
Aktuelles aus dem Jagdverein - ARCHIV 2011
Hessisches Ministerium für Umwelt, Energie,
Landwirtschaft und Verbraucherschutz
Anordnung zur Aufhebung der Schonzeit für Rotwild im Wald
20.12.2011
Für nachfolgend bezeichnete Rotwildgebiete /-bezirke wird auf
Grund des § 26 b Abs. 8 des Hessischen Jagdgesetzes in der Fassung vom 5. Juni
2001 (GVBl. I S. 251), zuletzt geändert durch Gesetz vom 10. Juni 2011 (GVBl. I
S. 293), die Schonzeit für Rotwild im Wald im Januar 2012 aufgehoben:
1. Burgwald-Kellerwald
2. Hinterlandswald
3. Hochtaunus
4. Hoher Vogelsberg
5. Krofdorfer Forst
6. Lahn-Bergland
7. Meißner-Kaufungerwald
8. Mitteltaunus
9. Östlicher Taunus
10. Reinhardswald
11. Riedforst
12. Spessart
13. Wattenberg-Weidelsburg
14. Wildschutzgebiet Reinhardswald und
15. Upland.
Begründung:
Die Abschussplanung ist nach § 21 Abs. 1 Satz 1 des Bundesjagdgesetzes darauf
auszurichten, „dass die berechtigten Ansprüche der Land-, Forst- und
Fischereiwirtschaft auf Schutz gegen Wildschäden voll gewahrt bleiben sowie die
Belange von Naturschutz- und Landschaftspflege berücksichtigt werden.“ Die
Erfüllung der Abschusspläne ist daher zwingend erforderlich, um Schäden an den
Wäldern zu verhindern. Im Hinblick auf die in einigen Wäldern nicht unkritisch
zu beurteilende Wildschadenssituation ist es geboten, die Schonzeit für Rotwild
im Wald im Januar 2012 dort aufzuheben, wo die von den unteren Jagdbehörden
berichteten Abschusszahlen zu der Befürchtung Anlass geben, dass die
Abschusspläne in einer Weise unzureichend erfüllt werden, dass das berechtigte
Interesse der Waldeigentümer auf Schutz vor Wildschäden nicht gewahrt wird. Dies
ist in den Rotwildgebieten / -bezirken der Fall, in denen die Abschusspläne mit
Stand 30. November 2011 nur bis zu 75 % erfüllt wurden. In Bezug auf diese
Gebiete ist nach den bisherigen statistischen Erfahrungen davon auszugehen, dass
der maximale Erfüllungsgrad der Rotwildabschusspläne mit Einstellung der
Rotwildjagd im Wald am 31. Dezember deutlich unter 90 % des Abschussplans
bleiben wird. Im Einzelnen wurden in den Rotwildgebieten / -bezirken mit Stand
30. November 2011 folgende Erfüllungsgrade des Rotwildabschussplans erreicht:
Krofdorfer Forst (46%)
Mitteltaunus (48%)
Upland (53%)
Wildschutzgebiet Reinhardswald (55%)
Hoher Vogelsberg (55%)
Riedforst (57%)
Hinterlandswald (59%)
Hochtaunus (60%)
Östlicher Taunus (60%)
Meißner-Kaufungerwald (62%)
Reinhardswald (71,5%)
Lahn-Bergland (72%)
Burgwald-Kellerwald (74%)
Spessart (75%)
Wattenberg-Weidelsburg (75%)
Hinweise:
Die Jagdausübungsberechtigten sind in den genannten Gebieten gehalten, den
Abschussplan im Januar so schnell wie möglich zu erfüllen, damit das Rotwild
zeitig zur Ruhe kommen kann.
Da das Aufheben der Schonzeit für Rotwild im Wald im Monat Januar 2012 im
Hinblick auf die neue Gesetzeslage nur eine Ausnahmeregelung darstellen kann und
soll, ist die Rotwildbejagung zukünftig den neuen Jagdzeiten entsprechend
anzupassen.
Die Erfüllung der Abschusspläne und die Umsetzung der gesetzlichen Ziele sind
auf Dauer sicherzustellen. Vor diesem Hintergrund werden für die Rotwildgebiete/
-bezirke, die in diesem Jahr mit der Erfüllung der Abschusspläne Schwierigkeiten
haben, unterjährige Meldefristen über den Abschussfortschritt nach § 26 Abs. 3
und § 26b Abs. 2 des Hessischen Jagdgesetzes eingeführt, um die Entwicklung im
kommenden Jahr ggf. steuernd zu beeinflussen. Dies wird durch nachfolgende
bescheide umgesetzt werden.
Aufgrund der Veränderung der Rotwild-Jagdzeiten in einem laufenden Jagdjahr,
sind auf die Rotwildabschussplanung des Jagdjahres 2012-2013 die im Jagdjahr
2011-2012 nicht erlegten Stücke grundsätzlich aufzuaddieren.
Die Rotwildgebiete Lahn-Dill und Odenwald haben grundsätzlich geänderte
Rotwildjagdzeiten gemäß der jeweiligen bundesländerübergreifenden Vereinbarung.
Im Auftrag
gez. Wilke
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Rundschreiben IV / 2011
12.12.2011
Sehr geehrte Vereinsmitglieder,
liebe Jägerinnen, liebe Jäger,
zum Ausklang unseres Jubiläumsjahres – 90 Jahre Hubertus Gießen – möchte ich
mich noch einmal bei Ihnen melden, um Aktuelles zu berichten und auch eine erste
Bilanz zum zurückliegenen Jahr 2011 ziehen.
Kurz gesagt: Es war wieder ein gutes und ausgefülltes Jahr für unseren
Jagdverein Hubertus Gießen...
Rundschreiben
IV/2011 ![]()
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Jugendprojekt am Dünsberg –
Berg der Kelten
30.11.2011
Mit der Veranstaltung „Hubertus-Jugendprojekt“ Thema:
Exkursion zum Dünsberg – Berg der Kelten, haben die Jugendbeauftragten des
Vereins Birgit Ungar und Carina Osthold am Keltengehöft des Dünsberges wieder
ein interessantes Thema aufgegriffen.
Mit dem dort ehemaligen Revierförster Peter Moos und der neuen Revierförsterin
Ulrike Henrich haben ca. 20 Kinder und Jugendliche den „Berg der Kelten“ in
Mittelhessen besucht.
Was ist Jugendprojekt Hubertus Gießen?
Das Jugendprojekt ist die Initiative des größten hessischen Jagdvereins zur
außerschulischen Natur- und Umweltbildung durch geschulte, ehrenamtlich tätige
Jägerinnen und Jäger im Verein.
Mit seiner Höhe von 499 m dominiert der Dünsberg, als Berg der Kelten genannt –
die Region Mittelhessen. Drei Ringwälle mit insgesamt 9 km Länge umschließen den
Berg. Der Dünsberg ist einer der eindrucksvollsten Denkmäler hessischer und
mitteleuropäischer Vorzeit.
Im Keltengehöft hatte Peter Moos und der Vorsitzende Dieter Mackenrodt einige
Stationen für die jungen Besucher vorbereitet.
Die
Kinder und Jugendlichen erfuhren einiges über den Dünsberg und die Kelten sowie
viel Wissenswertes zur Tier – und Pflanzenwelt an diesem kultur-historischen
Touristenmagnet.
Das Keltentor mit Keltengehöft am Dünsberg-Parkplatz war Ausgangspunkt der
Exkursion.
Die zahlreichen Kinder wurden vom 1. Vorsitzenden des Vereins, Dieter Mackenrodt
und dem ehemaligen Revierförster Peter Moos sowie den Jugendbeauftragten des
Vereins am Keltengehöft begrüßt.
Dort erfuhren die Kinder Wissenwertes über die Natur- und Tierwelt sowie viele
interessante Informationen zu den Kelten am Dünsberg.
Alle Kinder erhielten aus den Händen des Vorsitzenden ein Zertifikat, dass sie
zu naturkundlichen „Experten“ ernannte. Die Teilnehmer hatten bei der Exkursion
gezeigt, dass sie mit offenen Augen durch die Natur gehen und sie Interesse an
ihrem Schutz haben.
Bei Stockbrot und Fleischwurst am Spieß wärmten sich die Kinder am Feuerkorb
auf.
Der Vorsitzende Dieter Mackenrodt erklärte, dass es gut sei, wenn sich Jäger und
Förster in den Naturschutz einschalten. Sie bringen ein hohes Maß an
Fachkompetenz, aber auch eine große Liebe für die heimische Natur und Ihre
Tierwelt mit.
Mit dieser Veranstaltung hat der Jagdverein Hubertus Gießen und Umgebung e.V.
wieder einen wichtigen Beitrag geleistet, Kinder an die heimische Natur und den
Nutzen der Jagd heran zu führen.
Naturschutz muss im Erleben junger Menschen beginnen, damit die Entfremdung
gegenüber der Natur aufgehoben wird.
Am Feuer klang eine interessante und lehrreiche Veranstaltung am Dünsberg aus.
Der Vorstand des Jagdverein Hubertus Gießen und Umgebung e.V. dankte allen
Mitwirkenden und wünscht dem Lernort-Natur Projekt weiterhin viel Erfolg bei den
künftigen Fortbildungsveranstaltungen.
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Ottfried Weber feierte 70. Geburtstag
30.11.2011
Ottfried
Weber blickte kürzlich auf 70 Lebensjahre zurück. Aufgrund seiner vielseitigen
Aktivitäten ist er in der mittelhessischen Region kein Unbekannter. Seit 15
Jahren steht er an der Spitze der Hegegemeinschaft Grünberg.
Im August 2010 wurde auf seine Initiative die Naturlandstiftung im Landkreis
Gießen e.V. wieder ins Leben gerufen, deren Vorsitz er übernahm.
Nunmehr 40 Jahre geht der Jubilar im Jagdrevier Grünberg II auf die Pirsch.
34 Jahre unterstützt er den Jagdverein Hubertus Gießen und fungiert dort als
Vorsitzender des Ausschusses Naturschutz. Als Hegeringleiter brachte Ottfried
Weber verschiedene Projekte auf den Weg, besonders erwähnenswert ist da das
Anlegen der Feldholzinsel „Auf dem „Hermannstein“ in Reinhardshain sowie die
Entbuschungsaktionen im Grünberger Brunnental.
Derzeit beschäftigt sich der Naturliebhaber mit mehreren Projekten in der
Naturlandstiftung. Gefeiert wurde in der Sportschule Grünberg, wo Ottfried Weber
die neuesten Aktivitäten zum Thema “Naturlandstiftung“ präsentierte. Die
„Hubertus Gießen“-Jagdhornbläser brachten ein Ständchen und der zweite
Vorsitzende der Hegegemeinschaft Grünberg, Kurt Lumbe übermittelte Glückwünsche
des Hegeringes und der ehrenamtlichen Helfer, die Weber in Sachen Naturschutz
unterstützen. Der Vorstand des Jagdverein Hubertus Gießen und Umgebung e.V.
wünscht dem Jubilar und Vorstandskollegen weiterhin alles Gute und Waidmannsheil
auf allen Wegen.
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Tagesseminar: Das Anschuss-Erkennen und Bewerten von Pirschzeichen
Datum: Samstag,
18.Februar.2012 Beginn: 09:00 Uhr
bis ca. 17 Uhr
Veranstaltungsort: Biebertal bei
Gießen
Referent/Leiter: Schweißhundeführer
FAR i.R. Klaus Osan, Salzböden
Alle weiteren Informationen, Anmeldung unter
Lehrgänge
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Aktiv in Garbenteich
18.11.2011
Arthur Grölz und Klaus Schneider (Photo) waren zwei der 8
Helfer aus den Reihen des Jagdverein Hubertus Gießen und Umgebung e.V. die beim
Arbeitseinsatz am
„ Hundewasser“ in Garbenteich anpackten. Der Ausschuss für Naturschutz im
Jagdverein Huibertus Gießenerläuterte, dass eine Winter-Pflegemaßnahme und
Pflanzaktion von Obstbäumen und Heckenpflanzen auf der Anlage des Jagdvereins
durchgeführt wurde.
Der 2. Vorsitzende, Bernd Zipse war bei der Pflanzung dabei und bedankte sich im
Namen des Vereins bei allen Helfern.

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Hubertusmesse mit
großem Programm im Kloster Arnsburg
18.11.2011
Jägerschlag für den Waidmannsnachwuchs- Jagdverein
erinnert an 90-jähriges Bestehen
Die
schon zur Tradition gewordene <<Hubertusmesse>> des Jagdvereins Hubertus Gießen
und Umgebung fand in diesem Jahr unter größtem Interesse der Bevölkerung sowie
Mitglieder des Vereins im Dormitorium des Kloster Arnsburg bei Lich statt. Dabei
kamen die Parforcehörner des Parforcehorn-Corps Hoher Vogelsberg in der Akustik
des ehemaligen Schlafsaals der Mönche hervorragend zur Geltung. Den jagdlichen
Rahmen am Altar gaben die Falkner Franz Locher in Begleitung von Renate Manneke
aus Atzbach sowie Detlef Kotsch in Begleitung von Petra Kilch aus Nidderau mit
ihren Wanderfalken, Uhu und Wüstenbussard.
Der große Saal war bis in die letzten Reihen gefüllt und fast 300 Besucher waren
der Einladung des Jagdverein Hubertus Gießen und Umgebung e.V. gefolgt.
Darunter viele Ehrenmitglieder und Ehrengäste des Vereins mit ihren Familien.
Der ökumenische Gottesdienst wurde gehalten von Dekan i. R. Christian Scholz und
Dr. Hans-Joachim Schäfer. Er wurde eingeleitet vom Bläserchor des Jagdvereins
Hubertus Gießen unter der Leitung von Oswald Henzel mit der „Begrüßung“.
Der Vorsitzende des Jagdverein Hubertus Gießen und Umgebung e.V. Herr Dieter
Mackenrodt begrüßte die Besucher mit viel Vorfreude auf die
Jubiläumsveranstaltung. Er hätte sich keinen schöneren Tag und Ort für diese
Hubertus Messe und dem 90- jährigen Vereinsjubiläum des Jagdverein Hubertus
Gießen wünschen können.
Er gab einen Rückblick auf die Gründung des Vereins; erinnerte an einen
Ausschuss von 68 Jägern aus Gießen und Umgebung, die am 2. Februar 1921 auf dem
„Schützenhaus“ in einer Gründungsversammlung den „Hubertus“, Verein
waidgerechter Jäger, Sitz Gießen, aus der Taufe hoben.
Heute ist der Jagdverein „Hubertus“ mit ca. 850 Mitgliedern der größte
Mitgliedsverein des Landesjagd-Verbandes in Hessen.
Danach übernahm das Parforcehorn-Corps Hoher Vogelberg die musikalische
Gestaltung, die mit dem „Introitus“ begann und einem festlegten Ablauf folgte.
Leiter des Parforcehorn-Corps Hoher Vogelberg ist Paul Momberger, Posaunist im
Sinfonieorchester des HR. Gebet und Schriftlesung übernahm Dr. Schäfer,
dazwischen das „Kyrie“ und das imposante „Gloria“. Den „Sonnengesang“ des
heiligen Franziskus und die Hubertuslegende lasen Monika Riess und Dr. Markus
Langhans, unterbrochen von einem getragenen Choral der Bläser. Scholz hatte die
Geschichte „Sankt Hubertus“ seiner Predigt zugrunde gelegt und aus Psalm 150
„Alles was Odem hat, lobet den Herrn“ in Verbindung gebracht. Die Legende
fordert den Jäger auf, in den freilebenden Tieren Mitgeschöpfe zu sehen, auf
deren Lebensrecht wir Rücksicht zu nehmen haben. Dies erkannte auch den als
Symbol-figur dargestellte wilde Jäger Hubertus rechtzeitig und hielt sich fortan
bei weiterer Jagdausübung an die geschriebenen Gesetze der Ethik und Jagdmoral.
Zwischen Glaubensbekenntnis, Gebet und Vaterunser gehörten „Sanctus“ und „Agnus
dei“ zum Ritual der Hubertusmesse, bevor am Ende die imitierten „Glocken“ der
Hörner erklangen.
Der Jagdverein hat den alten Brauch des „Jägerschlags“ wiederum zum Anlass
genommen, während der traditionellen Hubertusmesse die Jungjäger des letzten
Lehrganges damit auszuzeichnen.
Der Vorsitzende Dieter Mackenrodt forderte die Jungjäger auf, den Auftrag der
Natur entgegen zunehmen und wies darauf hin, dass Jägerprüfung und Jagdschein
noch kein Garant für Waidgerechtigkeit seien. Erst die seelische und sittliche
Reife geben das Recht zum Führen einer Waffe. Nicht die Flinte macht den Jäger,
sondern das Herz; mit großer Bereitschaft und stetem Bemühen und Streben auch um
die Kenntnisse der Lebens- u. Verhaltensweisen der frei lebenden Tierwelt.
Dieter Mackenrodt leitete das „uralte Brauchtum“ ein und Ausbildungsleiter
Mike Will nahm den Jägerschlag bei jedem einzelnen Jungjäger vor und überreichte
die Jägerbriefe.
„Der erste Schlag soll Dich zum Jäger weihn, der zweite Schlag soll Dir die
Kraft verleihn zu üben stets das Rechte, der dritte Schlag soll Dich
verpflichten, nie auf die Jägerehre zu verzichten“, so der Text zu den drei
Schlägen mit dem Hirschfänger. Begleitet wurde die Zeremonie mit dem
„Hubertusmarsch“ und „Ein Gruß dem Jungjäger“ von der gemischten Bläsergruppe.
Den
Jägerbrief erhielten Nikolaus Kirchgäßner, Paul Seelbach, Ortwin Jung, Sascha
Meister, Thomas Oschmann, Hans Jörg Schwan, Peter Straka, Stefanie Goebels,
Günter Weisel, Martina Emmerich und Alexander Klenk.
Abschließend richtete der Vorsitzende noch ein Wort an die Bevölkerung und
forderte auch diese auf, noch mehr Rücksicht auf die Natur zu nehmen und damit
auch Ihren Beitrag zur Erhaltung der heimischen Tier und Pflanzenwelt zu
leisten.
Still wurde es und man hätte eine Stecknadel fallen hören als Freiherr Johann
Gottfried von Dietze, geb. 1921 im Gründungsjahr des Vereins an den Altar trat
und sich in einer emotionalen Ansprache bei dem Parforcehorn-Corps Hoher
Vogelsberg und den Initiatoren für diese feierliche Hubertusmesse bedankte.
Gemeinsam sangen die Besucher begleitet durch das Parforcehorn-Corps Hoher
Vogelsberg das Schlusslied „Großer Gott wir loben dich“ bevor viele Besucher im
Anschluss gemeinsam in der Alten Klostermühle des Kloster Arnsburg in
gemütlicher Runde verweilten.
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Wildfleisch aus heimischer
Wildbahn – ein besonderer Genuß
17.11.2011
Der Herbst ist die Zeit der jagdlichen Ernte: Reh-, Hirsch-
und Wildschweinfleisch, Feldhasen, Wildenten und Fasane kommen aus heimischer
Wildbahn frisch auf den Tisch. Der qualitäts-und preisbewusste Verbraucher kann
sein Wildfleisch noch direkt beim „Erzeuger“ sprich beim Jäger oder Förster
direkt in der Nachbarschaft, kaufen. Dort erhält er obendrein gratis Tipps, wie
er das Wildbret besonders lecker zubereitet.
Wildfleisch enthält durchweg weniger Fett als das Fleisch von Haustieren, aber
viele Mineralstoffe und Vitamine, denn die freilebenden Tiere sind bei der
Nahrungsaufnahme sehr wählerisch. Nur die würzigsten Kräuter und zartesten
Knospen sind beispielsweise Reh und Hase gerade gut genug. Wildtiere leben von
dem, was die Natur Ihnen bietet.
Importiertes Wildfleisch, das meist tiefgefroren angeboten wird, kann dagegen
aus regelrechter „Massentierhaltung“ stammen. Vor allem in Neuseeland,
Australien und Südamerika werden auf sogenannten Wildfarmen Hirsche und
Wildschweine in großer Zahl für den Export nach Europa gemästet. Das Fleisch
dieser Tiere ist meist fettreicher und geschmacklich nicht mit unserem
Wildfleisch zu vergleichen.
Mehr als 30 000 Tonnen heimisches Wildfleisch erjagen die Jäger im Jahr. Dabei
hat das Wildschwein mit rund 11 000 Tonnen dem Rehwild (8.000 Tonnen) den Rang
abgelaufen. Auf dem 3. Rang folgt Rotwild mit ca. 2100 Tonnen. Und alle Zeichen
deuten darauf hin, das das Ansehen der Jäger und Förster weiter wächst, was zu
einem guten Teil daran liegt, das er der Lieferant dieses unzweifelhaften „Bio“-
Fleisches ist. Wer Wildfleisch verzehrt, braucht sich über die artgerechte
Tierhaltung, Transporte, Hormongaben und Schlachthöfe keine Gedanken zu machen.
Im ziemlich häufigsten Idealfall reißt bei der Jagd eine Kugel die Sau oder das
Reh aus dem blühenden Leben, bevor es noch den Schussknall hören konnte. Sein
Fleisch ist zart, fettarm, reich an Vitaminen sowie Mineralstoffen wie Eisen,
Zink und durch seinen hohen Eiweißanteil besonders bekömmlich. Niemals wird es
in der Pfanne schrumpfen.
Allerdings sind bis dahin einige Schritte der Verarbeitung nötig. Ausgenommen
wird das Reh noch draußen im Wald oder Feld. Dann muss es einige Tage kühl
hängen, damit das Fleisch den richtigen Reifegrad erreicht. Es folgen das
Abziehen der Decke und das Zerlegen, Arbeiten, die meist vom Jäger und Förster
erledigt werden, da selbst auf dem Land sich nur noch wenige bereit finden, auch
nur einem Hasen den Balg über die Ohren zu ziehen geschweige denn ein Reh aus
der Decke zu schlagen oder ein Wildschwein abzuschwarten.
360 000 Jagdscheininhaber gibt es in Deutschland. So viele waren es noch nie.
Und die Neulinge, die „Jungjäger“, die an Jahren oft nicht mehr so jung sind,
geben mit großer Mehrheit an, dass das Wildbret für sie eine, wenn nicht die
wesentliche Jagdmotivation ist.
2/3 der Deutschen halten Fleisch aus den heimischen Wäldern für sehr gesund,
fast jeder Zweite hat schon einmal Wildbret gegessen oder zubereitet.
Bei der Frage allerdings was den wahren Wildgenuss ausmache, fangen die
Unsicherheiten an. Wild gilt als etwas Besonderes und Begehrenswertes, aber auch
als etwas Schwieriges und Geheimnisvolles. Ist nicht die Zubereitung mit all den
Marinaden und den schwer zu dosierenden aromatischen Gewürzen wie Nelke,
Wacholderbeere furchtbar kompliziert? Und überhaupt: Der spezifische kräftige
Wildgeschmack erinnert wie auch manche Borste und manches Haar, die auch bei
sorgfältigster Zurichtung an Keule oder Rücken zu finden sind, daran, dass hier
ein Tier zum Verzehr ansteht, noch dazu eines, dass für diesen Zweck nicht
eigens gezüchtet und aufgezogen wurde.
Es bleibt das Verhältnis des modernen Menschen zum Wildbret also
spannungsgeladen, was eine gute Grundlage kulinarischer Erziehung ist. Was das
Wild angeht, ist diese Erziehung vor allem eine Anleitung zum Vergessen :
Vergesst die Marinade und- Gewürzschlachten der Vergangenheit. Sie waren ein
Kampf gegen die Verwesung, der heute, in den Zeiten höchster Wildbrethygiene,
kundiger Personen und moderner Kühltechnik, nicht mehr geführt werden muss.
Hautgout ist nur noch ein vornehmes Wort für eine eklige Sache. Wild kann man
zubereiten wie jedes andere Fleisch auch. Natürlich darf man es auch marinieren
und beizen, wenn man das will, aber nötig ist das nicht mehr. Und oft vermindert
es die Qualität des Fleisches.
Der Jagdverein Hubertus Gießen und Umgebung e.V. fördert auf seinen
Internetseiten (www.hubertus-giessen.de) die regionale Vermarktung des Wildbrets
und baut Hemmschwellen bei den Verbrauchern ab. Es handelt sich um
Rezeptsammlungen aus der Bevölkerung und Jägerkreisen, die wiederspiegeln, dass
sich das Wildessen längst aus dem traditionellen lodengrünen Hubertus-Kontext
gelöst hat. Was im deutschen Wald wächst lässt sich wunderbar mit den Aromen
mediterraner Aufklärung kombinieren. Der Hesse jedenfalls kennt neben dem
traditionellen Rehrücken auch die Rehfrikadelle mit Schafskäse, er bereitet die
Rehschulter mit Olivenöl und Knoblauch zu, lässt die Frischlings-Medaillons
gerade einmal 2 Minute pro Seite mit der Pfanne Bekanntschaft machen und bringt
den Hirschbraten im tönernen Römertopf schonend zur Gare.
In der Adventszeit ist die Nachfrage sehr groß, da Wildgerichte traditionell auf
dem Speiseplan stehen. Der Jagdverein Hubertus rät daher, sich frühzeitig um den
kulinarischen Leckerbissen zu kümmern. Die Adressen privater Jäger, die Wildbret
verkaufen, erfährt man durch Mundpropaganda oder durch die Jagdvereine und deren
Webseiten.
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Kinder von bunten Blättern
begeistert
01.11.2011
14 Kinder des kommunalen Kindergartens Biebertal-Königsberg
hatten wieder einen tollen Wald-Erlebnistag. Zunächst war am frühen Vormittag
Wandern angesagt. Von den Erzieherinnen Annett Geller und Daniela Heinzelmann
angeführt, erreichten die Kinder noch im Nebel an einem der schönsten Herbsttage
des Jahres das Ziel Hofgut Bubenrod in Königsberg. Hier hatte Dieter Mackenrodt
als Gastgeber schon ein Feuer entzündet, an dem sich zunächst die Kinder mit
ihrem mitgebrachten Frühstück stärkten. Am Feuer begrüßte Mackenrodt die Kinder
und informierte über den Ablauf des Wald-Erlebnistages um das Hofgut.
Die Sonne drang schnell durch den Nebel und ein wunderschöner Herbsttag mit
bunten Blättern begann:
Die
Kinder suchten in kleinen Gruppen Blätter, die sie nach Farben geordnet auf ein
Blatt aufklebten. Ein weiteres Blatt war speziell für Eichen- und Buchenblätter
bestimmt. Ein Foto diente als Vorlage. Eine altersgemäße Aufgabe, die die Kinder
mit großem Eifer erfüllten.
Mit Hilfe großer Bildtafeln vertieften die Kinder ihr Wissen vom Wald, seinen
Bäumen, den bunten Blättern und den Tieren des Waldes.
Mit Becher-Lupen ging man im Wald „auf die Jagd“ und alle Kinder brachten eine
„Trophäe“ mit. Die Beute wurde nach der Besprechung am Lagerfeuer natürlich
sofort wieder freigelassen.
Mit Augenbinden galt es nun verschiedene Tierarten an ihren Fellstücken zu
erkennen. Auch diese Übung meisterten die Kinder vorbildlich und mit viel Spaß.
Dieter Mackenrodt war vom Wissen und dem Tastsinn der Kinder begeistert.
Vor dem kleinen Backhaus stellten sich die Kinder mit den Erzieherinnen zu einem
Gruppenfoto auf, bevor man zur einer Waldexkursion in den schönen Herbstwald
aufbrach. Auch diesen Spaziergang mit Erklimmen eines Hochsitzes und allerlei
Erlebnissen im Wald meisterten die Kinder vorbildlich und mit viel Freude.
Am
Lagerfeuer zurück hatte der Pizzabäcker für jedes Kind ein großes Stück Pizza
parat und die hungrigen Waldbesucher stärkten sich für das nächste Abenteuer.
Mit diesem herrlichen Waldtag hat der Königsberger Kindergarten in
Zusammenarbeit mit Dieter Mackenrodt wieder einen wichtigen Beitrag geleistet,
die Kinder an die heimische Natur und der Bedeutung des Waldes heranzuführen.
Nur die Kinder, die die Natur kennen und in die faszinierende Welt ihrer
Zusammenhänge eintauchen und eine persönliche Beziehung zu Pflanzen und Tieren
aufbauen, werden bereit sein, sich in Zukunft ernsthaft und mit Engagement für
die Erhaltung dieser einzusetzen. Naturschutz muss im Erleben junger Menschen
beginnen, damit die Entfremdung gegenüber der Natur aufgehoben wird.
Am Ende des tollen Wald-Erlebnistages und noch bevor die Eltern ihre Kinder vom
Hofgut Bubenrod in Königsberg wieder abholten, erhielten alle Teilnehmer als
Erinnerung und zur Belohnung von Dieter Mackenrodt eine Waldurkunde.
Für alle Kinder war klar: Auf ein Neues im nächsten Jahr!
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BMELV informiert über das Verhalten beim Waldbesuch
01.11.2011
Zum Internationalen Jahr der Wälder 2011 informiert das
Bundesministerium für Ernährung,
Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV), was beim Waldbesuch zu beachten
ist.
Denn der pflegliche Umgang mit dem Waldkulturerbe fängt beim Spaziergang im Wald
an.
Ganzer Artikel - Verhalten bei Waldbesuch
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Das Bienenjahr hautnah miterleben
31.10.2011
Gallusschule Grünberg erhält Bienenschaukasten
Welche Bedeutung haben Bienenvölker für unsere Nahrungsmittelerzeugung? Wie
produzieren Bienen Honig?
Mit diesen Fragen setzten sich die Schüler und Schülerinnen der Gallusschule
Grünberg zusammen mit ihrer Lehrerin Martina Zyrus auseinander und stellten
selbst Honig in der Klasse her. Auf dem Balkon vor ihrem Klassenraum betreuten
sie dazu ein Bienenvolk.
Aber was passiert genau in dem Bienenstock? Wer ist für welche Aufgaben
zuständig? Das wollten die Schüler und Schülerinnen genauer herausfinden. Dazu
nahmen sie Kontakt mit Experten des Bienenzuchtvereins Grünberg und Umgebung
e.V. auf. Der Imker Kurt Lumbe unterstützte sie zunächst mit fachkundigen
Ratschlägen. Dann wurde die Idee geboren, einen Bienenschaukasten zu bauen, um
auch anderen Schülern und Schülerinnen der Schule Einblick in die Arbeitsweise
eines Bienenvolkes geben zu können.
Durch
die enge Kooperation des Bienenzuchtvereins mit der Naturlandstiftung im
Landkreis Gießen e.V. und dem Jagdverein Hubertus Gießen und Umgebung e.V. wurde
es möglich, das Projekt zu finanzieren und auch weiter zu betreuen.
Der Jäger Fritz Ungethüm, ein erfahrener Schreinermeister, baute den Schaukasten
und der Imker und Jäger Kurt Lumbe wird das Volk während des Bienenjahres
zusammen mit den Schülern und Schülerinnen betreuen. In dem Schaukasten kann man
hinter einer Glasscheibe die Arbeit im Bienenstock verfolgen. Die Königin des
Volkes, mit Farbe gekennzeichnet, fällt dabei besonders auf.
Zu hoffen bleibt nun, so die Schulleiterin der Gallusschule Silvia Christen,
dass die Begeisterung der Schüler und Schülerinnen von Frau Zyrus in der
Gallusschule Wellen schlägt und die hohe Bedeutung der Bienen für die
Nahrungssicherung der Menschen dadurch auch anderen Jugendlichen deutlich wird.
Gabriele R. Winter
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5 Forderungen des Deutschen Jagdschutzverbandes (DJV)
zu Jagdmunition
31.10.2011
Heimisches Wildbret ist ein sehr wertvolles Nahrungsmittel, das über kurze Transportwege zum Verbraucher gelangt. Der Deutsche Jagdschutzverband (DJV) setzt alles daran, dass dieses hochwertige Lebensmittel weiterhin höchsten Standards entspricht – auch was die tierschutzgerechte Erlegung des Wildes und die toxikologische Nebenwirkung der Jagdmunition betrifft. Die teils sehr emotionale Diskussion um Bleimunition muss versachlicht werden. Hierzu sind weitere Untersuchungen notwendig, die der DJV und die 245.000 Jäger im Verband gerne tatkräftig unterstützen.
Ganzer Artikel - Forderungen zur Jagdmunition
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Kooperation in Sachen Naturschutz
Präsentation bei der Gewerbeausstellung „Grünberger Schaufenster“
17.10.2011
Unter dem Motto „Naturschutz geht uns alle an“
präsentierten sich der Naturschutzausschuß des Jagdvereins „Hubertus“ Gießen und
Umgebung e. V. zusammen mit der Hegegemeinschaft Grünberg, der Naturlandstiftung
im Landkreis Gießen e. V. und dem Bienenzuchtverein Grünberg und Umgebung e. V.
im Rahmen der Gewerbeausstellung „Grünberger Schaufenster“. Die Jäger
informierten über angestoßene Projekte, die das Ziel haben, Rückzugsgebiete für
unsere Tier- und Pflanzenwelt zu erhalten und neue zu schaffen. Beispiele
hierfür, wie das Anlegen von Flachwasserteichen und Feldgehölze, aber auch die
Pflege von Streuobstwiesen wurden anschaulich dargestellt. Ein Schwerpunkt im
Jahr der Fledermaus bildete die Demonstration durch Mitglieder der
Hegegemeinschaft über die Verwendung von Nisthilfen für diese gefährdeten Arten.
Desweiteren konnte man sich über den Baufortschritt eines Winterquartiers für
Fledermäuse in der Gemarkung Reiskirchen-Saasen unterrichten lassen.
Als Kooperationspartner der Jägerschaft konnte der Bienenzuchtverein Grünberg
und Umgebung e. V. durch seine engagierten Mitglieder den Besuchern anschaulich
darstellen, wie wertvoll ihre Arbeit für den Naturkreislauf ist. In einem
Schaukasten verfolgten die Besucher ausschnittweise das quirlige Leben eines
Bienenvolkes Daneben wurden alle aus der Bienenhaltung hervorgehenden Produkte
zum Kauf angeboten. In vielen Gesprächen überzeugten die kompetenten Tipps der
Imker manchen neuen Züchter.
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Kühlhaus für erlegtes Wild im Außenbereich unzulässig
17.10.2011
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Nächstes Jugendprojekt beim Jagdverein Hubertus
Giessen und Umgebung e.V.
09.10.2011
Exkursion zum Dünsberg – Berg der Kelten
Die nächste Veranstaltung „Jugendprojekt bei Hubertus“ findet statt am
Freitag, den 25. November 2011 am Dünsberg!
Mit der zweiten Veranstaltung in diesem Jahr möchten wir Kinder und Jugendliche
und natürlich auch die Enkel unserer Mitglieder ansprechen, die Interesse an
Natur, Wild und Jagd haben.
Mit unseren Jugendbeauftragten Birgit Ungar, Carina Osthold sowie Karl-Friedrich
Thomsen wollen wir uns am Keltengehöft des Dünsberges mit dem dort ehemaligen
Revierförster Peter Moos und den Kindern/Jugendlichen treffen und den „Berg der
Kelten“ besuchen.
Forstamtsrat i.R. Peter Moos ist Mitglied im Vorstand des Dünsbergvereins und
als ehemaliger Revierförster der ideale Ansprechpartner und Betreuer einer
solchen Exkursion.
Mit seiner Höhe von 499m dominiert der Dünsberg, als Berg der Kelten genannt –
die Region Mittelhessen. Drei Ringwälle mit insgesamt 9 km Länge umschließen den
Berg. Der Dünsberg ist einer der eindrucksvollsten Denkmäler hessischer und
mitteleuropäischer Vorzeit. Im Keltengehöft hat der Jagdverein Hubertus Gießen
und Umgebung e.V. in Zusammenarbeit mit dem Dünsbergverein eine
Präparatesammlung heimischer Tiere sowie ein Natur-Preisrätsel für Besucher
ausgestellt.
Die Kinder und Jugendlichen unserer Veranstaltung werden einiges über den
Dünsberg und die Kelten sowie viel Wissenswertes zur Tier- und Pflanzenwelt an
diesem kultur-historischen und Touristenmagnet erfahren.
Das Keltentor mit Keltengehöft am Dünsberg-Parkplatz wird Ausgangspunkt der
Exkursion sein:
Am Freitag den 25. November 2011
Treffpunkt: 15.00 Uhr am Parkplatz Keltengehöft Dünsberg!
Die Eltern können die Kinder dann um 18.00 Uhr wieder abholen.
Alle Teilnehmer erhalten eine Erinnerungs-Urkunde! Kosten für die Kinder
entstehen keine.
Für Getränke und einen kleinen Imbiss wird gesorgt.
Bitte melden Sie – wegen der Teilnehmerzahl – die Kinder beim Jagdverein
Hubertus Gießen namentlich an.
Wir wünschen dem Lernort-Naturprojekt weiterhin viel Erfolg und den Kindern bei
der Fortbildungsveranstaltung am Dünsberg viel Spaß.
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Mit Fernglas und Lupe in der Natur
09.10.2011
Bei strahlend schönem Spätsommerwetter zogen Schülerinnen und
Schüler der Klasse 3 e der Schule am Diebsturm in den Grünberger Stadtwald. Mit
dabei waren auch Geschwister und Eltern, die in Rucksäcken und einem Bollerwagen
ein köstliches und reichhaltiges Picknick mitführten. Doch vor dem Vergnügen kam
erst einmal die Arbeit und deshalb wurde die Korona von der Klassenlehrerin Edda
Devynck, dem NABU-Mitglied Rainer Pfisterer und dem Vorsitzenden des
Naturschutzausschusses im Jagdverein Hubertus Gießen und Umgebung e. V.,
Ottfried Weber, in einen wunderschönen Laubholzbestand mit Eichen-, Buchen- und
Ahornbäumen geführt.
Hier wurde mit vom NABU zur Verfügung gestellten Holztafeln in einzelnen
Lernschritten ein kleiner Waldlehrpfad eingerichtet. Anhand der Beschaffenheit
von Rinde und Blätter wurden Baumarten bestimmt, Totholz untersucht und das eine
oder andere Insekt unter die Lupe genommen. Die Kinder entdeckten eine
Spechthöhle und waren begeistert von dem Hornissenvolk, das wohl in Ermangelung
natürlicher Nistmöglichkeiten ihr Nest in einen Fledermauskasten gebaut hatte.
Nach der Picknickpause wanderte die Klasse wieder zurück. An Wildwechseln
erklärte der Jäger den Kindern anhand der Spuren, welche Tiere vom Wald aufs
Feld zur Nahrungssuche gezogen waren. Letzte Station war die Besichtigung eines
mächtigen Dachsbaues.
Sicherlich ein erlebnisreicher Nachmittag, sowohl für die Kinder, als auch für
die Eltern. „Man kann die Jugend nicht früh genug an die Natur heranführen, denn
wer die Zusammenhänge in der Natur versteht, schützt sie auch später“ resümierte
Ottfried Weber bei der Verabschiedung.
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Hintergrundinformationen zu Bleimunition
09.10.2011
Wie ist die Haltung des DJV gegenüber bleifreier Munition?
Vollständige
Mitteilung des DJV
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Erfolgreicher
Fangjagdlehrgang beim Jagdverein Hubertus Gießen
29.09.2011
Unter der Leitung von Mike Will und Michael Klee , beide
bestätigte Jagdaufseher bei der Uteren Jagdbehörde in Gießen, richtet der
Jagdverein Hubertus Gießen und Umgebung e.V. Fangjagdlehrgänge zur Erlangung der
Fangjagdbescheinigung aus.
Der Lehrgang berechtigt dann zum Aufstellen von Lebend- und Todschlagfallen
wobei die Schonzeiten und sonstigen gesetzlichen Vorschriften zu beachten sind.
Am 17.September 2011 war der Jagdverein Hubertus wieder Ausrichter eines für die
Fangjagd gesetzlichen vorgeschriebenen Fangjagdlehrganges.
Unter der bewährten Leitung des erfahrenen Fangjagdspezialisten Mike Will,
Wettenberg wurde der theoretische Unterricht im Hessischen Holz- und
Technikmuseum Wettenberg abgehalten. Der praktische Teil nach der Mittagspause
im Fangjagd-Garten des Ausbilders.
Für die 14 Teilnehmer begann der Lehrgang mit einer sehr umfangreichen
theoretischen Unterweisung, die allen Beteiligten ein hohes Maß an
Aufmerksamkeit, Konzentration und aktiver Mitarbeit abforderte. Greenhorns und
alte Hasen erfuhren von den gesetzlichen Grundlagen. Hier konnten selbst die
älteren, erfahrenen Jäger ihr Handwerkswissen aufarbeiten. Außerdem wurde die
hessische Fangjagdverordnung näher erläutert.
Nach der Mittagspause bei guten Gesprächen und einer heißen Bockwurst erfolgte
der praktische Teil im Fangjagdgarten neben dem Museum. Hier hatte Mike Will mit
seinen in den Tagen zuvor einen professionellen Fangjagdgarten vorbereitet.

Nach der kurzen Zusammenfassung und einem Gruppenbild im „Fanggarten“ wurden
alle besprochenen Fanggeräte vorgestellt, in ihrer Funktion genau erklärt und
sofort im Anschluss an praktische Übungen demonstriert.
In dem Fangjagdlehrgang wurde nicht nur der richtige Umgang mit dem Fanggerät
näher gebracht sondern auch lohnende Standorte für Eisen,- Rohr- und
Kastenfallen präsentiert.
Praxis und die Auswahl der passenden Gerätschaft für den jeweiligen Fangplatz
haben diesen Lehrgang geprägt.
Es wurden mögliche Fangsituationen, wie sie in jedem Revier zu finden sind,
aufgezeigt.
Mit den richtigen Kniffen, Tipps und Tricks ist „Fallenstellen“ für die
Teilnehmer jetzt eine effektive Ergänzung zur Raubwildjagd mit Flinte und
Büchse.
Hierbei war der von Ausbildungsleiter Mike Will vorbereitete und bestens
präparierte Lehrgarten speziell für die Fangjagd die ideale Voraussetzung für
den Anschauungs-unterricht und somit für die praktische Einweisung und
Ausbildung.
Neben vielen Fragen, die hier zu beantworten waren, hatte jeder Teilnehmer die
Gelegenheit, sein erlerntes Wissen und seine praktischen Fähigkeiten zu den
bevorstehenden Aufgaben zu testen. Wichtig war am Ende der gelungenen
Veranstaltung die Erkenntnis der Teilnehmer, wie wichtig die Fangjagd gerade in
der heutigen Zeit ist und welche Bedeutung sie für Besatz und Erhalt des
Niederwildes hat.
Die Teilnehmer hatten viele Fragen und haben sich im Lehrgang für die „stille
Jagd“ auf Raubwild und reife Winterbälge begeistern lassen.
Der Dank galt Ausbildungsleiter und Referent Mike Will aus Wettenberg-Wißmar.
Mit den Fangjagdlehrgängen will der Jagdverein Hubertus Gießen und Umgebung e.V.
einen sinnvollen Beitrag zur Erhaltung einer gesunden Flora und Fauna leisten.
Das heimische Niederwild und die Bodenbrüter sind überaus dankbar für die
Reduzierung ihrer großen Anzahl Fressfeinde.
Dieses für jeden Jäger wichtige Zenario rund um die Fangjagd sowie auch andere
wichtige Seminar-Themen wird der Jagdverein Hubertus Gießen und Umgebung e.V.
auf jeden Fall fortsetzen und lädt die Teilnehmer zu weiteren
Fortbildungsveranstaltungen des Vereins Hubertus Gießen www.hubertus-giessen.de
ein.
Der Fangjagdlehrgang endete mit einem geselligen Ausklang und regem
Erfahrungsaustausch. Für alle Beteiligten war klar: Auf ein Neues im nächsten
Jahr!
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Erfolgreiche Schulung
„Wildbret verwerten“ beim Jagdverein Hubertus Gießen
29.09.2011
13 Teilnehmerinnen und Teilnehmer konnte der
Hubertus-Vorsitzende Dieter Mackenrodt vom Jagdverein Hubertus Gießen und
Umgebung e.V. zur Weiterbildung- und Schulungsveranstaltung „Wildbret verwerten“
in Pohlheim begrüßen.
Als Referent und für die Organisation zuständig konnte Hubertusmitglied Daniel
Seller und sein Mitarbeiter Thomas Münch gewonnen werden.
Den beiden galt der besondere Dank, da sie neben Ihrer Arbeit Zeit fanden, in
einer Abendveranstaltung den Teilnehmern praktische Fertigkeiten rund um das
Thema „Wildbret“ zu vermitteln.
Da die Teilnehmerzahl begrenzt war, zeigte die hohe Zahl an Interessenten, dass
es das Ziel vieler Jäger ist, das „Lebensmittel Wildbret“ als ein Erzeugnis von
hoher Qualität aus der Region bereit zu stellen. Dies ist ein Garant für
langfristige, vertrauensvolle und zufriedene Kundenbeziehungen.
Der Herbst ist die Zeit der jagdlichen Ernte: Reh-, Hirsch- und
Wildschweinfleisch, Feldhasen, Wildenten und Fasane kommen aus heimischer
Wildbahn frisch auf den Tisch.
Das Seminar „Wildbret verwerten“ mit Daniel Seller brachte die große Zahl
Teilnehmer
-viele davon Jäger- in Bewegung: zwei Wildsauen und zwei Rehe hatte Wild-Experte
Daniel Seller für das Seminar herbei gebracht.
Diese Stücke wurden im Beisein der Lehrgangsteilnehmer in küchenfertige Stücke
zerwirkt.
In
diesem Kurs wurde vom Fachmann Daniel Seller und seinem Mitarbeiter Thomas Münch
in zwei Gruppen vorgeführt, mit welchem Werkzeug man Fleisch von jagdbarem Wild
fachgerecht zerlegt. Hygieneanforderungen wurden dabei genauso erläutert wie
auch Kniffe und Tricks für das leichte „aus der Decke schlagen“ bzw.
„Abschwarten“ bis hin zur Portionisierung der Gerichte.
Daniel Seller, Chef des gleichnamigen Party-Service in Pohlheim, ist ein
Liebhaber von Wildfleisch, vor allem herzhaftes Wildschwein hat es ihm angetan.
„Das Wild aus heimischen Wäldern wird nicht gezüchtet und nicht gemästet.“
Für Seller ist Wildbret ein sehr hochwertiges Nahrungsmittel. Und er nennt noch
ein Argument für die Jagd: „Dabei fällt ein gezielter Schuss, und das Tier fällt
um.“
Wildfleisch enthält durchweg weniger Fett als das Fleisch von Haustieren, aber
viele Mineralstoffe, Vitamine, denn die freilebenden Tiere sind bei der
Nahrungsaufnahme sehr wählerisch. Nur die würzigen Kräuter und zartesten Knospen
sind beispielsweise Reh und Hase gerade gut genug. Wildtiere leben von dem, was
die Natur Ihnen bietet.
Nach dem Lehrgang wurde es bei Party-Service Seller gemütlich: Da wurden
köstliche Wildgerichte aufgetischt und eine Weinprobe angeboten.
Bis spät in den Abend wurden Rezepte ausgetauscht, Jagdabenteuer erzählt und dem
Küchenchef weitere Geheimnisse entlockt.
Der 2. Vorsitzende Bernd Zipse bedankte sich anschließend bei den Referenten
Daniel Seller und Thomas Münch für ihren professionellen und praxisorientierten
Vortrag und lud die Jägerschaft zu weiteren Fortbildungsveranstaltungen des
Vereins ein.
Am nächsten Morgen war Daniel Seller noch erschöpft aber zufrieden: „Ich möchte
bei solch einem Lehrgang einen angenehmen Tag mit angenehmen Leuten verbringen
und auch möglichst viel von meinem Wissen und von der Begeisterung für das
Wildbret weitergeben. Bisher ist mir das fast immer gelungen.“
Der Jagdverein Hubertus Gießen und Umgebung e.V. rät daher, sich frühzeitig um
den kulinarischen Leckerbissen in den Herbsttagen zu kümmern.
Die Adressen privater Jäger, die Wildbret verkaufen, erfährt man durch
Mundpropaganda oder durch die Jagdvereine und deren Webseiten. Hier z.B.
Jagdverein Hubertus Gießen und Umgebung e.V. www.hubertus-giessen.de.
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Schießwesen
29.09.2011
Die 100m -Bahn auf dem Schießstand ist am 26.11.2011 wegen Bauarbeiten gesperrt. Auf allen anderen Bahnen/Ständen kann aber geschossen werden. Das Vereinshaus ist ebenso offen.
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Pressemeldung des Deutschen Jagdschutzverbandes
22.09.2011
Waldstrategie 2020: Jagd ist kein bloßes Werkzeug des
Waldbaus!
– DJV: Wildtiere sind Teil der Artenvielfalt und keine Schädlinge –
Der Deutsche Jagdschutzverband (DJV) nimmt mit Interesse die von der
Bundesregierung
beschlossene Waldstrategie 2020 zur Kenntnis, lehnt aber die missverständliche
Formulierung
bezüglich der Rolle der Jagd ab...
Vollständige
Pressemitteilung
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Rundschreiben III/2011
13.09.2011
Sehr geehrte Vereinsmitglieder,
liebe Jägerinnen, liebe Jäger,
endlich ist er da, der lang ersehnte Herbst mit seinen erlebnisreichen
Gesellschaftsjagden auf Hoch- und Niederwild. Dort begegnen wir vor der
Begrüßung und nach der Jagd sowie beim Schüsseltreiben alten Bekannten und
Freunden, die wir zum Teil lange nicht gesehen haben.
Hier tauschen wir unsere Jagderlebnisse aus, bereden die Ereignisse der
vorangegangenen Monate und vieles mehr. Dabei bleibt auch ein Blick auf die
aktuellen Entwicklungen von Jagd, Naturschutz und Waffenrecht nicht aus. Auch
der Jagdverein Hubertus Gießen und Umgebung e.V. ist sicher immer ein Thema.
Daher möchte ich Sie nun über das rege Vereinsleben der letzten Monate auf dem
Laufenden halten....
Dieter Mackenrodt
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Hegering-Vergleichsschießen am 27. August 2011
30.08.2011
Alle Hegegemeinschaften des Landkreises Gießen waren auch in
diesem Jahr wieder zum traditionellen Hegeringvergleichsschießen der
Hegegemeinschaften auf den Schießstand in Garbenteich geladen.
Schon im Vorfeld war die Spannung und das Interesse groß, da Mannschaften
aufgestellt und bereits im Vorfeld auf dem Schießstand fleissig trainiert wurde.
Auch das Interesse der Hegegemeinschafts-Mitglieder im Kreis war groß, da sich
doch einige Besucher bei dem Vergleichsschießen auf dem Schießstand in
Garbenteich einfanden.
Bei noch sommerlichen Temperaturen fand dann am 27. August 2011 das diesjährige
Hegering-Vergleichsschießen mit 7 (!) angetretenen Mannschaften statt. Die
Hegegemeinschaft Gleiberger Land stellte sogar zwei Mannschaften!
Neben dem Wetter sorgte insbesondere auch die hervorragende Organisation durch
Jens Fischer und Peter Seller für einen reibungslosen Verlauf. Im Vereinshaus
verwöhnte Herta, die seit vielen Jahren mit Hanne Schmidt die gute Seele im
Vereinsheim ist, die Gäste.
Auch der Bierpils neben dem Vereinshaus war eine erfreuliche Überraschung.
Bei sieben angetretenen Hegegemeinschaften gewann mit 422 Punkten die
Hegegemein-schaft Grüningen den 1. Preis. Dahinter mit 412 Punkten belegte die
Hegegemeinschaft Gleiberger Land II den 2. Platz; gefolgt von der
Hegegemeinschaft Gleiberger Land I mit nur einem Punkt weniger, also 411
Punkten.
In der B-Wertung belegte die HG Gießen den 1. Platz, gefolgt auf Platz 2
(B-Wertung) HG Grünberg mit 385 Punkten. Auch die Hegegemeinschaft Laubach mit
379 Punkten sowie die HG Hungen mit 350 Punkten erzielten noch achtbare
Ergebnisse.
.
In der Einzelwertung gewann Jan Osthold von der Hegegemeinschaft Grüningen mit
115 Punkten. Platz 2 belegte Jens Fischer, Hegegemeinschaft Gleiberger Land I,
Platz 3 Erwin Will Hegegemeinschaft Gleiberger Land II, Platz 4 Daniel Seller,
Hegegemeinschaft Grüningen, Platz 5 Pascal Leidner Hegegemeinschaft Laubach.
Schießbedingungen:
Beim Hegeringvergleichsschießen müssen drei Schuss auf den Fuchs liegend, drei
Schuss auf den Bock angestrichen und drei Schuss auf den laufenden Keiler
abgegeben werden.
Beim Kipphasen sind zwei „rechts“, zwei „links“ und drei Doubletten zu schießen.
Die drei Siegermannschaften in der A-Klasse:
Platz 1: Hegegemeinschaft Grüningen mit
Daniel Seller
Jan Osthold
Winfried Volz
Gerd Angerer
Uli Lany
Fabian Deutskens
Platz 2: Hegegemeinschaft Gleiberger Land II mit
Erwin Will
Eckhard Bodenbender
Andreas Walther
Ingo Pfaff
Dieter Mackenrodt
Timo Kaletsch
Platz 3: Hegegemeinschaft Gleiberger Land I mit
Thomas Krämer
Jens Fischer
Jürgen John
Norbert Schieferstein
Michael Krick
Hendrik Will
Bei der abschließenden Siegerehrung im Vereinshaus dankte der 1. Vorsitzende
Dieter Mackenrodt den zahlreichen Schützen für Ihre Teilnahme und den fleißigen
Helfern für die reibungslose Durchführung des Hegeringvergleichsschießens 2011.
Den teilnehmenden Hegeringen werden je nach Abschneiden Geldpreise überwiesen.

Im Anschluss stellten sich alle „Sieger“ zum Gruppenbild vor dem Vereinshaus am
Schießstand auf bevor man in gemütlicher Runde und guten Gesprächen noch einige
Stunden verweilte.
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Hubertus-Jugendprojekt
29.08.2011
Feld/Wald/Wasser-Exkursion mit Kindern am 26. August 2011
in Garbenteich
Der Jagdverein Hubertus Gießen und Umgebung e.V. hatte bereits seinen
Mitgliedern das neue Jugendprojekt bei Hubertus und die neuen Jugendbeauftragten
Birgit Ungar, Carina Osthold sowie Karl-Friedrich Thomsen vorgestellt.
Mit diesem Projekt wollte der Jagdverein Hubertus Gießen und Umgebung e.V.
Kinder und Jugendliche und natürlich auch die Enkel der Mitglieder ansprechen,
die Interesse an Natur, Wild und Jagd haben.
Mit dem Jugendprojekt bei Hubertus möchte man ein Netzwerk auf- und ausbauen in
dem sich Kinder und Jugendliche in Wald und Natur kennenlernen und mit unseren
Jugendbeauftragten etwas über die Natur, das Wild und die Jagd erfahren.
Als Aktivitäten planen die Jugendbeauftragten von Hubertus Ferienspielaktionen,
Feld/Wasser/Teich-Exkursionen, Jagdhornblasen und das Heranführen an das
Hundewesen.
Das Jugendprojekt“ erhält die volle Unterstützung des Jagdvereins Hubertus
Gießen und Umgebung e.V. und ist am 26. August 2011mit einer
Feld/Wald/Wasser-Exkursion auf dem Vereinsgelände bei Garbenteich gestartet.
Die
zahlreichen Kinder wurden vom 1. Vorsitzenden des Vereins Dieter Mackenrodt, dem
Vorsitzenden des Naturschutzausschusses Ottfried Weber sowie den
Jugendbeauftragten begrüßt. Mit Becherlupen ging der Spaziergang durch den
Pohlheimer Forst in Richtung Teichanlage bei Garbenteich. Dort erfuhren die
Kinder Wissenswertes über die heimische Natur und ihre Tierwelt. Zurück am
Vereinshaus erwartetet sie der 1. Vorsitzende mit Hanne Schmidt, die gute Seele
des Vereinshauses mit allerlei Köstlichkeiten vom Grill. Die Kinder waren
hungrig und genossen die Grillbratwürste.
Alle Teilnehmer erhielten aus den Händen der Jugendbeauftragten ein Zertifikat,
dass Sie zu naturkundlichen „Experten“ ernannte. Die Kinder hatten bei der
Exkursion gezeigt, dass sie mit offenen Augen durch die Natur gehen und
Interesse an ihrem Schutz haben.
Im Anschluss stellten sich die Kinder mit ihren Gastgebern zu einem
Erinnerungsphoto vor dem Vereinshaus auf.
Der Vorsitzende Dieter Mackenrodt erklärte, dass es gut sei, wenn sich die Jäger
in den Naturschutz einschalten. Sie bringen ein hohes Maß an Fachkompetenz aber
auch eine große Liebe für die heimische Natur und ihre Tierwelt mit.
Mit dieser Veranstaltung hat der Jagdverein Hubertus Gießen und Umgebung e.V.
wieder einen wichtigen Beitrag geleistet, Kinder an die heimische Natur und den
Nutzen der Jagd heran zuführen. Nur die Kinder, die die Natur kennen, in die
faszinierende Welt ihrer Zusammenhänge eintauchen und eine persönliche Beziehung
zu Pflanzen und Tieren aufbauen, werden bereit sein, sich in Zukunft ernsthaft
und mit Engagement für die Erhaltung dieser einzusetzen. Naturschuss muss im
Erleben junger Menschen beginnen, damit die Entfremdung gegenüber der Natur
aufgehoben wird.
An einem schönen Sommertag klang eine interessante und lehrreiche Veranstaltung
am Vereinshaus aus.
Für die Kinder und die Jugendbeauftragten war klar: Auf ein Neues im nächten
Jahr!
Der Vorstand des Jagdverein Hubertus Gießen und Umgebung e.V. dankt allen
Mitwirkenden und wünscht dem Lernort-Naturprojekt weiterhin viel Erfolg und viel
Spaß bei den künftigen Fortbildungsveranstaltungen.
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Heinrich-Seib-Pokal 2011
29.08.2011
Traditionell
schießen die Mitglieder des Jagdvereins Hubertus Gießen und Umgebung e.V.
jährlich auf ihrem Schießstand in Garbenteich den Heinrich-Seib-Gedächtnispokal
aus.
Hierbei werden 5 Schuss am Zielstock auf den stehenden Überläufer abgegeben.
Der Schullehrer Heinrich Seib war in den Jahren 1968-1971 erster Vorsitzender
und hatte sich besondere Verdienste um den Zusammenhalt des Vereins erworben.
Die Mitglieder zeigen großes Interesse an dem Pokal und nahmen zahlreich teil.
Am Samstag, 27. August 2011 ging der Wander-Pokal für dieses Jahr an unser
Mitglied Heiko Lutz aus Grünberg.
Der Vorstand des Jagdverein Hubertus Gießen und Umgebung e.V. gratuliert zu
dieser begehrten „Trophäe“.
Die fünf Erstplatzierten des Heinrich-Seib-Pokals :
1. Heiko Lutz, Grünberg 45 Pkte.
2. Thomas Krämer, Lollar 43 Pkte.
3. Ingo Pfaff, Biebertal 42 Pkte.
4. Dieter Mackenrodt, Biebertal 40 Pkte.
5. Jens Fischer, Wettenberg 38 Pkt.
Der Vorsitzende Dieter Mackenrodt überreichte im Vereinshaus den Pokal an Heiko
Lutz. Herzlichen Dank an LJV-Schießobmann Peter Seller, der die Veranstaltung
betreute.
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Wildbrücke über A7 nimmt
Gestalt an
27.08.2011
Von Rainer Ickler und Hartmut Zimmermann
MICHELSROMBACH Noch sieht sie wild aus, die Grünbrücke, die die Rhönautobahn
zwischen Michelsrombach und Fulda überspannt. Doch in den nächsten Monaten soll
sie so anheimelnd gestaltet werden, dass das Bauwerk Rotwild, Wildkatze & Co.
zum gefahrlosen Wechsel über die Autobahn A7 einlädt.
Die Grünbrücke, deren Unterbau schon fertiggestellt ist, präsentiert sich
derzeit als Kies- und Lehmlandschaft. Von Grün ist noch nichts zu sehen. Die
Sichtschutzwände, die die Tiere vor dem grellen Licht der Autoscheinwerfer
schützen sollen, grenzen das Bauwerk zur Fahrbahn hin ab.

Doch das hat seine Gründe, denn zum einen ist es nicht nur im Garten, sondern
auch auf Grünbrücken unsinnig, mitten im Sommer Sträucher und Bäume zu pflanzen.
Zudem muss sich die Erdschicht, die auf dem 50 Meter breiten Betonbogen
aufgebracht wurde, erst einmal setzen. Dazu dürften die Regenfälle der
vergangenen Tage und Wochen einen guten Beitrag geleistet haben.
„Mit der Bepflanzung wird dann im Herbst begonnen“, erläutert Ulrich Hansel, der
Leiter des hessischen Amtes für Straßen- und Verkehrswesen in Fulda. Ein
Expertenteam, bestehend aus Mitarbeitern des ASV, des Forstamtes Fulda und der
Unteren Naturschutzbehörde haben dazu einen ausgeklügelten Plan entwickelt,
damit der künstliche Bau für seine tierischen Nutzer nicht fremd, sondern eher
einladend wirkt. Dann werden sich größere und niedrig wachsende Gehölze
aneinander reihen. Schotter- und Grasflächen dienen nicht nur der optischen
Abwechslung, sondern auch dazu, „Wärmeinseln“ und Versteckmöglichkeiten für
Kleingetier wie Laufkäfer, Amphibien und Reptilien zu bilden. Denn auch die
Kreuzotter, die im Michelsrombacher Wald noch zu Hause ist, könnte so von Ost
nach West und von West nach Ost gelangen.
Bauwerk dient Artenschutz
Das ist das erklärte Ziel des Fünfeinhalb-Millionen-Euro-Projekts, das im Herbst
noch eingeweiht werden soll: die Durchtrennung des Lebensraums durch die
Rhönautobahn zu beenden und den genetischen Austausch zu verbessern, erklärt der
Leiter des Forstamtes Fulda, David Nöllenheidt. Besonders im Blick haben die
Planer und Naturschützer dabei Arten wie den Rothirsch, weil auf die Dauer nur
ein genetischer Austausch zwischen den Beständen auf beiden Seiten der Autobahn
sicherstellt, dass diese sich gut weiter entwickeln können.
Weniger auffällig als der „König der Wälder“ sind heimlich lebende Tierarten.
Ein besonderes Augenmerk legen die Wildbiologen dabei auf die Wildkatze. Denn
die vielerorts ausgestorbenen Tiere haben sich die Region inzwischen heimlich
wieder zurück erobert. Auch im Michelsrombacher Wald ist sie schon entdeckt
worden. Gerade weil unserer Gegend offenbar als „Drehscheibe“ für die
verschiedenen Bestände im Nordhessischen, der Rhön, im Spessart und im Thüringer
Wald dient, ist es für den Fortbestand der Art wichtig, die den Lebensraum
zerschneidende A 7 ohne Lebensgefahr überqueren zu können. Das gilt ebenso für
das größte der heimischen Raubtiere, den Luchs, der an verschiedenen Punkten
entlang der Rhönautobahn schon häufiger sicher nachgewiesen wurde.
All das ist – zunächst – Theorie. Um zu prüfen, ob das Hilfsangebot der
Straßenbauer auch angenommen wird, wollen die Naturschützer die Wanderungen
überwachen, erläutert Nöllenheidt.
Wie dies genau geschehen wird, darüber herrscht noch Unklarheit. Im Gespräch
sind Kameras, die durch Lichtschranken ausgelöst werden und natürlich
Sandstreifen, in denen die Tiere ihre Spuren hinterlassen. „Ich bin überzeugt,
dass die Grünbrücke relativ schnell von Dachsen, Füchsen und auch vom Rehwild
angenommen wird“, sagt Nöllenheidt. Beim Rotwild, erfahrungsgemäß auch immer
etwas vorsichtiger, wird es etwas länger dauern.
Und möglicherweise erleben die Naturschützer hier eines Tages auch das, was die
Wildbiologin Dr. Kornelia Dobiáš im Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin in
Brandenburg zu Protokoll geben konnte: Dort überquerte nämlich im Oktober 2007
ein Wolf mittels der Brücke die A 11 von Ost nach West – und wurde von der per
Bewegungsmelder mit Infrarotlicht arbeitenden Überwachungskamera „geblitzt“.
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Gelungenes Sommerfest des
Jagdvereins Hubertus
26.08.2011
Das Sommerfest war für den Jagdverein Hubertus Gießen im
Jubiläumsjahr 2011 ein besonderes Highlight.
Zum Festtag trafen sich die Mitglieder des Jagdvereins Hubertus Gießen und
Umgebung e.V. mit den Mitgliedern des Wurftaubenclub Oberhessen Gießen e.V. auf
ihrem Vereinsgelände, dem Schießstand im Wald zwischen Dorf-Güll und
Garbenteich. Natürlich waren auch die Familien und ihre Freunde der
Vereinsmitglieder dabei.
Die Jagdhornbläser des Vereins unter Leitung von Oswald Henzel eröffneten vor
einer großen Teilnehmerschar das Sommerfest.
Der Tag begann mit der Begrüßung durch den 1. Vorsitzenden, Dieter Mackenrodt,
der stolz darauf war mit dem Wurftaubenclub Oberhessen gemeinsam in
landschaftlich reizvoller Ambiente den Festtag zu eröffnen. Besonders erfreut
war er über das Erscheinen des Ehrenmitglieds Prof. Dr. Wilhelm Jahn-Deesbach,
der vom stellvertretenden Kreisjagdberater Herrn Prof. Petzinger (mit Ehefrau)
persönlich im Johannesstift in Gießen abgeholt und zum Fest gebracht wurde.
Herzlichen Dank dafür!
Weitere Grüße des Vorsitzenden gingen an die Ehrenmitglieder Oswald Henzel und
Karl-Heinz Backhaus sowie den Ehrenvorsitzenden Peter N. Werner. Auch die
Vorsitzenden der Studentischen Jagdgemeinschaft Gießen mit einer Delegation
waren unter den Gästen.

Bild: Birgit Ungar
Auch der der 1. Vorsitzende des Wurftaubenclub Oberhessen Gießen e.V. Klaus
Schwan richtete einige Grußworte an die Besucher.
Dieter Mackenrodt erinnerte an das gute Verhältnis mit dem Wurftaubenclub
Oberhessen Gießen e.V., mit dem man gemeinsam den in die Jahre gekommenen
Schießstand saniert habe und in den nächsten Monate noch einige wichtige
Maßnahmen vornehmen werde…
Als wichtiger Mittelpunkt für das Vereinsleben des größten hessischen
Jagdvereins liege ihm viel am Erhalt und Modernisierung dieser Anlage mitten in
Hessen.
Herzliche Grüße ließ er vom Hessischen Jägerpräsidenten Dietrich Möller
ausrichten, der den Schatzmeister des LJV Peter N. Werner mit Grußworten
ankündigte. Dieser sprach als Schatzmeister des LJV Hessen einige Grußworte an
die Gäste des Sommerfestes und überreichte Dieter Mackenrodt die bronzene
Schießnadel des Deutschen Jagdschutzverbandes sowie Herrn Hans-Jörg Schwan die
silberne Schießnadel des Deutschen Jagdschutzverbandes.
Der Vorsitzende Dieter Mackenrodt richtete anschließend Grußworte des Hessischen
Ministerpräsidenten Volker Bouffier, der ihm einen persönlichen Brief schrieb,
an die Besucher. Der Ministerpräsident ließ herzliche Grüße an die Mitglieder
ausrichten und wünschte dem Fest einen guten Verlauf.
Der Vorsitzende gab einen Einblick in die Arbeit der Ausschüsse und berichtete
über das Vereinsleben. Er wies auf das gute Verhältnis zu den Nachbarvereinen,
den Hegegemein-schaften und auch den Forstämtern hin. Auch zum Revierpächter am
Schießstand, Herrn Punzert bestehen freundschaftliche Beziehungen.
Im Jagdverein findet derzeit ein starker Hundelehrgang statt. Der Ausschuss für
Naturschutz ist sehr aktiv; man plane noch in dieser Woche ein Naturprojekt in
Form einer Waldexkursion für Kinder um das Vereinsgelände. Der Zerwirkkurs im
September ist bereits ausgebucht und im aktuellen Jungjägerkurs unter
Ausbildungsleiter Mike Will befinden sich 43 Anwärter auf den Jagdschein bei
Hubertus Gießen und Umgebung e.V. Die Jungjäger des vergangenen Kurses 2010/2011
erhalten Ihren Jägerschlag auf der Hubertus-Messe im feierlichen Rahmen im
Kloster Arnsburg bei Lich am 3. November 2011. Dort wird auch das
Parforcehorncorps Hoher Vogelsberg blasen.
Der Festausschuss des Jagdverein Hubertus Gießen und Umgebung e.V. hatte sich
einiges einfallen lassen um seine Mitglieder und deren Gäste auf dem Sommerfest
zu unterhalten.
Viele Vereinsmitglieder, ihre Familien, Freunde und auch Mitglieder der
Gastvereine fanden Interesse an den Wanderfalken die Franz Locher und Renate
Mannecke aus Atzbach mitgebracht hatten.
Karl-Ludwig Wolf aus Lich erschien am Nachmittag mit seiner 2-Spänner- Kutsche
und lud zu Rundfahrten im idyllischen Waldgelände ein. Auch die Jagdhornbläser
nutzten diese Kutschfahrt zu einer musikalischen Einlage.
Eine Besonderheit war das wiederholte Ausschießen des „Jagdkönigs“ auf der
Ehrenscheibe. Unter den 50 teilnehmenden Schützen wurde Jan Osthold „Jagdkönig“
und erhielt aus den Händen von Ramona Nohl den von Messerschmiede Nohl
gestifteten
ersten Preis. Das neue Vereinsmitglied Fabian Deutskens hatte zuvor den
spannenden Schießwettbewerb geleitet.
Die zahlreichen Besucher auf dem liebevoll hergerichteten Schießstand mit
Bierpilz und
geschmückten Festzelt wurden von Daniel Seller und seinem Team mit
Köstlichkeiten verwöhnt. Eine Besonderheit waren Palma`s Panzarottis
(italienische Teigtaschen), die großen Absatz fanden. Am Bierpilz versorgte Jens
Fischer und der Festausschuss um Stephan Punzert den ganzen Tag über die
Besucher mit kühlem Freibier und Freigetränken. Zur Kaffeezeit stand dann ein
reichhaltiges Kuchenbuffet (Danke den Bäckern) im Vereinshaus bereit. Dort
verwöhnte Hanne Schmidt, die seit vielen Jahren die gute Seele des Vereinsheims
ist, die Gäste. Der plötzlich eintreffende Eiswagen aus Pohlheim überraschte und
erfreute besonders die kleinen Gäste.
Den ganzen Tag über gab es Gelegenheit alte Freunde wieder zu sehen, Erlebtes
auszutauschen, den Vorstand und die Ausschüsse kennen zu lernen und bei Monika
Riess und Mike Will am Jägerbasar sein „Schnäppchen“ zu finden.
Die Jagdhornbläser des Vereins unterhielten den ganzen Tag über die große
Besucherschar mit musikalischen Stücken.
Die Gäste genossen den Hörnerklang und spendeten reichlich Beifall.
Am späten Abend klang dann eine gelungene Veranstaltung, die seinen Besuchern
sicher noch lange in Erinnerung bleibt, aus.
Der Vorstand des Jagdvereins Hubertus Gießen u. Umgebung e.V. dankt allen
Helferinnen und Helfern für die Vorbereitung und Durchführung des Sommerfestes
2011!!!
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Was gibt es Neues aus
Naturschutzkreisen?
23.08.2011
Liebe Freunde des Naturschutzes,
das Großprojekt des Jahres 2011 "Fledermausquartier" nimmt auch Dank der
Unterstützung der Sparkasse Grünberg inzwischen konkrete Formen an.
Mit tatkräftigen Arbeitseinsätzen wurde das zukünftige Fledermausquartier im
alten Hochbehälter der Gemarkung Saasen bereits innen ausgebaut.
Dazu musste allerdings zunächst noch eine umfangreiche Rodungsaktion
durchgeführt werden, da die Robinien seit dem Frühjahr wieder kräftig
ausgetrieben hatten.
Nun fehlt nur noch das neue Tor mit den Einflugschlitzen und die Fledermäuse
können kommen.

Die Fahrten durch die Gemarkungen rund Grünberg haben gezeigt, dass Landwirte
und Jagdpächter zunehmend Blühflächen angelegt haben. Ich habe die Standorte mit
Bildern dokumentiert, um auch verfolgen zu können, wie sie sich im Laufe der 5
Jahre entwickeln. Die Veranstaltung, die im Frühjahr zusammen mit dem
Bienenzuchtverein stattgefunden hat, scheint also vielleicht doch den einen oder
anderen überzeugt zu haben.
Ottfried Weber hat eine Fläche zur Verfügung gestellt, auf der verschiedenes
Saatgut ausprobiert werden konnte. Bemerkenswert dabei ist, dass sich die
kostengünstigen Sorten kaum von den teuren unterscheiden.
Die neue Biogasanlage in Atzenhain hat ihren Betrieb aufgenommen. Die riesigen
Maisflächen rund um Grünberg sind nicht zu übersehen. Vor daher ist es dringend
notwendig, überAnbaualternativen nachzudenken, wenn die Böden nicht ganz
ausgelaugt undunbrauchbar gemacht werden sollen.
Eine Kontaktaufnahme mit dem Betreiber ist für den Herbst angedacht.
Naturlandstiftung, Naturschutzgruppe Hubertus und der Vorsitz der
Hegegemeinschaft befinden sich in einer Hand. Über üppige Geldmittel verfügen
alle drei nicht. Daher drängt sich zunehmend der Gedanke auf, an einem Strick zu
ziehen und gemeinsame Ziele zu verfolgen.
Es ist zwar in unserer Gesellschaft in, sich in Communitys zusammenzuschließen
und "Freunde" zu werden, aber gerade auch im Bereich des Naturschutzes gibt es
immer noch viele kleineInitiativen, die allein für sich arbeiten möchten und
Zusammenschlüsse scheuen. Die Arbeit wird aber um so erfolgreicher werden, je
mehr daran gemeinsam arbeiten und Ressourcen gebündelt werden. Und das Feiern
macht dann am Ende eines Projektes sicher gemeinsam auch noch mehr Spaß.
Es grüßt Sie ganz herzlich
Gabriele Winter
Mehr
Informationen zur Arbeitsgruppe Naturschutz finden Sie unter "Naturschutz"
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Der Tod kommt auf leisen Pfoten
23.08.2011
-Aktuelle amerikanische Studie: streunende Hauskatzen sind
Hauptgefahr für Jungvögel -
Anlässlich der Sommerferien macht der Deutsche Jagdschutzverband (DJV) auf eine
aktuelle Studie aufmerksam, die den Einfluss von streunenden Katzen auf die
Vogelwelt untersucht hat. Forscher der Towson Universität im US-Staat Maryland
haben jetzt herausgefunden:80 Prozent der gerade flügge gewordenen Singvögel
werden von Räubern auf vier Pfoten gefressen, in knapp der Hälfte der Fälle
waren Hauskatzen die Täter. Für Katzenbesitzer in Deutschland bedeutet dies, in
den Sommermonaten bis Ende August besonders auf ihren Liebling zu achten,
appelliert der DJV. Denn dann werden bei uns viele Vögel gerade flügge.
Dr.Klaus-Hinnerk Baasch, zuständig für Naturschutzfragen beimDJV:
"Katzenbesitzer sollten jederzeit Verantwortungzeigen für ihr Haustier, es
füttern, versorgen und eben nicht in der Ferienzeit vor die Tür setzen."
Tierschutzverbände schätzen, dass es in Deutschland neben den"Ferienstreunern"
über zwei Millionen Katzen gibt,die gänzlich verwildert sind. Allein diese
erbeuten nachDJV-Hochrechnungen jährlich etwa sechs Millionen Singvögelin
Deutschland.
"Tierliebe gilt für Haustierfreund Wildtiere gleichermaßen", sagt Baasch.
Katzenbesitzer seien deshalb besonders gefordert. Damit Katzenzuschlagen, muss
nicht unbedingt zu wenig Futter vorhanden sein. Jagd- und Spieltrieb der Tiere
reichen aus, um selbst im gut genährten Zustand kleinen Vögelnnachzustellen. Im
Fachjournal für Ornithologie (Journal of Ornithology) folgern die
US-amerikanischen Wissenschaftler: "In menschendominierten Lebensräumen führt
Prädation (Einflussvon Raubtieren) maßgeblich zu Unterschieden in der
Überlebensrate von Vögeln." Die amerikanische Studie untersuchte das Überleben
von Jungvögeln anhand der Katzendrossel (Dumetella carolinensis) an drei Orten
in Vorstädten der US-Stadt Washington DC.
Original Artikelerschienen im Journal of Ornithology,
Volume 152, Number 3,717-726, DOI: 10.1007/s10336-011-0648-7:
"Populationdemography of Gray Catbirds in the suburban matrix: sources,
sinks and domestic cats"
Autoren: Anne L. Balogh, ThomasB. Ryder und Peter P. Marra
Zum Herunterladen gibt es die Studie im Internet:
http://www.springerlink.com/content/7317118872r23612/
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Sehr starker
Jungjägerlehrgang 2011 bei Hubertus Gießen und Umgebung e.V.
09.08.2011
Beim Jagdverein Hubertus Gießen und Umgebung e.V. hat der neue
Lehrgang zur Jungjägerausbildung 2011/2012 begonnen. Mit 43 (!) Teilnehmerinnen
und Teilnehmern ist der Kurs wieder ausgebucht. Das Interesse an Natur & Jagd in
der Bevölkerung ist groß und anscheinend besonders die Ausbildung zum Jäger bei
Hubertus Gießen:
Anders als in Jagdschulen mit ihren teuren Crashkursen bildet der Jagdverein
Hubertus Gießen und Umgebung e.V. mit seinen hochqualifizierten Dozenten im
Holz- und Technikmuseum Wettenberg-Wißmar Jäger aus und nicht nur
Jagdscheininhaber.
Weitere Ausbildungsstätten sind der vereinseigene Schießstand, das Lehrrevier
und das schilfreiche Hundewasser in Garbenteich.

Bereits während der Ausbildung knüpfen die Teilnehmer jagdliche Kontakte,
Beziehungen zu Hundeführern, Revierinhabern und nutzen die Gelegenheit die
einzelnen Ausschüsse des Jagdvereins für die Zeit nach dem „Grünen Abitur“
kennen zu lernen. Der Verein sorgt dafür, dass alle Anwärter schon während der
Ausbildung Kontakt zu einem Jagdausübungs-berechtigten haben, so dass nach dem
Lösen des ersten Jagdscheins eine verbindliche Jagdgelegenheit besteht.
Der 1. Vorsitzende Dieter Mackenrodt sowie Lehrgangsleiter Mike Will begrüßten
die große Teilnehmerzahl zu ihrem ersten Unterricht und einer Einweisung im Holz
-und Technikmuseum in Wettenberg und übergaben die Lehrbücher. Einen besonderen
Gruß richtete der Kreisjagdberater und Dozent Prof. Dr. Alexander Herzog an den
JJ-Kurs und gab den Teilnehmern einige wichtige Tipps aus seiner Erfahrung mit
auf den Weg.
Die Anwärter auf das „Grüne Abitur“ werden in den nächsten 11 Monaten (abzüglich
der Ferien) ausführlich Kenntnisse in Recht, Wildbiologie, Wildbrethygiene,
Hundewesen, Waffenkunde, Feld- und Waldbau sowie Tier- und Naturschutz erwerben.
Den Lehrgang erwartet ein sehr spannendes und lehrreiches Jahr, indem sie viel
erleben werden:
Vereinsleben, beeindruckende Revierführungen, Waldexkursionen, Demonstration
einer Hundeprüfung, Motorsägenlehrgang, Fangjagdlehrgang, herbstliche
Drückjagden usw.
Dem Lehrgang stehen in modernen Schulungsräumen hochkompetente Dozenten in Form
von Förstern, Rechtsanwälten, Professoren, erfahrene Waidmänner, eine große
Präparatesammlung, eine moderne EDV-Ausrüstung mit Laptop und Beamer sowie ein
Lehrrevier zur Verfügung.
Beim Jagdverein Hubertus Gießen findet 2 Mal wöchentlich ein zweistündiger
Unterricht statt. Neben der schriftlich und mündlich/praktischen Prüfung müssen
die Jagdscheinanwärter ihre Schießfertigkeit bei der Schießprüfung mit der
Büchse (Kugel) und der Flinte (Schrot) und den sicheren Umgang mit der Jagdwaffe
unter Beweis stellen. Mangelhafte Leistungen in der Schießprüfung können nicht
durch gute Leistungen in den anderen Prüfungsteilen ausgeglichen werden. In der
schriftlichen Prüfung muss der Anwärter Fragen aus allen Bereichen beantworten.
Im mündlich/praktischen Teil wird der Kandidat von einer mehrköpfigen
Prüfungskommission in allen Unterrichtsfächern geprüft.
Dabei hat das Fach Waffenkunde und Waffenhandhabung besonderes Gewicht.
Wer hier Fehler macht oder die Sicherheitsvorschriften nicht beachtet, fällt
sofort durch.
Die Jäger sind schließlich, außer der Polizei, die zuverlässigsten Waffenträger.
Das bewährte Ausbilderteam (Ausschuss für Ausbildung) um Ausbildungsleiter Mike
Will mit den Ausbildern Rolf-Dieter Lech / Arthur Grölz (Hundewesen), Klaus
Schwan (Waffenkunde, Schießen), Michael Klee / Hedwig Jung (Federwild),
Hans-Joachim Leicht (Haarwild),
Rolf-Dieter Lech / Prof. Dr. Herzog (Jagdbetrieb, Brauchtum, Wildbrethygiene),
Hans-Joachim Leicht (Waldbau, Landbau), Heiko Schmidt (Jagdrecht),
Prof. Dr. Herzog (Wildkrankheiten), Mike Will (praktischer Teil), Maruan
Al-Hammoud / Udo Bender (Optik) freut sich auf den neuen rekordstarken Lehrgang.
Der Vorteil der Hubertus-Ausbildung beim Jagdverein Hubertus Gießen und Umgebung
e.V. liegt einerseits in der überschaubaren Ausbildungsdauer von rund 10
Monaten, die sich gut mit beruflichen Belangen vereinbaren lässt. Andererseits
ist gewährleistet, dass nicht ausschließlich das Kurzzeitgedächtnis beansprucht
wird. Außerdem sind die Kosten von EUR 850.- zu denen noch die Prüfungsgebühr
und Munition kommen, deutlich niedriger als bei einer Jagdschule. Die
Lehrgangsgebühr des Jagdvereins Hubertus Gießen und Umgebung e.V. enthält alle
Unterrichtsmaterialien, Lehrbücher, Schießstand- und Versicherungsgebühren.
Zu guter Letzt tragen die hohen Erfolgsquoten bei „Hubertus“ zu einer
Bestätigung der Ausbildungsqualität und dieser Konzeption bei.
Nach der bestandenen Jägerprüfung im Mai 2012 können die Teilnehmer dann bei der
zuständigen Behörde den ersten Jagdschein lösen.
Die Teilnehmer des neuen Lehrgangs 2011/2012 freuen sich nun auf den
praxisorientierten Unterricht im Heimatverein Hubertus Gießen und stellten sich
im Anschluss der Veranstaltung zu einem Gruppenfoto vor dem Hessischen Holz- und
Technikmuseum in Wettenberg-Wißmar auf.
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Fangjagdlehrgang 2011
08.08.2011
Unter der Leitung von Michael Klee und Mike Will, beide bestätigte Jagdaufseher bei der Unteren Jagdbehörde in Gießen, richtet der Jagdverein Hubertus Gießen und Umgebung e.V. Fangjagdlehrgänge zur Erlangung der Fangjagdbescheinigung aus.
Weitere
Informationen unter Lehrgänge
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Liebe ohne
(Verkehrs)Regeln
01.08.2011
Paarungszeit beim Rehwild: Zahl der Wildunfälle steigt. Genau
genommen sind Rehe auch nur Menschen. Steht die Sommersonne hoch, beginnt auch
das Rehwild zu schwitzen. Praktisch kann es das zwar nicht - das Reh besitzt
keine der dazu notwendigen Drüsen - doch hält dies das Tier nicht davon ab, in
einen temperamentvollen Liebesrausch zu verfallen.
Hat dann der Bock 'seine' Ricke erst einmal im Visier, fahren die Hormone
Achterbahn - und die Autos nach wie vor auf den Straßen. Mag der Rehbock auch
rot sehen, das Signallicht einer Ampel interessiert ihn schlichtweg nicht.
Die Paarungszeit, die bei anhaltendem heißen Wetter beginnt,
bedeutet Gefahr für die Autofahrer, warnt der Deutsche Jagdschutzverband (DJV).
Denn ist der Rehbock auf Brautschau, treibt er seine Verehrte auch tagsüber oft
kilometerweit durch Wald, Flur und über Straßen. Eine schweißtreibende
Angelegenheit zwar, doch lassen ihn die vom Menschen
geschaffenen Verkehrsregeln kalt - die Unfallgefahr steigt.
Die aktuelle Wildunfall-Statistik des DJV weist für das vergangene Jahr
bundesweit 214.483 Unfälle mit Rehwild aus. Das sind zirka acht Prozent mehr als
im Vorjahr. Die meisten der unfreiwilligen Kollisionen ereigneten sich der
Statistik zufolge in Bayern (44.262), Niedersachsen (29.201) und
Baden-Württemberg (24.470). Trauriger Rekordhalter ist prozentual gesehen
Nordrhein-Westfalen: Dort lässt jedes dritte Reh aus der Jagdstatistik (32
Prozent) sein Leben auf der Straße. Zwar ereignen sich die wenigsten Wildunfälle
naturgemäß in den Stadtstaaten Bremen, Berlin und Hamburg. Doch trafen in der
Hansestadt im vergangenen Jahr immerhin noch 373 Tiere auf ein Fahrzeug statt
auf den paarungswilligen Partner. Der DJV schätzt die Dunkelziffer als hoch ein.
Ihren Höhepunkt erreicht die Paarungszeit der Rehe im Juli und August. Der DJV rät daher ab jetzt und in den kommenden Wochen auch tagsüber mit verstärktem Wildwechsel zu rechnen. Zudem appelliert der Verband an das Verantwortungsbewusstsein der Autofahrer insbesondere auf Landstraßen entlang der Wald-Feld-Grenzen, mit angepasster Geschwindigkeit zu fahren. Der Liebe wegen - zum Rehwild.
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Neues „Jugendprojekt“ beim
Jagdverein Hubertus Gießen und Umgebung e.V.
23.07.2011
Feld/Wald/Wasser-Exkursion mit Kindern und Jugendlichen am 26.
August 2011
Wir dürfen Ihnen mit diesem Schreiben das neue Jugendprojekt bei Hubertus und
die neuen Jugendbeauftragten Birgit Ungar, Carina Osthold sowie Karl-Friedrich
Thomsen vorstellen.
Wir möchten mit diesem Projekt Kinder und Jugendliche und natürlich auch die
Enkel unserer Mitglieder ansprechen, die Interesse an Natur, Wild und Jagd
haben.
Wir möchten ein Netzwerk auf- und ausbauen in dem sich Kinder und Jugendliche in
Wald und Natur kennenlernen und mit unseren Jugendbeauftragten etwas über die
Natur, das Wild und die Jagd erfahren werden.
Zielgruppe:
Kinder, Jugendliche und Enkel unserer Mitglieder als Mitglieder einer
Jugendgruppe des Jagdverein Hubertus Gießen und Umgebung e.V.
Aktivitäten:
Ferienspielaktionen, Feld/Wald/Teich-Exkursionen, Jagdhornblasen, Hundewesen
etc.
Kosten für die Kinder entstehen Keine! „Das Jugendprojekt“ erhält die volle
Unterstützung des Jagdvereins Hubertus Gießen und Umgebung e.V. und startet im
August mit einer Feld/Wald/Wasser-Exkursion in Garbenteich (Region
Schießstand/Hundewasser):
Am Freitag den 26. August 2011
Treffpunkt: 15.00 Uhr am Schießstand in Garbenteich
Die Eltern können die Kinder dann um 18.00 Uhr dort wieder abholen.
Die Kinder sollten bitte mindestens 8 Jahre alt sein und sich bis spätestens
21.08.2011 (Sommerfest) anmelden. Anmeldung per E-Mail mit Namensangabe des
Kindes.
Alle Teilnehmer erhalten eine Erinnerungs-Urkunde!
Einen Dank möchte ich dem Vorsitzenden des Naturschutz-Ausschusses Ottfried
Weber aussprechen, der das „Hubertus-Jugendprojekt“ mit initiert hat.
Wir wünschen dem Lernort-Naturprojekt viel Erfolg und den Kindern bei den
künftigen Fortbildungsveranstaltungen viel, viel Spaß.
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Jagdzeiten in Hessen
23.07.2011
Jagdzeiten in Hessen gem. Bundesjagdzeiten-Verordnung und Verordnung über die Änderung der
Jagdzeiten vom 9. Juni 2011.
Jagdzeiten
in Hessen ![]()
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Biebertaler
Ferienspiele: "Wir geh´n auf Jagd"
Ferienspiel-Kinder erkundeten mit den Biebertaler Jägern die Bedeutung der Jagd
und der Wildtiere
11.07.2011
Sie waren gekommen, um das edle Waidwerk kennenzulernen:
Dreißig Kinder (Veranstaltung ausgebucht) der Gemeinde Biebertal gewannen
zahlreiche spannende und wissenswerte Eindrücke und Einblicke rund um die
Jägerei. Revierförsterin Ulrike Henrich, Biebertal und eine große Schar
Jägerinnen und Jäger hatten sich redlich bemüht, ihre Passion den kleinen Gästen
nahe zu bringen.
Auf dem Hofgut Bubenrod in Biebertal-Königsberg begrüßte Dieter Mackenrodt die
8- bis 12-Jährigen und richtete vorweg ein Dankeschön an den Gutsbesitzer Martin
Best für die Bereitstellung der Flächen und stellte die neue Revierförsterin
Ulrike Henrich den Kindern vor. "Es ist gut, wenn sich die Jäger in den
Naturschutz einschalten, sie bringen ein hohes Maß an Fachkompetenz aber auch
eine große Liebe für die heimische Natur und ihre Tierwelt mit", unterstrich
Dieter Mackenrodt. Ein Gruß ging auch an den Vorgänger der Revierförsterei
Biebertal Herrn Peter Moos, der von den älteren Kindern, die ihn bereits kennen,
freundlichst begrüßt wurde und unter den vielen Biebertaler Jägern weilte und
diese Veranstaltung seit Jahren mitgeprägt hatte.

Zunächst gab es einige fachspezifische Vorträge zu den Themen: Geschichte der
Jagd (Dr. M. Langhans),
Die Tiere des Waldes (Dr. Lippitz, Rohmer, Keil), Bäume und Sträucher des Waldes
(P. Moos, U. Henrich), Ausrüstung und Helfer des Jägers (J. John, H.A.Bender).
Die Kinder waren sehr wissbegierig, stellten Fragen über Fragen und erhielten
auch auf alles eine Antwort.
Ein besonderes Highlight waren die mitgebrachten Frettchen von Matthias Plefka
und auch seine Jagdhündin mit den Welpen, die die Kinder gleich zum Streicheln
animierten.
Am Grill versorgte "Grillmeister" Karlfried Schneider die 60-köpfige
Personenzahl mit verschiedenen Leckereien.
Nach dem Essen konnte man dem eigentlichen Motto gerecht werden: "Mit den Jägern
auf Ansitz". Dazu wurden die Kinder aufgeteilt und sie zogen zu zweit mit einer
Jägerin oder einem Jäger in die Biebertaler Jagdreviere, um dort auf Hochsitzen
ihre Wildbeobachtungen zu machen.
Die Kinder erklommen mit ihren jagdlichen Betreuern die Hochsitze und
beobachteten mit Ferngläsern die heimischen Wildtiere in der Dämmerung. Fast
alle Kinder hatten reichlich Anblick und beim anschließenden Lagerfeuer wurde
dann so manches "Jägerlatein" zum Besten gegeben.
An großen Bildtafeln lernten die Kinder mehr über den Wald, seine Bäume, die
bunten Blätter und die Tiere. Eine große Präparatesammlung und alle Hilfsmittel
der Jägerinnen und Jäger, waren zu sehen.
Die Bedeutung des Jagdhornblasens wurde eindrucksvoll von Familie Henrich und
Matthias Plefka am Lagerfeuer und abendlicher Stimmung mit einigen Stücken
demonstriert.
Alle Teilnehmer erhielten aus den Händen von Ulrike Henrich und Dieter
Mackenrodt eine Jagd-Urkunde sowie Holzmedaille von Hessen-Forst als Erinnerung.
Mit dieser Veranstaltung haben die Biebertaler Jäger wieder einen wichtigen
Beitrag geleistet, Kinder an die heimische Natur und den Nutzen der Jagd
heranzuführen.
Nur die Kinder, die die Natur kennen, in die faszinierende Welt ihrer
Zusammenhänge eintauchen und eine persönliche Beziehung zu Pflanzen und Tieren
aufbauen, werden bereit sein, sich in Zukunft ernsthaft und mit Engagement für
die Erhaltung dieser einzusetzen. Naturschutz muss im Erleben junger Menschen
beginnen, damit die Entfremdung gegenüber der Natur aufgehoben wird.
Die Revierförsterei Biebertal dankt allen Biebertaler Jägerinnen und Jäger für
ihr Mitwirken und Bereitstellung ihrer Reviere für die so wichtige
Öffentlichkeitsarbeit.
Das Ferienspielangebot der Biebertaler Jäger hat mittlerweile Tradition und wird
bereits seit vielen Jahren in Biebertal für die Kinder durchgeführt.
An einem der schönsten (und heißesten) Tage des Jahres klang ein schöner und
stimmungsvoller Abend weit nach Mitternacht am Lagerfeuer aus.
Für alle Kinder war klar: Auf ein Neues im nächsten Jahr!!!
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Landesmeisterschaft im jagdlichen Schießen 01.-03.Juli 2011
11.07.2011
GARBENTEICH (ivi). 190 Jäger hatten sich in 5 Bezirkswettbewerben für die
Landesmeisterschaften im jagdlichen Schießen qualifiziert. „54 davon erreichten
hier über 300 Punkte, das ist ein gutes Ergebnis“ sagte Friedrich Möller,
Präsident des Hessischen Landesjagdverbandes in seiner Begrüßungsansprache zur
Siegerehrung. Das Schießen sei schließlich ein wesentlicher Bestandteil zur
waidmännischen Ausübung von Jagd und Hege. In einem Schlenker zur Jagdpolitik
meinte Möller, mit der Verabschiedung des hessischen Jagdgesetzes seien zwar
nicht alle Wünsch erfüllt, es könne sich aber gegenüber anderen Bundesländern
sehen, lassen. Jetzt gelte es, das Beste daraus zu machen.
Auf dem mit einigen Maßnahmen verbesserten Gelände des Jagdvereins Hubertus
Gießen und Umgebung in der Gemarkung Garbenteich wurden nach vier Jahren wieder
die Meisterschaften ausgetragen. Die Standorte wechseln mit Kassel, sowie Bad
Hersfeld und Hünfeld. An drei Tagen hatten sich die Schützen mit ihrem Können
gemessen. Kernstück ist das Schießen mit der Kugel auf den stehenden Bock, den
laufenden Keiler, einen stehenden Überläufer und einen liegenden Fuchs. Mit fünf
Schuss auf jedes Ziel sind maximal 200 Punkte zu erreichen. Das Programm muss
innerhalb von 40 Minuten abgewickelt werden. Ergänzung ist das Tontaubenschießen
mit der Flinte als Simulation des Flugwildes. Mit Trap und Skeet sind hier zwei
Aufgaben zu bewältigen. Schließlich gibt es noch den Wettbewerb mit der
Kurzwaffe, die im Ernstfall bei Unfällen oder angeschossenem Wild eingesetzt
wird.
Am Sonntag Nachmittag war es dann soweit, die Urkunden gedruckt, die Pokale und
Plaketten aufgereiht. Gemeinsam nahmen Präsident Möller, Landesschießobmann
Georg Bierschenk und Hubertus-Vorsitzender Dieter Mackenrodt die Siegerehrung
vor. Hessischer Landesmeister wurde der Junior Jan Teuwsen aus Wolfhagen mit 344
Punkten vor Karl Dreßler, Hubertus Frankfurt mit gleicher Punktzahl. Dritter mit
nur einem Punkt weniger Markus Reichardt, Rhön- Vogelsberg. Die große
Kombination, inklusiv Kurzwaffeholte sich Markus Reichardt, 533 Punkte, vor
Walter Siebert 505 und Karl-Heinz Schmitt, Frankfurt N-O, mit 503. Dietmar Haus,
Hubertus Gießen, belegte mit 486 Punkten Platz 10, Jens Fischer und Jan Osthold
Rang 17 und 20.
Die beste Mannschaft in der Kombination der A-Klasse stellte der Verein Rhön-Vogelsberg
mit Markus Reichardt, Peter Seyffert, Mike Stefan, Christian Janka, Walter
Kienzler und Heinz Janka. Sie errangen 1323 Punkte. Es folgten Hubertus
Frankfurt A 1 mit 1318 vor Wolfhagen, 1302. Der Gastgeber belegte mit1225
Punkten Rang neun unter 21 Teilnehmern.
Die Sieger der B-Klasse stellte die Kasseler Jägerschaft B mit Martin Marburger,
Christian Hils, Thomas Käse, Torsten Graulich, Florian Siebert und Stefan
Glötzer. Platz zwei und drei belegten Witzenhausen und Hersfeld B.
Bei den Kurzwaffenmannschaften dominierte Wetzlar bei 731 Punkten mit Ulrich
Peschke, Stefan Dimmer, Michael Cornelius, Alexander Cornelius und Rainer
Schneider. Zweite und Dritte wurden Frankfurt N-O mit 723 und Marburg, 718. Mit
der Büchse erzielte Ulrich Groß aus Gelnhausen 199 Punkte, vor Michael Krick,
Hubertus Gießen, 197 Punkte, bei der Flinte schoss Jan Teuwsen 150 Punkte die
Markus Reichardt, Karl Dreßler, Hubertus Frankfurt, und Stefan Barta ebenfalls
erreichten. Die Hubertusschützen Michael Krick und Dietmar Haus erreichten mit
immerhin 135 Punkten die Plätze 22 und 23.
In der Kombination der A-Klasse waren es dann Jan Teuwsen und Karl Dreßler die
beide 344 Punkte erreichten, nur einen weniger hatte als 3. Markus Richard,
Rhön-Vogelsberg. Mit 308 Punkten gewann Hans Jochen Gastrock aus Witzenhausen
die B-Kombination. Mit der Kurzwaffe war ebenfalls Markus Reichardt erfolgreich,
190 Punkte, gleich mit Ulrich Peschke vor Helmut Düwel, Frankfurt N-O.
Ihren eigenen Wettbewerb hatten die jagdausübenden Damen. Mit der Flinte gewann
Sabine Bergmann, mit der Büchse war es Beate Reichhardt die auch die Kombination
mit 293 Punkten gewann vor Barbara Michalski und Sabine Bergmann. In der
Altersklasse bis 56 Jahre war Stefan Barta der Sieger, bester Giessener Dietmar
Haus als 12., bei den älteren Senioren Karl Dreßler. Mit Klaus Schwan, Ernst
Zecha und Jürgen Redecker stellte Hubertus Gießen drei Platzierte auf Rang fünf,
sechs und sieben mit296,295 und 292 Punkten. Bei den Junioren war Jan Teuwsen,
344 Punkte, nicht zu schlagen. Stark erwies sich in dieser Altersklasse die
Wetterau die mit Sebastian Schomber und Lukas See die nächsten Plätze belegte.
Für die Bundesmeisterschaften sind aus Hessen fünf Mannschaften startberechtigt,
Meisterklasse, Altersklasse, Damen, Junioren und Kurzwaffe. Die Siegerehrung
wurde musikalisch von der Jaghornbläsergruppe des Hubertus Gießen unter Leitung
von Hermann Walter begleitet.




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Einladung zum 1. Drückjagd-Schießwettberb
11.07.2011
Am 13.8.2011 veranstaltet das Autohaus Steindorf im SCHIESS-
UND JAGDKINO WETZLAR-Münchholzhausen ein Wettbewerbsschießen, zu dem wir Sie und
Ihre Jagdfreunde recht herzlich einladen.
Einladung und weitere Informationen
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Anmeldung zum Schießwettbewerb
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Änderungsgesetz zum hessischen Jagdgesetz
11.07.2011
Das Änderungsgesetz zum Hessischen Jagdgesetz ist am
23.06.2011 in Kraft
getreten. Als Anlage ist das Gesetz zur Änderung des Hessischen Jagdgesetzes
sowie
die Verordnung über die Bestimmung weiterer Tierarten, die dem Jagdrecht
unterliegen, beigefügt.
Gemäß Artikel 3 dem Änderungsgesetz ist die Verordnung über die Wildfütterung
vom
13.04.2000 aufgehoben worden. Danach sind Ablenkungsfütterungen
verboten. Bestehende Ablenkfütterungen sind unverzüglich zu
beseitigen.
Gesetz zur Änderung des Hessischen Jagdgesetzes vom 10. Juni 2011
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Änderungen der Jagdzeiten
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Jagdbeirat bis 2016 im Amt
24.06.2011
22.06.2011 - KREIS GIESSEN
Landrätin hat die neuen Mitglieder des Gremiums berufen - Vorsitzender
Mackenrodt
(red). Auf Vorschlag der Vereinigungen der Jägerinnen und Jäger (Jagdverbände)
und der jeweiligen Verbände hat Landrätin Anita Schneider die Mitglieder des
Jagdbeirates für den Landkreis bis 31. März 2016 bestellt. Das Gremium wählte
den Vorsitzenden des Jagdvereins „Hubertus Gießen und Umgebung“, Dieter
Mackenrodt (Biebertal), zum Vorsitzenden. Stellvertreter ist Helmut Nickel
(Grünberg), der Vorsitzende der „Jägervereinigung Oberhessen.“ Die bei den
Jagdbehörden gebildeten Jagdbeiräte üben eine beratende Tätigkeit aus. Sie
wirken vor allem mit bei der Festsetzung der Abschusspläne. In der
Jagdbeirats-Sitzung wurde auch die langjährige Leiterin der Unteren Jagdbehörde,
Amtsrätin Marga Kurz, aus diesem Gremium verabschiedet. Zum Jagdbeirat gehören
(in Klammern die Stellvertretung) Dieter Mackenrodt, (Mike Will) und Helmut
Nickel (Irina Reh) für die Jägerschaft, Harald Voll (Dieter Jungblut) und Ulrike
Henrich (Gerald Klamer) für die staatlichen Forstämter, Martin Albohn (Manfred
Paul) für die Landwirtschaft, Rüdiger Krato (S. E. Karl Georg Graf zu Solms-Laubach)
für die Forstwirtschaft, Manfred Scheld (Walter Scheerer) für die
Jagdgenossenschaften und Hans-Joachim Leicht (Frank Bernshausen) für den
Naturschutz.
(Quelle: Gießener Allgemeine Zeitung v. 22.06.2011)
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Änderung im hessischen Jagdgesetz in Kraft
Juni 2011
Forstministerin Lucia Puttrich: Bewährtes
Fundament wurde erhalten und zeitgemäße Standards geschaffen
Der Hessische Landtag hat Änderungen im Hessischen Jagdgesetz beschlossen. Die
Eigenverantwortung der Jäger und Jagdrechtsinhaber wird weiter gestärkt,
Jagdzeiten von Wildgänsen sind den biologischen Kenntnissen angepasst worden und
Ablenkfütterungen für Schwarzwild sind nun verboten.
Forstministerin Lucia Puttrich zeigte sich nach dem Beschluss der Änderungen im
hessischen Jagdrecht zufrieden: „Grundsätzlich hat sich das hessische Jagdgesetz
bewährt. Die jetzt beschlossenen Änderungen sind zeitgemäße Anpassungen und
setzen Standards, die eine dem Lebensraum angepasste Wildbewirtschaftung
ermöglichen.“
Puttrich unterstrich, dass man mit diesen Neuregelungen im Hessischen Jagdgesetz
eine gute Richtung für die Jagd in Hessen eingeschlagen hätte. In die Änderungen
seien Erfahrungen aus der Verwaltungspraxis, neue wissenschaftliche und
wildbiologischen Erkenntnisse sowie Ergebnisse aus Fachsymposien eingeflossen.
Eine der wichtigsten Neuregelungen ist aus der Sicht der Forstministerin die
Tatsache, dass Nachsuchen zukünftig nicht mehr an den Grenzen der Jagdreviere
enden müssen. „Der Tierschutzgedanke steht hier klar im Vordergrund. Grenzen von
Jagdrevieren sind willkürlich vom Menschen gezogene Linien, die die Wildtiere
weder kennen, noch sich daran orientieren“, erläutert Puttrich.
Besonders hob die Ministerin auch die Einführung des Rehwildabschussplanes auf
der Ebene der Hegegemeinschaft, die neuen Jagdzeiten für Wildgänse sowie das
Verbot von Ablenkfütterung für Schwarzwild hervor.
Die Festsetzung des Rehwildabschussplanes auf der Ebene der Hegegemeinschaft sei
eine wildbiologisch sinnvolle und artgerechte Bejagungsmöglichkeit dieser
Wildart, die zudem zum Bürokratieabbau beitrage. Diese Art der Rehwildbejagung
sei in den vergangenen vier Jahren durch die Hegegemeinschaft Knüll in der
Praxis mit guten Ergebnissen getestet worden. Sie spare nicht nur die Herleitung
und Genehmigung einer Vielzahl von Einzelverfahren ein, sondern stärke auch die
Eigenverantwortung der Jägerschaft und der Grundeigentümer/Jagdgenossen.
Neue Wege werden im Bereich der Jagdzeitenfestsetzung gegangen. Dank der
Föderalismusreform im Jahr 2006 können die Bundesländer nun von den
Bundesjagdzeiten abweichen. Es können nun länderspezifische Jagdzeiten
festgesetzt werden, die den lokalen Gegebenheiten besser entsprechen.
Diese Möglichkeit wurde u.a. bei der Jagdzeit auf Wildgänse genutzt, welche
mittlerweile in Hessen ganzjährig anzutreffen sind und in den Sommermonaten
Schäden auf landwirtschaftlichen Kulturen anrichten. Bislang wurden Wildgänse in
Hessen in den Herbst- und Wintermonaten bejagt. In dieser Zeit befänden sich
jedoch, aufgrund des Vogelzuges viele Zugvögel in Hessen, so dass bei der
Bejagung nicht unterschieden werden könnte, ob es sich um in Hessen lebende oder
um Gänse auf Durchreise handele. Zudem sei die Verwechslungsgefahr mit den
geschützten Gänsearten, die nur als Zugvogel in Hessen vorkommen, groß. Um diese
Problematik zu entschärfen, hat man nun die Jagdzeit der Wildgänse in den
Spätsommer vorgezogen.
Bezüglich der dringend notwendigen Reduktion des Schwarzwildes und der von
diesen verursachten Wildschäden habe man mit dem gänzlichen Verbot der
Ablenkfütterungen eine bedeutende Grundlage geschaffen. Diese Fütterungen wurden
Anfang der 90er Jahre des vergangenen Jahrhunderts mit Ziel eingeführt, die
Wildschweine so zu sättigen, dass sie auf den landwirtschaftlichen Feldern und
Wiesen nicht mehr zu Schaden gehen. Die Erfahrung der Praxis, aber auch neueste
wildbiologische Studien hätten belegt, dass Ablenkfütterungen bei den hohen
hessischen Schwarzwildbeständen keine Wirkung mehr entfalten könnten. Im
Gegenteil! Diese durch den Menschen eingebrachten Futtermengen würden nur weiter
zum Schwarzwildbestandsaufbau beitragen. „Wildtiere sollen Wildtiere bleiben.
Das Ausbringen von Futtermitteln ist nur in wenigen Ausnahmefällen, etwa in
wirklichen Notzeiten, zu rechtfertigen“, so Puttrich abschließend.
Die neuen jagdrechtlichen Regelungen sind in Kraft. Forstministerin Lucia
Puttrich empfiehlt allen hessischen Jägerinnen und Jäger sich zeitnah mit dem
Inhalt auseinander zu setzen, da beispielsweise das Betreiben von
Ablenkfütterung nun eine Ordnungswidrigkeit darstelle oder die Bejagung von
Schmaltieren und –spießer im Juli im Wald nicht mehr gestattet sei.
Die beschlossenen Änderungen wurden in das Jagdgesetz und die dazugehörigen
Verordnungen eingearbeitet und stehen auf der Homepage des Ministeriums unter
www.hmuelv.hessen.de
als Download zur Verfügung.
Die
wesentlichen Änderungen als Übersicht
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10 neue Jungjäger bei
Hubertus Giessen und Umgebung e.V
23.06.2011
Nach 12 Monaten, über 100 Schulungsterminen und dazu an 16
Samstagen Schießtraining war es so weit:
10 Jungjägerinnen und Jungjäger bestanden das „Grüne Abitur“!
7. Mai 2011: schriftliche Prüfung!
14. Mai 2011: praktische Prüfung!
6./7. Juni 2011 mündliche Prüfung!
11. Juni 2011 Schießprüfung am Schießstand in Pohlheim Garbenteich!
Der Vorsitzende der Prüfungskommission Hans Lang überreichte mit den
Kommissionsmitgliedern die Jägerzeugnisse, die zum Erwerb des ersten Jagdschein
berechtigen. Er nannte das Ergebnis überdurchschnittlich und hatte für jeden
Kandidaten ein erklärendes Wort. Außer den neuen Jungjägern des Jagdvereins
Hubertus Gießen und Umgebung e.V. hatten auch die Jagdvereine aus Alsfeld und
Lauterbach ihre Interessenten zur Prüfung geschickt.
Der Hubertus-Vorsitzende Dieter Mackenrodt begrüßte den Ehrenvorsitzen Peter N.
Werner und das Ehrenmitglied Oswald Henzel , unter dessen Leitung die
Jagdhornbläser des Vereins die Zeugnisübergabe musikalisch begleiteten.
Er bedankte sich im Namen aller drei Jagdvereine bei der Jägerprüfungskommission
und ihrem Vorsitzenden Hans Lang für die faire Prüfung und das gute Klima
während des Prüfungszeitraumes. Er erinnerte die neuen Zeugnisinhaber an die
jagdlichen Verpflichtungen die sie eingingen und mahnte sie an, immer die
Jagdgesetze und das jagdliche Brauchtum zu beachten. „Das schlechte Verhalten
eines einzelnen Jägers schadet mehr als tausend Jäger gutmachen“ Jagd und Natur
hat eine positive Presse, aber die Jägerschaft wird auch kritisch betrachtet.
Dieter Mackenrodt ermunterte alle neuen Zeugnisinhaber sich aktiv auch am
Vereinsgeschehen und in den Ausschüssen zu engagieren.
Die Tendenz der Jagdscheininteressierten geht wieder hin zur praxisorientierten
Ausbildung im Heimatverein.
Dabei kommt beim Jagdverein Hubertus Gießen und Umgebung e.V. der eigene
Schießstand, das Hundewasser für die Hundeausbildung, eine große
Präparatesammlung, das Lehrrevier und die Teilnahme als Treiber bereits bei den
herbstlichen Drückjagden zugute.
Der Jagdverein Hubertus hat sich seit Jahren für diese Ausbildung im Verein und
gegen das Hinsenden von Schülern zu „Crashkursen“ in den Jagdschulen stark
gemacht.
Nicht nur aus der Sicht des Vorsitzenden werden im Verein Jäger und nicht nur
Jagdscheininhaber ausgebildet, die bereits während der Ausbildungszeit jagdliche
Kontakte knüpfen. Man lernt Reviere kennen und knüpft Beziehungen zu den
einzelnen Ausschüssen im Verein. Und das zu einer günstigen Kursgebühr.
Der Jagdverein Hubertus Gießen und Umgebung e.V. bedankte sich daher bei allen
Referenten und dem Ausbildungsleiter Mike Will, die mit ihrem Einsatz die gute
Ausbildung und das hervorragende Prüfungsergebnis ermöglicht haben.
Der Vorsitzende Dieter Mackenrodt überreichte dem Ausbildungsleiter Mike Will
für seinen unermüdlichen Einsatz um die Ausbildung einen guten alten Whisky und
lud alle Prüfungsteilnehmer mit Ihren Dozenten sowie der Prüfungskommission und
das Jagdhornbläsercorps zu einem Buffet in das Vereinshaus ein.
Dort saß man noch lange in geselliger Runde und bei guten Gesprächen zusammen.
Den „Jägerschlag“ erhalten die Jungjäger am Hubertustag, 03.11.2011 bei der
Hubertusmesse im Kloster Arnsburg.
Der Jagdverein Hubertus Gießen und Umgebung freut sich deshalb als neue
ordentliche Mitglieder begrüßen zu können:
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Der Vorstand des Jagdverein Hubertus Gießen und Umgebung e.V.
bedankt sich noch einmal auf diesem Wege bei den Mitgliedern der
Jägerprüfungskommission und ihrem Prüfungsvorsitzenden Hans Lang für das gute,
stressfreie Klima zwischen der Prüfungskommission und den angehenden Jägern.
Der Verein dankt für die gute und faire Leitung während der Prüfungstermine und
auch den guten Stil der Prüfungsleitung.
Der neue JJ-Kurs 2011/2012 hat bereits mit 27 (!) Teilnehmern gestartet.
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Hubertus
Vereinsmeisterschaften im jagdlichen Schießen 2011
22.06.2011
Die diesjährige Vereinsmeisterschaft im jagdlichen Schießen des Jagdverein Hubertus Gießen und Umgebung e.V. fand am Samstag, den 18. Juni 2011 auf dem vereinseigenen Schießstand in Pohlheim-Garbenteich statt.
Die Vereinsmeisterschaft war dazu gedacht, dass sich zum einen die aktiven Jagdschützen noch einmal vor der anstehenden Landesmeisterschaft am ersten Juli-Wochenende auf dem Schießstand in Garbenteich unter Wettkampfbedingungen messen können, aber auch Anfänger an das jagdliche Schießen herangeführt werden.
Die große Zahl der Teilnehmer bestätigte dieses Vorhaben, da
an der Meisterschaft vom neuen Jagdscheininhaber bis zum 1. Vorsitzenden des
Vereins eine überraschend hohe Zahl an Mitgliedern teilnahm.
Die Einteilung der Klassen bei der Vereinsmeisterschaft erfolgte nach dem
Leistungsstand der Schützen in A-, B- und C-Klasse für die Langwaffe, sowie der
Kurzwaffe. Ebenso schoss die Seniorenklasse!
Der Schießausschuss des Vereins hatte ausreichend Wettkampf- und auch
Vereinswaffen inklusiv der zugehörigen Munition beim Vereinsschießen am Stand,
so dass niemand gezwungen war mit seiner Jagdwaffe daran teilzunehmen.
Jeder noch nicht mit den Disziplinen vertraute Teilnehmer wurde zu Beginn
eingewiesen und während des Schießens von einem erfahrenen Schützen betreut.
Es wurden folgende Disziplinen geschossen:
Je 5 Schuss stehend angestrichen auf den Bock, liegend auf den
Fuchs sowie stehend freihändig auf den Überläufer und den "laufenden Keiler".
Je 15 Wurfscheiben Trapp und Skeet.
Beim Kurzwaffenschießen wurden insgesamt 20 Schuss abgegeben:
5 Duell, 10 Fertigkeit und 5 Schnellfeuer.
Die drei Erstplatzierten in der A-Klasse mit der Langwaffe:
1.Knuth Küster 336 Punkte (Vereinsmeister!)
2.Michael Krick 325 Punkte
3.Peter Königsheim 322 Punkte
Die drei Erstplatzierten in der B-Klasse mit der Langwaffe:
1.Katja Küster 220 Punkte (Erfolgreichste Schützin!)
2.Andreas Weber 213 Punkte
3.Dr. Dieter Leussler 212 Punkte
Die drei Erstplatzierten in der C-Klasse mit der Langwaffe:
1.Martin Tafferner 276 Punkte
2.Hans Jörg Schwan 266 Punkte
3.Dieter Mackenrodt 246 Punkte
Die drei Erstplatzierten mit der Kurzwaffe:
1.Steffan Dimmer 187 Punkte
2.Jan Osthold 181 Punkte
3.Marko Festner 176 Punkte
Die drei Erstplatzierten in der Seniorenklasse mit der Langwaffe:
1.Jürgen Redecker 287 Punkte
2.Ernst Zecha 272 Punkte
3.Kaus Schwan 254 Punkte
Ältester Teilnehmer am Vereinsschießen und auch jährlicher Teilnehmer an den
Meisterschaften war Ernst Zecha mit 82 Jahren! Wir gratulieren!

Bei der abschließenden Siegerehrung im Vereinshaus dankte der
1. Vorsitzende Dieter Mackenrodt den Sponsoren Waffen-Reinig, Frankonia,
Jägermeister und der Brauerei Denninghoff für das Bereitstellen der Preise und
dankte den fleisigen Helfern für die reibungslose Durchführung der
Hubertus-Vereinsmeisterschaft im jagdlichen Schießen.
Ein Dank galt Jens Fischer vom Schießausschuss und dessen Vorsitzenden Hans
Algeyer, der bei der Siegerehrung mitwirkte. Im Vereinshaus versorgte „Hanne“
Schmidt die Gäste mit Speis und Trank.
Der alte und neue Vereinsmeister des Jagdverein Hubertus Gießen und Umgebung
e.V. Knuth Küster erreichte nun bereits zum vierten Mal in Folge (!) den Titel
Vereinsmeister im jagdlichen Schießen und erhielt erneut den Wanderpokal aus den
Händen des 1. Vorsitzenden Dieter Mackenrodt.
Im Anschluss stellten sich alle „Sieger“ zum Gruppenbild vor dem Vereinshaus am
Schießstand auf, bevor man in gemütlicher Runde und guten Gesprächen noch einige
Stunden verweilte.
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Landeswettbewerb im Jagdhornblasen am 28. / 29. Mai
2011 im
Jagdschloss Kranichstein
14.06.2011
Mit viel Fleiß und Konzentration bereitete sich unsere
B-Gruppe auf die Landesmeisterschaft im Jagdschloss Kranichstein bei Darmstadt
vor.
So fuhr gut vorbereitet unsere B-Gruppe guten Mutes zum Wettbewerb ins
Jagdschloss Kranichstein und kehrte mit dem Titel „Landesmeister“
nach Hause zurück.
Die Pflichtvortragsstücke die jede Gruppe vor dem 5-köpfigen
Wertungsrichterkollegium vortragen muss, haben überzeugt und Einsatz, Tempo,
Tonreinheit und Klangfülle gestimmt.
Der Vorstand des Jagdverein Hubertus Gießen und Umgebung e.V. gratuliert den
Teilnehmern unter der Leitung von Otto Biedenkopf:
| Ina Mewes Johannes Falk Andres Jahn Max Felsing Max Oswald Katrin Müller Christina Müller Anna Müller Karl Müller Kurt Otto Corinna Scharmann Berthold Margolf Marco Biedenkopf Otto Biedenkopf Werner Haberditzl |
![]() Otto Biedenkopf |
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Zweites Bezirksschießen in 2011 beim Jagdverein
Hubertus Gießen (Schießstand Garbenteich ) mit guter Beteiligung
06.06.2011
Auf
dem Schießstand des JV Hubertus Gießen und Umgebung e.V. wurde am 4. & 5. Juni
2011 ein weiteres Bezirksschießen des LJV Hessen zur Qualifikation für die
Landes- und Bundesmeisterschaft durchgeführt.
Die Bedingungen für die 179 teilnehmenden Schützinnen und Schützen mit der
Langwaffe, davon 36 zusätzlich mit der Kurzwaffe, waren dank der sommerlichen
Temperaturen sehr gut. 18 Schützen haben die magische 320 Punkte Marke
überschritten und damit die Qualifikation zur Bundesmeisterschaft erreicht,
insgesamt schossen 48 Schützen mehr als 300 Punkte.
Die drei Erstplatzierten mit der Langwaffe :
1. Karl Dreßler Jagdclub
Hubertus FFM 337 Punkte
2. Markus Hübsch JV FFM Nord-Ost
333 Punkte
3. Walter Siebert Kasseler JS Hubert
330 Punkte
Bester Langwaffenschütze des Jagdverein Hubertus Gießen und Umgebung e.V.:
Benjamin Zentgraf mit 323 Punkten.
Bei der Kurzwaffe ging es noch enger zu:
1. Walter Siebert Kasseler JV Hubertus 192
Punkte
2. Helmut Düwel JV FFM Nord-Ost
191 Punkte
3. Marco Bingert Jagdclub Limburg
191 Punkte
Bester Kurzwaffenschütze des Jagdverein Hubertus Gießen und Umgebung e.V.:
Jan Osthold mit 186 Punkten.
Wir freuen uns nun, Sie zur Landesmeisterschaft im jagdlichen Schießen vom 1.-
3. Juli 2011 auf dem Schießstand in Garbenteich bei Gießen begrüßen zu dürfen.
Die übernommene, sicherlich nicht leichte Aufgabe ist für uns Herausforderung
genug.
Dank perfekter Organisation und technisch einwandfreier Stände wollen wir als
gastgebender Verein ein guter Gastgeber für die hessischen Jagdschützinnen und
Jagdschützen sein.
Unsere A I Mannschaft bestehend aus :
Krick, Michael
Redecker, Jürgen
Haus, Ditmar
Fischer, Ralf
Fischer, Jens
Osthold, Jan
wird am Sonntagvormittag (3. 7. 2011) zum Schießen antreten.
Ergebnisse Bezirksschießen unter "Schießwesen"
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Jagdverein - Rundschreiben II/2011
28.05.2011
Sehr geehrte Vereinsmitglieder,
liebe Jägerinnen, liebe Jäger,
niemand braucht sich heutzutage mehr genieren Jäger zu sein. Im Gegenteil, wir
dürfen uns klar und deutlich dazu bekennen. Die natürlichen und nachwachsenden
Wildbestände pfleglich und gewissenhaft mit fachlichem Können zu nutzen, ist
nicht nur ein volkswirtschaftlicher, sondern auch ein ökologischer Aspekt der
Jagd...
Rundschreiben
II/2011 ![]()
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Gebietshegeschau der
Rotwild-Jägervereinigung Taunus e.V
22.05.2011
Gebietshegeschau der Rotwild-Jägervereinigung Taunus e.V. für
das Jagdjahr 2010/2011 im Bürgerhaus in Neu-Anspach am 14. Mai 2011
Programm:
Begrüßung durch den Vorsitzenden der Rotwildjägervereinigung Taunus und
Eröffnung der Hegeschau durch den Landrat des Hochtaunuskreises.
Darstellung der Rotwildsituation im Taunus
Erläuterung der Jagdstrecken
Vorstellung der Trophäen


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Kreis Gießen
Neubürger bereiten Sorgen
14.05.2011
In keinem anderen Bundesland sind die Besätze der Waschbären
so hoch wie in Hessen. Die hohe Strecke im Jagdjahr 2010/2011 bereitet Jägern
und Naturschützern zunehmend Kummer.
Die Zahlen der gefangenen, geschossenen oder überfahrenen Tiere spricht eine
deutliche Sprache. Im vergangenen Jagdjahr betrug die Waschbär-Strecke in Hessen
16.000 Tiere, im Vorjahr 11.000!
Da
man die nachtaktiven Tiere nicht zählen kann, ist man auf die Zahlen der
erlegten und im Straßenverkehr getöteten Tiere angewiesen. Und diese Zahlenkurve
weist stark nach oben. Für den Kreis Gießen teilte die Untere Jagdbehörde
folgende Zahlen mit: Für das Jagdjahr 2010/2011:
Jagdstrecke 528, Fangjagd 198, Fallwild 69, Gesamtzahl Waschbären 795; Im
Jagdjahr 2009/2010 dagegen zum Vergleich: 321 Tiere Jagdstrecke, Fangjagd 128,
Fallwild 60; Gesamtzahl Waschbären: 509. Dies ist eine Zunahme von fast 300
Waschbären in einem Jahr für den Kreis Gießen.
Sollte sich das bis zu 71 Zentimeter lange Tier, das über außergewöhnlich gute
Klettertechniken verfügt, weiterhin so stark vermehren, könnte es zu
Besatzeinbrüchen beim Niederwild, Kleinsäugern und Vögeln kommen. Da nicht
ausgeschlossen werden kann, dass der Waschbär auch Krankheiten wie Räude,
Fuchsbandwurm und Waschbärspulwurm übertragen kann, ist auch eine Gefährdung des
Menschen denkbar. Hausbesitzern, die unfreiwillig zu Gastgebern von Waschbären
geworden sind, rät der Jagdverein Hubertus Gießen und Umgebung e.V. daher, einen
Jäger hinzu zu ziehen oder sich in einem vom Jagdverein Hubertus Gießen
(www.hubertus-giessen.de) angebotenen Fallenkurs den vom Gesetzgeber
vorgeschriebenen Sachverstand anzueignen, um auf ihrem Grundstück eine Falle
aufzustellen. Die Tötung des Tieres muss dann aber wieder ein Jäger mit einer
Schusswaffe vornehmen, da das Freilassen der Tiere verboten ist und andere
Tötungsmethoden gegen das Tierschutzgesetz verstoßen. Es gibt für Waschbären
keine Schonzeiten, allerdings dürfen die Elterntiere bis zum Selbständigwerden
der Jungtiere nicht getötet werden", wies D. Mackenrodt auf ein Jagdgesetz hin,
das damit die Jagd vom 1. März bis zum frühen Herbst hin praktisch untersagt.
Die zweite Möglichkeit, sich die ungebetenen Gäste vom Haus zu halten, besteht
darin, sich das traute Heim von Spezialisten mittels Stromkabel und Stacheldraht
an Dachrinnen-Fallrohren, waschbärensicher machen zu lassen.
In der von den Waschbären so gemochten Stadt Kassel hat sich die Phase einer
starken Bejagung allerdings eher als kontraproduktiv herausgestellt. "Das
Problem war mit der Bejagung nicht in den Griff zu bekommen, weil die weiblichen
Tiere die Ausfälle mit neu gezeugtem Nachwuchs mehr als ausgeglichen haben
Auch in der letzten Jagdbeiratsitzung des Kreis Gießen wurde die Zunahme der
Waschbären im Kreis diskutiert, da in sämtlichen Revieren der Hegegemeinschaften
der Waschbär im Bestand stark zugenommen hat.
Nachdem Kassel schon seit geraumer Zeit den Titel als heimliche Hauptstadt der
Waschbären für sich beanspruchen kann, sind diese Kleinbären nun auch im Kreis
Gießen auf breiter Front stark im Vormarsch, stellt der Jagdverein Hubertus
Gießen und Umgebung e.V. fest.
Die Waschbären, die im Vergleich zu anderen Tierarten über eine bemerkenswerte
Intelligenz verfügen, wirken durch ihr Äußeres als eine äußerst possierliche
Spezies; es sei denn, man ist von den Tieren auserwählter Hausbesitzer. Denn als
Unter- oder besser gesagt "Übermieter", sind sie wenig gelitten. Gerne leben die
Waschbären in von Menschen kaum besuchten Dachböden. Wenn sie Dachziegel anheben
und Isolierungen zerstören, können hohe Schäden entstehen.
Es sind die "gedeckten Tische", die immer mehr Wildtiere wie Fuchs und Waschbär
in die städtischen Gefilde zieht. "Von Lebensmitteln auf Komposthaufen über
Bio-Tonnen und im Gartenteich schwimmenden Zierfischen bis hin zu Katzenfutter,
das über Nacht auf der Terrasse steht, immer üppiger wird das Nahrungsangebot
für die Tiere", berichtete der Hubertus-Chef Dieter Mackenrodt.
Leidgeprüfte Hausbesitzer haben, neben der Verknappung des Nahrungsangebotes
durch beispielsweise mit Steinen beschwerten Biotonnen-Deckel zwei weitere
Möglichkeiten, sich der Tiere zu erwehren.
In der nordhessischen Stadt setze man jetzt mehr auf die Beratung der
Bevölkerung, wie man die Häuser sicher machen könne. Einziger Trost: Der
"Sättigungsgrad" ist in Kassel wohl erreicht. Die überzähligen Tiere suchen sich
neue Lebensräume. Anscheinend gerne im Kreis Gießen.
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Grill mal Wild!
-Reh, Wildschwein und Co. machen sich gut auf dem Rost -
14.05.2011
Am 1. Mai fiel der Startschuss: Die Bockjagd hat begonnen.
Damit haben Jäger und Metzger pünktlich zur beginnenden Grillsaison frisches
Wildbret vom Reh im Angebot. Und das ist etwas ganz Besonderes: Jetzt im Mai,
wenn alles grünt und blüht, knabbern die Tiere von frischen Kräutern und
saftigen Knospen. Eine gesunde Ernährung, die man beim Wildbret einfach schmeckt
- auch auf dem Grill. Darüber informiert heute der Deutsche Jagdschutzverband
(DJV) in Bonn. Grillen lassen sich Rippchen, Steaks, Würstchen und Filets.
Einfaches Marinieren mit Olivenöl, Kräutern oder Zitrone reicht und sorgt für
einen leckeren und sommerlichen Geschmack.
Aufwendiges und tagelanges Einlegen gehört der Vergangenheit an. Die Verbraucher
wissen heimisches Wildbret zu schätzen. Laut einer aktuellen, repräsentativen
DJV-Umfrage sehen rund 80 Prozent aller Deutschen in Wildbret ein gesundes und
natürliches Lebensmittel. Rund 50 Prozent schätzen dabei den regionalen Bezug
und kaufen ihr Wildbret beim Jäger oder Metzger vor Ort. Rund 22.300 Tonnen
heimischen Fleischs von Reh, Wildschwein und Co. haben die Bundesbürger im
vergangenen Jahr verspeist.
Das Markenzeichen "Wild aus der Region" garantiert dabei Qualität. Wo dieses Logo drauf steht, ist auch heimisches Wildbret drin - dafür bürgt der Jäger mit seinem Namen. Das Fleisch ist cholesterin- und fettarm, dafür reich an Vitaminen und wichtigen Omega-3-Fettsäuren. Auch bewegen sich die Tiere ihr Leben lang in der freien Natur - das schmeckt man einfach.
Auf www.wild-auf-wild.de , der Internetseite des DJV rund ums Thema Wildbret, finden sich mittels einer Postleitzahlensuche Wildbretanbieter direkt vor Ort. Zusätzlich bietet die Seite Tipps und Tricks sowie viele weitere Informationen und Rezepte zur Zubereitung dieses leckeren und gesunden Lebensmittels.
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Repräsentative Umfrage 2011: Arbeit der Jäger
anerkannt!
Die Deutschen meinen: Jagd ist wichtig
14.05.2011
Schlechtes Image der Jäger?
Von wegen: Rund 80 Prozent der Deutschen sind überzeugt, dass die Jagd notwendig
ist, um Wildbestände zu regulieren sowie Wildschäden in Wald und Feld
vorzubeugen. Die Fütterung von Wild in Notzeiten befürworten 85 Prozent der
Deutschen. Dass Jäger die Natur lieben, denken sogar fast 90 Prozent der
Bundesbürger. Zu diesen Ergebnissen kommt das Institut für Marktforschung und
Kommunikation, Bremer und Partner GmbH (IFA).
Das Institut befragte in einer repräsentativen Umfrage über 1.000 Teilnehmer ab
15 Jahren aus allen Alters- und Gesellschaftsgruppen. Eine deutliche Mehrheit
erkennt das Engagement der Jäger für Wildtiere und Umwelt an: 70 Prozent (plus 4
Prozentpunkte gegenüber dem Vorjahr) finden die Aussage "Jäger investieren viel
Zeit in den Naturschutz" zutreffend und 69 Prozent (plus 5 Prozentpunkte)
meinen, dass Jäger vielen selten gewordenen Arten helfen. Immerhin die
Hälfte der Deutschen gab bei der Umfrage an, Kontakt mit Jägern gehabt zu haben
- was durchweg zu noch besseren Noten führte.
Die Aussage, dass Jäger aus Lust am Töten auf die Jagd gehen, findet übrigens
kaum Zustimmung: 87 Prozent der Deutschen waren anderer Meinung. Vor knapp 10
Jahren lag die Quote bei 77 Prozent. Seit 1999 ist der Prozentsatz der Deutschen
deutlich gestiegen, die Jagd und Jäger in den Medien bewusst wahrnehmen - von 9
auf jetzt 27 Prozent. Mehr Zustimmung und Interesse für Jagd und Jäger in der
Bevölkerung - dieser Trend geht einher mit einer steigenden Zahl von
Jagdscheininhabern in Deutschland. Waren es 1990/91 noch 321.700, lag deren Zahl
im Jagdjahr 2009/10 bereits bei 350.500.
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"Der erste Bock"
09.05.2011
| Wie Diamanten blitzt der Morgentau In Blumenkelchen, auf den Gräsern, Zweigen, Die blütenschwer sich hier zur Erde neigen; Gleich einem Dom wölbt sich des Himmels Blau. Im Osten glänzt des Frührots lichter Schein; Weitfördernd, rüstig schreite ich voran Den Bergweg aufwärts, in dem dunklen Tann Regt schon die Schwingen ein Waldvögelein. Da! – auf der Wiese steht ein braver Bock! Glas hoch! – Vereckung, Perlung, Stangen gut! - Und jäh zum Herzen schießt das heiße Blut - Fertig gefegt! Im roten Sommerrock! Jetzt steht er breit, bedächtig fahr´ ich auf, Sekundenlanges Zielen, scharfer Knall, Ein fernes Echo, dann gedämpfter Fall, Da spring´ ich vor in atemlosen Lauf. Er liegt, der erste Bock in diesem Jahr! Fast ehrfurchtsvoll brech´ ich den Tannenbruch, Führwahr, dies Waidmannsheil ist „Glück genug“, Heut´ „Hahn in Ruh“, weil – es „der Erste“ war! |
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Einladung zu Fachtagung "Windkraft im Visier -
Akzeptanz der Windenergie"
05.05.2011
Sehr geehrte Damen und Herren,
wir laden Sie recht herzlich ein zu unserer Fachtagung
"Windkraft im Visier - Akzeptanz der Windenergie" .
Die Tagung findet am 21. Juni 2011 von 12.30 bis 18.00 Uhr
in der Naturschutz-Akademie Hessen in Wetzlar statt.
Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem beigefügten Tagungsprogramm.
Naturschutz-Akademie Hessen
Friedenstraße 26
35578 Wetzlar
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Besuch bei Prof. Dr. Wilhelm Jahn-Deesbach
05.05.2011
Am Mittwoch den 4. Mai 2011 besuchten Herr Jürgen Scheffler,
Leiter der Unteren Jagdbehörde in Gießen und Dieter Mackenrodt , Vorsitzender
des Jagdverein Hubertus Gießen und Umgebung e.V. Herrn Prof. Dr. Wilhelm Jahn-Deesbach
in der Neurologischen Klinik in Braunfels.
Herr
Prof. Dr. Wilhelm Jahn-Deesbach hält sich bereits seit über 6 Monaten in der
Klinik auf und war über den Besuch der Gäste sehr erfreut. Die Herren Scheffler
und Mackenrodt überbrachten Grüße und ein Danke-Schreiben der Landrätin sowie
ein Weinpräsent. Ebenso übergab Herr Mackenrodt einen Zinnbecher mit Gravur
„Ehrenmitglied im Jagdbeirat“ sowie die Urkunde über 50 Jahre Mitgliedschaft im
Deutschen Jagdschutz-Verband und auch im Jagdverein Hubertus Gießen und Umgebung
e.V. nebst einer Ehrennadel.
Der Jubilar war viele Jahre Vorsitzender des Jagdbeirates des Kreises Gießen und
Mitglied des DJV-Niederwild-Ausschusses. Über die vielen Jahre im Jagdbeirat hat
es Herr Prof. Dr. Wilhelm Jahn-Deesbach stets verstanden die Interessen der
Jägerschaft, des Forstes, Naturschutz sowie der Landwirte unter einen Hut zu
bekommen. Der Jubilar hat sich aber auch sehr engagiert für die Verbesserung der
Wildäsung als Grundlage der Hege, wozu es eine Reihe von Publikationen gibt,
eingesetzt. In der Forschung war er auf mehreren Teilgebieten seines Faches
aktiv; ein wesentlicher Schwerpunkt waren über Jahrzehnte Arbeiten der Qualität
pflanzlicher Nahrungsrohstoffe in Abhängigkeit von Umwelteinflüssen.
Heute noch ist der 81- jährige Jubilar auf dem Gebiet der Züchtung neuer
Weizensorten tätig.
Prof. Dr. Jahn-Deesbach nimmt noch immer rege am jagdlichen Geschehen teil und
stellte den Besuchern interessierte Fragen zu aktuellen Themen.
Die großen Verdienste des Prof. Dr. Wilhelm Jahn-Deesbach haben in der
Jägerschaft Anerkennung gefunden und durch den Landesjagdverband Hessen e.V.
wurde ihm die Silberne Verdienstnadel verliehen.
Die Herren Jürgen Scheffler und Dieter Mackenrodt wünschten dem Ehrenmitglied im
Namen der Jagdbehörde sowie Jägerschaft alles Gute, recht baldige Genesung und
die Hoffnung auf eine baldige Rückkehr zu alter Wirkungsstätte.
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Gesetzentwurf zur Änderung des hessischen Jagdgesetzes
02.05.2011
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Tierkinder - nur gucken.
nicht anfassen!
02.05.2011
Falsch verstandene Tierliebe macht aus Reh, Hase und Co.
Waisen
Ob junge Hasen, Rehkitze oder Vogelküken - ab Ende April verwandeln sich Feld
und Flur in eine große Kinderstube. Der Jagdverein Hubertus Gießen und Umgebung
e.V. bittet daher alle Naturfreunde während der Brut- und Setzzeit um erhöhte
Rücksichtnahme. In keinem Fall sollten Spaziergänger vermeintlich allein
gelassene Jungtiere anfassen. Das schreckt die Muttertiere ab und macht Kitz und
Co. tatsächlich zu Waisen.
Der
gut getarnte Nachwuchs von Reh und Hase verbringt natürlicherweise die ersten
Tage mutterseelenallein im hohen Gras - regungs- und nahezu geruchlos. Nur zum
Säugen erscheint die Mutter. Was beim Menschen ein Fall fürs Jugendamt wäre,
bietet in der Natur optimalen Schutz vor Fressfeinden wie dem Fuchs. Die
Elterntiere beobachten ihren Nachwuchs übrigens meist aus sicherer Entfernung,
um keine Räuber anzulocken. In Sachen Nachwuchspflege ist Tier eben nicht gleich
Mensch. Der Jagdverein Hubertus Gießen und Umgebung e.V. empfiehlt
Naturliebhabern, bei ungewöhnlichen Beobachtungen direkt einen Jäger in der Nähe
zu informieren. Dieser kann die notwendigen Maßnahmen ergreifen.
Stöbernde Hunde können in der Brut- und Aufzuchtzeit viel Schaden anrichten.
Denn hochträchtige Rehe sind bei weitem nicht mehr schnell genug, um erfolgreich
vor ihnen flüchten zu können. Rehkitze, junge Hasen oder Vogelküken sind
ebenfalls leichte Beute. Der JV Hubertus Gießen bittet daher Hundebesitzer, sich
gerade in der Brut- und Setzzeit bis Ende Juni nur auf ausgewiesenen Wegen
aufzuhalten und Hunde anzuleinen.
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Ausführungshinweise zur neuen
Tollwutverordnung
02.05.2011
Ausführungshinweis zur Verordnung zum Schutz gegen die Tollwut
vom 14. April 2011
Die Verordnung zum Schutz gegen die Tollwut in der Fassung der Bekanntmachung
vom 4.
Oktober 2010 (BGBl. I S.1313) ist am 9. Oktober 2010 in Kraft getreten.
Ausführungshinweis
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Der Mai…. Seit langem ersehnt, nun ist er da. Längst hat er bestätigt, den Bock der dort geht. Das Jägerherz freuts, denn er sitzt leise Er sieht nicht viel, die Deckung ist dicht. Zur Hütte ziehts ihn und dort herrscht schon Leben. |
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Ich
wünsche allen Mitgliedern des Jadverein Hubertus im Namen des
Vorstandes zum Aufgang der Bockjagd einen guten Anblick und
Waidmannsheil! Dieter Mackenrodt, 1. Vorsitzender |
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Wettkampfsaison der hessischen Jagdschützen eröffnet
07.04.2011
Auf dem Schießstand des JV Hubertus Gießen und Umgebung e.V.
wurde am 02. & 03. April 2011 das erste Bezirksschießen des LJV Hessen zur
Qualifikation für die Landes- und Bundesmeisterschaft durchgeführt.
Traditionsgemäß findet das erste Bezirkschießen der Saison in Gießen statt, da
die weiter nördlicher gelegenen Schießstände zu diesem frühen Termin oft noch
mit der Witterung zu kämpfen haben.
Die Bedingungen für die 149 teilnehmenden Schützen mit der Langwaffe, davon 33
zusätzlich mit der Kurzwaffe, waren dank der fast sommerlichen Temperaturen sehr
gut. 14 Schützen haben die magische 320 Punkte Marke überschritten und damit die
Qualifikation zur Bundesmeisterschaft erreicht, insgesamt schossen 48 Schützen
mehr als 300 Punkte.
Die drei Erstplatzierten mit der Langwaffe :
1. Knuth Küster – JV Kreis Wetzlar: 340 Punkte
2. Ulrich Groß – KJV Gelnhausen: 340 Punkte
3. Mike Stephan – Rhön–Vogelsberg: 339 Punkte
Bei der Kurzwaffe ging es noch enger zu:
1. Helmut Düwel – JV Ffm. Nord-Ost: 189 Punkte
2. Stefan Dimmer – JV Kreis Wetzlar: 189 Punkte
3. Ulrich Peschke – JV Kreis Wetzlar: 189 Punkte
Wir freuen uns Sie zum zweiten Bezirkschießen in Gießen (Schießstand
Garbenrteich) am 04. & 05. Juni 2011 und zur Landesmeisterschaft die vom 01. bis
zum 03. Juli 2011 ebenfalls in Gießen ausgetragen wird begrüßen zu dürfen.
Komplette
Ergebnisse auf der Seite Schießwesen (am Ende)
Jan Osthold
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"Mähtod"- Wildtierverluste durch Landwirtschaft
06.04.2011
Sehr geehrte Damen und Herrn,
der International Council for Game and Wildlife Conservation (CIC) und die
Deutsche Wildtier Stiftung hat von Dr. Jörg Tillmann hat die Informationen im
deutschen und teilweise im europäischen Bereich zusammen tragen lassen, welche
Methoden und Maßnahmen von Jägern und Landwirten angewandt werden, um das
Ausmähen auf Wiesen/Weiden zu reduzieren. Der Flyer kann nur ein Anfang sein,
Methoden zu finden die effizient den die Verluste im Frühjahr auf Wiesen und
Weiden vermeiden. Es arbeitet daran z. B. das Deutsches Zentrum für Luft und
Raumfahrt. auch die Anwendung von Duftstoffen müsste geprüft werden. Es besteht
also noch erheblicher Forschungsbedarf auf diesen Gebiet.
Der Verbund Lebensraum Brache strebt an, das Thema über ein mehrjähriges Projekt
zu fördern
In der Anlage die PDF-Datei
Mähtod
. De Flyer kann,
vom Ihnen ausgedruckt und auch auf ihre Hompage gestellt werden:
Anforderungen sind zu richten an i Frhr H. von Münchhausen, Deutsche Wildtier
Stiftung oder bei mir. Die Adressen sind auf der letzten Seite des Flyers zu
finden.
Wir haben mehrere Tausend Exemplare, sodass auch für Jagdgenossenschaften,
Hegegemeinschaften und KJV Exemplare angefordert werden können.
Mit besten Grüßen
Joachim A. Wadsack
International Council for Game and Wildlife Conservation (CIC)
Gothaer Str. 9
34289 Zierenberg
Tel.: +49 5606 53 46 09
Fax: +49 5606 53 46 08
Email: joachim@wadsack.net
Homepage: www.cic-wildlife.org und www.lebensraum-brache.de
Skype: jawadsack
Erfolgreicher Infoabend zur Jungjägerausbildung
2011/2012
02.04.2011
Der Jagdverein Hubertus Giessen u. Umgebung e.V. beginnt im
Mai 2011 wieder einen Jungjägerlehrgang zur Erlangung des 1. Jagdscheines.
Etwa 100 Jägerinnen, Jäger , Jagdhornbläser, Hundeführer und
Jagdscheininteressierte begrüßte der 1. Vorsitzende des Jagdverein Hubertus
Gießen und Umgebung e.V. Dieter Mackenrodt am 30. März 2011 zu dem
Informationsabend auf dem Gelände des Holz und Technik-Museums in
Wettenberg-Wißmar.
Besonders
erfreulich war die große Schar an Hundeführern mit ihren vierbeinigen Gefährten.
Artur Grölz vom Hundeausschuss präsentierte über 30 Jagdhunde (!) den
interessierten Teilnehmern. Die große Zahl an Jagdgebrauchshunderassen
beeindruckte ganz besonders die Jagdscheininteressenten.
Die Bläsergruppe des Vereins unter der Leitung von Oswald Henzel begrüßte die
große Jägerschar mit musikalischen Stücken.
Die Organisation der Informationsveranstaltung „Jungjägerausbildung bei
Hubertus“ hatte Vorstandsmitglied und Ausbildungsleiter Mike Will übernommen.
Weil die Anforderungen für das Bestehen der Jägerprüfung sehr hoch sind, legt
der Jagdverein Hubertus Gießen besonders großen Wert darauf mit individueller
Betreuung der einzelnen Lehrgangsteilnehmer eine optimale Vermittlung des
angebotenen Lehrstoffs zu gewährleisten. Zum Erwerb des Jagdscheines, also des
„grünen
Abiturs“, bedarf es einer fundierten und praxisorientierten Vorbereitung. So
wird zur Prüfung nur zugelassen, wer an diesem offiziell anerkannten
Ausbildungslehrgang 2011/2012 teilgenommen hat. In der Jägerprüfung werden dann
gründliche Kenntnisse aus den Fächern Recht, Wildbiologie, Hundewesen,
Waffenkunde, Feld- und Waldbau und nicht zuletzt dem Natur- und Umweltschutz
verlangt.
Die Erfolge der Vergangenheit zeigen, dass die angewandten Lehrmethoden bei
Hubertus Gießen gut angenommen wurden.
Nach der bestandenen Jägerprüfung im April 2012 können die Teilnehmer dann bei
der zuständigen Jagdbehörde den ersten Jagdschein lösen.
Im Schulungsraum des Holz und Technik-Museums erläuterte Ausbildungsleiter Mike
Will einer großen Schar interessierten Gästen die Fachgebiete der theoretischen
Ausbildung, welche dann auch im Wißmarer Holz- und Technikmuseum stattfindet und
verwies auf vereinseigene Waffen zum Übungsschießen und die Teilnahme an Fallen-
bzw. Motorsägenlehrgängen. Den Teilnehmern stehen Lehrreviere zur Verfügung und
sie nehmen bereits bei den Herbstjagden als Treiber teil. Eine große
Präparatesammlung für die Ausbildung steht ebenso zur Verfügung.
Die wichtige Schießausbildung findet unter der Leitung von Ausbilder Klaus
Schwan am vereinseigenen Schießstand mit Vereinshaus in Garbenteich statt.
Die Hauptdozenten des Lehrganges konnten bereits eine große Anzahl von
Anmeldungen entgegen nehmen und verwiesen auf den Anmeldeschluss Lehrgangsbeginn
Ende Mai im Holztechnikmuseum Wettenberg-Wißmar.
Nachzügler können sich noch anmelden beim Lehrgangsleiter:
Mike Will, Tel. 06406-74115 bzw.
mw@hubertus-giessen.de
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Nachhaltiger Naturschutz
braucht Kooperationen
02.04.2011
Stärkung der Zusammenarbeit der Imker mit den Jägern und
Landwirten im Kreis Gießen
Imkerei und Landwirtschaft im Gespräch
Informationsveranstaltung zu Fördermöglichkeiten für Landwirte
„Eine intakte Natur bildet die Lebensgrundlage der nächsten Generation. Das zu
leisten, ist eine große Herausforderung und kann nur zusammen bewältigt werden“,
darin waren sich der Vorsitzende des „Bienenzuchtvereins Grünberg und Umgebung
e.V“ Werner Bugdahl
und der Vorsitzende Ottfried Weber des „Ausschuss Naturschutz des Jagdvereins
Hubertus Gießen e.V“. einig und verabredeten eine engere Kooperation.
Das erste gemeinsame Vorhaben findet daher am Dienstag, dem 12.04.2011 um 19 Uhr in den Condomerstuben der Gallushalle Grünberg statt.
Unter
der Schirmherrschaft des Bienenzuchtvereins wird besonders auch für Landwirte
eine interessante Informationsveranstaltung angeboten, bei der die Bedeutung der
Imkerei für den Erhalt der Natur aufgezeigt und konkrete Fördermöglichkeiten für
Landeigentümer, die die Nahrungsangebote der Bienen stärken können, dargestellt
werden.
Zunächst wird der Leiter des Imker Beratungsdienstes Bruno
Binder-Köllhofer vom Landesbetrieb Landwirtschaft Hessen Bieneninstitut
Kirchhain in seinem Vortrag „ Imkerei und Landwirtschaft im Gespräch“ Wünsche
und Erwartungen von Honigbienen und Imkern an die Landwirtschaft aufzeigen, um
damit einen Anstoß zu geben, Möglichkeiten der partnerschaftlichen
Zusammenarbeit zu überlegen.
Dabei wird Binder-Köllhofer auf die Verarmung der Ernährungssituation von
Bestäuberinsekten eingehen und Herausforderungen und Risiken für Landwirtschaft
und Imkerei darstellen.
Im zweiten Teil der Veranstaltung wird Björn John, Vertreter der Abteilung für den ländlichen Raum des Landrates des Lahn-Dill-Kreises bestehende konkrete Förderprogramme des Landes Hessen aufzeigen, die Landwirte nutzen können, um die Nahrungsbreite der Bienen zu erweitern. Hierbei wird John besonders auf die ackergebundenen Förderverfahren des „Hessischen Integrierten Agrarumweltprogrammes“ (HIAP) darstellen. Dazu gehören neben dem Anbau von Zwischenfrüchten und Untersaaten, die Anlage von Blüh- oder Schonstreifen. In dem Vortrag bekommen Interessierte konkrete Informationen zu den Fördersätzen, der technischen Umsetzung und den Abläufen der Vertragsverfahren. Ebenso werden Hinweise gegeben, welche Flächen sich für die Förderprogramme besonders eignen und um dann entsprechend bewilligt werden können.
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Jagdverein Hubertus Gießen
rät: Fuß vom Gas am Waldrand – 20 % mehr Wildunfälle in den ersten Wochen nach
der Umstellung auf die Sommerzeit
28.03.2011
Es
ist wieder soweit: Mit der Umstellung auf die Sommerzeit hat sich das Risiko für
Wildunfälle erhöht. Autofahrern, die nun eine Stunde früher – und damit noch in
der Dämmerung – unterwegs sind, empfiehlt der Jagdverein Hubertus Giessen und
Umgebung e.V. in den folgenden Wochen besonders aufmerksam zu fahren. Die Zahl
der Wildunfälle steigt in den ersten Wochen nach der Umstellung auf die
Sommerzeit um mehr als 20 Prozent. Es muss jetzt ständig damit gerechnet werden,
dass Rehe, Wildschweine und Hirsche unverhofft die Straße überqueren, weil sie
vom ersten frischen Grün auf den Feldern angezogen werden. Dies gilt auch an
Stellen, die nicht mit dem Warnschild „Wildwechsel“ gekennzeichnet sind.
Insbesondere in Gebieten mit vielen Wäldern heißt es daher, nicht zu schnell zu
fahren und die Wildwechselschilder zu beachten. Neben den Morgenstunden von etwa
5 Uhr bis 8 Uhr droht dem Jagdverein Hubertus zu folge im Frühling auch zwischen
18 und 22 Uhr die Gefahr.
Wer plötzlich auf der Straße ein Tier vor sich sieht, sollte nach Angaben des
Jagdvereins die Fahrtrichtung beibehalten, abbremsen und hupen. Auf
Ausweichversuche sollte verzichtet werden, weil sie das Risiko mit sich bringen,
mit einem entgegenkommenden Fahrzeug zu kollidieren oder gegen einen Baum zu
prallen.
Hubertus Giessen Vorsitzender Dieter Mackenrodt bittet die Verkehrsteilnehmer zu
erhöhter Vorsicht im Straßenverkehr. Durch die Zeitumstellung fallen der
Berufsverkehr und die Aktivitätsphasen der Wildtiere zusammen, sagt der
„Hubertus-Chef“.
Gerade in der Dämmerung sind die Tiere besonders aktiv. Das erste Grün lockt sie
aus den schützenden Wäldern, ihrem Schlafzimmer, zu nahe gelegenen Wiesen und
Feldern, ihrem Esszimmer.
Die meisten Wildunfälle passieren in den Monaten März und April. Nachdem Rehe
und andere Pflanzenfresser den Winter im Energiesparmodus verbracht haben, sind
sie nun hungrig. Gehörn- und Geweihentwicklung bei männlichen Tieren,
Fellwechsel oder die Geburt und Aufzucht des Nachwuchses sind besonders Kraft
zehrend. Auch die Streusalzreste am Straßenrand sind eine hochwertige
Delikatesse für die Tiere. Denn jetzt gilt es, den leeren Mineralhaushalt
aufzufüllen.
Sollte es zu einem Wildunfall kommen, rät der Jagdverein Hubertus Gießen und
Umgebung e.V., Ruhe zu bewahren und die Unfallstelle abzusichern. Auch müssen
Polizei und, wenn bekannt, der zuständige Jäger benachrichtigt werden. Die
getöteten Wildtiere dürfen keinesfalls mitgenommen werden, dies wäre Wilderei.
Mackenrodt gibt Autofahrern praktische Ratschläge, um einen Unfall mit
Wildtieren zu vermeiden: An Waldrändern gilt: Fuß vom Gas! Besonders bei
Schwarzwild ist die Regel: Überquert ein Tier die Fahrbahn, folgen oft weitere
Tiere nach.
Selbst wenn am Fahrzeug kein sichtbarer Schaden entstanden und das Tier geflohen
ist, bittet der Jagdverein darum, in jedem Fall den zuständigen Jagdpächter zu
benachrichtigen. Denn verletztes Wild läuft unter Schock erst einmal weiter und
ein Jäger kann es mit einem speziellen ausgebildeten Hund suchen und von seinen
Qualen erlösen. Ist der Jäger nicht bekannt, hilft auch die örtliche Polizei
weiter.
Autofahrer sind übrigens verpflichtet, Wildunfälle anzuzeigen. Die Polizei oder
der Jagdpächter stellt eine Bescheinigung über den Wildunfall aus, die bei der
Kfz-Versicherung eingereicht werden muss.
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Jahreshauptversammlung
Jagdverein Hubertus Giessen - 2011
19.03.2011
Zum
wiederholten Male hielt im Kulturzentrum Großen-Buseck der Jagdverein Hubertus
Gießen und Umgebung e.V. seine Jahreshauptversammlung ab.
Nach der Begrüßung durch die Jagdhornbläser des Vereins unter der Leitung von
Oswald Henzel eröffnete der 1. Vorsitzende Dieter Mackenrodt die Versammlung und
begrüßte eine große Zahl Mitglieder im großen Saal des Kulturzentrums.
Dies zeigte ihm, dass sich viele Mitglieder aktiv am Vereinsleben beteiligen und
zur Stärkung der Jägerschaft beitragen wollen.
Der Vorsitzende erwähnte, dass nur in der Solidargemeinschaft der Jägerschaft,
nämlich des Vereines, des Landesjagdverbandes und des Deutschen Jagdschutz
Verbandes die berechtigten Forderungen der Jägerschaft wirksam und effektiv in
Politik und Öffentlichkeit vertreten werden. Mit der Mitgliedschaft im Verein
trägt jeder Einzelne dazu bei, dass gemeinsam am Jagdgesetz mitgestaltet werden
kann und die Belange von Wild, Jagd und Natur offensiv vertreten werden.
Nach Begrüßung der Ehrenmitglieder, dem Ehrenvorsitzenden und dem
Kreisjagdberater erinnerte der Vorsitzende an die verstorbenen Mitglieder.
Die Jagdhornbläser bliesen dazu Abschiedssignale ...
Weiterlesen
- vollständiger
Bericht
Jahreshauptversammlung 2011
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Bildergallerie JHV
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Jäger fordern
Anleinpflicht für Hunde im Wald und Flur
19.03.2011
”Trächtiges Reh von wildernden Hunden gerissen”; “Hund hetzt
Rehe über Straße und verursacht schweren Verkehrsunfall” - derartige Meldungen
häufen sich im Frühjahr in der Presse. „Die hessischen Jäger fordern deshalb die
Städte und Gemeinden nachdrücklich auf, von der Möglichkeit des hessischen
Naturschutzgesetzes Gebrauch zu machen und das Verhalten von Hundebesitzern in
der Flur zu regeln.
Insbesondere ist es unumgänglich, in der Brut- und Setzzeit der freilebenden
Tiere, den „vierbeinigen Gefährten“ auch im Feld stets anzuleinen, bat der
Vorsitzende des Jagdvereins Hubertus Giessen u. Umgebung e.V. Dieter Mackenrodt
in einer Pressemitteilung.
Der Hund stammt vom Wolf ab und besitzt auch nach jahrhundertelanger Prägung
durch den Menschen noch einen ausgeprägten Beutetrieb. Deshalb kann niemand die
Hand dafür ins Feuer legen, dass nicht auch sein Vierbeiner wildert.
Gleichzeitig sollten Städte und Gemeinden Flächen ausweisen, auf denen
Hundebesitzer ihre Vierbeiner frei laufen lassen könnten, ohne dass diese die
frei lebenden Tiere störten oder gefährdeten.
Der Landesjagdverband Hessen e.V. schätzt sogar, dass in Hessen jährlich weit
über 2000 Rehe sowie anderes Jungwild von wildernden Hunden gerissen werden.

„Die Zahl der Übergriffe von freilaufenden Hunden auf Wildtiere ist in den
vergangenen Jahren drastisch gestiegen”. Dies zeige eine landesweite Auswertung
von Zeitungsberichten. „Vor allem hochträchtige Rehmütter, die in ihrer
Bewegungsfreiheit und Fluchtmöglichkeit stark eingeschränkt sind, fallen in
diesen Wochen mitsamt ihren ungeborenen Kitzen den Hundebissen zum Opfer”. Es
sei erschreckend, dass viele Hundehalter jegliche Tierliebe gegenüber dem Wild
vermissen ließen und ihre Vierbeiner nicht an die Leine nähmen, so der
Jagdverein Hubertus-Giessen und Umgebung e.V. weiter.
Die Energiereserven des Wildes sind aufgrund des langen harten Winters
aufgebraucht und die Tiere leichte Beute wildernder Hunde. In Hessen halten
Privatleute circa 400.000 Hunde.
Weil sich noch allzu viele Hundehalter trotz gut gemeinter Appelle der Jäger
uneinsichtig zeigten, sollten diese von den Kommunen verpflichtet werden, ihre
Vierbeiner zumindest bis Ende Juni außerhalb der Ortschaften anzuleinen. Der
Jagdverein Hubertus Giessen u. Umgebung e.V. weist zugleich auf die hessische
“Gefahrenabwehr-Verordnung über das Halten von Hunden” hin. Danach werden Hunde,
die andere Tiere hetzen oder Menschen angreifen, grundsätzlich als gefährlich
eingestuft. Diese Hunde dürften außerhalb des eingefriedeten Besitztums nur
angeleint und in besonderen Fällen nur noch mit Maulkorb ausgeführt werden.
Außerdem schreibt diese Verordnung vor, dass auch alle übrigen Hunde am Halsband
Namen, Anschrift und Telefonnummer des Besitzers tragen müssen, wenn sie sich im
Freien bewegen.
Verstöße gegen diese Verordnung können laut JV Hubertus Giessen mit einem
Wesenstest oder sogar einer hohen Geldbuße geahndet werden. Ferner müssten die
Halter von wildernden Hunden damit rechnen, dass die Jäger für getötetes Wild
Schadensersatz verlangten. Aber auch Autofahrer könnten hohe Regressansprüche
stellen, wenn ihnen hetzende Hunde Wild vor das Kraftfahrzeug getrieben und
dadurch einen Unfall heraufbeschworen hätten.
„Schließlich haben die Jäger auch die gesetzliche Pflicht, das Wild vor den
Nachstellungen der Hunde zu schützen“, merkt Dieter Mackenrodt weiter an.
Deshalb hätten diese auch das Recht, im äußersten Fall wildernde Hunde zu töten,
sofern diese nicht auf andere Weise vom Hetzen des Wildes abgehalten werden
könnten.
„Wir sind uns mit dem Hessischen Tierschutzverband und Naturschützern darin
einig, dass die frei lebenden Tiere besser vor wildernden Hunden geschützt
werden müssen“, unterstrich der Jagdverein Hubertus Gießen weiter. Streunende
Hunde vertrieben auch Bodenbrüter wie Rebhuhn, Lerche, Kiebitz und Wachtel von
ihren Nestern. Dieter Mackenrodt: „Deren Eier und Junge werden dann ein leichtes
Opfer von Krähen und Elstern“.
Generell sollten jedoch alle Grünröcke zunächst das Gespräch mit dem Hundehalter
suchen, der seinen Vierbeiner streunen oder wildern lässt, sowie alle
rechtlichen Mittel ausschöpfen, um das Wildern abzustellen. Die Kommunen seien
auch die richtige Adresse, wenn es darum gehe, die Gefahrenabwehrverordnung
praktisch umzusetzen.
Dieter Mackenrodt, Jagdverein Hubertus-Giessen u. Umgebung e.V.
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Dr. Walter Arnold MdL stellte Änderungen des
Hessischen Jagdgesetzes vor
17.03.2011
Sollen Hirsche, die größte freilebende Wildtierart in Hessen,
dort leben, wo es ihnen gefällt oder in einem der 19 inselartigen Rotwildgebiete
des Landes, die ihm vom Menschen zugedacht worden sind?
Unter anderem darüber diskutierte der CDU-Landtagsabgeordnete Dr. Walter Arnold
mit unseren Vereinsmitgliedern in Watzenborn-Steinberg.
Der Saal im „Grünen Baum“ konnte die vielen Zuhörer kaum fassen, die an Dr.
Arnolds Ausführungen zur Änderung des Hessischen Jagdgesetzes interessiert
waren. „Ich möchte mit Ihnen ein praxistaugliches Gesetz noch ein wenig runder
machen“, hatte Arnold zu Beginn der Informationsveranstaltung gesagt. So wurde
die eine oder andere Anregung unserer Mitglieder aus der Versammlung heraus noch
notiert…
Neben vielen Detail-Änderungen wurde auch darüber diskutiert, dass die
Grundstückseigentümer, in der Regel Landwirte, künftig mindestens 0,5 Prozent
der bejagbaren Fläche zur Anlage für Äsungsflächen zur Verfügung stellen sollen.
Breiten Raum nahm die Frage ein, wie mit dem Rotwild künftig zu verfahren sei.
Mitglieder des Jagdvereins Hubertus Gießen und Umgebung e.V. plädierten dafür,
dass man auch in Hessen, wie in einigen anderen Bundesländern übrigens auch, dem
Rotwild die Freiheit zugestehen sollte, dort zu leben, wo sich die Tiere
offensichtlich wohlfühlten.
Dr.
Walter Arnold verteidigte den Gesetzentwurf von CDU und FDP, da künftig die
Grenzen der Rotwildgebiete nicht mehr so eisern wie bislang seien und bei
Verlagerung der Wildbestände die Gebiete erweitert werden könnten. Im Übrigen
liege Hessen mit 19 Rotwildgebieten, die 30 Prozent der Landesfläche umfassen,
im Bundesschnitt ganz vorne.
Schäden vorbeugen soll künftig auch die Möglichkeit, wiederkäuendem Schalenwild
ganzjährig Raufutter anbieten zu dürfen. Ebenfalls in Richtung
Schadensvermeidung zielt ein Paragraf, der das Verlassen befestigter Wege zur
Nachtzeit verbietet.
Mitglied Gerd Loh berichtete hier von der Zunahme „Geo-Catcher zu Nachtzeiten im
Wald…
Dr. Arnold ging im weiteren Verlauf auch darauf ein, dass die Regierung durch
das neue Gesetz den Hegegemeinschaften mehr Macht geben wolle. Änderungen bei
den Jagdzeiten ( u.a. Dachs etc.) wurden angesprochen.
Für kontroverse Diskussionen sorgte auch die Frage, wie Wildschweine bejagt
werden sollen, wie viele Kirrungen innerhalb und außerhalb von Rotwildgebieten
tolerierbar seien.
Mit der Überarbeitung des neuen Hessischen Jagdgesetzes soll ein konsistenter
und vor allem praxisnaher Rahmen für ein verträgliches Miteinander von Wild,
Wald und Flur geschaffen werden. Der Interessensausgleich zwischen Landwirten,
Jägern, Förstern, Waldbesitzern und nicht zuletzt den hessischen Bürgerinnen und
Bürger soll durch eine vernünftige Regelung gefunden werden.
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Helden GESUCHT!!!
MACH ES ZU DEINEM PROJEKT!!!
15.03.2011
Im Sommer 2010 haben wir, die Studentinnen des Instituts für Kunstpädagogik,
einen DRACHEN-Spielplatz entworfen. Er soll auf dem Universitätsgelände im Schiffenberger Tal für die Allgemeinheit errichtet werden.
Mit
der praktischen Umsetzung wurde bereits begonnen. Allerdings fehlt es uns, wie
wir feststellen mussten, an Erfahrung im Umgang Werkzeug, an Material und vor
allem an Kraft. Wir haben Bäume gefällt und entrindet, ein Großteil des
Materials liegt also bereit. Es dauert aber alles viel zu lange, so dass wir
befürchten, das Projekt nicht mehr abschließen zu können.
Gegenwärtig sieht es für den Drachenspielplatz also nicht gut aus.
Unsere Hoffnung ist nun, dass wir ein paar tatkräftige, engagierte,
ehrenamtliche Unterstützer im Jagdverein finden. Dass dieser solche zu bieten
hat beweist der Einsatz am Vereins-Hundewasser letztes Jahr! Der Drachenkopf,
dass große Klettergerüst des Spielplatzes, ist nicht viel anders aufgebaut als
ein Hochsitz, sodass die meisten von Euch auch hervorragend für das Projekt
qualifiziert sind. Wir benötigen vor allem Hilfe beim Bau, könnten aber auch
noch ein paar Robinien oder Douglasien und „schweres Gerät“ gut gebrauchen. Die
Möglichkeiten sich einzubringen sind vielfältig!
Wir können den Helfern leider nicht mehr anbieten als unsere Dankbarkeit und die
der späteren „Nutzer“ des Spielplatzes. Vielleicht auch noch ein Bier nach
getaner Arbeit. Sollte der Spielplatz doch noch mit Eurer Hilfe gebaut werden,
wird eine Tafel am Drachenkopf an das Engagement des Vereins erinnern. Das wäre
sicherlich auch eine ausgezeichnete Werbung für den Verein.

Jeder, der Lust hat Teil dieses großartigen Projektes zu werden und uns zu
helfen melde sich bitte bei
Liz-Geraldine Heydel (Vereinsmitglied und aktiv im Festausschuss)
unter
Liz-Geraldine.Heydel@erziehung.uni-giessen.de
oder telefonisch unter 0171-9267251
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Unsere Jagdhornbläser auf der Jubiläumsmesse
"Jagen-Reiten-Fischen" in Alsfeld
09.03.2011
Die 10. Hessische Messe "Jagen-Reiten-Fischen" hatte vom 04.
bis 06. März 2011 ins Messezentrum Hessenhalle Alsfeld eingeladen.
Unser Jagdhornbläserkorps unter der Leitung von Oswald Henzel präsentierte am
Sonntag auf der Bühne akustisch eine jahrhunderte alte Jagdkultur und
begeisterte mit ihren Stücken die große Anzahl Messebesucher.
Der Vorstand des Jagdverein Hubertus Gießen und Umgebung e.V. dankt dem
Bläserkorps für den Auftritt und die so wichtige Öffentlichkeitsarbeit.

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Klaus Schwan - 70 Jahre
28.02.2011
Am
28. Februar 2011 beging Büchsenmacher und Schießausbilder Klaus Schwan mit
seiner Familie, vielen privaten und jagdlichen Freunden seinen 70. Geburtstag.
Der 1. Vorsitzende des Jagdvereins Hubertus Gießen, Dieter Mackenrodt war unter
den Gratulanten und überbrachte dem Jubilar die Glückwünsche des Vereins.
Klaus Schwan gehörte 1965 zu den Gründungsmitgliedern des Wurftaubenclubs
Oberhessen Gießen e.V. (WCO) und ist jetzt seit 10 Jahren deren 1. Vorsitzender.
Klaus Schwan nutzt mit dem WCO als Pächter den Schießstand und das Vereinshaus
des Jagdvereins Hubertus Gießen u. Umgebung e.V. und ist stets um das gute
Verhältnis beider Vereine bemüht.
1960 erlernte er den Beruf des Büchsenmachers und legte 1966 die Meisterprüfung
ab. Seit 1962 findet man ihn in seinem Geschäft Waffen Reinig im Gießener
Seltersweg.
Das Waffengeschäft wurde 1812 gegründet und feiert im nächsten Jahr 200-jähriges
Jubiläum.
Der passionierte Jäger und Wurftauben-Schütze ist seit 2005 als Schießausbilder
in der Jungjägerausbildung des Vereins aktiv.
Klaus Schwan legte 1962 die Jägerprüfung ab und ist seit dieser Zeit Mitglied
des Jagdvereins Hubertus Gießen und Umgebung e.V. Bereits seit 43 Jahren betreut
Der Familienvater sein Revier in Rollshausen. Die beiden Söhne, Rainer und Jörg
sind exzellente Flintenschützen und Jörg Schwan steht kurz vor der Jägerprüfung.
Auch heute noch zählt Klaus Schwan zu den Aktivposten des Vereins. So gibt der
anerkannte Schieß- und Waffenexperte sein Wissen in lebendigen Vorträgen in der
Jungjägerausbildung weiter und steht samstags beim Schießtraining den
„Jungjägern“ mit viel Erfahrung zur Seite.
Überhaupt: Ein Leben ohne Jagd ist für den passionierten Waidmann mit seinem
Teckel Oskar nicht vorstellbar.
Der Jagdverein Hubertus Gießen u. Umgebung e.V. gratuliert und wünscht weiterhin
allzeit Waidmannsheil.
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Erfolgreiche Trichinenprobenentnahme-Schulung bei
Hubertus Gießen
25.02.2011
Ca. 25 Jägerinnen und Jäger konnte der 1. Vorsitzende Dieter
Mackenrodt vom Jagdverein Hubertus Gießen u. Umgebung e.V. zur Weiterbildungs-
und Schulungsveranstaltung am 22. Februar 2011 im Holz- und Technikmuseum in
Wettenberg-Wißmar zum Thema "Trichinenprobenentnahme" begrüßen. Die Organisation
der Veranstaltung hatte Ausbildungsleiter Mike Will übernommen.
Als
Referentin konnte der Jagdverein Frau Dr. Siegrid Thorius-Ehrler vom Amt für
Veterinärwesen in Gießen gewinnen. Ihr galt der besondere Dank da sie neben
ihrer Arbeit im Veterinäramt die Zeit fand, in einer Abendveranstaltung den
Teilnehmern Wissen über die Biologie und Verbreitung der Trichinellen, zum
Aufbrechen der Stücke, zur direkten Probenentnahme und zur weiteren Behandlung
der Trichinellenproben (Verpackung, Anbringen der Wildmarke etc.) vermittelte.
Mit Änderung des Fleischhygienegesetzes und der Fleischhygieneverordnung ist für
interessierte Jäger die Möglichkeit geschaffen worden, an einer Schulung zur
Trichinellenprobenentnahme teilzunehmen. Diese Schulungen organisiert der
Jagdverein Hubertus Gießen regelmäßig für seine Mitglieder und auch Gäste
anderer Jagdvereine.
Den Teilnehmern dieser Schulung wird eine Teilnahmebestätigung ausgehändigt.
Diese Teilnahmebescheinigung berechtigt zur Trichinellenprobenentnahme im Kreis
Gießen, aber auch in anderen Landkreisen sowie in anderen Bundesländern,
allerdings muss dann die Übertragung durch das für das jeweilige Revier
zuständige Amt erfolgen.
Die hohe Zahl der Jägerinnen und Jäger zeigt mit ihrem Interesse an der
Schulung, dass es ihr Ziel ist, das „Lebensmittel Wildbret“ als ein Erzeugnis
von hoher Qualität aus unserer Region bereitzustellen. Dies ist ein Garant für
langfristige, vertrauens-volle und zufriedene Kundenbeziehungen! Jede Maßnahme
zur Sicherung oder Verbesserung der (Fleisch-)Qualität wird bei den Verbrauchern
positiv bewertet und auch honoriert.
Frau Dr. Siegrid Thorius-Ehrler wies darauf hin, dass die Landkreise und
kreisfreien Städte seit Dezember 2009 die Kosten für die Trichinenuntersuchung
bei Schwarzwild unter 20 kg Körpergewicht tragen.
Der Hubertus Vorsitzende Dieter Mackenrodt zeigte sich erfreut über die damit
verbundene Anerkennung und Unterstützung der Jägerschaft bei der Schweinepest
bzw. Seuchenprävention und versprach, dass die Jägerschaft „Fair“ mit dieser
Regelung umgeht..
Trichinen sind Erreger, die beim Verzehr zu schweren Erkrankungen beim Menschen
führen können. Deswegen wird jedes Schwein vor dem Verzehr auf Trichinen
untersucht. Die Kostenübernahme der Trichinenuntersuchung bei Schwarzwild unter
20 kg schafft für die Jäger Anreize, auch Frischlinge verstärkt zu jagen. Da
diese für die Schweinepest besonders anfällig sind, ist die verstärkte
Frischlingsbejagung der Jäger für die Schweinepest-Seuchenprävention von enormer
Bedeutung. Außerdem ist das Frischlings-Fleisch am Schmackhaftesten.
Im Zeitraum 01.01.2010-31.12.2010 wurden immerhin 2564 Wildschweine auf
Trichinen beschaut. Interessant war, dass es im ersten Halbjahr erst lediglich
nur 477 Stücke waren. Dies ist aber auf die Jagdzeiten zurück zu führen
Die Jäger sind zur Trichinenbeschau verpflichtet. Wenn diese bei Wildschweinen
die gesetzlich vorgeschriebene Trichinenbeschau unterlassen, stellt das eine
Straftat dar und der Jagdschein ist weg.
Daher nehmen die Waidmänner und Waidfrauen nicht nur im Landkreis Gießen die
Angelegenheit sehr ernst.
Der Hubertus-Vorsitzende Dieter Mackenrodt bedankte sich bei der Referentin Frau
Dr. Siegrid Thorius-Ehrler im Namen der Teilnehmer und lud die Gäste zu weiteren
Fortbildungsveranstaltungen des Jagdverein Hubertus ein. In diesem Jahr sind
u.a. Motorsägenlehrgänge, Jagdhundeausbildung, Schießausbildung, Jagdhornblasen
sowie die Ausbildung zum Jäger mit Erlangung des Jagdscheines geplant.
Diese Fortbildungsveranstaltungen können auf der Internetseite des Vereins
www.hubertus-giessen.de eingesehen und Anmeldungen heruntergeladen werden.
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Gelungene Fuchswoche – 16 Füchse erlegt!
Bildergallerie
25.02.2011
In diesem Jahr hatte der Jagdverein Hubertus Gießen und
Umgebung e.V. wieder zur Teilnahme an einer Fuchswoche aufgerufen.
Der Jagdverein Hubertus Gießen und Umgebung e.V. unterstützt so die
Veterinärämter im Rahmen Ihrer wissenschaftlichen Untersuchungen der erlegten
Füchse auf die für den Menschen gefährlichen Krankheiten Tollwut und
Fuchsbandwurm.
Mit dieser Aktion wollten die Jäger einen sinnvollen Beitrag zur Erhaltung einer
gesunden Flora und Fauna leisten! Auch das Niederwild und die Bodenbrüter sind
überaus dankbar für die Reduzierung ihrer Fressfeinde.
Über 100 Mitglieder des Jagdvereins Hubertus Gießen und der Hegegemeinschaften
fanden sich nun auf dem vereinseigenem Schießstandgelände in Garbenteich zum
Strecke legen ein und der 1. Vorsitzende Dieter Mackenrodt konnte beachtliche 16
Füchse, 1 Waschbär, 12 Rabenkrähen und eine Elster auf der Strecke zählen.
Unter großer Beteiligung seitens der Jägerschaft und auch der Hegegemeinschaften
war bei Ansitz- und Baujagd intensiv dem Fuchs nachgestellt worden.
Die diesjährigen Wetterbedingungen boten allerdings keine guten Voraussetzungen
den Fuchs zu bejagen. Trotzdem war die Teilnahme der Jägerschaft und die Strecke
beachtlich.
Der Vorsitzende begrüßte die über 100 Besucher und auch das Bläsercorps des
Jagdvereins Hubertus Gießen unter der Leitung von Oswald Henzel und dankte für
die dargebotenen Jagdsignale und allen helfenden Händen die das „Strecke legen“
in Garbenteich zu einer gelungenen Abschlussveranstaltung der Fuchswoche 2011
gemacht haben.
Dieter Mackenrodt hinterfragte bei seiner Begrüßung wer oder was – außer der
Jagd – überhaupt in der Lage sei, die hohen Fuchspopulationen unter den gegeben
Umwelt-bedingungen zu kontrollieren bzw. zu reduzieren?
Allein schon die hohe menschliche Besiedlungsdichte mit dem extrem dichten
Straßennetz und Eisenbahntrassen bescheren dem Fuchs in Hessen auch im härtesten
Winter offenbar einen ausreichend gedeckten Tisch.
Während sich die Rotröcke in urbanen Bereichen zusätzlich von Kompost und
Abfällen ernähren, halten ihn im Freiland vor allem die Millionen Groß- und
Kleintiere, die alljährlich auf Asphalt und Schienen angefahren oder überfahren
werden, und von denen wir nur einen Bruchteil tatsächlich wahrnehmen, über
Wasser.
Eine wirksame Kontrolle oder gar Reduktion durch andere dominante Beutegreifer,
wie beispielsweise Luchs und Wolf oder Adler, scheidet in Mittelhessen mangels
Masse aus. Andere Arten wie Dachs, Stein-und Baummarder, Marderhund, Wild-und
Hauskatze spielen diesbezüglich ohne hin keine oder allenfalls eine
vernachlässigbare Rolle.
Hinzu kommt die Tatsache, dass die Populationsdichten des Fuchses zumindest
regional noch immer weit unterschätzt werden, denn nur ein mehr oder minder
geringer Teil der Gesamtpopulationen Reinekes ist für uns sichtbar. Dies wird
nicht zuletzt immer wieder an den Streckenergebnissen aus Revieren sichtbar, in
denen intensiv Fangjagd betrieben wird.
Bilanzierend bleibt festzuhalten, dass außer der Jagd aktuell kein Faktor
erkennbar ist, die hohen bis sehr hohen Populationsdichten des Fuchses in
unserem Land nachhaltig (!) zurückschrauben und auf einem, auch aus Sicht des
Artenschutzes, angemessen niedrigen Niveau halten könnte.
Selbst wenn man die hohe Sterblichkeitsrate im Straßenverkehr hinzu addiert,
dürfte mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht mal der Gesamtzuwachs abgeschöpft
werden.
Der Erfolg des Fuchses in der mitteleuropäischen Kulturlandschaft liegt in
seiner extrem ausgeprägten Anpassungsfähigkeit und seiner hohen
Reproduktionsrate bei sehr geringem Raumanspruch begründet. Vor allem die
letzten beiden Faktoren gilt es zu verinnerlichen.
Die nicht zum Gerben der Felle verwerteten Füchse wurden durch Vorstandsmitglied
Mike Will dem Landeslabor in Gießen zur Untersuchung auf Tollwut und
Fuchsbandwurm übergeben.
Die Bereitschaft zur Teilnahme an der verstärkten Fuchsbejagung verbunden mit
stundenlangem Ansitz bei frostigen Temperaturen zeugen von einem hohen
Verantwortungsbewusstsein der Hubertus-Vereinsmitglieder.
Der „Hubertus-Chef“ dankte daher allen Mitwirkenden im Namen des
Gesamtvorstandes für ihre Beteiligung und lud alle Teilnehmer zu anschließendem
Speis und Trank mit gemütlichem Beisammensein in das Vereinsheim bei „Hanne“
Schmidt ein.
Hier hatte Daniel Seller für die Teilnehmer ein leckeres Essen vorbereitet.
Die Fuchsjagdwoche endete mit einem geselligen Ausklang und regem
Erfahrungsaustausch. Für alle Beteiligten war klar: Auf ein Neues im nächsten
Jahr!
Qualifikationsschießen 2011 für Kombiniertes- und
Kurzwaffenschießen
22.02.2011
Das Präsidium des LJV Hessen hat im Jahr 2011 zum Erwerb der
DJV-Schießleistungsnadel bis
einschließlich Gold für Lang- und Kurzwaffenschießen und zur Qualifikation für
die Teilnahme an der Landes- und Bundesmeisterschaft im jagdlichen Schießen 2011
Qualifikationsschießen
angesetzt.
Qualifikationsschießen
2011 und Teilnahmebdingungen
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Da lacht der Jäger ....
22.02.2011
Bei einer Wintertreibjagd treffen sich zwei Treiber.
Es bläst ein eisiger Wind. Spricht der eine den anderen an:
„Sag´ mal, Du hast ja gar keine Ohrschützer an, frierst Du denn nicht?“
„Doch, mir ist saukalt um die Ohren, aber seit dem Unglück auf der letzten
Treibjagd trage ich die Dinger nicht mehr !“
„Was denn für ein Unglück?“
„Man hatte mir einen Schnaps angeboten – und ich habe es nicht gehört…!“
Anschuss-Seminar
07.02.2011
Bildergallerie
Am
5. Februar 2011 nahmen 30 Teilnehmer des Jagdverein Hubertus Giessen und
Umgebung e.V. sowie befreundeter Vereine in Biebertal bei Gießen an einem
Anschussseminar teil. Der 1. Vorsitzende des Jagdvereins Hubertus Gießen und
Umgebung e.V. Dieter Mackenrodt, hatte dafür als Referenten den renommierten
Schweißhundeführer FAR i.R. Klaus Osan gewinnen können. Assistiert wurde ihm
dabei von Timo Kaletsch aus Lollar mit einem Bayrischen Gebirgsschweißhund.
Am Overhead und Beamer fanden die beiden Unterstützung durch den
Hubertus-Ausbildungsleiter Mike Will.
Der „Hubertus-Chef“ begrüßte im Landgasthof „Zum Hirschwirt“ in
Biebertal-Königsberg
30 Teilnehmer und war voller Stolz für das Tagesseminar den weit über den
Krofdorfer Forst hinaus bekannten FAR i.R. Klaus Osan begrüßen zu dürfen und
bezeichnete ihn bereits als Legende für die kompakte Materie: „Das
Anschuss-Erkennen und Bewerten von Pirschzeichen“.
Ca. 5000 (!) Nachsuchen, (davon ca. 3000 mit Erfolg!) sprechen für eine hohe
fachliche Kompetenz und jede Menge Erfahrung.
Das Anschussseminar gliederte sich in einen 3-stündigen theoretischen Teil und
einen praktischen Teil im Königsberger Revier EJB Bubenrod.
Greenhorns und alte Hasen erfuhren von den gesetzlichen Grundlagen, der Anatomie
des Schalenwildes-, dem Verhalten vor, bei und nach der Schussabgabe, Schuss-
und Pirschzeichen, Untersuchen und Verbrechen des Anschusses, Nachsuchen bei
Drückjagden bis hin zur Einarbeitung des Schweißhundes.
Kein Wild am Anschuss, kein Schnitthaar und kein Schweiß? Schnell wird die Sache
als Fehlschuss abgetan. Ein folgenschwerer Fehler, wie Schweißhundeführer Klaus
Osan wusste. Oft sind selbst bei tödlichen Schüssen kaum Pirschzeichen zu
finden.
Im theoretischen Teil des Seminars erklärte der „Profi“, worauf während und nach
dem Schuss zu achten ist und wie die gefundenen Pirschzeichen richtig bewertet
werden. Man hätte Klaus Osan den ganzen Tag zuhören können…
Nach der Mittagspause folgte der praktische Teil im EJB Bubenrod in Königsberg.
Hier hatten Klaus Osan, Timo Kaletsch und Dieter Mackenrodt am Vortag, Anschüsse
auf Rot-, Reh-, und Schwarzwild vorbereitet. Ebenso war eine weiße Leinwand für
Schüsse hinter einem Stück Rehwild durch Mike Will aufgebaut.
Die Teilnehmer mussten nun im Revier die Anschüsse auf Schuss- und Pirschzeichen
hin untersuchen. Danach erarbeitete die Gruppe eine Anschussdiagnose.
Neben einem Gebrächschuss, Waidwundschuss, Kammerschuss und Fehlschuss, galt es
auch einen Laufschuss auf Rotwild erkennen und zu untersuchen. Die Gruppe
arbeitete hervorragend mit und hatte viel Spaß bei der trockenen Materie.
Wenn das Wild nicht im Schuss verendet zusammenbricht und eine Nachsuche
erforderlich wird, ist das Ansprechen - Können von Pirschzeichen am Anschuss und
auf der Wundfährte zwar wichtig, wegen des Rückschlusses über den vermutlichen
Sitz der Kugel, vor allem aber deshalb, um richtig zu reagieren und ggf. ohne
falsche Scham um Hilfe zur Nachsuche zu bitten, wodurch unnötig langes Leiden
des beschossenen Wildes vermieden werden kann.
Was Nachsuchen-Profis mit einem erfahrenen Hund vermögen, ist immer wieder
erstaunlich!
Nach Kilometern „Riemenarbeit“ durch dick und dünn und anschließender Hetze
einen gekrellten Frischling zu erlösen, und nicht bei der erst besten
„Verleitung“ oder der Reviergrenze abzubrechen, dass ist Waidgerechtigkeit im
besten Sinne!
Auch wenn der eigene Hund noch jung und unerfahren ist, der Anschuss aber eine
lange Nachsuche oder Hetze prophezeit, dann ist der Schütze es dem Wild
schuldig, einen Nachsuchenführer wie Klaus Osan, herbeizurufen. Auch das ist
Waidgerechtigkeit im besten Sinne!
Gegen 17.00 Uhr ging eine Fortbildungsveranstaltung auf sehr hohem Niveau zu
Ende, die für alle Teilnehmer sehr lehrreich war. Dieter Mackenrodt bedankte
sich am Lagerfeuer auf Hofgut Bubenrod im Namen aller Teilnehmer und anhaltendem
Applaus bei FAR i.R.
Klaus Osan und seinem Assistenten Timo Kaletsch, für die sehr gelungene,
interessante Präsentation mit jagdlichen Buchpräsenten.
Der Dank galt Allen die zu dieser erfolgreichen Veranstaltung beigetragen
hatten.
Alle Teilnehmer waren einstimmig der Meinung darüber, dass das Ziel der
Veranstaltung, Wissen aufzufrischen, zu einem gerechten Verhalten nach dem
Schuss beizutragen und Fehler bei einer unter Umständen notwendigen Nachsuche zu
vermeiden, mehr als erreicht wurde. Klaus Osan hatte viele dankende Hände zu
schütteln…
Dieter Mackenrodt
Jubiläumsmesse „Jagen - Reiten - Fischen - Offroad“
lädt vom 4. bis 6. März 2011 ins Messezentrum Hessenhalle Alsfeld ein
05.02.2011
Die zehnte hessische Messe „Jagen - Reiten - Fischen - Offroad“
lädt vom 4. bis 6. März 2011 (Freitag bis Sonntag) ins Messezentrum Hessenhalle
Alsfeld (Vogelsbergkreis) ein. Offiziell eröffnet wird die Fachausstellung am 4.
März um 10.30 Uhr voraussichtlich vom hessischen Ministerpräsidenten Volker
Bouffier.
Über 200 Aussteller – darunter zahlreiche neue Fachunternehmen – halten bei der
Informations- und Verkaufsmesse auf zirka 8.000 Quadratmetern Hallenfläche und
dem Freigelände die gesamte Produktpalette der Ausstellungssparten feil. Gleich
drei Büchsenmacher bzw. Jagdwaffenhändler stellen zum Messejubiläum die neuesten
Jagdwaffen vor, bieten geprüfte Gebrauchtwaffen an und stehen Interessenten mit
Rat und Tat zur Seite. Erstmals steht auch eine Trachtenmodenschau auf dem
Programm. Auf einem Testparcours können Allradfahrzeuge auf ihre
Reviertauglichkeit erprobt werden.
Im neuen Rahmenprogramm demonstriert der bekannte Lockjagdexperte Klaus
Weißkirchen täglich die erfolgreiche Praxis der Lockjagd auf Schalenwild,
Krähen, Wildenten usw. Im Laser-Schießkino „erlegen“ die Besucher Rot- und
Schwarzwild. Ein versierter Koch bereitet auf der Schaubühne Wildgerichte zu und
gibt zusätzlich Tipps zur Herstellung von Wildwurst und –schinken. Fachleute
führen das fachgerechte Zerwirken des Wilds für die Küche vor. Bei einem
Leiterbau-Wettbewerb können Jägerinnen und Jäger ihr handwerkliches Geschick
unter Beweis stellen.
Mittelhessische Jagdhornbläserkorps präsentieren akustisch eine Jahrhunderte
alte Jagdkultur, und Hundeführer und –züchter erläutern bei einer Pfostenschau
die unentbehrlichen Leistungen ihrer vierbeinigen Jagdgehilfen für das Waidwerk.
Die hessischen Reiter zeigen samstags und sonntags eine neue Show, ein geprüfter Instruktor des Verbands hessischer Fischer führt an einem Wurfpool in die Kunst des Fliegenfischens ein.
Die Jubiläums-Jagdmesse ist täglich von 9.30 Uhr bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet 7 Euro und ist für Kinder bis 14 Jahren frei. Das Messezentrum Hessenhalle Alsfeld liegt unmittelbar an der Abfahrt Alsfeld-West der A 5 Frankfurt - Kassel. Rund 3000 kostenlose Parkplätze stehen bereit.
Weitere Informationen zur „Jagen - Reiten - Fischen - Offroad“ gibt es bei der Hessenhalle Alsfeld GmbH unter der Rufnummer (06631) 784-29, der E-Mail-Adresse info@hessenhalle-alsfeld.de und im Internet unter www.jagdmesse-alsfeld.de.
Mitteilung Hundegruppe/Hundeausschuss:
Abrichterlehrgang
03.02.2011
Wie in jedem Jahr, bieten wir wir auch in diesem Jahr wieder
einen Abrichterlehrgang für unsere Mitglieder an. Teilnehmen können alle
Mitglieder, die einen gültigen Jagdschein besitzen. Zur Prüfung werden nur
Rassehunde, die dem JGHV oder dem FCI angehören, zugelassen.
Interessenten sind zu unserem Infotermin am 22.02.2011 um 19 Uhr im Bürgerhaus
in Atzbach herzlich eingeladen.
Klaus Schneider
Hundeausschuss
Rundschreiben 01 - 2011
03.02.2011
Sehr geehrte Vereinsmitglieder,
liebe Jägerinnen, liebe Jäger,
– 90 Jahre Hubertus Gießen –
zunächst einmal wünsche ich allen Mitgliedern unseres Vereins für das
Jubiläumsjahr 2011 Gesundheit und Wohlergehen. Dazu noch die notwendige Portion
Waidmannsheil.
Der Jagdverein Hubertus Gießen und Umgebung e.V. ist der stärkste
Mitgliedsverein des Landesjagd-Verbandes Hessen und kann im Jubiläumsjahr 2011
auf eine stolze Tradition zurück blicken...
Rundschreiben01/2011
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DJV-Pressemeldung: Ein Drittel weniger Wildschweine
erlegt
10.01.2011
- DJV-Jagdbilanz 2009/10: Einbrüche bei Neozoen und Schwarzwild richtig bewerten
-
Über 200.000 Wildschweine weniger als im Rekordjahr zuvor haben die Jäger von
April 2009 bis März 2010 erlegt. Der Wert von 440.300 Wildschweinen ist jedoch
der sechsthöchste seit Beginn der Aufzeichnungen in den 1930er Jahren. Dies geht
aus der bundesweiten Jagdbilanz hervor, die der Deutsche Jagdschutzverband (DJV)
heute veröffentlicht hat. "Starke Schwankungen von Jahr zu Jahr sind normal beim
Schwarzwild. Sie können ihren Bestand innerhalb eines Jahres sogar fast
verdreifachen, wenn Klima und Nahrungsangebot stimmen", kommentierte
DJV-Präsident Jochen Borchert die Ergebnisse. Die Jäger seien deshalb nach wie
vor gefordert, durch intensive Bejagung Schäden auf landwirtschaftlichen Flächen
gering zu halten und die Gefahr eines Ausbruchs der Schweinepest zu senken.
Schalenwild: Reh und Wildschwein ganz vorn
Das Frühjahr 2009 war ausgesprochen kalt, was zu einer höheren Sterblichkeit
beim Wildschweinnachwuchs führte. Allerdings haben die Jäger im darauf folgenden
Sommer vermehrt Frischlinge gesichtet - ein Zeichen, dass Wildschweine die hohen
Verluste zumindest teilweise über zweite Würfe ausgleichen konnten. Bis zu acht
Junge kann eine Bache pro Wurf säugen. Im Januar und Februar 2010 herrschte dann
wegen der hohen Schneelagen Notzeit in vielen Bundesländern. Zahlreiche
Schwarzwild-Jagden mussten abgesagt werden. Beide Effekte machten sich in Form
einer geringeren Strecke bemerkbar.
Nummer eins in der Jagdstatistik ist das Rehwild mit 1,15 Millionen erlegten
Tieren. Die Millionengrenze hatte die Rehwildstrecke erstmals 1992/93
überschritten und hält sich seitdem auf diesem hohen Niveau. Durch die
Regulation des Pflanzenfressers Reh leisten die Jäger einen wichtigen Beitrag
zur Naturverjüngung der Wälder.
Neozoen: Waschbär und Marderhund auf dem Vormarsch - trotz sinkender
Strecke
Tierische Neubürger, so genannte Neozoen, sind weiter auf dem Vormarsch, obwohl
die Zahl der erlegten Tiere beim Marderhund um über 40 Prozent gegenüber dem
Vorjahr eingebrochen ist und 2009/10 nur bei rund 17.500 lag. Hauptursache ist
eine Räude- und Staupeepidemie im Nordosten Deutschlands, die den Bestand
merklich dezimierte. Aktuelle Ergebnisse des Wildtier-Informationssystems der
Länder Deutschlands (WILD) zeigen allerdings, dass der Marderhund bundesweit in
immer mehr Jagdbezirken auftaucht. 2009 war er bereits in 84 Prozent der
Brandenburgischen Jagdbezirke anzutreffen, drei Jahre zuvor lag die Quote
lediglich bei 66 Prozent. Beim Waschbär (49.800; minus 9 Prozent) waren die
Einbußen in der Jagdstrecke weniger ausgeprägt. Auch hier zeigt das
wissenschaftliche Monitoring-Projekt der Jäger, WILD, eine deutliche räumliche
Expansion der Art in Deutschland.
Flugwild: Wildtauben führen Streckenliste an, Graugans legt stark zu Über 62.000
Gänse, darunter hauptsächlich Graugänse, haben die Jäger in der Jagdsaison
2009/10 erlegt. Das sind knapp 17 Prozent mehr als im Vorjahr. Einher geht diese
Entwicklung mit steigenden Brutpaar-Beständen, wie WILD eindrucksvoll zeigt:
Knapp 30.000 Brutpaare gibt es inzwischen in Deutschland (ohne Bayern). Die
bisherigen wissenschaftlichen Schätzungen lagen lediglich bei 17.000 bis 20.000
Brutpaaren für ganz Deutschland.
Kaninchen hat sich weiter erholt, Witterung beeinflusst Feldhasen-Strecke
Wildkaninchen scheinen sich von den langjährigen Seuchenzügen sehr gut erholt zu
haben. Nach dem Tiefststand mit 143.000 Stück Anfang der 90er Jahre, kamen im
vergangenen Jahr mit rund 259.700 Stück etwa 12 Prozent mehr Kaninchen als im
Vorjahr zur Strecke.
Die Zahl der erlegten Hasen hat in den letzten zwei Jahren abgenommen und lag
2009/10 bei knapp 383.000 Tieren. Diese Entwicklung beim Feldhasen geht einher
mit sinkenden Zuwachsraten für 2008 und 2009 nach Rekordzuwachs im Jahr 2007,
wie Wissenschaftler für WILD ermittelt haben. Für den Rückgang sind vor allem
widrige Witterungsverhältnisse im Frühjahr verantwortlich. Die Jäger reagieren
auf diese natürlichen Bestandsschwankungen mit angepassten Abschusszahlen, was
sich in der Jagdbilanz widerspiegelt. Der Feldhasen-Bestand wird anhand der
WILD-Daten derzeit auf bundesweit rund 4 Millionen Tiere hochgerechnet.
Aktualisierte Satzung (Entwurf) für JHV
03.01.2011
Entwurf neue (aktualisierte) Satzung für die JHV am 19. März
2011
Satzung
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Notzeit für Wildtiere in den Hochlagen des
Vogelsberges - Jäger dürfen füttern!
03.01.2011
Vogelgelsbergkreis, 20.Dezember 2010
Ab
sofort ist es den Revierinhabern im Vogelsbergkreis gestattet, das Wild
artgerecht zu füttern. Dieses ist sonst nach dem Hessischen Jagdgesetz vor dem
1. Januar ausdrücklich verboten. Mit der sogenannten "Notzeit für Wildtiere"
reagiert die untere Jagdbehörde des Landkreises auf die derzeit angespannte
Futtersituation für die Tiere aufgrund der Schneelage im Bereich des Hohen
Vogelsberges.
Weil die Tiere dort unter der hohen, verharschten Schneedecke und wegen der in
diesem Jahr fehlenden Baumsaaten nicht mehr genügend Nahrung finden, kann jetzt
artgerechtes Rau- und Saftfutter wie Heu, Rüben und Grassilage gefüttert werden.
Eingeschränkt wird auch die Jagd. Im Umfeld von Futterstellen ist beispielsweise
der Abschuss von Schalenwild verboten. Die untere Jagdbehörde empfiehlt zudem,
die Wildtiere in ihrem Lebensraum nicht unnötig zu beunruhigen. Hunde sollten an
der Leine geführt werden. Die Wintersportler werden gebeten, auf den
ausgewiesenen Loipen und Wegen zu bleiben.
Untersuchungsprogramm zur Erkennung der Schweinepest
bei Wildschweinen
23.12.2010
Zur o.g. genannter Problematik gebe ich Ihnen folgende
Hinweise:
Das verstärkte Überwachungsprogramm zur Erkennung der Schweinepest bei
Wildschweinen
bleibt wie bisher im bekannten Überwachungsgebiet, im Einvernehmen mit der
obersten Jagdbehörde, bis zum 30. Juni 2011 bestehen.
Darüberhinaus sind wie bisher außerhalb des Überwachungsgebietes halbjährig
mindestens 30 Blutproben bei anlässlich der Jagderlegten Stücken sowie frisch
verunfalltem Schwarzwild zu entnehmen.
Das ist die Information des Amt für Veterinärwesen und Verbraucherschutz vom 20.
Dezember 2010.
Waidmannsheil
Dieter Mackenrodt
Rundschreiben 4/2010
16.12.2010
Zum Ausklang des Jahres möchte ich mich noch einmal bei Ihnen
melden, um Aktuelles zu berichten und auch eine erste Bilanz zum rückliegenden
Jahr 2010 ziehen.
Kurz gesagt: Es war ein gutes Jahr für den JV Hubertus Gießen.
Rundschreiben
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Dieter Mackenrodt
Hochzeit Geraldine Rau und Carsten Heydel
Dezember 2010
Laubach (Ditmar Vick) Beim Jungjägerlehrgang des
Jagdvereins Hubertus Gießen und Umgebung 2004 lernten sich Geraldine Rau und
Carsten Heydel kennen, jetzt wurde aus
Geraldine
Frau Heydel. Für die Trauung hatten sich die Gießener das Standesamt im
Laubacher Schloss ausgesucht. Nach der Zeremonie empfingen sie die
Jagdhornbläser des Vereins mit der „Ehrenfanfare“. Hornmeister Oswald Henzel
gratulierte im Namen des Jagdvereins. Geraldine Heydel ist noch mit dem Studium
beschäftigt, der Ehemann avancierte bereits zum Dr. vet. Im kleinen Kreis wurde
in der „Hirschfrikadelle“ gefeiert. Im Sommer wird die kirchliche Trauung folgen
mit anschließender Fete und vielen Gästen.




