Lehrgangsberichte im Jahr 2022


Verhalten nach dem Schuss und Bewerten von Anschüssen

24. Mai 2022

 

2. Praxisseminar am 14. Mai 2022  mit dem Experten Reiner Käs

Der Jagdverein Hubertus Gießen und Umgebung e.V. hatte im Rahmen seiner Fortbildungsveranstaltungen wegen der großen Nachfrage nochmals zu einem  Tagesseminar : „Verhalten nach dem Schuss und Bewerten von Anschüssen“ eingeladen.

 

Der 1. Vorsitzende des Jagdverein „Hubertus“ Gießen Dieter Mackenrodt hatte dafür nochmals als Referenten den renommierten Schweißhundeführer und Experten Reiner Käs aus Allendorf/Lumda gewinnen können. Der Experte geht seit über 40 Jahren auf die Jagd. Seine Passion gilt davon seit 35 Jahren dem  verunfallten bzw. verletzten Wild als Schweißhundeführer mit dafür ausgebildeten Jagdgebrauchshunden.

 

In diesen 35 Jahren wurden von Reiner Käs weit über 2000 Nachsuchen durchgeführt. Die große Zahl an Nachsuchen sprechen für eine hohe fachliche Kompetenz und jede Menge Erfahrung des Referenten aus Allendorf/Lumda. 

 

Wir begrüßten im Vereinshaus am Schießstand wieder eine große Anzahl Teilnehmer und bedanken uns bei Ralf Weber (Lernort Natur) sowie Dieter Jüttemeier (Lernort Natur) für die praktische Unterstützung der Anschüsse im „Hubertus“ Ausbildungs- und Lehrrevier am Schießstand. 

 

Das Anschuss-Seminar gliederte sich in einen 3-stündigen theoretischen Teil und einen praktischen Teil im Revier.Greenhorns und alte Hasen erfuhren von den gesetzlichen Grundlagen, der Anatomie des Schalenwildes-, dem Verhalten vor, bei und nach der Schussabgabe, Schuss- und Pirschzeichen, Untersuchen und Verbrechen des Anschusses, Nachsuchen bei Drückjagden bis hin zur Einarbeitung des sogenannten „Schweißhundes“.

 

Kein Wild am Anschuss, kein Schnitthaar und kein Schweiß? Schnell wird die Sache als Fehlschuss abgetan. Ein folgenschwerer Fehler, wie Reiner Käs bei der Begrüßung wusste. Oft sind bei tödlichen Schüssen kaum Pirschzeichen zu finden.

 

Im theoretischen Teil des Seminars erklärte der „Nachsucheprofi“ Reiner Käs, worauf während und nach dem Schuss zu achten ist und wie die „gefundenen Pirschzeichen“ richtig bewertet werden. Die einstündige Mittagspause bei leckerem „Jägerschnitzel“ im Vereinshaus wurde bei guten Gesprächen und regem Erfahrungsaustausch genutzt.  Unsere gute Seele im Vereinshaus Renate Claus hatte für die Seminarteilnehmer ein leckeres Gericht vorbereitet. 

 

Nach der Mittagspause folgte der praktische Teil im Revier: Hier hatte Ralf Weber und 

Dieter Jüttemeier einige „Anschüsse“ auf Schalenwild vorbereitet. Ebenso eine weiße Leinwand  hinter einem Stück Rehwild zu Lernzwecken aufgebaut. 

Die Teilnehmer mussten nun im Revier die Anschüsse auf Schuss- und Pirschzeichen hin untersuchen. Danach erarbeitete die Gruppe eine Anschussdiagnose.

Die Teilnehmer arbeiteten hervorragend mit und hatten viel Spaß bei der interessanten Materie. 

 

Wenn ein Wildunfall passiert ist oder Wild bei Schüssen nicht verendet zusammenbricht und eine Nachsuche erforderlich wird, ist das Ansprechen - Können von Pirschzeichen an der Unfallstelle oder am Anschuss und auf der Wundfährte zwar wichtig, wegen des Rückschlusses über den vermutlichen Sitz der Kugel, vor allem aber deshalb, um richtig zu reagieren und ggf. ohne falsche Scham um Hilfe zur Nachsuche zu bitten, wodurch unnötig langes Leiden des beschossenen Wildes vermieden werden kann. 

 

Was Nachsuchen-Profis mit einem erfahrenen Hund vermögen, ist immer wieder erstaunlich! Nach Kilometern “Riemenarbeit“ durch dick und dünn und anschließender Hetze einen gekrellten Frischling zu erlösen, und nicht bei der erst besten „Verleitung“ oder der Reviergrenze abzubrechen, dass ist Waidgerechtigkeit im besten Sinne!

Auch wenn der eigene Hund noch jung und unerfahren ist, der Anschuss aber eine lange Nachsuche oder Hetze prophezeit, dann ist der Schütze es dem Wild schuldig, einen Nachsuchenführer wie beispielsweise Reiner Käs, herbeizurufen. Auch das ist Waidgerechtigkeit im besten Sinne! 

 

Gegen 16.00 Uhr ging eine Fortbildungsveranstaltung auf hohem Niveau zu Ende, die für alle Teilnehmer sehr lehrreich war. Alle Kursteilnehmer bekommen ein „Handout“ zum Nachlesen.

 

Die Teilnehmer bedankten sich mit anhaltendem Applaus bei dem Referenten Reiner Käs und den beiden Assistenten für die interessante Präsentation . Der Dank galt Allen, die zu dieser erfolgreichen Veranstaltung beigetragen haben. Alle Teilnehmer waren einstimmig der Meinung, dass das Ziel der Veranstaltung, Wissen aufzufrischen, zu einem gerechten Verhalten nach dem Schuss beizutragen und Fehler bei unter Umständen notwendigen Nachsuchen zu vermeiden, mehr als erreicht wurde.  Der Experte Reiner Käs hatte viele dankende Hände zu schütteln. Wir bedankten uns  im Namen aller Teilnehmer bei dem Dozenten und den beiden Assistenten mit Präsenten.


Fortbildungsveranstaltung: Verhalten nach dem Schuss und Bewerten von Anschüssen

14. April 2022

 

Praxisseminar am 9. April 2022  mit dem Experten Reiner Käs

 

Der Jagdverein Hubertus Gießen und Umgebung e.V. hatte im Rahmen seiner Fortbildungsveranstaltungen zum 1-Tagesseminar : „Verhalten nach dem Schuss und Bewerten von Anschüssen“ eingeladen.

 

Der 1. Vorsitzende des Jagdverein „Hubertus“ Gießen Dieter Mackenrodt hatte dafür als Referenten den renommierten Schweißhundeführer und Experten Reiner Käs aus Allendorf/Lumda gewinnen können. Der Experte geht seit über 40 Jahren auf die Jagd. Seine Passion gilt davon seit 35 Jahren dem  verunfallten bzw. verletzten Wild als Schweißhundeführer mit dafür ausgebildeten Jagdgebrauchshunden.

In diesen 35 Jahren wurden von Reiner Käs weit über 2000 Nachsuchen durchgeführt. Die große Zahl an Nachsuchen sprechen für eine hohe fachliche Kompetenz und jede Menge Erfahrung des Referenten aus Allendorf/Lumda. 

Der „Hubertus-Chef“ begrüßte im Vereinshaus am Schießstand eine große Anzahl von Teilnehmern und bedankte sich bei Nicol Müller ( Vorstand) sowie Ralf Weber (Lernort Natur) für die praktische Unterstützung der Anschüsse im „Hubertus“ Ausbildungs- und Lehrrevier am Schießstand. 

 

Das Anschuss-Seminar gliederte sich in einen 3-stündigen theoretischen Teil und einen praktischen Teil im Revier. Greenhorns und alte Hasen erfuhren von den gesetzlichen Grundlagen, der Anatomie des Schalenwildes-, dem Verhalten vor, bei und nach der Schussabgabe, Schuss- und Pirschzeichen, Untersuchen und Verbrechen des Anschusses, Nachsuchen bei Drückjagden bis hin zur Einarbeitung des sogenannten „Schweißhundes“.

Kein Wild am Anschuss, kein Schnitthaar und kein Schweiß? Schnell wird die Sache als Fehlschuss abgetan. Ein folgenschwerer Fehler, wie Dieter Mackenrodt bei der Begrüßung wusste. Oft sind bei tödlichen Schüssen kaum Pirschzeichen zu finden.

 

Im theoretischen Teil des Seminars erklärte der „Nachsucheprofi“ Reiner Käs, worauf während und nach dem Schuss zu achten ist und wie die „gefundenen Pirschzeichen“ richtig bewertet werden.

 

Die einstündige Mittagspause bei leckerem „Jägerschnitzel“ im Vereinshaus wurde bei guten Gesprächen und regem Erfahrungsaustausch genutzt.  Unsere gute Seele im Vereinshaus Renate Claus hatte für die Seminarteilnehmer ein leckeres Gericht vorbereitet. 

 

Nach der Mittagspause folgte der praktische Teil im Revier: Hier hatte Nicol Müller und 

Ralf Weber einige „Anschüsse“ auf Schalenwild vorbereitet. Ebenso eine weiße Leinwand  hinter einem Stück Rehwild zu Lernzwecken aufgebaut. 

Die Teilnehmer mussten nun im Revier die Anschüsse auf Schuss- und Pirschzeichen hin untersuchen. Danach erarbeitete die Gruppe eine Anschussdiagnose.

Die Teilnehmer arbeiteten hervorragend mit und hatten viel Spaß bei der interessanten Materie. 

 

Wenn ein Wildunfall passiert ist oder Wild bei Schüssen nicht verendet zusammenbricht und eine Nachsuche erforderlich wird, ist das Ansprechen - Können von Pirschzeichen an der Unfallstelle oder am Anschuss und auf der Wundfährte zwar wichtig, wegen des Rückschlusses über den vermutlichen Sitz der Kugel, vor allem aber deshalb, um richtig zu reagieren und ggf. ohne falsche Scham um Hilfe zur Nachsuche zu bitten, wodurch unnötig langes Leiden des beschossenen Wildes vermieden werden kann. 

 

Was Nachsuchen-Profis mit einem erfahrenen Hund vermögen, ist immer wieder erstaunlich! Nach Kilometern “Riemenarbeit“ durch dick und dünn und anschließender Hetze einen gekrellten Frischling zu erlösen, und nicht bei der erst besten „Verleitung“ oder der Reviergrenze abzubrechen, dass ist Waidgerechtigkeit im besten Sinne!

Auch wenn der eigene Hund noch jung und unerfahren ist, der Anschuss aber eine lange Nachsuche oder Hetze prophezeit, dann ist der Schütze es dem Wild schuldig, einen Nachsuchenführer wie beispielsweise Reiner Käs, herbeizurufen. Auch das ist Waidgerechtigkeit im besten Sinne! 

Gegen 16.00 Uhr ging eine Fortbildungsveranstaltung auf hohem Niveau zu Ende, die für alle Teilnehmer sehr lehrreich war. Alle Kursteilnehmer bekommen ein „Handout“ zum Nachlesen.

 

Die Teilnehmer bedankten sich mit anhaltendem Applaus bei dem Referenten Reiner Käs und den beiden Assistenten für die interessante Präsentation . Wegen der großen Nachfrage ist eine 2. Fortbildungsveranstaltung für Mitte Mai geplant. Der Dank galt Allen, die zu dieser erfolgreichen Veranstaltung beigetragen haben. Alle Teilnehmer waren einstimmig der Meinung, dass das Ziel der Veranstaltung, Wissen aufzufrischen, zu einem gerechten Verhalten nach dem Schuss beizutragen und Fehler bei unter Umständen notwendigen Nachsuchen zu vermeiden, mehr als erreicht wurde.  Der Experte Reiner Käs hatte viele dankende Hände zu schütteln. Der Vorsitzende Dieter Mackenrodt bedankte sich im Namen aller Teilnehmer bei dem Dozenten und den beiden Assistenten mit einem Präsent.

 

Aufgrund der großen Nachfrage wird das Seminar erneut am 14. Mail 2022 stattfinden. Mehr dazu erfahren Sie hier.