Aktuelle Meldungen aus dem Jagdverein

Berichte 2021


Bericht Jagdjahr: „Nicht nur hohe Abschussquoten helfen“

14. Juni 2021

Die Jägerschaft im Kreis Gießen hat Bilanz des abgelaufenen Jagdjahres gezogen. Man habe sich der Pandemie stellen müssen, aber mit Einschränkungen habe die heimische Jägerschaft als systemrelevante Gruppe die Jagd weiterhin ausüben können. 

 

Dies sagte der Vorsitzende des Jagdbeirates für den Kreis Gießen, Dieter Mackenrodt, nach Abschluss der Jagdsaison und unterstrich, dass Gesellschaftsjagden bei der Jagdbehörde des Kreises Gießen angemeldet und genehmigt werden mussten, was auch weiterhin der Fall sein wird. Zu betonen sei die gute und zielführende Zusammenarbeit mit der Behörde in Gießen.

Die besondere Stellung der Jagd ergebe sich aus der Mitwirkung bei der Tierseuchenprävention, und hier speziell in der verstärkten Bejagung der Wildschweine zur Verhinderung der Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest (ASP).

 

Als einen weiteren wichtigen Aspekt nannte Mackenrodt die Bejagung des Reh- und Rotwilds. 

Durch eine engagierte Jagd unterstützen die Jäger die Maßnahmen zur Aufforstung wie Neuanpflanzungen, sowie die Entwicklung der Naturverjüngung. „Zugleich erhöht man in diesem Zusammenhang die Widerstandsfähigkeit unserer Wälder gerade im Hinblick auf den Klimaschutz, denn auch „die Jägerei ist voll im Wandel“ so Dieter Mackenrodt, der auch Vizepräsident des Landesjagdverband Hessen ist. Die Novelle des Bundesjagdgesetzes sowie Verordnungen würden dabei die Richtung vorgeben. Der Jäger werde immer mehr zum Katastrophenhelfer, formulierte er. Auf die Folgen des Klimawandels mit einhergehendem Insektenfraß im Wald und auf die Probleme bei der Aufforstung und Wald-Neubildung könne man aber nicht allein mit hohen Abschussquoten reagieren, mahnte er.  

 

Der Artenschwund in der Natur werde nur bedingt wahrgenommen, bedauerte er. Feldhasen und Rebhühner seien als Schlüsselarten bekannte Opfer des Strukturwandels in der Landwirtschaft. Die Bestände beider Arten gingen stark zurück. Hier sollten die Jäger in Partnerschaft mit der Landwirtschaft aktiv die Lebensbedingungen des Niederwildes verbessern. Mit der Gründung des Rebhuhnhegerings Gießen-Wetterau im letzten Jahr habe man beispielsweise wieder einen weiteren Schritt in die richtige Richtung gemacht.

 

In diesem Zusammenhang forderte Mackenrodt auch die verstärkte Bejagung der Beutegreifer, besonders nannte er hier Waschbären, aber auch Elstern.

Die Abschusszahlen beim Rehwild seien in dem uns Zuständigkeitsbereich liegenden Hegegemeinschaften steigend. Die Abschusspläne habe man allerorts übererfüllt. Rekordstrecken habe man bei Reh- und Rotwild sowie Nilgans erzielt. Weiterhin hohe Strecken gab es beim Waschbären. Mackenrodt riet für die kommende Jagdzeit zu Schwerpunktbejagungen – insbesondere auf Verjüngungsflächen. Beim Bejagen des Schwarzwildes kämen die Jäger Ihrer Verantwortung mit hohem persönlichem und zeitlichem Einsatz nach. Bei der ASP-Prävention verwies er auf den mittlerweile erlaubten Einsatz von Nachtzielhilfen. Der Vorsitzende des Jagdbeirats erinnerte auch daran, dass die Jagd der Gewinnung von schmackhaftem, wertvollen Wildfleisch diene. Wildtiere führten ein „artgerechtes Leben“ in der Natur. Dabei spielten, wenn man solches Fleisch beim Jäger erwerbe, auch die regionale Herkunft sowie die kurze Lieferkette eine große und ebenso positive Rolle.    

 

Abschusszahlen

Hier die Abschusszahlen im Landkreis Gießen aus dem Jagdjahr 2020/2021. Die Differenz zwischen Jagd und Gesamtstrecke ergibt sich durch die Zahl des sogenannten Fallwilds, also verendeter Tiere, beispielsweise Unfallwild auf der Straße:

 

Rotwild

Jagdstrecke: 111

Gesamtstrecke: 114

 

Damwild 

Jagdstrecke: 24

Gesamtstrecke: 25

 

Muffelwild 

Jagd- und Gesamtstrecke: 15

 

Rehwild

Jagdstrecke: 3828

Gesamtstrecke: 4734

 

Schwarzwild

Jagdstrecke: 2577

Gesamtstrecke: 2987

 

Hasen

Jagdstrecke: 13

Gesamtstrecke: 125

 

Kaninchen

Jagdstrecke: 286

Gesamtstrecke: 332

 

Füchse

Jagdstrecke: 1132

Gesamtstrecke: 1332

 

Steinmarder: 54, Baummarder: 4, Iltisse: 1, Hermelin: 2

 

Dachse: 

Jagdstrecke 155

Gesamtstrecke: 239 

 

Waschbären

Jagdstrecke: 1088

Gesamtstrecke: 1638

Stockerpel: 165, Stockenten: 145, Nilgänse: 297, Kanadagänse: 3, Graugänse: 17

Rabenkrähen: 757, Elstern: 297

 

Der Kreisjagdbeirat wurde neu bestellt:

Die Untere Jagdbehörde beim Kreisausschuss des Landkreises Gießen hatte auf Vorschlag der verschiedenen Interessenvertretungen die Mitglieder des Kreisjagdbeirates und deren Stellvertreter für die Dauer von fünf Jahren neu bestellt. Der Kreisjagdbeirat setzt sich zusammen aus je zwei Mitgliedern zur Vertretung der Belange der Jägerschaft und der staatlichen Forstämter und je einem Mitglied zur Vertretung der Belange der Landwirtschaft, der Forstwirtschaft, der Jagdgenossenschaften und privaten Eigenjagdbesitzer, des Naturschutzes sowie den Kreisjagdberatern. Hauptaufgabe des Kreisjagdbeirates ist die Mitwirkung bei der Bestätigung oder Festsetzung der Abschusspläne für Reh- und Rotwild. Hierzu ist Einvernehmen zwischen der Unteren Jagdbehörde und dem Kreisjagdbeirat herzustellen. Daneben übt der Kreisjagdbeirat eine beratende ehrenamtliche Tätigkeit aus.

 

Folgende Mitglieder des Jagdbeirats für den Kreis Gießen wurden für den Zeitraum 2021-2026 neu bestellt:

  1. Vertreter der Jägerschaft: Dieter Mackenrodt (stellvertretendes Mitglied Samira Klinkel)  
  2. Vertreter der Jägerschaft: Helmut Nickel (stellvertretendes Mitglied Irina Reh)
  3. Vertreter der Staatsforstverwaltung: Udo Steiger (stellvertretendes Mitglied Stefan Ambraß)
  4. Vertreter der Staatsforstverwaltung: Ulrike Henrich (stellvertretendes Mitglied Hannes Wollmerstädt) 
  5. Vertreter der Landwirtschaft: Martin Albohn (stellvertretendes Mitglied Jürgen Scheld)
  6. Vertreter der Forstwirtschaft: Rüdiger Krato (stellvertretendes Mitglied Karl-Georg Graf zu Solms-Laubach)
  7. Vertreter der Jagdgenossenschaften u. Eigenjagdbesitzer: Joachim Otto (stellvertretendes Mitglied Matthias Ohly)
  8. Vertreter des Naturschutzes: Martin Wenisch (stellvertretendes Mitglied Stephan Stein)
  9. Kreisjagdberater Dr. Ekkehart Hammermann (stellvertretendes Mitglied Hedwig Jung)

Dieter Mackenrodt lobt das fachliche Engagement des „Jagdbeirates“, dass der Unteren Jagdbehörde in der Kreisverwaltung beim Umsetzen staatlicher Aufgaben helfe. Die Jäger übernähmen Verantwortung für die Hege und Pflege der Natur und der Wildtiere. Ohne ihr Zutun würden die Wildbestände Überhand nehmen und so Wald und Flur schädigen. Zu viel Rehwild führe beispielsweise zum Verbiss gerade junger Baumtriebe. Infolgedessen werden auf der Grundlage der Planungen in den Hegegemeinschaften für Reh- und Rotwild getrennt nach Wildart, Geschlecht und natürlichen Altersstufen Abschusspläne festgesetzt. Hierbei seien die Abschussergebnisse der jeweils vergangenen drei Jagdjahre, die Lebensraumverhältnisse des Wildes und die forstlichen Gutachten über Verbiss- und Schälschadensbelastung zu berücksichtigen.  


Nachruf Hans-Joachim Leicht

Am 18.  April 2021 verstarb unser Vereinsmitglied Hans-Joachim Leicht aus Krofdorf, der 40 Jahre Mitglied im Verein war. ( *13.07.1944 † 18.04.2021). 

                 

HaJo Leicht war Revierförster in Krofdorf-Gleiberg und verstand seinen Beruf als Berufung. Die Vielfalt seines Berufes bestand in den Herausforderungen, den Ausgleich vieler Interessen von Jagd, Landwirtschaft, Naturschutz, Freizeit und letztlich natürlich der Forstwirtschaft zu schaffen. Mit Kompetenz, Weitsicht, Herzblut, Verbindlichkeit, Freundlichkeit, aber auch Geradlinigkeit, meisterte er diese Herausforderungen. 

HaJo Leicht wirkte mit beim Aufbau des Holz- und Technikmuseums in Wißmar, regte die Anlegung eines Waldlehrpfades an und referierte bei zahlreichen heimatkundlichen Wanderungen. Dem Naturschutz fühlte er sich zeitlebens verbunden. Mehr als drei Jahrzehnte war Hans-Joachim Leicht zuständig für alle naturschutzrechtlichen Maßnahmen und Stellungnahmen der Gemeinde. Er war Mitbegründer der lokalen Landschaftspflegevereinigung und Ortsbeauftragter für Landschaftspflege. Ein wichtiges Anliegen war es ihm auch, sein Wissen an Kinder und Jugendlichen weiterzugeben.

 

Hans-Joachim Leicht war im Kreisjagdbeirat, Jungjägerausbilder im „Hubertus“ Gießen, Rotwildsachverständiger und Mitglied im Hochwildausschuss des Landesjagdverband Hessen. Ebenso Mitautor des Rotwild-Lebensraumgutachtens für den Krofdorfer Forst.

 

Wir danken Hans-Joachim Leicht für die treuen Dienste, die er in der Jägerschaft, im Jagdverein „Hubertus“ Gießen und im Landesjagdverband Hessen geleistet hat. 

Wir werden sein Andenken bewahren, seine Fährte weitergehen, für die Zukunft von Wild, Wald und der Jagd in Hessen.


Nachruf Karl Krautwurst

Am 11.  April 2021 starb im Alter von 92 Jahren unser Ehrenmitglied Karl Krautwurst (*15.08.1928    † 11.04.2021), Träger des Bundesverdienstkreuzes am Bande.

                 

Wir trauern um unser Ehrenmitglied Forstamtmann i.R. Karl Krautwurst der über 68 Jahre als Mitglied in unserem Verein „Hubertus“ Gießen wirkte. 

 

Karl Krautwurst repräsentierte in vorbildlicher Weise ehrenamtliches Engagement, das er mit seinem eigenen Handeln bis ins hohe Alter vorlebte. Der Pensionär hat sich mehr als ein halbes Jahrhundert für den Naturschutz und das Gemeinwohl seiner Heimatregion Laubach-Freienseen eingesetzt. Mit Sachverstand und großem persönlichen Einsatz hat er sich in der Freizeit für die nachhaltige Entwicklung der hessischen Wälder stark gemacht. Seine Leistungen gingen weit über die beruflichen Verpflichtungen hinaus und haben Respekt und Anerkennung verdient.  Des Weiteren war Karl Krautwurst über 5 Jahrzehnte lang „gewässerkundlicher Beobachter“ für die Wasserwirtschaftsverwaltung des Landes Hessen. Noch lange Jahre nach seiner Pensionierung (1993) hat er wöchentlich den Wasserpegel an der Messstelle in Freienseen ermittelt und die Daten zur Auswertung dem Regierungspräsidium in Gießen zur Verfügung gestellt.

Neben der Liebe zur Natur pflegte Karl Krautwurst die Tradition des Jagdhornblasens:

Er war Mitbegründer des international bekannten Parforcehorncorps Hoher Vogelsberg, das er 1972 gemeinsam mit seinem Freund Willi Friedl (†) gegründet hatte. Auch auf dem Bundesjägertag 2013 in Marburg blies er noch mit dem Parforcehorncorps Hoher Vogelsberg in der Elisabethkirche zu Marburg die Hubertusmesse.  Viele Jahre war er als Wertungsrichter bei Jagdhornbläserwettbewerben in fast allen deutschen Landesjagdverbänden tätig.

 

In 2012 überreichte der Hessische Ministerpräsident Volker Bouffier dem pensionierten Forstingenieur Karl Krautwurst das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland. Das Engagement des Forstingenieurs ging weit über die Landesgrenze hinaus. Sein Fachwissen für den Naturschutz und das Gemeinwohl in seiner Heimatregion war überall anerkannt. 

Wir nehmen Abschied von Karl Krautwurst und danken ihm für die treuen Dienste, die er der Jägerschaft, im Jagdverein „Hubertus“ Gießen und im Landesjagdverband Hessen geleistet hat und dürfen ehrlichen Herzens von Glück sprechen, dass wir solch einen Menschen und Jäger wie ihn zu unseren Freunden zählen durften. Mit Karl Krautwurst verlässt eine Persönlichkeit diese Welt, die sich durch Menschlichkeit, fachliche Kompetenz und persönliche Bescheidenheit auszeichnete und die zeitlebens zeigte, dass es für jeden von uns wichtig, aber auch machbar ist, sich für seine Werte und Überzeugungen zu engagieren und diese zu leben. So werden wir uns an ihn erinnern.  

 

Eine Abordnung hat ihm bei der Beisetzung in Freienseen die letzte Ehre erwiesen und ein Wald-Bukett niedergelegt.


Einweisung in die Drohnentechnik unserer neuen Hubertus-Wildretter-Drohne und Spezial Schulung zur Drohnen-unterstützten Wildrettung.

28. Februar 2021

 

Im Oktober hat der Hubertus Gießen bei der Umweltlotterie GENAU den Zusatzgewinn in Höhe von 5000 € für das Projekt „Fliegende Wildretter- Einsatz eines Multikopters mit Wärmebildkamera zur Rettung junger Wildtiere“ gewonnen. Nach dem Vergleichen einiger Angebote und den Empfehlungen Drohnen-erfahrener Vereinsmitglieder folgend, war die Entscheidung schnell gefallen und wir haben uns für einen Yuneec Typhoon 520E Multikopter mit Echtbildübertragung und Wärmebildkamera entschieden. Nach dem wir die Übergabe und Einweisung in die Drohnentechnik Coronabedingt bereits einmal verschieben mussten, konnten wir dies nun am 21. Februar 2021 bei schönstem Wetter endlich nachholen.  

Kombiniert haben wir die Einweisung in die Drohnentechnik mit einer speziellen Wildretterschulung, bei der nochmal auf die wichtigsten Punkte und vor allem die Organisation der Wildsuche eingegangen worden ist.  In einer sehr kurzweiligen und interessanten theoretischen Einheit hat uns der Hubschrauberpilot und Drohnenspezialist Alexander Mohr von CopterPro die wichtigsten Funktionsweisen des Steuer-Tablets erläutert. Zudem erklärte er uns anschaulich, wie mit der richtigen Flugplanung die benötigte Zeit zur Absuche der Fläche weiter optimiert werden kann und hatte auch sonst viele hilfreiche Tipps zu den Einstellungen sowie zur Pflege und sicheren Aufbewahrung von Drohne und Akkus parat.

 

Nach der theoretischen Einführung ging es dann in die Praxis und jeder konnte sich einmal unter fachmännischer Anleitung als „Drohnenpilot“ beweisen. Nachdem die ersten Meter geflogen waren, huschte dabei bei allen Teilnehmern ein Lächeln ins Gesicht, denn die Drohne war doch einfacher zu steuern als vorher gedacht. Besonders schön sind auch die Sicherheitsoptionen, die ein Abstürzen soweit möglich verhindern- lässt der „Pilot“ die Steuerelemente los, bleibt die Drohne einfach in der Luft stehen. Hat die Drohne nicht mehr ausreichend Akku, kommt Sie einfach wieder zum Starpunkt zurück, ebenso wenn wir den „Home-Knopf“ drücken. Natürlich warten dennoch ein paar Fallstricke und der „Pilot“ ist nicht aus seiner Verantwortung entlassen.

 

Dank der vielen Tipps und Hinweise von Alexander Mohr sowie den uns zusätzlich zugesandten Informationen und Checklisten fühlen wir uns gut vorbereitet und freuen uns, die Suche nach versteckten Wildtieren in dieser Saison mit der Drohne zu unterstützen. 

 

Wir danken der GENAU Umweltlotterie ganz herzlich für den Sondergewinn, der uns die Anschaffung der Drohne erst ermöglicht hat. 


100-jähriges Vereinsjubiläum: Jagdverein „Hubertus“ Gießen und Umgebung e. V. feiert im Rahmen einer Videokonferenz

8. Februar 2021

 

Am 2. Februar 1921, drei Jahre nach Ende des Ersten Weltkrieges, fanden sich im Raum Gießen 68 Jäger und gründeten den heutigen Jagdverein „Hubertus“ Gießen und Umgebung e. V. 

 

Die Feierlichkeiten zum Geburtstag waren schon sehr lange geplant und sollten ursprünglich mit einem Empfang und einem Vortragsabend zur Zukunft der Jagd im Foyer der Volksbank Mittelhessen stattfinden.

 

Der 1. Vorsitzende Dieter Mackenrodt ließ es sich auch trotz der aktuellen Corona-Beschränkungen nicht nehmen und organisierte in kurzer Zeit eine virtuelle Jubiläumsfeier per Video. Tatkräftige Unterstützung erhielt der Hubertus-Chef von Schriftführerin Dr. Sandra Rafalzik. Damit an diesem Abend alle Vorstandsmitglieder, Ausschüsse, Ehrenmitglieder und Ehrengäste vom LJV Hessen gebührend auf das Jubiläum anstoßen konnten, versendete der Vorsitzende einige Tage vor dem Ehrentag an alle Teilnehmer einen Spitzen-Jubiläumssekt des Weingutes H. L. Menger.

 

Mackenrodt dankte insbesondere seinen Vorgängern im Vorstand, Peter Werner und Wilfried Graf, die den Jagdverein „Hubertus“ in den vorigen Jahrzehnten geprägt und maßgeblich zum heutigen Erfolg beigetragen haben. Mit mittlerweile 1.300 Mitgliedern ist der Verein der größte in Hessen.

Neben den beiden Ehrengästen vom LJV Hessen, Geschäftsführer Alexander Michel und Pressesprecher Markus Stifter, sprachen alle Teilnehmer der Konferenz ihre Glückwünsche aus. Insbesondere Landesjagdberater Peter Seibert und Ehrenmitglied Oswald Henzel gratulierten zum Jubiläum. Peter Diehl aus dem Hubertus Bläsercorps A spielte auf der Trompete ein fröhliches „Zum Geburtstag viel Glück“. Alle Teilnehmer genossen den perfekt gestalteten virtuellen Abend.

 

Der Vorsitzende Mackenrodt kündigte zudem den Versand einer rund 95 Seiten starken Festschrift an, die im Februar versendet werden soll. 

 

Der Hubertus-Chef blickt positiv in die Zukunft und lud bereits jetzt alle Mitglieder, Freunde und Bekannte zum „Tag der Jagd“ am 03.06.2021 auf das Vereinsgelände am Schießstand ein. Dort erwartet die Gäste ein Zeltgottesdienst im Freien, Leckeres vom Grill sowie ein Tag für die ganze Familie.

 

Eine Hubertusfeier ist am Hubertustag, 3. November 2021, geplant.

Der LJV Hessen gratuliert dem Jagdverein „Hubertus“ Gießen und Umgebung e. V. herzlich zum 100-jährigen Jubiläum und freut sich auf eine weiterhin gute Zusammenarbeit.