DJV Jagdnews aktuell

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DJV-Newsletter #1 Januar

10. Januar 2022

 

Willkommen zum ersten Newsletter im neuen Jahr, wir wünschen allen ein schönes, erfolgreiches und vor allem gesundes 2022.

 

Apropos neues Jahr, vielleicht wird das ja unser Jahr. Denn es gab noch nie so viele Jäger wie jetzt. Über 400.000 Menschen gehen in Deutschland zur Jagd, das sind nochmal rund 6.000 mehr als im Jahr 2020. Die meisten kommen aus Nordrhein-Westfalen, gefolgt von Niedersachsen und Baden-Württemberg. Bezogen auf die Einwohnerzahl liegt Mecklenburg-Vorpommern vorn, vor Schleswig-Holstein und Niedersachsen. Bundesweit gibt es im Durchschnitt 4,7 Jägerinnen und Jäger pro 1.000 Einwohner.

 

Ebenfalls auf Rekordniveau ist die Zahl der Jägerprüfungen. Trotz Corona gab es im vergangenen Jahr 18.900 Anmeldungen. Das sind ebenso viele wie in 2020 und der dritthöchste Wert überhaupt. Die meisten Prüflinge kommen aus Niedersachsen, gefolgt von Baden-Württemberg und Mecklenburg-Vorpommern.

 

Und noch ein Superlativ: Fast 29.000 Tonnen Wildbret haben die Deutschen in der vergangenen Jagdsaison verzehrt. Trotz zahlreicher abgesagter Herbstjagden wegen der Corona-Pandemie haben die Jägerinnen und Jäger mehr als 16.400 Tonnen Fleisch vom Wildschwein, 8.900 Tonnen vom Reh, 2.400 Tonnen vom Rot- und 1.300 Tonnen vom Damhirsch geliefert. Beliebtestes Fleisch ist übrigens Wildschwein. Auf der DJV-Internetseite wild-auf-wild.de gibt es mittlerweile über 400 Rezepte für Wildgerichte. Heimisches Wildbret ist auch in der Öffentlichkeit ein beliebtes Thema und wird von Leitmedien und Presseagenturen gern aufgegriffen. Sogar Zeit online hat diese Woche berichtet.

 

Weniger gute Schlagzeilen machte allerdings der Fund eines getöteten Luchses am 3. Januar 2022 im thüringischen Buttstädt. Der Landesjagdverband Thüringen e.V., der gemeinsam mit BUND und WWF in verschiedene Monitoring-Projekte dieser Großkatze involviert ist, und der Deutsche Jagdverband verurteilen die illegale Tötung scharf. Ein Vertreter des NABU Thüringen indes erklärte, dass Verdächtige oft aus dem Kreise der in der Freizeit aktiven Jäger kämen. Diese haltlose und unseriöse Anschuldigung verurteilen wir ebenso scharf. Das haben wir auch gegenüber den Medien deutlich gemacht.

 

Fakten sind uns wichtiger als Phrasen – das gilt auch für den Forst-Jagd-Konflikt. Wir haben deshalb eine Online-Vortragsreihe mit ausgewiesenen Experten geplant, die am 14. Februar 2022 startet. Ab kommender Woche ist eine Anmeldung möglich. Das Programm finden Sie bereits hier.

 

 Wir wünschen Ihnen ein schönes Wochenende,

 

Ihre DJV-Geschäftsstelle

 

Stellenausschreibungen

Lust auf einen neuen Job? Und dann auch noch in der Jagdbranche? Hier gibt es neue Angebote in Berlin, Mecklenburg-Vorpommern, Baden-Württemberg und Sachsen-Anhalt.

 

Was sonst noch passiert ist?

 

Zahl der Jägerprüfungen auf Rekordniveau

Aktuelle DJV-Statistik: Trotz Corona-Pandemie meldeten sich im vergangenen Jahr 18.900 Personen zur staatlichen Jägerprüfung. Durchfallquote ist leicht gestiegen. Die meisten Prüflinge gab es im Norden.

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DJV veröffentlicht Wildbret-Statistik

Fast 29.000 Tonnen Wildbret haben die Deutschen in der vergangenen Jagdsaison verzehrt. Spitzenreiter ist Wildschwein. DJV gibt Tipps für Lagerung und Zubereitung.

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Vortragsreihe zu Wildtier-Mensch-Konflikten startet

DJV lädt von Februar bis April 2022 ein zum Online-Dialog mit Experten. Ziel ist es, aktuelles Fachwissen bekannter zu machen. Zielgruppe sind Entscheidungsträger und Praktiker gleichermaßen.

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So viele Jäger wie noch nie

403.420 Menschen gehen in Deutschland zur Jagd. Das sind 6.006 mehr als im Jahr 2020. Die meisten kommen aus Nordrhein-Westfalen. Bezogen auf die Einwohnerzahl liegt Mecklenburg-Vorpommern vorn.

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