Neuigkeiten aus dem DJV Jagdnetz

Immer bestens informiert sind Sie mit den Neuigkeiten aus dem Deutschen Jagdverband-Jagdnetz.

Hier haben wir die aktuellsten Informationen für Sie zusammengestellt. Besuchen Sie unsere Archive für ältere Meldungen (siehe Navigation links).


DJV-Newsletter April #3

23. April 2019

 

Liebe Jägerinnen und Jäger,

 

"Eier, wir brauchen Eier!", sind geflügelte Worte des deutschen Fußballs. Zugeben, zu Ostern kommen sie etwas lapidar daher, aber es ist was dran. Die richtige Portion Selbstbewusstsein brauchen wir in jedem Fall, wenn wir in den sozialen Netzwerken denunziert und beleidigt werden. Dies ist DJV-Präsident Hartwig Fischer im März passiert. Fischer fackelte nicht lange und erstattete Strafanzeige - mit Erfolg. Der Denunzierer musste Schmerzensgeld zahlen.

 

Da der Täter knapp bei Kasse war, einigten sich die Anwälte auf eine Bezahlung in "brettharten Devisen": 40 Nistkästen für allerlei unterschiedliche Vögel erhielt der DJV-Präsident in der vergangenen Woche. 15 davon stiftete er dem Bildungsprojekt "Nettis Naturkinder", den Rest will er in seinem Heimathegering aufhängen. Wir hoffen, dass zumindest zur zweiten Brut der eine oder andere Kasten noch in diesem Jahr mit Eiern belegt wird.

 

Sollten Sie für Ihre ehrenamtlichen Tätigkeiten beleidigt werden: Nistkästen sind eine erprobte Währung.

 

Wir wünschen Ihnen frohe Ostern und ein gutes Wochenende,

Ihre DJV-Pressestelle

 

Osterbote: der Feldhase

Hase und Ei gelten seit alters her als Symbole für die Ostergeschichte. Der DJV verrät, was es damit auf sich hat und nennt Fakten übers Langohr.

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Fünf vor Zwölf für Artenvielfalt im Offenland

#allesfürdiehühner: Mit diesem Hashtag machten DJV und LJV Rheinland-Pfalz auf den drastischen Rückgang des Rebhuhns aufmerksam. Gemeinsam mit 400 Teilnehmern des Niederwildsymposiums in Mainz suchten sie Lösungsansätze, um die Artenvielfalt zu fördern. 

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Nistkästen für Boshaftigkeit

Als aktiver Nutzer der sozialen Medien hat DJV-Präsident Hartwig Fischer kürzlich Beleidigungen einstecken müssen. Nachdem er anwaltlich hiergegen vorgegangen ist, hat der Täter nun in „brettharten Devisen“ Schmerzensgeld zahlen müssen: „Nistkästen“. 

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DJV-Newsletter April #2

15. April 2019

 

Liebe Jägerinnen und Jäger,

 

grobe Sau oder zierliches Rebhuhn? Was wäre Ihre Antwort auf die Frage nach der bevorzugten Wildart? Gestern in Mainz hätten die 400 anwesenden Teilnehmer des Niederwildsymposiums (siehe Titelbild) wohl unisono „Rebhuhn“ gerufen. Diese Leitart des Offenlandes stand einen Tag lang im Mittelpunkt der Diskussion, bei der so viel Einigkeit bestand, wie lange nicht zwischen Jägern, NABU-Vertretern, Wissenschaftlern und einem grünen Umweltministerium: Ein klares Ja zum dringenden Handlungsbedarf, zur Lebensraumverbesserung, zu gemeinsamen Anstrengungen und Kooperationsbekundungen. Dem aufmerksamen Zuhörer dürfte auch nicht entgangen sein, dass von Naturschutzsseite sogar ein zögerliches Ja zur Prädatorenbejagung zu hören war, das zu einem klaren Ja wurde, wenn man von „Prädatorenmanagement“ sprach.

 

Terminologie hin oder her, an Details sollten wir uns nicht aufhalten. „Wir können jetzt die hundertste Fuchstelemetriestudie machen oder die fünfzigste Lebensraumstudie für Bodenbrüter, aber das bringt uns nicht vorwärts. Die Ergebnisse sind bekannt. Wir müssen jetzt handeln“, hat Professor Dr. Michael Rademacher (TU Bingen) gestern in seinem Schlussvortrag treffend resümiert.

 

Einige Landwirte würden gern mehr für den Artenschutz tun, aber finden nicht die politischen Rahmenbedingungen, die in einem vernünftigen Kosten-Nutzen-Verhältnis stehen. Seit Jahrzehnten sind wir in Gesprächen mit den LandwirtschaftsministerInnen unterschiedlichster Parteien, Regierungen und Koalitionen. Wirklich beachtlich ist das Projekt „Wildschutzprogramm Feld und Wiese“ (WFW) des Landesjagdverbandes in Rheinland-Pfalz, das eng an das – Achtung – grün-gesteuerte Umweltministerium mit Ministerin Ulrike Höfken angeschlossen ist. In Sachsen-Anhalt kooperiert der Landesjagdverband mit einem grün-gesteuerten Landwirtschaftsministerium, das die Eindämmung von Neozoen im Rahmen der EU-Vorgaben zu invasiven Arten maßgeblich unterstützt. Das sollte für uns alle Ansporn sein, auch ungewöhnliche Allianzpartner zu suchen für unser Niederwild und unsere Jagd.

 

Impressionen des Symposium gibt es auf Facebook, Twitter und Instagram. Zum aufgezeichneten Live-Stream der Podiumsdiskussion kommen Sie hier.

Wir wünschen Ihnen ein schönes Wochenende und viel Freude im Revier beim Bestätigen des Rehwildes und hoffentlich auch beim Beobachten des einen oder anderen Feldhasens oder Rebhuhns.

 

Ihre DJV-Pressestelle

 

Artenschutz als Ziel der Agrarpolitik

Weniger Bürokratie und mehr Flexibilität: Jäger und Falkner fordern eine Agrarpolitik, die Artenvielfalt als Produktionsziel hat.

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Feldhasenbestand stabil

Im vergangenen Frühjahr haben Jäger durchschnittlich 12 Feldhasen pro Quadratkilometer auf heimischen Wiesen und Feldern gezählt. Die meisten Tiere leben im Nordwestdeutschen Tiefland. Von Frühjahr bis Herbst 2018 haben die Bestände durchschnittlich um 18 Prozent zugenommen – der beste Wert seit 2007. Jäger fordern mehr Anstrengungen von der Politik für die Artenvielfalt auf Feldern und Wiesen.

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Das Rebhuhn in Gefahr

In Rheinland-Pfalz und dem Rest der Republik steht das mittlerweile selten gewordene Rebhuhn unter Druck. Etwa 64.000 Rebhuhn-Paare gibt es noch in Deutschland.

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Giraffe profitiert von regulierter Jagd

Mit Blick auf die Generalversammlung von CITES behaupten Tierrechtsorganisationen, Jagd trage zum Aussterben von Giraffen bei. 

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Artenschutz in der Landwirtschaft – Jäger fordern „Klartext statt Ausreden“

Wissenschaftler und Praktiker aus Jagd und Naturschutz diskutieren gemeinsam mit der rheinland-pfälzischen Umweltministerin Ulrike Höfken wie die Artenvielfalt im Offenland gerettet werden kann.

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DJV-Newsletter März #3

17 . März 2019

 

Der Frühling steht vor der Tür - Zeit für einen Frühjahrsputz! 

 

Illegal entsorgter Müll wie Plastik aller Art, Schnüre sowie Metallteile und Drähte sind nicht nur unschön, sondern auch eine echte Gefahr für Wildtiere. Ausgelaufene Batterien können darüber hinaus zu schweren Vergiftungen führen sowie Boden und Grundwasser verseuchen. Ein besonders drastischer Fall, bei dem ein Damhirsch qualvoll an einem Stahl-Spiraldraht verendete, erreichte uns kürzlich aus einem Revier im östlichen Niedersachsen (nachzulesen hier). 

 

Aus den genannten Gründen ruft der DJV dazu auf, beim Frühjahrsputz mitzumachen und Müll im Revier zu sammeln. Neudeutsch heißt „Müll sammeln“ jetzt übrigens #trashtag oder #trashtagchallenge. Das bedeutet, dass Menschen in den sozialen Medien Bilder von ihren Müllsammelaktionen verbreiten. Warum nicht, wenn es der Sache hilft? Wenn Sie eine solche Aktion durchgeführt haben oder planen, machen Sie doch auch einfach Fotos und posten Sie diese bis zum 31. März mit den Hashtags #trashtagchallenge #trashtag #jägergegenmüll #frühjahrsputz unter diesen Facebook-Beitrag. Unter allen Bildern verlosen wir hochwertige Preise aus dem Shop der DJV-Service GmbH

 

Jäger, die Frühjahrsputz im Revier machen und Wildtieren helfen: Ein Thema, das sich hervorragend für die Presse- und Medienarbeit eignet. Sie wollen mehr darüber wissen, wie Sie gute Texte schreiben und ihre Projekte öffentlichkeitswirksam in Szene setzen? Für unser Seminar „Mit Laptop und Lodenjacke – Pressearbeit für Jagd und Jäger“ am 22. und 23. März in Berlin gibt es noch freie Plätze. Melden Sie sich noch bis zum 20. März hier an. Fragen Sie bei Ihrem Landesjagdverband nach, ob er einen Teil der Kosten übernimmt! 

 

Wir wünschen Ihnen ein gutes Wochenende,

Ihre DJV-Pressestelle

 

Müll sammeln, Leben retten

#trashtagchallenge: Jährlich werden illegal Berge von Müll in der Natur entsorgt. Zum Schutz der dort lebenden Wildtiere ruft der Deutsche Jagdverband (DJV) zum Frühjahsputz auf.

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DJV-Newsletter März #1

6. März 2019

 

Liebe Jägerinnen und Jäger,

 

haben Sie auch die ersten warmen Tage genossen? Vielerorts flattern schon Frühlingsbotschafter durch Wald und Feld. Sie wissen natürlich auch: So wird das nicht bleiben, der Winter lässt sich sicher nochmal blicken. Für diese Gelegenheit empfehlen wir die DVD "Auf der Jagd - Wem gehört die Natur" von Alice Agneskirchner. Der Dokumentarfilm ist einer der erfolgreichsten deutschen Filme im Jahr 2018 geworden. Allein 41.000 Besucher hatte "Auf der Jagd" in den deutschen Kinos, zusätzlich wurden 11.000 Filmträger verkauft. (Das Folgeprojekt der Regisseurin "Lampenfieber" über das Kinderensemble des Friedrichstadtpalastes in Berlin startet übrigens am 14. März in den Kinos, ein Film für die ganze Familie.)

Wussten Sie eigentlich, dass Sie unsere Pressearbeit für Ihre Zwecke nutzen können? So einfach geht das:

  • Auf jagdverband.de finden Sie aktuelle Pressemitteilungen zu allen Themen rund um die Jagd.
  • Den Text und die Bilder können Sie nutzen und diese für Ihre eigene, lokale Presse verwenden.
  • Zusätzliches, für die Tagespresse kostenfreies Bildmaterial finden Sie im Downloadbereich: https://www.jagdverband.de/pressefotos.

Am 3. März ist Tag der Artenvielfalt. Für die sozialen Medien haben wir zu diesem Anlass ein paar Bilder mit Fakten zum Thema "Jagd ist angewandter Natur- und Artenschutz" vorbereitet. Wenn Sie auf Facebook, Twitter oder Instagram unterwegs sind, teilen Sie doch die Botschaften und diskutieren Sie mit.

 

Wir wünschen Ihnen ein schönes Wochenende,

Ihre DJV-Pressestelle

 

Jäger schützen Artenvielfalt

Am 3. März weist der „Tag des Artenschutzes“ auf die Schutzbedürftigkeit bedrohter wildlebender Tiere und Pflanzen hin. Jäger tragen einen bedeutenden Anteil zum Arten- und Biotopschutz bei. 

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Nur schauen, nicht anfassen!

Schon im Spätwinter beginnt für Wildtiere die Brut- und Setzzeit. Der DJV appelliert an Naturbesucher, auf den Wegen zu bleiben und Jungtiere nicht anzufassen. Diese sind oftmals gut getarnt und allein - als Schutz vor Fressfeinden. 

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DJV-Newsletter Februar #3

27. Februar 2019

 

Liebe Jägerinnen und Jäger,

 

für Ungeübte können Auftritte vor der Kamera leicht zur Qual werden: Wie gelingt der Auftritt trotz Lampenfieber? Was genau soll vermittelt werden und wie finde ich die richtigen Worte? Und welche rechtlichen Fallstricke gilt es zu beachten? Der DJV bietet Ihnen am 5. und 6. April im Seminar „Vor Mikrofon und Kamera“ in Berlin Tipps und Hilfestellungen an, diese ungewohnte Situation zu meistern. Eine Anmeldung ist noch bis zum 1. März 2019 möglich. 

Mindestens genauso interessant ist das Seminar „Mit Laptop und Lodenjacke - Pressearbeit für Jagd und Jäger“, das vom 22. bis 23. März ebenfalls in Berlin stattfindet. Im Zentrum steht dabei ein Schreibtraining, in dem vermittelt wird, wie Sie Journalisten richtig ansprechen und informieren: Dabei geht es um Arbeitsabläufe in Redaktionen, den Aufbau von Pressetexten und die Zusammenarbeit mit Redaktionen. Achtung: Die Anmeldefrist für dieses Seminar wurde verlängert und ist nun auch noch bis zum 1. März möglich. Kommen Sie gerne vorbei!

Außerdem ist der Vorverkauf für den „Sophie-Award“ 2019 gestartet! Sichern Sie sich Ihren Platz bei der ersten offiziellen Youtube-Jagdfilm-Preisverleihung am 12.07.2019 im Kant-Kino Berlin. Die Tickets gibt es direkt im DJV-Shop. Mehr Informationen zum „Sophie-Award“ (Teilnahme-bedingungen, Preise, Fristen) finden sie auf www.sophie-award.de. Einen kleinen Vorgeschmack bietet der Trailer zum Event.

 

Wir wünschen Ihnen ein gutes Wochenende,

Ihre DJV-Pressestelle

 

Presseseminar: Vor Mikrofon und Kamera

Moderne Öffentlichkeitsarbeit und professioneller Umgang mit Medienvertretern bedürfen fundierter Kenntnisse. Das grundlegende Handwerkszeug können Jäger im Presseseminar „Vor Mikrofon und Kamera“ des DJV erlernen.

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Zahl der offiziellen Wolfsattacken um 66 Prozent gestiegen

Über 470 mal haben Wölfe 2017 Nutztiere angegriffen, mehr als 1.660 Schafe, Ziegen, Pferde und Rinder starben. Bei Rindern stieg der Anteil um 46 Prozent innerhalb eines Jahres. DJV sieht dringenden Handlungsbedarf und fordert eine wildökologische Raumplanung mit Wolfausschlussarealen.

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DJV-Newsletter Februar #2

18. Februar 2019

 

Liebe Jägerinnen und Jäger,

 

kennen Sie schon unsere DJV-Akademie? Dort bieten wir Fortbildungen rund um die Themen Wild, Jagd, Natur und natürlich zur Pressearbeit an. Wir legen Ihnen daher wärmstens die beiden Presseseminare "Mit Laptop und Lodenjacke: Pressearbeit für Jagd und Jäger" (22. bis 23. März) und "Ton läuft: Interviews vor Mikrofon und Kamera" (5. bis 6. April) ans Herz.

Falls Sie darüber hinaus junge Menschen kennen, die noch auf der Suche nach einem Praktikum sind: Wir suchen PraktikantInnen in unserer Pressestelle ab April 2019. Aussagekräftige Bewerbungen mit Lebenslauf und kleinem Motivationsschreiben können an pressestelle@jagdverband.de gesendet werden.

 

Wir wünschen Ihnen ein schönes Wochenende und eine ruhige Schonzeit!

Ihre DJV-Pressestelle

 

"Jagd geht weit über den reinen Schuss hinaus"

Caroline Liebing ist Jägerin und Schmuckdesignerin. Für sie symbolisiert Jagd Stärke und Naturverbundenheit. Beides vereint sie in handgefertigten Schmuckstücken aus Patronenhülsen. 

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Auf der Pirsch in Köln

Der DJV zeigt auf der Bildungsmesse didacta, wie Schulunterricht spannend und lebendig wird - sogar fächerübergreifend. Mehr als 7.000 Jägerinnen und Jäger sind ehrenamtlich für die Initiative Lernort Natur im Einsatz. 

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PR-Gag von PETA: Finanzamt soll DJV-Gemeinnützigkeit prüfen

„Straftaten und Gemeinnützigkeit schließen sich aus“: Vor der öffentlichen Anhörung im Bundestag zu fragwürdigen Praktiken von PETA versuchen die Tierrechtler abzulenken. Sie sehen Straftaten als legitimes Mittel, um ihre Vision vom veganen Leben durchzusetzen.

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DJV-Jägerinnen treffen sich in Dortmund  

Die Zahl der weiblichen Grünröcke bei der Jagd wächst. Das Engagement in den Verbänden auch.   

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Jäger sammeln 8.000 Euro für Dortmunder Tafel

Erstes Wild Food Festival in Dortmund: Die Jagdzeitschrift Halali und der DJV mit seiner Kampagne Wild auf Wild haben gemeinsam 8.000 Euro Spenden für die Dortmunder Tafel gesammelt.

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Preisträger der Aktion "Gemeinsam Jagd erleben" ausgezeichnet

Anlässlich der Messe „Jagd und Hund“ haben DJV und dlv-Jagdmedien bei ihrer Aktion „Gemeinsam Jagd erleben“ (#jaeben18) heute die Gewinner gekührt. Mit knapp 50 Geschichten war die Aktion erneut sehr erfolgreich.

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PR-Gag von PETA: Finanzamt soll DJV-Gemeinnützigkeit prüfen

"Straftaten und Gemeinnützigkeit schließen sich aus": Vor der öffentlichen Anhörung im Bundestag zu fragwürdigen Praktiken von PETA versuchen die Tierrechtler abzulenken. Sie sehen Straftaten als legitimes Mittel, um ihre Vision vom veganen Leben durchzusetzen.

 

(Berlin, 8. Februar 2019) Die „Tierrechtsorganisation“ PETA will die Gemeinnützigkeit des Deutschen Jagdverbandes (DJV) prüfen lassen. Der Dachverband der Jäger sieht den haltlosen Vorwürfen gelassen entgegen und betont, dass das Projekt Fellwechsel ein Leuchtturmprojekt für die nachhaltige Verwertung von Fellen aus heimischer Jagd ist. Mit ihrer PR-Aktion gegen den DJV wollen die „Tierrechtler“ offensichtlich von eigenen Problemen ablenken. Aktuell wird insbesondere die Gemeinnützigkeit der „Tierrechtsorganisation“ heftig diskutiert. Am kommenden Mittwoch findet im Bundestag eine öffentliche Anhörung zum FDP-Antrag "Straftaten und Gemeinnützigkeit schließen sich aus" statt. Darin ist unter anderem zu lesen "PETA-Aktivisten scheuen sich nicht, verbreitet sogar auf Straftatbestände zurückzugreifen." Weiter heißt es, führende Repräsentanten und Angestellte von PETA legitimierten Gesetzesbrüche wie Stalleinbrüche, unter anderem jüngst Dr. Haferbeck im Rahmen einer öffentlichen Diskussionsveranstaltung.

 

PETA macht immer wieder mit fragwürdigen Aktionen auf sich aufmerksam. Ein juristisches Gutachten, das dem DJV vorliegt, kommt zu dem Schluss, dass eine Reihe von Punkten dafür sprächen, dass die Geschäftsführung von PETA Deutschland das Gemeinnützigkeitsprivileg verletze und Mittel satzungswidrig verwende. Ferner sei eine führende Persönlichkeit dieser Organisation erstinstanzlich bereits wegen Volksverhetzung für schuldig befunden worden. Das Strafverfahren wurde im Jahr 2010 in der Berufungsinstanz gemäß § 153 a StPO nach Zahlung einer Geldauflage eingestellt, die mit 10.000 Euro sogar höher war als die in erster Instanz verhängte Geldstrafe (Landgericht Stuttgart, Aktenzeichen: 35 Ns 7 Js 2717/04). Mitglieder der Organisation behaupteten unter anderem, der militante Kampf für Tiere sei ein Eintreten für Gerechtigkeit; ein Leben habe immer mehr Wert als eine aufgebrochene Tür oder ein in Brand gesteckter Fleischlaster. Das Verwaltungsgericht Stuttgart bemängelte darüber hinaus das Fehlen demokratischer Strukturen bei PETA (Urteil vom 30.3.2017, Aktenzeichen 4 K 2539/16).

 

"Tierechtler" wollen die Jagd ebenso verbieten wie Hauskaninchen, Honigbienen oder sogar Blindenhunde. Zudem sollen sich alle Menschen künftig vegan ernähren, Nahrungsmittel wie Eier, Käse und Honig sollen verboten werden. Zugrunde liegt die Idee, dass jedes fühlende Lebewesen das Recht habe, nach Glück zu streben. Wie wenig praxistauglich diese Vision ist zeigt das Beispiel vom Fuchs, der das Huhn bei lebendigem Leib frisst. Das Motto "Fressen und gefressen werden" bestimmt die Nahrungsnetze auf der Erde. Jagd ist eine der ursprünglichsten Formen für den nachhaltigen Umgang mit der Natur.


DJV-Newsletter Januar #1

Liebe Jägerinnen und Jäger,

 

hatten Sie erholsame Feiertage und sind Sie gut ins Jahr 2019 gestartet? Das ist wunderbar, denn im ersten Quartal können Sie den DJV gleich mehrfach in Aktion erleben: Auf verschiedenen Messen zeigt der Jagdverband mit spannenden und interaktiven Programmen, wie vielfältig Jagd, Wild und Natur sind.

 

Am 18. Januar startet die Internationale Grüne Woche in den Messehallen unter dem Funkturm in Berlin. Auf der weltgrößten Verbrauchermesse informiert der DJV in Halle 4.2 (Stand 200) rund um die Themen Jagd, Wild, Natur- und Artenschutz. Mit dabei sind die Falkner und Hundeführer der Partnerverbände Deutscher Falkenorden und Jagdgebrauchshundverband mit ihren Greifvögeln und Jagdhunden.

 

Mit dem Schwerpunktthema „Lebensraum Feldflur“ macht der DJV in seinem Biotop auf den dramatischen Rückgang der Artenvielfalt im Offenland aufmerksam. Im Fokus steht das Rebhuhn als Leitart für eine intakte Feldflur. Am Themenstand „Achtung Wildunfall!“ lernen Sie das Tierfund-Kataster kennen und können Ihre Reaktionsgeschwindigkeit in einer Gefahrensituation am Bremssimulator testen. Zudem stellt sich die Fellwechsel GmbH vor und informiert über Pelz aus heimischer Jagd. Kinder pirschen auf den Spuren von Waschbär, Fuchs & Co. mit dem „Tatort Biotop“-Quiz. Auf der halleneigenen Bühne zeigen unsere Wild-Köche die Vielfalt von Wildbret. Hungrige Besucher sind willkommen!

 

Wer noch mehr Lust auf vitaminreiche Wildspezialitäten hat, darf sich auf Europas größte Jagdmesse freuen. Die Dortmunder „Jagd und Hund“ startet am 29. Januar und endet am 3. Februar. Besucher der Messe erhalten zudem Eintritt zum ersten „Wild Food Festival“, das zeitgleich in der Westfalenhalle stattfindet. Der DJV unterstützt das Festival mit der Kampagne „Wild auf Wild“ und ist am Stand B46 zu finden. In Workshops und auf der Bühne präsentieren Experten die kulinarische Vielfalt von Wildbret und zeigen, wie einfach es sich zubereiten lässt. Melden Sie sich jetzt für die Workshops an! Tickets und weitere Infos gibt es unter www.wildfoodfestival.de.

 

Viel zu erleben gibt es auch bei unseren Jägerinnen und Jägern auf der Bildungsmesse „didacta“ vom 19. bis 23. Februar in Köln. Mit der Initiative „Lernort Natur“ ist der DJV dort seit Jahren Stammgast. In Halle 8 im Ausstellungsbereich „Schule/Hochschule“ informiert der Verband über die Vielfalt der Naturpädagogik und Materialien für den naturkundlichen Unterricht.

 

Alles, was das Jägerherz rund um Jagdwaffen und Outdoor-Ausrüstung begehrt, finden Sie vom 8. bis 11. März auf der IWA Outdoor Classics 2019, der internationalen Fachmesse für Jagd und Schießsport im Messezentrum Nürnberg.

 

Auf ein Wiedersehen bei einer oder allen Messen!

In diesem Sinne: Waidmannsheil,

Ihre DJV-Pressestelle

 

Waschbär, Marderhund und Mink

Waschbären kamen 2017 in mehr als der Hälfte der Reviere in Deutschland vor - eine Verdopplung in elf Jahren. Wie bei Marderhund und Mink liegt der Verbreitungsschwerpunkt im Nordosten. DJV fordert Bekenntnis zur Fallenjagd, um die EU-Vorgaben für invasive Arten zu erfüllen. 

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Zahl der erlegten Wildschweine höher als erwartet

836.865 Wildschweine haben die Jäger in der Saison 2017/18 erlegt. Das sind knapp 42 Prozent mehr als im Vorjahr. Damit wurden die Hochrechnungen aus dem September noch deutlich übertroffen. Etwa 16,7 Millionen Stunden jagdlicher Einsatz waren notwendig. 

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