmackhaftesten.

Im Zeitraum 01.01.2010-31.12.2010 wurden immerhin 2564 Wildschweine auf Trichinen beschaut. Interessant war, dass es im ersten Halbjahr erst lediglich nur 477 Stücke waren. Dies ist aber auf die Jagdzeiten zurück zu führen
Die Jäger sind zur Trichinenbeschau verpflichtet. Wenn diese bei Wildschweinen die gesetzlich vorgeschriebene Trichinenbeschau unterlassen, stellt das eine Straftat dar und der Jagdschein ist weg.
Daher nehmen die Waidmänner und Waidfrauen nicht nur im Landkreis Gießen die Angelegenheit sehr ernst.

Der Hubertus-Vorsitzende Dieter Mackenrodt bedankte sich bei der Referentin Frau Dr. Siegrid Thorius-Ehrler im Namen der Teilnehmer und lud die Gäste zu weiteren Fortbildungsveranstaltungen des Jagdverein Hubertus ein. In diesem Jahr sind u.a. Motorsägenlehrgänge, Jagdhundeausbildung, Schießausbildung, Jagdhornblasen sowie die Ausbildung zum Jäger mit Erlangung des Jagdscheines geplant.

Diese Fortbildungsveranstaltungen können auf der Internetseite des Vereins www.hubertus-giessen.de eingesehen und Anmeldungen heruntergeladen werden.

 

Gelungene Fuchswoche – 16 Füchse erlegt!                  Bildergallerie
25.02.2011

In diesem Jahr hatte der Jagdverein Hubertus Gießen und Umgebung e.V. wieder zur Teilnahme an einer Fuchswoche aufgerufen.

Der Jagdverein Hubertus Gießen und Umgebung e.V. unterstützt so die Veterinärämter im Rahmen Ihrer wissenschaftlichen Untersuchungen der erlegten Füchse auf die für den Menschen gefährlichen Krankheiten Tollwut und Fuchsbandwurm.
Mit dieser Aktion wollten die Jäger einen sinnvollen Beitrag zur Erhaltung einer gesunden Flora und Fauna leisten! Auch das Niederwild und die Bodenbrüter sind überaus dankbar für die Reduzierung ihrer Fressfeinde.

Über 100 Mitglieder des Jagdvereins Hubertus Gießen und der Hegegemeinschaften fanden sich nun auf dem vereinseigenem Schießstandgelände in Garbenteich zum Strecke legen ein und der 1. Vorsitzende Dieter Mackenrodt konnte beachtliche 16 Füchse, 1 Waschbär, 12 Rabenkrähen und eine Elster auf der Strecke zählen.

Unter großer Beteiligung seitens der Jägerschaft und auch der Hegegemeinschaften war bei Ansitz- und Baujagd intensiv dem Fuchs nachgestellt worden.
Die diesjährigen Wetterbedingungen boten allerdings keine guten Voraussetzungen den Fuchs zu bejagen. Trotzdem war die Teilnahme der Jägerschaft und die Strecke beachtlich.

Der Vorsitzende begrüßte die über 100 Besucher und auch das Bläsercorps des Jagdvereins Hubertus Gießen unter der Leitung von Oswald Henzel und dankte für die dargebotenen Jagdsignale und allen helfenden Händen die das „Strecke legen“ in Garbenteich zu einer gelungenen Abschlussveranstaltung der Fuchswoche 2011 gemacht haben.

Dieter Mackenrodt hinterfragte bei seiner Begrüßung wer oder was – außer der Jagd – überhaupt in der Lage sei, die hohen Fuchspopulationen unter den gegeben Umwelt-bedingungen zu kontrollieren bzw. zu reduzieren?
Allein schon die hohe menschliche Besiedlungsdichte mit dem extrem dichten Straßennetz und Eisenbahntrassen bescheren dem Fuchs in Hessen auch im härtesten Winter offenbar einen ausreichend gedeckten Tisch.
Während sich die Rotröcke in urbanen Bereichen zusätzlich von Kompost und Abfällen ernähren, halten ihn im Freiland vor allem die Millionen Groß- und Kleintiere, die alljährlich auf Asphalt und Schienen angefahren oder überfahren werden, und von denen wir nur einen Bruchteil tatsächlich wahrnehmen, über Wasser.
Eine wirksame Kontrolle oder gar Reduktion durch andere dominante Beutegreifer, wie beispielsweise Luchs und Wolf oder Adler, scheidet in Mittelhessen mangels Masse aus. Andere Arten wie Dachs, Stein-und Baummarder, Marderhund, Wild-und Hauskatze spielen diesbezüglich ohne hin keine oder allenfalls eine vernachlässigbare Rolle.
Hinzu kommt die Tatsache, dass die Populationsdichten des Fuchses zumindest regional noch immer weit unterschätzt werden, denn nur ein mehr oder minder geringer Teil der Gesamtpopulationen Reinekes ist für uns sichtbar. Dies wird nicht zuletzt immer wieder an den Streckenergebnissen aus Revieren sichtbar, in denen intensiv Fangjagd betrieben wird.

Bilanzierend bleibt festzuhalten, dass außer der Jagd aktuell kein Faktor erkennbar ist, die hohen bis sehr hohen Populationsdichten des Fuchses in unserem Land nachhaltig (!) zurückschrauben und auf einem, auch aus Sicht des Artenschutzes, angemessen niedrigen Niveau halten könnte.


Selbst wenn man die hohe Sterblichkeitsrate im Straßenverkehr hinzu addiert, dürfte mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht mal der Gesamtzuwachs abgeschöpft werden.
Der Erfolg des Fuchses in der mitteleuropäischen Kulturlandschaft liegt in seiner extrem ausgeprägten Anpassungsfähigkeit und seiner hohen Reproduktionsrate bei sehr geringem Raumanspruch begründet. Vor allem die letzten beiden Faktoren gilt es zu verinnerlichen.

Die nicht zum Gerben der Felle verwerteten Füchse wurden durch Vorstandsmitglied Mike Will dem Landeslabor in Gießen zur Untersuchung auf Tollwut und Fuchsbandwurm übergeben.

Die Bereitschaft zur Teilnahme an der verstärkten Fuchsbejagung verbunden mit stundenlangem Ansitz bei frostigen Temperaturen zeugen von einem hohen Verantwortungsbewusstsein der Hubertus-Vereinsmitglieder.
Der „Hubertus-Chef“ dankte daher allen Mitwirkenden im Namen des Gesamtvorstandes für ihre Beteiligung und lud alle Teilnehmer zu anschließendem Speis und Trank mit gemütlichem Beisammensein in das Vereinsheim bei „Hanne“ Schmidt ein.
Hier hatte Daniel Seller für die Teilnehmer ein leckeres Essen vorbereitet.

Die Fuchsjagdwoche endete mit einem geselligen Ausklang und regem Erfahrungsaustausch. Für alle Beteiligten war klar: Auf ein Neues im nächsten Jahr!

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Qualifikationsschießen 2011 für Kombiniertes- und Kurzwaffenschießen
22.02.2011

Das Präsidium des LJV Hessen hat im Jahr 2011 zum Erwerb der DJV-Schießleistungsnadel bis
einschließlich Gold für Lang- und Kurzwaffenschießen und zur Qualifikation für die Teilnahme an der Landes- und Bundesmeisterschaft im jagdlichen Schießen 2011 Qualifikationsschießen
angesetzt. Qualifikationsschießen 2011 und Teilnahmebdingungen

Da lacht der Jäger ....
22.02.2011

Bei einer Wintertreibjagd treffen sich zwei Treiber.
Es bläst ein eisiger Wind. Spricht der eine den anderen an:
„Sag´ mal, Du hast ja gar keine Ohrschützer an, frierst Du denn nicht?“
„Doch, mir ist saukalt um die Ohren, aber seit dem Unglück auf der letzten Treibjagd trage ich die Dinger nicht mehr !“
„Was denn für ein Unglück?“
„Man hatte mir einen Schnaps angeboten – und ich habe es nicht gehört…!“

Anschuss-Seminar
07.02.2011
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Am 5. Februar 2011 nahmen 30 Teilnehmer des Jagdverein Hubertus Giessen und Umgebung e.V. sowie befreundeter Vereine in Biebertal bei Gießen an einem Anschussseminar teil. Der 1. Vorsitzende des Jagdvereins Hubertus Gießen und Umgebung e.V. Dieter Mackenrodt, hatte dafür als Referenten den renommierten Schweißhundeführer FAR i.R. Klaus Osan gewinnen können. Assistiert wurde ihm dabei von Timo Kaletsch aus Lollar mit einem Bayrischen Gebirgsschweißhund.
Am Overhead und Beamer fanden die beiden Unterstützung durch den Hubertus-Ausbildungsleiter Mike Will.

Der „Hubertus-Chef“ begrüßte im Landgasthof „Zum Hirschwirt“ in Biebertal-Königsberg
30 Teilnehmer und war voller Stolz für das Tagesseminar den weit über den Krofdorfer Forst hinaus bekannten FAR i.R. Klaus Osan begrüßen zu dürfen und bezeichnete ihn bereits als Legende für die kompakte Materie: „Das Anschuss-Erkennen und Bewerten von Pirschzeichen“.
Ca. 5000 (!) Nachsuchen, (davon ca. 3000 mit Erfolg!) sprechen für eine hohe fachliche Kompetenz und jede Menge Erfahrung.

Das Anschussseminar gliederte sich in einen 3-stündigen theoretischen Teil und einen praktischen Teil im Königsberger Revier EJB Bubenrod.
Greenhorns und alte Hasen erfuhren von den gesetzlichen Grundlagen, der Anatomie des Schalenwildes-, dem Verhalten vor, bei und nach der Schussabgabe, Schuss- und Pirschzeichen, Untersuchen und Verbrechen des Anschusses, Nachsuchen bei Drückjagden bis hin zur Einarbeitung des Schweißhundes.

Kein Wild am Anschuss, kein Schnitthaar und kein Schweiß? Schnell wird die Sache als Fehlschuss abgetan. Ein folgenschwerer Fehler, wie Schweißhundeführer Klaus Osan wusste. Oft sind selbst bei tödlichen Schüssen kaum Pirschzeichen zu finden.

Im theoretischen Teil des Seminars erklärte der „Profi“, worauf während und nach dem Schuss zu achten ist und wie die gefundenen Pirschzeichen richtig bewertet werden. Man hätte Klaus Osan den ganzen Tag zuhören können…

Nach der Mittagspause folgte der praktische Teil im EJB Bubenrod in Königsberg.
Hier hatten Klaus Osan, Timo Kaletsch und Dieter Mackenrodt am Vortag, Anschüsse auf Rot-, Reh-, und Schwarzwild vorbereitet. Ebenso war eine weiße Leinwand für Schüsse hinter einem Stück Rehwild durch Mike Will aufgebaut.

Die Teilnehmer mussten nun im Revier die Anschüsse auf Schuss- und Pirschzeichen hin untersuchen. Danach erarbeitete die Gruppe eine Anschussdiagnose.
Neben einem Gebrächschuss, Waidwundschuss, Kammerschuss und Fehlschuss, galt es auch einen Laufschuss auf Rotwild erkennen und zu untersuchen. Die Gruppe arbeitete hervorragend mit und hatte viel Spaß bei der trockenen Materie.

Wenn das Wild nicht im Schuss verendet zusammenbricht und eine Nachsuche erforderlich wird, ist das Ansprechen - Können von Pirschzeichen am Anschuss und auf der Wundfährte zwar wichtig, wegen des Rückschlusses über den vermutlichen Sitz der Kugel, vor allem aber deshalb, um richtig zu reagieren und ggf. ohne falsche Scham um Hilfe zur Nachsuche zu bitten, wodurch unnötig langes Leiden des beschossenen Wildes vermieden werden kann.
Was Nachsuchen-Profis mit einem erfahrenen Hund vermögen, ist immer wieder erstaunlich!
Nach Kilometern „Riemenarbeit“ durch dick und dünn und anschließender Hetze einen gekrellten Frischling zu erlösen, und nicht bei der erst besten „Verleitung“ oder der Reviergrenze abzubrechen, dass ist Waidgerechtigkeit im besten Sinne!
Auch wenn der eigene Hund noch jung und unerfahren ist, der Anschuss aber eine lange Nachsuche oder Hetze prophezeit, dann ist der Schütze es dem Wild schuldig, einen Nachsuchenführer wie Klaus Osan, herbeizurufen. Auch das ist Waidgerechtigkeit im besten Sinne!

Gegen 17.00 Uhr ging eine Fortbildungsveranstaltung auf sehr hohem Niveau zu Ende, die für alle Teilnehmer sehr lehrreich war. Dieter Mackenrodt bedankte sich am Lagerfeuer auf Hofgut Bubenrod im Namen aller Teilnehmer und anhaltendem Applaus bei FAR i.R.
Klaus Osan und seinem Assistenten Timo Kaletsch, für die sehr gelungene, interessante Präsentation mit jagdlichen Buchpräsenten.
Der Dank galt Allen die zu dieser erfolgreichen Veranstaltung beigetragen hatten.
Alle Teilnehmer waren einstimmig der Meinung darüber, dass das Ziel der Veranstaltung, Wissen aufzufrischen, zu einem gerechten Verhalten nach dem Schuss beizutragen und Fehler bei einer unter Umständen notwendigen Nachsuche zu vermeiden, mehr als erreicht wurde. Klaus Osan hatte viele dankende Hände zu schütteln…

Dieter Mackenrodt

Jubiläumsmesse „Jagen - Reiten - Fischen - Offroad“ lädt vom 4. bis 6. März 2011 ins Messezentrum Hessenhalle Alsfeld ein
05.02.2011

Die zehnte hessische Messe „Jagen - Reiten - Fischen - Offroad“ lädt vom 4. bis 6. März 2011 (Freitag bis Sonntag) ins Messezentrum Hessenhalle Alsfeld (Vogelsbergkreis) ein. Offiziell eröffnet wird die Fachausstellung am 4. März um 10.30 Uhr voraussichtlich vom hessischen Ministerpräsidenten Volker Bouffier.
Über 200 Aussteller – darunter zahlreiche neue Fachunternehmen – halten bei der Informations- und Verkaufsmesse auf zirka 8.000 Quadratmetern Hallenfläche und dem Freigelände die gesamte Produktpalette der Ausstellungssparten feil. Gleich drei Büchsenmacher bzw. Jagdwaffenhändler stellen zum Messejubiläum die neuesten Jagdwaffen vor, bieten geprüfte Gebrauchtwaffen an und stehen Interessenten mit Rat und Tat zur Seite. Erstmals steht auch eine Trachtenmodenschau auf dem Programm. Auf einem Testparcours können Allradfahrzeuge auf ihre Reviertauglichkeit erprobt werden.
Im neuen Rahmenprogramm demonstriert der bekannte Lockjagdexperte Klaus Weißkirchen täglich die erfolgreiche Praxis der Lockjagd auf Schalenwild, Krähen, Wildenten usw. Im Laser-Schießkino „erlegen“ die Besucher Rot- und Schwarzwild. Ein versierter Koch bereitet auf der Schaubühne Wildgerichte zu und gibt zusätzlich Tipps zur Herstellung von Wildwurst und –schinken. Fachleute führen das fachgerechte Zerwirken des Wilds für die Küche vor. Bei einem Leiterbau-Wettbewerb können Jägerinnen und Jäger ihr handwerkliches Geschick unter Beweis stellen.
Mittelhessische Jagdhornbläserkorps präsentieren akustisch eine Jahrhunderte alte Jagdkultur, und Hundeführer und –züchter erläutern bei einer Pfostenschau die unentbehrlichen Leistungen ihrer vierbeinigen Jagdgehilfen für das Waidwerk.

Die hessischen Reiter zeigen samstags und sonntags eine neue Show, ein geprüfter Instruktor des Verbands hessischer Fischer führt an einem Wurfpool in die Kunst des Fliegenfischens ein.

Die Jubiläums-Jagdmesse ist täglich von 9.30 Uhr bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet 7 Euro und ist für Kinder bis 14 Jahren frei. Das Messezentrum Hessenhalle Alsfeld liegt unmittelbar an der Abfahrt Alsfeld-West der A 5 Frankfurt - Kassel. Rund 3000 kostenlose Parkplätze stehen bereit.

Weitere Informationen zur „Jagen - Reiten - Fischen - Offroad“ gibt es bei der Hessenhalle Alsfeld GmbH unter der Rufnummer (06631) 784-29, der E-Mail-Adresse info@hessenhalle-alsfeld.de und im Internet unter www.jagdmesse-alsfeld.de.

Mitteilung Hundegruppe/Hundeausschuss: Abrichterlehrgang
03.02.2011

Wie in jedem Jahr, bieten wir wir auch in diesem Jahr wieder einen Abrichterlehrgang für unsere Mitglieder an. Teilnehmen können alle Mitglieder, die einen gültigen Jagdschein besitzen. Zur Prüfung werden nur Rassehunde, die dem JGHV oder dem FCI angehören, zugelassen.
Interessenten sind zu unserem Infotermin am 22.02.2011 um 19 Uhr im Bürgerhaus in Atzbach herzlich eingeladen.

Klaus Schneider
Hundeausschuss

Rundschreiben 01 - 2011
03.02.2011

Sehr geehrte Vereinsmitglieder,
liebe Jägerinnen, liebe Jäger,
– 90 Jahre Hubertus Gießen –
zunächst einmal wünsche ich allen Mitgliedern unseres Vereins für das Jubiläumsjahr 2011 Gesundheit und Wohlergehen. Dazu noch die notwendige Portion Waidmannsheil.
Der Jagdverein Hubertus Gießen und Umgebung e.V. ist der stärkste Mitgliedsverein des Landesjagd-Verbandes Hessen und kann im Jubiläumsjahr 2011 auf eine stolze Tradition zurück blicken...    Rundschreiben01/2011

DJV-Pressemeldung: Ein Drittel weniger Wildschweine erlegt
10.01.2011

- DJV-Jagdbilanz 2009/10: Einbrüche bei Neozoen und Schwarzwild richtig bewerten -
Über 200.000 Wildschweine weniger als im Rekordjahr zuvor haben die Jäger von April 2009 bis März 2010 erlegt. Der Wert von 440.300 Wildschweinen ist jedoch der sechsthöchste seit Beginn der Aufzeichnungen in den 1930er Jahren. Dies geht aus der bundesweiten Jagdbilanz hervor, die der Deutsche Jagdschutzverband (DJV) heute veröffentlicht hat. "Starke Schwankungen von Jahr zu Jahr sind normal beim Schwarzwild. Sie können ihren Bestand innerhalb eines Jahres sogar fast verdreifachen, wenn Klima und Nahrungsangebot stimmen", kommentierte DJV-Präsident Jochen Borchert die Ergebnisse. Die Jäger seien deshalb nach wie vor gefordert, durch intensive Bejagung Schäden auf landwirtschaftlichen Flächen gering zu halten und die Gefahr eines Ausbruchs der Schweinepest zu senken.

Schalenwild: Reh und Wildschwein ganz vorn

Das Frühjahr 2009 war ausgesprochen kalt, was zu einer höheren Sterblichkeit beim Wildschweinnachwuchs führte. Allerdings haben die Jäger im darauf folgenden Sommer vermehrt Frischlinge gesichtet - ein Zeichen, dass Wildschweine die hohen Verluste zumindest teilweise über zweite Würfe ausgleichen konnten. Bis zu acht Junge kann eine Bache pro Wurf säugen. Im Januar und Februar 2010 herrschte dann wegen der hohen Schneelagen Notzeit in vielen Bundesländern. Zahlreiche Schwarzwild-Jagden mussten abgesagt werden. Beide Effekte machten sich in Form einer geringeren Strecke bemerkbar.

Nummer eins in der Jagdstatistik ist das Rehwild mit 1,15 Millionen erlegten Tieren. Die Millionengrenze hatte die Rehwildstrecke erstmals 1992/93 überschritten und hält sich seitdem auf diesem hohen Niveau. Durch die Regulation des Pflanzenfressers Reh leisten die Jäger einen wichtigen Beitrag zur Naturverjüngung der Wälder.

Neozoen: Waschbär und Marderhund auf dem Vormarsch - trotz sinkender
Strecke

Tierische Neubürger, so genannte Neozoen, sind weiter auf dem Vormarsch, obwohl die Zahl der erlegten Tiere beim Marderhund um über 40 Prozent gegenüber dem Vorjahr eingebrochen ist und 2009/10 nur bei rund 17.500 lag. Hauptursache ist eine Räude- und Staupeepidemie im Nordosten Deutschlands, die den Bestand merklich dezimierte. Aktuelle Ergebnisse des Wildtier-Informationssystems der Länder Deutschlands (WILD) zeigen allerdings, dass der Marderhund bundesweit in immer mehr Jagdbezirken auftaucht. 2009 war er bereits in 84 Prozent der Brandenburgischen Jagdbezirke anzutreffen, drei Jahre zuvor lag die Quote lediglich bei 66 Prozent. Beim Waschbär (49.800; minus 9 Prozent) waren die Einbußen in der Jagdstrecke weniger ausgeprägt. Auch hier zeigt das wissenschaftliche Monitoring-Projekt der Jäger, WILD, eine deutliche räumliche Expansion der Art in Deutschland.

Flugwild: Wildtauben führen Streckenliste an, Graugans legt stark zu Über 62.000 Gänse, darunter hauptsächlich Graugänse, haben die Jäger in der Jagdsaison 2009/10 erlegt. Das sind knapp 17 Prozent mehr als im Vorjahr. Einher geht diese Entwicklung mit steigenden Brutpaar-Beständen, wie WILD eindrucksvoll zeigt: Knapp 30.000 Brutpaare gibt es inzwischen in Deutschland (ohne Bayern). Die bisherigen wissenschaftlichen Schätzungen lagen lediglich bei 17.000 bis 20.000 Brutpaaren für ganz Deutschland.


Kaninchen hat sich weiter erholt, Witterung beeinflusst Feldhasen-Strecke

Wildkaninchen scheinen sich von den langjährigen Seuchenzügen sehr gut erholt zu haben. Nach dem Tiefststand mit 143.000 Stück Anfang der 90er Jahre, kamen im vergangenen Jahr mit rund 259.700 Stück etwa 12 Prozent mehr Kaninchen als im Vorjahr zur Strecke.

Die Zahl der erlegten Hasen hat in den letzten zwei Jahren abgenommen und lag 2009/10 bei knapp 383.000 Tieren. Diese Entwicklung beim Feldhasen geht einher mit sinkenden Zuwachsraten für 2008 und 2009 nach Rekordzuwachs im Jahr 2007, wie Wissenschaftler für WILD ermittelt haben. Für den Rückgang sind vor allem widrige Witterungsverhältnisse im Frühjahr verantwortlich. Die Jäger reagieren auf diese natürlichen Bestandsschwankungen mit angepassten Abschusszahlen, was sich in der Jagdbilanz widerspiegelt. Der Feldhasen-Bestand wird anhand der WILD-Daten derzeit auf bundesweit rund 4 Millionen Tiere hochgerechnet.

 

Aktualisierte Satzung (Entwurf) für JHV
03.01.2011

Entwurf neue (aktualisierte) Satzung für die JHV am 19. März 2011  Satzung

Notzeit für Wildtiere in den Hochlagen des Vogelsberges - Jäger dürfen füttern!
03.01.2011

Vogelgelsbergkreis, 20.Dezember 2010

Ab sofort ist es den Revierinhabern im Vogelsbergkreis gestattet, das Wild artgerecht zu füttern. Dieses ist sonst nach dem Hessischen Jagdgesetz vor dem 1. Januar ausdrücklich verboten. Mit der sogenannten "Notzeit für Wildtiere" reagiert die untere Jagdbehörde des Landkreises auf die derzeit angespannte Futtersituation für die Tiere aufgrund der Schneelage im Bereich des Hohen Vogelsberges.
Weil die Tiere dort unter der hohen, verharschten Schneedecke und wegen der in diesem Jahr fehlenden Baumsaaten nicht mehr genügend Nahrung finden, kann jetzt artgerechtes Rau- und Saftfutter wie Heu, Rüben und Grassilage gefüttert werden.

Eingeschränkt wird auch die Jagd. Im Umfeld von Futterstellen ist beispielsweise der Abschuss von Schalenwild verboten. Die untere Jagdbehörde empfiehlt zudem, die Wildtiere in ihrem Lebensraum nicht unnötig zu beunruhigen. Hunde sollten an der Leine geführt werden. Die Wintersportler werden gebeten, auf den ausgewiesenen Loipen und Wegen zu bleiben.

Untersuchungsprogramm zur Erkennung der Schweinepest bei Wildschweinen
23.12.2010

Zur o.g. genannter Problematik gebe ich Ihnen folgende Hinweise:
Das verstärkte Überwachungsprogramm zur Erkennung der Schweinepest bei Wildschweinen
bleibt wie bisher im bekannten Überwachungsgebiet, im Einvernehmen mit der obersten Jagdbehörde, bis zum 30. Juni 2011 bestehen.
Darüberhinaus sind wie bisher außerhalb des Überwachungsgebietes halbjährig mindestens 30 Blutproben bei anlässlich der Jagderlegten Stücken sowie frisch verunfalltem Schwarzwild zu entnehmen.
Das ist die Information des Amt für Veterinärwesen und Verbraucherschutz vom 20. Dezember 2010.
Waidmannsheil
Dieter Mackenrodt

Rundschreiben 4/2010
16.12.2010

Zum Ausklang des Jahres möchte ich mich noch einmal bei Ihnen melden, um Aktuelles zu berichten und auch eine erste Bilanz zum rückliegenden Jahr 2010 ziehen.
Kurz gesagt: Es war ein gutes Jahr für den JV Hubertus Gießen.  Rundschreiben

Dieter Mackenrodt

Hochzeit Geraldine Rau und  Carsten Heydel
Dezember 2010

Laubach (Ditmar Vick) Beim Jungjägerlehrgang des Jagdvereins Hubertus Gießen und Umgebung 2004 lernten sich Geraldine Rau und Carsten Heydel kennen, jetzt wurde aus Geraldine Frau Heydel. Für die Trauung hatten sich die Gießener das Standesamt im Laubacher Schloss ausgesucht. Nach der Zeremonie empfingen sie die Jagdhornbläser des Vereins mit der „Ehrenfanfare“. Hornmeister Oswald Henzel gratulierte im Namen des Jagdvereins. Geraldine Heydel ist noch mit dem Studium beschäftigt, der Ehemann avancierte bereits zum Dr. vet. Im kleinen Kreis wurde in der „Hirschfrikadelle“ gefeiert. Im Sommer wird die kirchliche Trauung folgen mit anschließender Fete und vielen Gästen.

 

 

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