Berichte aus dem Hundewesen 2019

Großer Arbeitseinsatz am Hundewasser

19. Januar 2019

Minustemperaturen und strahlender Sonnenschein … optimales Wetter für einen Arbeitseinsatz im Lehrrevier. So traf sich heute eine Gruppe von 15 Helfern mit schwerem und auch leichtem Gerät am Hundewasser zu einem großen Arbeitseinsatz. Nach der Begrüßung durch „Hubertus“-Chef Dieter Mackenrodt wurde zunächst ein Rundgang um das Wasser gemacht um zu entscheiden, welche Bäume gefällt werden müssen und wo Rückschnitt notwendig ist. Ein Team machte sich sogleich mit Motorsägen und Schlepper mit Seilwinde daran, einige größere Bäume zu fällen, welche zum Teil weit über den Rundweg oder aber über das Wasser ragten. Aus dem Holz eines Baums wurde vor Ort eine neue Bank gefertigt und steht nun den am Wasser arbeitenden Hundeführern zur Verfügung. Die anderen Jäger haben die Hecken rund um das Wasser und die angrenzende Wiese freigeschnitten und einige Bäume auf den Stock gesetzt. Selbstverständlich wurde bei allen Maßnahmen Wert darauf gelegt, das genügend Deckung und Raum für Nistplätze für die rund um das Wasser lebenden Vögel erhalten blieb.

 

Im Laufe der letzten Wochen wurden einige neue Drückjagdböcke im Lehrrevier aufgestellt. Um diese herum wurde ebenfalls freigeschnitten, um für kommende Jagden gute Schussfelder mit sicherem Kugelfang zu schaffen.

 

Während einer kurzen Pause um die Mittagszeit wurde bei Kaffee und Kuchen besprochen, was noch zu erledigen ist, damit das Wasser im Frühjahr wieder bestmöglich genutzt werden kann. Gesagt, getan … ging es nach der Pause mit vereinten Kräften weiter.

Nachdem die letzten Stämme abtransportiert waren gab Vereinsmitglied und Falkner Kai Schmid einen Einblick in die Arbeit mit seinem Gerfalken. Er ließ den Greifvogel fliegen und gab viele Informationen rund um die Falknerei. 

Nach 5 Stunden waren alle angefallenen Arbeiten erledigt und es ging gemeinsam in die Gaststätte „Alte Scheune“ in Dorf Güll. Nachdem sich alle am Schnitzelbuffet gestärkt hatten gab es noch ein freudiges Ereignis zu Feiern: Hundeobmann Arthur Grölz hat in der vergangenen Woche seinen 80. Geburtstag gefeiert. Zunächst gratulierte Dieter Mackenrodt dem Jubilar im Namen des Vorstandes und überreichte einen Präsentkorb. Er dankte Arthur für seinen unermüdlichen Einsatz im Hundewesen und betonte, dass er auch heute kräftig mitgeholfen hat. Den Dankesworten und Gratulationen schloss sich Hubertus Sarges im Namen der Hundeführer an. Auch er überreichte einen Präsentkorb, den die „Hundegruppe“ des vergangenen Jahres organisiert hatte.

Wir danken allen Vereinsmitgliedern, die heute so tatkräftig dafür gesorgt haben, dass das für die Hundeausbildung so wichtige Wasser, das Fuchshindernis und die angrenzende - ebenfalls dem Verein gehörende – Wiese wieder optimal genutzt werden können!!!

Junghundeausbildung

19. Januar 2019

Ab diesem Jahr plant der Hundeausschuss nicht nur die jährliche Brauchbarkeitsprüfung durchzuführen, sondern zusätzlich verschiedene Anlage- bzw. Gebrauchsprüfungen. So findet bereits im Februar die Bringtreue-Prüfung statt, gefolgt von der Verbands-Jugendprüfung (VJP) im April. Die Brauchbarkeitsprüfung nach BPO Hessen ist für September terminiert, den Abschluss des Prüfungsjahres bildet die Verbands-Gebrauchsprüfung (VGP) bzw. die Verbandsprüfung nach dem Schuss (VPS).

 Erfahrungsgemäß nehmen gerade an der VJP häufig Erstlingsführer mit ihren jungen Vorstehhunden teil. Damit sowohl Hund als auch Hundeführer auf dieser JGHV-Anlageprüfung möglichst erfolgreich abschneiden, bietet der JV „Hubertus“ Gießen seit Herbst 2018 die Teilnahme an einer Junghundegruppe an. Unter der Leitung von Hubertus Sarges trifft sich die Gruppe etwa alle 14 Tage am Sonntagmorgen in seinem Gießener Revier. Unterstützt wird er durch Verbandsrichter und „Hubertus“-Hundekursleiter Thomas Tang, Kay Lienert und Dr. Sandra Rafalzik. 

Im Vordergrund steht hier nicht das Erlernen des Gehorsams, sondern vielmehr die Förderung der jagdlichen Anlagen. Für die VJP wird besonders die Feldsuche geübt sowie das Vorstehen. Die Hundeführer bekommen Informationen dazu, was die Richter auf der Prüfung von den Hunden erwarten und wie sie dies mit ihren Jagdhelfern trainieren können. Zur Vorbereitung auf die Verbands-Herbstzuchtprüfung (HZP) wird bereits jetzt mit erster Schleppen- und Fährtenarbeit begonnen. 

Nebenbei lernen die Junghunde hier verschiedene Wildarten und spätere Reviergegebenheiten (Feld, Wald, Wasser) kennen. Durch das Üben in der Gruppe wird das bereits im Welpenalter erlernte Sozialverhalten gefestigt. Des weiteren gewöhnen sich die Hunde daran, ihre Aufgaben auch unter Ablenkung durch Artgenossen – wie es in der späteren Prüfungsgruppe der Fall sein wird - zu erledigen. 

Zusätzlich zum laufenden Kurs findet am Sonntag, 2. Februar 2019 ein Übungstag zur Vorbereitung auf die VJP, welche am Sonntag, 7. April 2019 im vereinseigenen Lehrrevier durchgeführt wird, statt. Thomas Tang wird hier Informationen zum Prüfungsablauf und den einzelnen Fächern geben. Hier besteht natürlich auch die Möglichkeit, mit den einzelnen Hunden zu trainieren.

An der Junghundeausbildung Interessierte können jederzeit einsteigen und melden sich bitte telefonisch bei: Hubertus Sarges (0152 – 33602165).

 Interessenten für den VJP-Übungstag melden sich bitte bei Dr. Sandra Rafalzik (0176–64620294; sandra@rafalzik.com).