Schießanlage und Schießen

Berichte 2022


Am 07. August 2022 findet der FrankoniaLadiesShootingDay (FLSD) auf dem Gelände des Jagdvereins „Hubertus” Gießen und Umgebung e.V. statt. 

 

WAS IST DER FLSD?

  • Ein Tag, ein Wettbewerb, der den jagenden Frauen und dem jagdlichen schießen gewidmet ist.
  • Für Waidfrauen, die ihre Fähigkeiten im Kugel- und Flintenschießen ausbauen wollen oder einfach nur Freude an den Disziplinen haben haben.
  • Eine Veranstaltung des Landesjagdverband Hessen e.V. in Kooperation mit FRANKONIA.

WAS BIETET DER FLSD?

  • Ein Tag mit viel Freude und Spaß nur für Ladies aus ganz Deutschland
  • Austausch mit Gleichgesinnten, neue Bekanntscha en und Wild-Köstlichkeiten.
  • Tolles Rahmenprogramm unserer namenha en Partner mit Produktvorstellungen.
  • Feierliche Siegerehrung mit Preisen unserer Sponsoren und Werbepartner im Wert von circa 5.000,- €

WER KANN TEILNEHMEN?

Waidfrauen, die Spaß am jagdlichen schießen haben oder es einfach mal unter Wettbewerbsbedingungen ausprobieren möchten, sowie Jagdliche Damen-Schießmannschaften, die Lust auf einen Schieß-Wettbewerb ganz anderer Art haben.

Als Disziplinen werden Kugel und Schrot nach DJV-Schießvorschrift geschossen (Kombination).

Der Teilnahmebeitrag beträgt 30,00 € pro Schützin.

 

BEGINN 9.00 UHR

FEIERLICHE SIEGEREHRUNG CA. 17.00 UHR.

 

Anmeldungen:

Landesjagdverband Hessen e.V.

Am Römerkastell 9

61231 Bad Nauheim

Tel. 06032-93610

E-Mail:Info@ljv-hessen.de


Erfolgreiches Qualifikationsschießen auf unserem Schießstand

27. April 2022

 

Unter besten Bedingungen und bei herrlichem Wetter fand unser diesjähriges erstes Qualifikationsschießen auf dem Schießstand Garbenteich statt.

Die Anlage war wie immer bestens vorbereitet worden. Hausmeister Klaus Braungart und der Schießausschuss unter der Leitung von Hans-Jörg Schwan hatten die Anlagen auf den Kugel- und Wurftaubenständen hervorragend vorbereitet.

 

Insgesamt konnten an den zwei Wettkampftagen etwa 160 Starter in 32 Rotten verzeichnet werden. Nach zwei Jahren Wettkampfpause bedingt durch Corona konnten wir wieder eine enorm gute Resonanz an Jagdschützinnen und Jagdschützen aus ganz Hessen verzeichnen, die unsere Möglichkeiten an den zwei Wettkampftagen voll ausschöpften.  

Wir danken daher den hessischen Vereinen und ihren Jagdschützen für ihren wiederkehrenden Zuspruch zu unserem Verein und der modernisierten Hubertus-Schießstätte.

 

Dank der wie gewohnt professionellen Vorbereitung, Durchführung und Nachbearbeitung des Wettkampfes durch den Schießausschuss Jörg Schwan, Hans Algeyer, Hubert Junker, Rüdiger Weissensee und die Eheleute Schröder lief das Schießen reibungslos und ohne Zwischenfälle. Ein großer Dank gilt allen Helfern, die durch ihren Einsatz diese Veranstaltung erst möglich machten.

 

Die Ergebnisse waren durchweg gut – eine große Zahl an Teilnehmern konnte ein tolles Ergebnis von über 300 Punkten erreichen. 

Die Verpflegung wurde durch Renate und Holger Clauss gesichert, die mit ihren kulinarischen Köstlichkeiten zum reibungslosen Ablauf beigetragen haben. Frisch belegte Brötchen, leckere Rindswürstchen oder saftige Schnitzel mit Kartoffelsalat sowie der herrliche selbst gebackene Kuchen wurden bis auf das letzte Stück verzehrt.

 

Der Hubertus-Vorstand dankt allen Mitwirkenden für das gelungene Qualifikationsschießen auf unserem Schießstand.


Newsletter BV Deutscher Schießstätten

16. März 2022

Liebe Mitglieder,

 

das Jahr 2022 ist jetzt bereits drei Monate alt und hat schon mehr Ereignisse für uns alle gebracht, als einem lieb sein kann. In der Ukraine tobt ein Krieg mit Auswirkungen auch auf uns, die jetzt noch gar nicht absehbar sind. Die Coronawelle ist immer noch nicht vorbei und der Inzidenzwert liegt fast flächendeckend über 1000.

 

Trotzdem wird es in diesem Monat durch die Vorgaben der Politik massive Erleichterungen geben, die es Ihnen ermöglichen werden, den Betrieb auf den Schießständen wieder auf Normalbetrieb einzustellen. Es wird auch langsam Zeit, dass neben der Jungjägerausbildung unsere Schützen auf die Stände zurückkehren können, um für die Wettkämpfe zu trainieren.

 

Aber auch die Möglichkeiten für die Jäger, die ihre Schießnachweise, die inzwischen auf vielen Drückjagden gefordert werden zu absolvieren, müssen wieder gegeben sein. Im Gegensatz zu den Sportschützen hat es im vergangenen Jahr so gut wie keine jagdlichen Schießwettbewerbe gegeben. Corona ist in der jetzigen Zeit kein Grund mehr, den Schießbetrieb auf den Schießständen einzuschränken und keine Wettbewerbe von Hegeringmeisterschaften bis hin zur Deutschen Meisterschaft durchzuführen.

 

Der DJV und die Landesjagdverbände haben bereits reagiert und teilweise schon, nicht zuletzt auch auf Drängen des BVS, die Ausschreibungen veröffentlicht oder zur Veröffentlichung vorbereitet. Das Präsidium des BVS wünscht Ihnen, dass sich der Zuspruch für das Schießen auf den Ständen wieder auf das Niveau von 2019 einpendelt.

 

Sorgen bereitet auch weiterhin das Thema Blei. 2023 tritt die EU REACH-Verordnung in Kraft. Sie hat Auswirkung in erster Linie auf die Jagd mit Bleimunition in Feuchtgebieten, aber auch auf unsere Schießstände, wenn sie in unmittelbarer Nähe von Gewässern liegen. Ich möchte nicht auf die geführte Diskussion, wann kann man von einem Gewässer sprechen - Stichwort „Pfütze“- eingehen, denn es ist müßig sich hierüber Gedanken zu machen. Wir Schießstandbetreiber wissen, wohin unsere Schrote fliegen und werden dafür sorgen, dass die gemachten Vorgaben eingehalten werden.

 

Viel schlimmer ist, dass aufgrund eines Empfehlungsentwurf der ECHA, dem wissenschaftlichen Beratungsgremium der EU, das metallische Blei voraussichtlich zur Aufnahme von prioritären Stoffen in den Anhang XIV der REACH-Verordnung vorgeschlagen wird, was zur Folge hat, dass Unternehmen, die metallisches Blei verwenden, eine Zulassung zur Verarbeitung dieser Stoffe beantragen müssen!

 

Das würde dazu führen, dass Blei nur noch mit Erlaubnis der zuständigen Behörden verarbeitet werden kann, wenn keine Ersatzstoffe vorhanden sind. Dies ist vom Antragssteller natürlich nachzuweisen. Man kann davon ausgehen, dass die Munitionsindustrie sich dann genau überlegen wird, ob es sich bei diesem Aufwand noch lohnt, Blei zu verwenden. Das Ganze käme einem Totalverbot des Bleis in der Munition gleich. Im vergangenen Monat hat die ECHA eine öffentliche Konsultation eingeleitet. Natürlich werden alle betroffenen Verbände, so auch wir, sich zu dieser Problematik äußern.

 

Was bedeutet das für unsere Schießstände? Es ist höchste Zeit über Alternativmunition nachzudenken. Das ist natürlich Sache der Industrie, die sicherlich nicht so leicht zu bewerkstelligen ist. Daneben machen wir uns intensiv Gedanken, was eine mögliche Umstellung von Blei auf Alternativstoffen für die Schießstände bedeutet. Bei den Kugelständen, die alle mit Kugelfängen ausgestattet sind, wird dies ohne große Probleme möglich sein. Bei den Wurfscheibenständen sieht die Situation aber sicher anders aus.

 

Unser Präsidiumsmitglied Berthold Begemann hat sich seit längerem mit der Entsorgung von Blei auf den Wurfscheibenständen befasst. In seinem angefügten Artikel (siehe unten PDF Download) beschreibt er in Wort und Bild seine Bemühungen bei der Findung von Möglichkeiten, die Stoffe wie Blei, Zwischenmittel und Wurfscheibenreste aufzunehmen und zu trennen. Offen ist noch das Problem der Entsorgung, was im Augenblick eruiert wird. Darüber hinaus lässt der BVS gerade untersuchen, ob es Möglichkeiten von biologisch abbaubaren Schrotbechern gibt. Das würde die Entsorgung dann um einen Bestandteil erleichtern. 

 

Zum Thema Blei, an dem wir schon längere Zeit dran sind, hat es auch Bewegung in der Verbandsszene gegeben. Auf Einladung des DSB trafen sich eine große Zahl von Schießsportverbänden in einer Videokonferenz, um sich zu diesem Thema auszutauschen. Hierzu haben wir die Pressemitteilung des DSB zum Nachlesen angefügt. (siehe unten PDF Download)

 

Gerade die Sportschützen im Luftdruck und Kleinkaliberbereich würden durch ein Bleiverbot stark betroffen. Bereits vorliegende Ergebnisse von Schussversuchen des Beschussamtes Ulm mit Alternativmunition haben zweifelsfrei ergeben, dass die Schussgenauigkeit zwischen Blei- und Alternativmunition stark voneinander abweicht und ein regulärer Wettbewerb mit der Alternativmunition nicht möglich ist. Auch die Disziplinen der Sportschützen mit stärkerer Munition würden aus Sicherheitsgründen mit Alternativen kaum zu bewerkstelligen sein. Daher ist der Schulterschluss aller gefordert. Wir werden Sie über den Verlauf der Bemühungen auf dem Laufenden halten.

 

Durch einen Artikel in der Verdener Kreiszeitung (Aus für Fischerhuder Tontaubenstand | Ottersberg (kreiszeitung.de) wurden wir auf das Aus eines mit 500.000 Euro sanierten Schießstandes in Fischerhude aufmerksam. Wir haben sofort mit den Verantwortlichen des Betreibers Kontakt aufgenommen, um zu erfahren, wieso es zu der endgültigen Stilllegung des Wurfscheibenstandes gekommen war. Grund hierfür war die Klage des NABU gegen die für den Stand zuständige Behörde der Landkreis Verden. Das VG Stade und in zweiter Instanz das OVG Lüneburg untersagten den Betrieb des Wurfscheibenstandes per Beschluss, weil aus ihrer Sicht die Betriebsgenehmigung erloschen war.

 

Unser Präsidiumsmitglied der Vorsitzende Richter am VG a.D. Jürgen Kohlheim hat sich die beiden Beschlüsse angeschaut und zieht aus dem Fall ein Fazit, was alle Betreiber eines Schießstandes unbedingt beachten müssen, um nicht eine solche schmerzhafte Erfahrung zu machen. (siehe unten PDF-Download).

 

Der DJV und der BVS haben eine gemeinsame Aktion gestartet, indem sie über die Landesjagdverbände eine Anfrage an die in den Ländern beheimateten Schießstände verschickt haben. Wir möchten Sie bitten, wenn Ihnen der Fragebogen zugestellt wird, ihn möglichst umgehend auszufüllen und an Ihren Landesjagdverband zurückzuschicken.

 

Die Erhebung soll dabei helfen, einen vernünftigen Überblick über die Schießstände in den Ländern zu bekommen und um dann die zu erwartenden Maßnahmen zum kommenden Bleiverbot vorzubereiten und zu koordinieren. Die Daten dieser Umfrage werden vertraulich behandelt! Die Auswertung der Daten wird der BVS vornehmen und dann mit dem DJV abstimmen und an die Landesjagdverbände weiterleiten. Unsere dringliche Bitte geht dahin, falls Ihr LJV noch keine solche Umfrage gemacht hat, nehmen Sie daran teil.

 

Auch in diesem Jahr bieten wir wieder Aufsichtspersonenlehrgänge in Buke an. Die Anmeldung erfolgt über unsere Geschäftsstelle:

BVS, Dune 3a, 33184 Altenbeken, Tel.: 0175-9359248, Mail: info@bvsev.org

Folgende Termine sind vorgesehen:

  • 26. März
  • 02. April
  • 09. April
  • 13. August
  • 01. Oktober

Sollten Sie vor Ort 10 Teilnehmer und mehr für einen solchen Kurs gewinnen, kommt Herr Begemann nach Rücksprache gerne zu Ihnen, um die Interessierten zu schulen. Bitte hier auch Kontakt zur Geschäftsstelle aufnehmen.

 

Für den 8. Juni 2022 ist unsere Hauptversammlung in Dortmund auf der dann hoffentlich stattfindenden Messe „Jagd und Hund“ geplant. Sie werden rechtzeitig eine Einladung bekommen. Ich freue mich schon, Sie dort in großer Zahl begrüßen zu können.

 

Bis dahin wünsche ich Ihnen eine gute Saison und ganz wichtig, bleiben Sie gesund!

In diesem Sinne bin ich Ihr

Dirk Schulte-Frohlinde

(Präsident)

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Aus für Schießstand.pdf
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DSB-Pressemeldung_Runder Tisch_2022-02-1
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Gedanken zu Bleiverbot.pdf
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Einladung Jahresauftakt der Jagdlichen Matchschützen und Mädels Schießgruppe

22. Februar 2022

 

Am Freitag, den 25. Februar 2022 ab 14 Uhr ist der Schießstand nur für uns geöffnet und alle Disziplinen können trainiert werden. 

 

Gegen 17 Uhr wird uns Dieter Mackenrodt zum Saisonstart begrüßen, weiter geht es mit der Durchsprache kommender Termine. Danach offene Gesprächsrunde, sowie Eure Anregungen, was wir noch besser machen könnten etc. 

 

Renate wird uns mit einem Imbiss und Getränken ab 17 Uhr versorgen. 

 

Wir hoffen auf rege Beteiligung und freuen uns auf einen schönen Tag mit Euch!

 

Waidmanssheil

Gruß, Jörg