Neuigkeiten aus dem DJV Jagdnetz

Immer bestens informiert sind Sie mit den Neuigkeiten aus dem Deutschen Jagdverband-Jagdnetz.

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PR-Gag von PETA: Finanzamt soll DJV-Gemeinnützigkeit prüfen

"Straftaten und Gemeinnützigkeit schließen sich aus": Vor der öffentlichen Anhörung im Bundestag zu fragwürdigen Praktiken von PETA versuchen die Tierrechtler abzulenken. Sie sehen Straftaten als legitimes Mittel, um ihre Vision vom veganen Leben durchzusetzen.

 

(Berlin, 8. Februar 2019) Die „Tierrechtsorganisation“ PETA will die Gemeinnützigkeit des Deutschen Jagdverbandes (DJV) prüfen lassen. Der Dachverband der Jäger sieht den haltlosen Vorwürfen gelassen entgegen und betont, dass das Projekt Fellwechsel ein Leuchtturmprojekt für die nachhaltige Verwertung von Fellen aus heimischer Jagd ist. Mit ihrer PR-Aktion gegen den DJV wollen die „Tierrechtler“ offensichtlich von eigenen Problemen ablenken. Aktuell wird insbesondere die Gemeinnützigkeit der „Tierrechtsorganisation“ heftig diskutiert. Am kommenden Mittwoch findet im Bundestag eine öffentliche Anhörung zum FDP-Antrag "Straftaten und Gemeinnützigkeit schließen sich aus" statt. Darin ist unter anderem zu lesen "PETA-Aktivisten scheuen sich nicht, verbreitet sogar auf Straftatbestände zurückzugreifen." Weiter heißt es, führende Repräsentanten und Angestellte von PETA legitimierten Gesetzesbrüche wie Stalleinbrüche, unter anderem jüngst Dr. Haferbeck im Rahmen einer öffentlichen Diskussionsveranstaltung.

 

PETA macht immer wieder mit fragwürdigen Aktionen auf sich aufmerksam. Ein juristisches Gutachten, das dem DJV vorliegt, kommt zu dem Schluss, dass eine Reihe von Punkten dafür sprächen, dass die Geschäftsführung von PETA Deutschland das Gemeinnützigkeitsprivileg verletze und Mittel satzungswidrig verwende. Ferner sei eine führende Persönlichkeit dieser Organisation erstinstanzlich bereits wegen Volksverhetzung für schuldig befunden worden. Das Strafverfahren wurde im Jahr 2010 in der Berufungsinstanz gemäß § 153 a StPO nach Zahlung einer Geldauflage eingestellt, die mit 10.000 Euro sogar höher war als die in erster Instanz verhängte Geldstrafe (Landgericht Stuttgart, Aktenzeichen: 35 Ns 7 Js 2717/04). Mitglieder der Organisation behaupteten unter anderem, der militante Kampf für Tiere sei ein Eintreten für Gerechtigkeit; ein Leben habe immer mehr Wert als eine aufgebrochene Tür oder ein in Brand gesteckter Fleischlaster. Das Verwaltungsgericht Stuttgart bemängelte darüber hinaus das Fehlen demokratischer Strukturen bei PETA (Urteil vom 30.3.2017, Aktenzeichen 4 K 2539/16).

 

"Tierechtler" wollen die Jagd ebenso verbieten wie Hauskaninchen, Honigbienen oder sogar Blindenhunde. Zudem sollen sich alle Menschen künftig vegan ernähren, Nahrungsmittel wie Eier, Käse und Honig sollen verboten werden. Zugrunde liegt die Idee, dass jedes fühlende Lebewesen das Recht habe, nach Glück zu streben. Wie wenig praxistauglich diese Vision ist zeigt das Beispiel vom Fuchs, der das Huhn bei lebendigem Leib frisst. Das Motto "Fressen und gefressen werden" bestimmt die Nahrungsnetze auf der Erde. Jagd ist eine der ursprünglichsten Formen für den nachhaltigen Umgang mit der Natur.


DJV-Newsletter Januar #1

Liebe Jägerinnen und Jäger,

 

hatten Sie erholsame Feiertage und sind Sie gut ins Jahr 2019 gestartet? Das ist wunderbar, denn im ersten Quartal können Sie den DJV gleich mehrfach in Aktion erleben: Auf verschiedenen Messen zeigt der Jagdverband mit spannenden und interaktiven Programmen, wie vielfältig Jagd, Wild und Natur sind.

 

Am 18. Januar startet die Internationale Grüne Woche in den Messehallen unter dem Funkturm in Berlin. Auf der weltgrößten Verbrauchermesse informiert der DJV in Halle 4.2 (Stand 200) rund um die Themen Jagd, Wild, Natur- und Artenschutz. Mit dabei sind die Falkner und Hundeführer der Partnerverbände Deutscher Falkenorden und Jagdgebrauchshundverband mit ihren Greifvögeln und Jagdhunden.

 

Mit dem Schwerpunktthema „Lebensraum Feldflur“ macht der DJV in seinem Biotop auf den dramatischen Rückgang der Artenvielfalt im Offenland aufmerksam. Im Fokus steht das Rebhuhn als Leitart für eine intakte Feldflur. Am Themenstand „Achtung Wildunfall!“ lernen Sie das Tierfund-Kataster kennen und können Ihre Reaktionsgeschwindigkeit in einer Gefahrensituation am Bremssimulator testen. Zudem stellt sich die Fellwechsel GmbH vor und informiert über Pelz aus heimischer Jagd. Kinder pirschen auf den Spuren von Waschbär, Fuchs & Co. mit dem „Tatort Biotop“-Quiz. Auf der halleneigenen Bühne zeigen unsere Wild-Köche die Vielfalt von Wildbret. Hungrige Besucher sind willkommen!

 

Wer noch mehr Lust auf vitaminreiche Wildspezialitäten hat, darf sich auf Europas größte Jagdmesse freuen. Die Dortmunder „Jagd und Hund“ startet am 29. Januar und endet am 3. Februar. Besucher der Messe erhalten zudem Eintritt zum ersten „Wild Food Festival“, das zeitgleich in der Westfalenhalle stattfindet. Der DJV unterstützt das Festival mit der Kampagne „Wild auf Wild“ und ist am Stand B46 zu finden. In Workshops und auf der Bühne präsentieren Experten die kulinarische Vielfalt von Wildbret und zeigen, wie einfach es sich zubereiten lässt. Melden Sie sich jetzt für die Workshops an! Tickets und weitere Infos gibt es unter www.wildfoodfestival.de.

 

Viel zu erleben gibt es auch bei unseren Jägerinnen und Jägern auf der Bildungsmesse „didacta“ vom 19. bis 23. Februar in Köln. Mit der Initiative „Lernort Natur“ ist der DJV dort seit Jahren Stammgast. In Halle 8 im Ausstellungsbereich „Schule/Hochschule“ informiert der Verband über die Vielfalt der Naturpädagogik und Materialien für den naturkundlichen Unterricht.

 

Alles, was das Jägerherz rund um Jagdwaffen und Outdoor-Ausrüstung begehrt, finden Sie vom 8. bis 11. März auf der IWA Outdoor Classics 2019, der internationalen Fachmesse für Jagd und Schießsport im Messezentrum Nürnberg.

 

Auf ein Wiedersehen bei einer oder allen Messen!

In diesem Sinne: Waidmannsheil,

Ihre DJV-Pressestelle

 

Waschbär, Marderhund und Mink

Waschbären kamen 2017 in mehr als der Hälfte der Reviere in Deutschland vor - eine Verdopplung in elf Jahren. Wie bei Marderhund und Mink liegt der Verbreitungsschwerpunkt im Nordosten. DJV fordert Bekenntnis zur Fallenjagd, um die EU-Vorgaben für invasive Arten zu erfüllen. 

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Zahl der erlegten Wildschweine höher als erwartet

836.865 Wildschweine haben die Jäger in der Saison 2017/18 erlegt. Das sind knapp 42 Prozent mehr als im Vorjahr. Damit wurden die Hochrechnungen aus dem September noch deutlich übertroffen. Etwa 16,7 Millionen Stunden jagdlicher Einsatz waren notwendig. 

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