Newsletter aus dem LJV Hessen

Immer bestens informiert sind Sie mit den Neuigkeiten aus dem Deutschen Jagdverband-Jagdnetz.

 

Hier haben wir die aktuellsten Informationen für Sie zusammengestellt. 


Auf zur „Jagen - Fischen - Offroad“ vom 22.-24. März 2019 in Alsfeld

17. März 2019

 

Vom 22.-24. März 2019 findet in der Hessenhalle die Messe "Jagen - Fischen - Offroad" statt. Das Team des Landesjagdverbandes würde sich sehr freuen, Sie am LJV-Stand willkommen heißen zu dürfen. Nutzen Sie die Gelegenheit und informieren sich über die neuesten Jagdwaffen und Zubehör, ergattern das eine oder andere Schnäppchen oder treffen Freunde und Bekannte und genießen einen entspannten Messetag in Alsfeld. Ein breitgefächertes Angebot, eine familiäre Atmosphäre, leckere Speisen und Getränke sowie kurze Wege mit kostenlosen Parkmöglichkeiten direkt an der Messehalle erwarten Sie.

 

Weitere Informationen finden Sie weiter unten.


Zwei neue Vorstandsmitglieder des LJV Hessen gewählt - Bezirkstagungen im März 2019

14. März 2019

 

In der ersten Märzwoche 2019 fanden die diesjährigen Frühjahrs-Bezirkstagungen des LJV Hessen statt. Im Bezirk Wiesbaden stellte sich am 5. März 2019 Andrea Wahl, die ehemalige Vorsitzende der Jägervereinigung Diana Wiesbaden, zur Wahl und wurde mit einem einstimmigen Ergebnis in den LJV-Vorstand gewählt. Die entsprechend einem Beschluss der Herbst-Bezirkstagung zu diesem Termin geladenen zurückgetretenen ehemaligen Vorstandsmitglieder waren aus unterschiedlichen Gründen nicht erschienen.

 

Im Bezirk Darmstadt stellten sich am 6. März 2019 der Vorsitzende des KJV Gelnhausen, Maarten Fijnaut, und der Vorsitzende des Jagd-Clubs Bad Nauheim, Bernhard von Gilsa, zur Wahl. Das Wahlergebnis fiel zugunsten von Maarten Fijnaut aus.

Beide neu gewählten Vorstandsmitglieder möchten sich u. a. im Bereich der Jungjägerausbildung, Maarten Fijnaut auch speziell im Bereich Fangjagd und Artenschutz einbringen und freuen sich auf eine konstruktive Vorstandsarbeit. Auch auf der Bezirkstagung Kassel hat man am 7. März 2019 die Wahl der neuen Vorstandsmitglieder positiv aufgenommen.

 

Auf allen drei Bezirkstagungen herrschte eine harmonische Stimmung und eine konstruktive Arbeitsatmosphäre. Zu Beginn der Versammlungen stellte LJV-Schatzmeister Christof Wehrum u. a. den Jahresabschluss 2018 vor. Der Jahresabschluss liegt deutlich über dem Plan. Der LJV Hessen ist finanziell gut aufgestellt und durch die auf dem Landesjägertag in Lorsch 2017 getroffene Entscheidung in seinen Handlungen unabhängig. Wie auf den Herbst-Bezirkstagungen fast einstimmig beschlossen, konnte zudem eine Zuwendung aus der Jagdabgabe erzielt werden, ohne dass dadurch die Unabhängigkeit des LJV Hessen beeinträchtigt ist.

 

LJV-Präsident Prof. Dr. Jürgen Ellenberger erläuterte die jagdrechtliche Situation auf Landes- und Bundesebene. U.a. ging er auf die im Koalitionsvertrag zwischen CDU und Bündnis 90/Die Grünen beschlossenen positiven Änderungen, wie z. B. der Wegfall der Schonzeit für den Jungwaschbären, ein, die nun zügig umgesetzt werden müssten. Das Zustandekommen der kürzlich veröffentlichten Schalenwildrichtlinie verstoße gegen den Koalitionsvertrag, in dem eine enge Zusammenarbeit mit der Jägerschaft festgeschrieben sei. Das Gegenteil sei nun erfolgt. Diesbezüglich habe er bereits persönlich Ministerpräsident Volker Bouffier angeschrieben und ein baldiges Gespräch mit Umweltministerin Priska Hinz. Der Landesjagdverband hat bereits auf drei Veranstaltungen in Melsungen, Lich und Stockstadt die Niederwildhegegemeinschaften über die Schalenwildrichtlinie und Reaktionsmöglichkeiten informiert. Für die Hochwildhegegemeinschaften findet eine zentrale Veranstaltung am 16. März 2019 in Alsfeld statt.

 

An die anwesenden Vereinsvorsitzenden erging der Appell: „Achten Sie darauf, dass der Koalitionsvertrag eingehalten wird und Schreiben Sie Ihre gewählten Landtagsabgeordneten vor Ort an und tragen Ihre Argumente vor, so wie jetzt bereits bei der Schalenwildrichtlinie von einigen Jägerinnen und Jägern praktiziert.“ In der neuen hessischen Verfassung ist zudem das Ehrenamt als Staatsziel verankert. Den ehrenamtlich tätigen Jägerinnen und Jägern in den Hegegemeinschaften ist daher mit Respekt zu begegnen und ihre Arbeit wertzuschätzen.

 

Herzliche Grüße und Waidmannsheil

 

Markus Stifter, Pressesprecher


Bericht zu den Niederwild-Informationsveranstaltungen

12. März 2019

 

Auch in diesem Jahr lud der LJV im Februar 2019 zu den Frühjahrs-Informationsveranstaltungen zum Niederwildmonitoring in Melsungen, Lich und Stockstadt ein. Neben den Ergebnissen der Hasentaxation 2018 und der Vorstellung des Stockentenmonitorings sorgte die erst kürzlich veröffentliche Schalenwildrichtlinie für rege Teilnehmerzahlen und reichlich Gesprächsstoff an allen drei Veranstaltungsorten.

 

Nach der Begrüßung und einer kurzen Einführung durch die LJV-Vizepräsidenten Dr. Rudolf Leinweber (Melsungen), Dr. Nikolaus Bretschneider-Herrmann (Lich) und Dieter Mackenrodt (Stockstadt) stellte  Dr. Stöveken vom LJV Hessen kurz die diesjährige „Flächendeckende Erfassung“ vor und bat alle Anwesende sich an diesem wichtigen und öffentlichkeitswirksamen Monitoringverfahren zu beteiligen. Im Anschluss referierte Wildbiologe Johannes Lang über die Ergebnisse der Hasentaxation im vergangenen Jahr. Fazit: Die Teilnahme an der Hasentaxation blieb seit 2016 stabil und die Datenqualität ist weiterhin gut.

 

Ein wichtiger Hinweis: Wer mit der Wärmebildkamera zählt, muss vom Zählergebnis 1/3 abziehen, damit die Ergebnisse mit der Scheinwerfertaxation vergleichbar sind.

Vorläufiges Ergebnis der Feldhasentaxation 2018

Als vorläufiges Ergebnis der Zählungen ergab sich eine Dichte pro 100 Hektar von 13,8 Hasen im Frühjahr und 16,4 Hasen im Herbst und somit ein stabiler Zuwachs von 22 %.

Im Jagdjahr 2017/2018 lagen insgesamt 3.753 Hasen auf der Strecke – der Fallwildanteil ist mit 53 % nach wie vor auf einem sehr hohen Niveau.

In Hessen gibt es derzeit 3 Säulen des Niederwildmonitorings:

 

  1. Verpflichtende Zählung der Feldhasen mittels Scheinwerfertaxation und Meldung der Zähldaten an die Niederwildhegegemeinschaften (Bestandsermittlung auf Hegegemeinschaftsebene) zur Meldung an das HMUKLV (mit 200 € pro Hegegemeinschaft pro Jahr gefördert). Zur Erfassung im Revier kann der WILD-Bogen verwendet werden. Diesen Bogen bitte ausfüllen und nach der Frühjahrs- und Herbstzählung an Ihren Hegegemeinschaftsleiter senden. Wichtig: Wurde in Ihrem Revier oder Ihrer Hegegemeinschaft keine ausreichende Besatzdichte ermittelt, darf auf den Feldhasen nicht gejagt werden (§ 3 Abs. 3 Hessische Jagdverordnung).
  2. Revierbezogene Zählung in Referenzgebieten ebenfalls nach der Methode der Scheinwerfertaxation für das Wildtierinformationssystem der Länder Deutschlands (WILD). In ausgewählten Revieren werden die Frühjahrs- und die Herbstbesätze des Feldhasen gezählt und den LJV weitergeben, der diese in die Datenbank des Wildtierinformationssystems einfließen lässt. Die Zählung in den Referenzgebieten erfolgt unabhängig von der Hegegemeinschaft.
  3. Flächendeckende Erfassung (FE), wird alle zwei Jahre durchgeführt. Teilnehmen kann und soll jedes Revier (Niederwild- sowie Hochwildreviere) bzw. jeder Revierverantwortliche. Dabei geht es um Einschätzung zu den in Ihrem Revier vorkommenden Arten. Diese müssen nicht mittels Scheinwerfer gezählt werden. Tragen Sie in den FE-Erfassungsbogen 2019 einfach die z. B. auf einer Revierfahrt oder beim Ansitz auch über einen längeren Zeitraum beobachteten und vorkommenden Wildarten ein.

Stockentenmonitoring

Die Ergebnisse der Bestandsdichten von Stockenten zeigen in einem kurzfristigen Trend eine starke Abnahme der Brutbestände und auch eine starke Abnahme der „Überwinterer“. Der Erhaltungszustand sei als „ungünstig bis schlecht“ einzuordnen. Die Jägerinnen und Jäger sollten daher das Monitoring ernst nehmen und die Jagdzeit als Anreiz für Hegemaßnahmen sehen.

 

 

Im Jagdjahr 2017/2018 wurden 3.455 Erpel und 2.708 Enten erlegt, dies entspricht einem Geschlechterverhältnis von 56:44. Ohne Altersgliederung bleibt der Anteil der adulten Enten weiter unklar. Es werden weiterhin Entenschwingen benötigt. Denn anhand des Mauserverlaufs kann das Alter einer Ente (diesjährig oder älter) bestimmt werden. Die Altersstruktur der Strecke gibt wichtige Hinweise auf den jährlichen Zuwachs. Ziel der Untersuchung der Entenschwingen sei die Entwicklung einer Anleitung, mit der hessische Jägerinnen und Jäger die Alterszusammensetzung der Entenstrecke selbst ermitteln können. Im Jahr 2018 seien nur 280 Schwingen eingegangen, benötigt werden aber 1.000 Schwingenpaare, um eine sichere Methodik der Altersbestimmung entwickeln zu können. Problem: Mit der geringen Anzahl an Schwingen kann weder eine Methode entwickelt, noch die Nachhaltigkeit der Strecke bestimmt werden.

Rebhuhnmonitoring

Die Methode des Rebhuhnmonitorings wurde ebenfalls von Lang erläutert. Die Einschätzung nach Vehören im Frühjahr und die Zählung von Ketten im Spätsommer bilden eine wichtige Datenbasis. Die Bejagungsschwelle liegt bei 3 Revierpaaren auf 100 Hektar bejagbarer Offenlandfläche im Frühjahr und einem Zuwachs von 250 % zum 1. September. Als Bejagungsempfehlung nennt er weniger als 15 % des Herbstbesatzes. Bejagt werden sollten nur Ketten, keine einzelnen Hühner oder Paare).

 

Beispiel:

Revier mit 500 Hektar Offenlandfläche

> 3 Paare/100 ha => 15 Revierpaare

+ 250 % Zuwachs => 105 Hühner (ca. 15 Ketten)

= Bejagung: 15 % = < als 15 Hühner

Im Ausblick auf das Monitoringjahr 2019 wird folgende Vorgehensweise empfohlen:

 

Beginn der Erfassung im Frühjahr 2019, die Daten aus zwei Zähljahren als Basis für die Entscheidung über eine Bejagung/Schonung ab Herbst 2020. Im Falle einer Jagdzeit: keine Daten = keine Jagd, die Datenweitergabe HG über UJB an OJB per Online-Eingabemöglichkeit. Die Auswertung/Evaluation erfolgt über den Arbeitskreis Wildbiologie der Justus-Liebig-Universität Gießen.

Flächendeckende Erfassung (FE 2019)

Ein weiteres wichtiges Thema war die im Frühjahr anstehende „Flächendeckende Erfassung“ – kurz auch „FE“ genannt, deren Zahlen in das Wildtierinformationssystem der Länder Deutschlands einfließen. Dr. Nadine Stöveken verteilte bereits auf der Veranstaltung die FE-Erfassungsbögen. Diese können auch einfach von der LJV-Homepage heruntergeladen und ausgedruckt werden. Teilnehmen kann jedes Revier bzw. jeder Jagdverantwortliche – unabhängig von den Hegegemeinschaften. Zur FE ist keine Zählung mit Scheinwerfern erforderlich!

 

Tragen Sie einfach die von Ihnen im Revier beobachteten Wildarten in den Erfassungsbogen ein und übermitteln diesen direkt per Post, Fax oder eingescannt per E-Mail an den LJV. Wir Jäger sind vor Ort in den Revieren und kennen die dort vorkommenden Wildarten. Dieses Wissen der Jägerschaft sollten wir auch nutzen! Die von Ihnen mitgeteilten Daten werden beim DJV in die WILD-Datenbank eingepflegt und dort anonym ohne Namens- oder Revierbezug statistisch aufbereitet. Mit diesem Wissen können wir gegenüber der Bevölkerung und der Politik informieren – aber auch argumentieren. Lassen wir uns dieses wichtige Instrument nicht von anderen Verbänden aus der Hand nehmen! Unser Ziel ist es, mindestens 1.000 Fragebögen aus Hessen zu erhalten, um möglichst repräsentative Zahlen ermitteln zu können. Deshalb: Bitte machen Sie mit! Tragen Sie einfach die beobachteten (vom Ansitz aus oder auch während einer Revierfahrt gesehenen) Wildarten in den Bogen ein. Ein Aufwand von wenigen Minuten, der aber eine große Wirkung für die Jagd in ganz Hessen hat.

Anfang März laufen bereits die ersten Hasentaxationen. Bitte denken Sie auch daran, gesehenes Raubwild in die Meldebögen einzutragen.

Haben Sie Fragen zum Niederwildmonitoring in Hessen oder möchten Sie Ihr Revier als Referenzrevier für die Feldhasentaxation zur Verfügung stellen, melden Sie sich einfach telefonisch unter 06032/9361-0 oder per E-Mail an: info@ljv-hessen.de in der LJV-Geschäftsstelle.

 

Bitte leiten Sie diese E-Mail auch an Ihre Mitglieder weiter, damit die Beteiligung am Niederwildmonitoring so hoch wie möglich ist.

 

Herzliche Grüße und Waidmannsheil 

Markus Stifter, Pressesprecher


„Jagen - Fischen - Offroad“ vom 22.-24. März 2019 in Alsfeld

27. Februar 2019

 

Mit vielen Neuheiten für Jäger, Fischer und Natur-Freunde wartet die 18. überregionale Fachausstellung „Jagen - Fischen - Offroad“ in Alsfeld im Vogelsbergkreis auf. Vom 22. bis 24. März 2019 (Freitag bis Sonntag) präsentieren in der Hessenhalle Büchsenmacher die neuesten Jagdwaffen. Auch manches Schnäppchen rund um die Jagd und Fischerei wird zu ergattern sein. Zahlreiche Händler bekannter Offroad-Marken stellen ihre neuesten Fahrzeuge einschließlich Quads vor.

 

Die Besucher können eine „Mauser M18“ gewinnen (nur für Erwerbsberechtigte) sowie eine Jagdscheinausbildung im Wert von 2.000 € (ohne Prüfungsgebühren – Gewinn ist auch übertragbar) und hochwertige Jagd- und Fischerei-Ausrüstung. Der Rechtsweg bei allen Verlosungen ist ausgeschlossen.

 

Ein kostenloses Laser-Schießkino in Halle 3, Vorträge in Halle 2 zu den Themen: Neueste Drohnentechnik im Jagdbetrieb, Erfahrungen mit Wärmebildkameras und Jagdreisen in Schottland runden das Rahmenprogramm ab. Eine Pfostenschau mit zahlreichen Jagdhunderassen, Auftritte von Jagdhornbläsern und die Vorführung von Greifvögeln erwarten die Besucher. Das Rahmenprogramm bietet auf der Schaubühne in Halle 2 täglich abwechslungsreiche Unterhaltung und nützliche Informationen.

Der Landesjagdverband Hessen und der Verband Hessischer Fischer informieren über die vielfältigen Bereiche des Arten- und Naturschutzes sowie der Jagd und Fischerei in Hessen. Experten stehen den Besuchern, die sich  für die Jäger- oder Fischereiprüfung interessieren,  gerne zur Verfügung und vermitteln auch Ansprechpartner.

 

Reiter und Gespannfahrer veranstalten am Samstag, 23. März 2019 und Sonntag, 24. März 2019 in Halle 4 (Pferdezentrum) eine faszinierende Pferdeschau für Groß und Klein. Jeweils von 10.00 bis 12.00 Uhr und von 14.00 bis 16.00 Uhr. Unter anderem wird es Programmpunkte wie Springstudien, Kaltblüter, Ausschnitte aus dem Westernreiten, Voltigieren, Shetland-Ponys, Römischer Kampfwagen, Dressur, Islandpferde und Geschicklichkeitsfahren geben. Darüber hinaus wird in Halle 4 der Orden der deutschen Falkoniere am Samstag und Sonntag von 12.30 Uhr bis 13.30 Uhr „Falken im freien Flug“ präsentieren. Diese Programme sind im Eintritt enthalten.

 

Das große Schaufenster für Jäger, Fischer und Geländefahrer 

Die über 200 Aussteller zeigen auf der 18. „Jagen - Fischen - Offroad“ die gesamte Ausrüstungspalette für Jagd und Fischerei. Dazu zählt auch Jagdzubehör aller Art, Bekleidung, Trachten und Accessoires, Jagd- und Angelreisen, die neueste Entwicklung im Bereich der Wildbret- und Fischverwertung und -hygiene. Wildkühlschränke, Waffentresore, Jagdmalerei, Edelbrände und Weine. Der größte deutschsprachige Verlag für Jagd und Natur, Neumann-Neudamm, bietet Neuerscheinungen, Bestseller und Schnäppchen an.

Ein beliebter Treff ist auch das Vogelsberger Wirtshaus in der Halle 1. Hier können die Besucher in gemütlicher Atmosphäre verweilen und sich während der Messe kulinarisch verwöhnen lassen. Nicht nur das Vogelsberger Wirtshaus sorgt für das leibliche Wohl der Besucher, sondern auch in allen anderen Hallen gibt es eine Gastronomie.

Die Informations- und Verkaufsausstellung öffnet jeweils von 9.30 Uhr bis 18 Uhr.

Der Eintritt kostet 10 Euro (Karten nur an der Tageskasse), Kinder unter 14 Jahren sowie das Parken sind frei. Hunde dürfen nur mit gültigem Impfausweis auf das Ausstellungsgelände.

 

Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.jagdmesse-alsfeld.de

 

Herzliche Grüße 

Markus Stifter, Pressesprecher


An die Vorsitzenden der Hochwild-Hegegemeinschaften

18. Februar 2019

 

Liebe Vorsitzende der Hochwild-Hegegemeinschaften,

 

der LJV plant im März (avisiert ist Samstag, der 16.03.2019 um 10.00 Uhr) ein Treffen der Hochwild-Hegegemeinschaften und hat dazu bereits bei der Obersten Jagdbehörde (HMUKLV) sowie bei Prof. Dr. Gerald Reiner angefragt, der über die Ergebnisse der hessenweiten Rotwildgenetikuntersuchungen berichten wird. Im Anschluss ist eine Diskussion mit den Vertretern der Obersten Jagdbehörde geplant, die für die Schalenwildrichtlinie verantwortlich zeichnen.

 

Bitte merken Sie sich den Termin am 16.03.2019 um 10.00 Uhr vor. Sobald der Termin bestätigt ist, erhalten Sie eine gesondere Einladung per E-Mail mit Mitteilung der Örtlichkeit.

 

Vorab möchten wir Sie mit einem Kommentar von LJV-Geschäftsführer Alexander Michel zu der kürzlich veröffentlichten Schalenwildrichtlinie informieren:

 

In einer Arbeitssitzung des Landesjagdbeirates am 15.11.2018 wurde ein erster Entwurf der neuen „Richtlinie für die Hege und Bejagung des Schalenwildes in Hessen“ durch das HMUKLV vorgestellt. Im Rahmen der dann gesetzten kurzen Stellungnahmefrist bis zum 26.11.2018 wurde der LJV-Hochwildausschuss informiert und um Rückmeldung gebeten. Die Rückläufer wurden dann in der abgedruckten Stellungnahme des LJV an das HMUKLV übermittelt.

 

Wie bereits in dieser ersten Stellungnahme festgehalten, konnte sich der Landesjagdverband Hessen in mehreren Punkten nicht mit dem Entwurf einverstanden erklären. In der dann folgenden weiteren Sitzung des Landesjagdbeirates am 20.12.2018 wurde dies auch durch die anwesenden Vertreter des LJV nochmals sehr deutlich zum Ausdruck gebracht. Dort erfolgte dann der Hinweis einer Überarbeitung.

 

Mit Erstaunen mussten wir nun zur Kenntnis nehmen, dass ohne eine weitere Rückkopplung der im Folgenden, jetzt Geltung erlangende, abgedruckte Erlass an uns übermittelt wurde. Bei erster Durchsicht musste festgestellt werden, dass insbesondere beim Rehwild eine weitere Verschärfung vorgenommen wurde. Unser Missfallen hinsichtlich dieses Verfahrens haben wir bereits gegenüber der zuständigen Staatsministerin Priska Hinz und auch Ministerpräsident Volker Bouffier schriftlich zum Ausdruck gebracht.

 

Festzustellen ist, dass die vorgenannte Richtlinie mit der Anweisung des HMUKLV an HessenForst (Grundsätze für die Jagd im Hessischen Staatswald) korrespondiert, zu dieser der LJV Hessen leider keine eigene Stellungnahme abgeben konnte.

 

Die Bedeutung der neuen „Richtlinie für die Hege und Bejagung des Schalenwildes in Hessen“ für die jetzt anstehende Planung der neuen Abschusspläne haben wir daher zum Anlass genommen, dies auch auf den Informationsveranstaltungen zum Niederwildmonitoring zu thematisieren.

 

Die Dokumente „Grundsätze für die Jagd im Hessischen Staatswald“ und der Erlass „Richtlinie für die Hege und Bejagung des Schalenwildes in Hessen“ sind auf unserer Homepage einsehbar und als Download abrufbar (siehe unten).

 

Für telefonische Rückfragen steht Ihnen Ihr LJV Hessen gerne zur Verfügung.

 

Downloads:

Herzliche Grüße und Waidmannsheil

Markus Stifter, Pressesprecher


Schalldämpfer werden in Hessen weiterhin bewilligt

5. Januar 2019

 

Nach dem Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 28. November 2018 gab es Unklarheiten, ob Schalldämpfer für schalenwildtaugliche Jagdlangwaffen auch in anderen Bundesländern von den Unteren Jagd- und Waffenbehörden weiterhin genehmigt werden. Der Landesjagdverband hat daraufhin beim Hessischen Innenministerium nachgefragt. LJV Geschäftsführer Alexander Michel:

 

"Ergänzend zu unserem Artikel im Hessenjäger (Ausgabe Januar 2019, Seite 6) hat die Nachfrage beim Hessischen Innenministerium ergeben, dass die derzeitige Verwaltungspraxis bzw. die Verwaltungsvorschrift zur Beantragung eines Schalldämpfers in Hessen vorerst Bestand hat. Wir erwarten die Urteilsbegründung des Bundesverwaltungsgerichts spätestens im Februar 2019 und werden Ihnen dann umgehend weitere Informationen zukommen lassen."