Berichte der Jungjägerausbildung 2018


Großes Interesse am Jungjägerkurs bei Hubertus Gießen

23. März 2018

„Grünes Abitur“ gibt es erst nach gründlicher Ausbildung! 

 

Der Jagdverein Hubertus Gießen und Umgebung e.V. hatte zu einer Infoveranstaltung „Jungjägerkurs 2018“ in das Hessische Holz + Technik Museum nach Wettenberg-Wißmar geladen. Das Interesse am „Grünen Abitur“ ist im Kreis Gießen sehr groß und will gut vorbereitet sein. Zur Prüfung wird nur zugelassen, wer an einem offiziell anerkannten Ausbildungslehrgang mit praktischen Unterweisungen teilgenommen hat.

 

Der Vorsitzende des Jagdverein Hubertus Gießen und Umgebung e. V. Dieter Mackenrodt begrüßte etwa 120 Jägerinnen, Jäger, Jagdhornbläser, Hundeführer und Jagdscheininteressierte zu einer Infoveranstaltung auf dem Gelände des Hessischen Holz + Technik Museums. Besonders erfreulich war die große Schar an Hundeführern mit ihren vierbeinigen Gefährten. Arthur Grölz vom Hundeausschuss präsentierte den interessierten Besuchern 40 Hundegespanne auf dem Freigelände. Die große Schar an Jagdgebrauchshunderassen beeindruckte ganz besonders die vielen Jagdscheininteressierten. 

 

 

Die Bläsergruppe des Vereins unter der Leitung von Ehrenmitglied Oswald Henzel begrüßte die große Besucherschar mit musikalischen Stücken.

Die Organisation der Informationsveranstaltung „Jungjägerausbildung bei Hubertus“ hatte der Ausbildungsleiter Jürgen John mit seiner Ehefrau Martina Wirth-John (Dozentin) übernommen. Im Schulungsraum des Holz + Technik Museums erläuterte der Ausbildungsleiter mit einer Powerpoint-Präsentation den etwa 40 Interessenten auf das „Grüne Abitur“ die Fachgebiete der theoretischen Ausbildung, welche dann auch ab Mai im Wißmarer Holz + Technikmuseum stattfindet.

 

Neben dem Schulungs-Zentrum in Wettenberg-Wißmar bietet der Verein hochwertige Waffen zum Übungsschießen, Teilnahme an Fallenlehrgängen sowie Mitwirken bereits bei den herbstlichen Drückjagden in den Lehrrevieren. Der Vorteil der Hubertus-Ausbildung liegt einerseits in der überschaubaren Ausbildungsdauer, die sich gut mit beruflichen Belangen vereinbaren lässt, andererseits ist gewährleistet, dass nicht nur ausschließlich das Kurzzeitgedächtnis beansprucht wird.

Außerdem sind die Kosten viel niedriger als bei einer Jagdschule.

Die Hauptdozenten des Lehrgangs werden sich nun aufgrund der vielen Anmeldungen auf eine begrenzte Teilnehmerzahl festlegen. Der Kurs 2018 ist damit ausgebucht.

Dass das Interesse nicht nur bei „Hubertus“ Giessen und Umgebung e.V. so groß ist, belegen auch die ständig steigenden Zahlen der Jagdscheininhaber in Deutschland. 

Aktuell gehen in Deutschland knapp 400.000 Jägerinnen und Jäger zur Jagd.

 

„Das ist äußerst erfreulich und passt zu dem Trend gesünder und bewusster zu leben 

sowie sich aktiv für Natur und Tiere einzusetzen“, informierte der Hubertus-Chef Dieter Mackenrodt überzeugend. Viele junge Menschen kommen über die Freude an der Natur oder gesunde Ernährung zur Jagd. Bewusstes Entschleunigen und das Gestalten von naturnahen Lebensräumen sind ebenfalls Motivationsaspekte. Waren es Ende der 1980er Jahre noch etwa 1% Jägerinnen, liegt heute der Frauenanteil bei etwa 30%. Viele Frauen kommen über ihren Hund zur Jagd.