DJV jagdnews aktuell

Immer bestens informiert sind Sie mit den Neuigkeiten aus dem Deutschen Jagdverband-Jagdnetz.

Hier haben wir die aktuellsten Informationen für Sie zusammengestellt. Besuchen Sie unsere Archive für ältere Meldungen (siehe Navigation links).


DJV-Newsletter März #3 2021

23. März 2021

 

Ostern ist nicht mehr weit und es gibt mehr Feldhasen: Die Nachrichtenagentur dpa hat gestern bundesweit über die Hasenzählung der Jäger berichtet. Viele Landesjagdverbände haben ihre Länderzahlen ebenfalls medial verbreitet. Grundlage für eine solche Pressearbeit ist das persönliche Engagement jedes Einzelnen für das WILD-Monitoring. Denn ohne Zähler keine Zahlen. Wir sagen Danke und ermutigen Sie, bei der laufenden Frühjahrszählung teilzunehmen. Je größer die Datenbasis, desto besser können wir gegenüber der Politik argumentieren. Eine Übersicht der WILD-Länderbetreuer gibt es hier.

 

Ein weiteres Jägerprojekt hat diese Woche für mediales Aufsehen gesorgt. Wissenschaftler haben 30.000 Datensätze aus dem Tierfund-Kataster unter die Lupe genommen. Ergebnis: Kleine Säugetiere wie Hase, Marder oder Dachs machen etwa ein Viertel der Wildunfälle aus. Die meisten Kollisionen ereignen sich im April zwischen 6 und 8 Uhr morgens. Also, Augen auf im kommenden Monat. Hier geht's zu weiteren Ergebnissen.

 

Job gesucht? In den Landesjagdverbänden Schleswig-Holstein (Mitarbeiter Schießsportzentrum) und Sachsen-Anhalt (Geschäftsführer) sind wieder Stellen ausgeschrieben. Schauen Sie mal rein.

 

Abschließend noch ein TV-Tipp: Am kommenden Montag strahlt der Hessische Rundfunk (HR) um 21 Uhr den 30-minütigen Beitrag „Der Wolf ist zurück – und jetzt?“ aus. Neben aktuellen Zahlen zum Wolf in Deutschland beschäftigt sich der Beitrag insbesondere mit den berechtigten Sorgen der Menschen, die unmittelbar von der Rückkehr des Wolfes betroffen sind: Bürger, die Angst vor dem Wolf haben,  Nutztierhalter, die einen besseren Schutz ihrer Herden fordern. DJV-Vizepräsident Helmut Dammann-Tamke erläutert, wie aus Sicht der Jägerschaft die Akzeptanz für den Wolf im ländlichen Raum erhalten werden kann. 

 

Wir wünschen Ihnen ein schönes Wochenende,

Ihre DJV-Geschäftsstelle

 

Was sonst noch passiert ist?

Aufwärtstrend beim Feldhasen hält an

Mehr als 14 Feldhasen pro Quadratkilometer Feld und Wiese leben in Deutschland. Besonders viele gibt es im Nord- und Südwesten. Drei trockenwarme Frühjahre in Folge sorgen für positive Entwicklung.

Zur Meldung

 

Die meisten Wildunfälle passieren im April

Wissenschaftler werten über 30.000 Datensätze des Tierfund-Katasters aus. Reh ist an jeder zweiten Kollision beteiligt. Danach folgen Hase, Fuchs und Wildschwein. Besonders risikoreich ist die Zeit von 6 bis 8 Uhr morgens. 

Zur Meldung

 

 

Wissen was los ist im Revier! 

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DJV-Newsletter Januar #2

19. Januar 2021

 

Liebe Jägerinnen und Jäger,

 

in der vergangenen Woche hatte uns zum Freitag die Nachricht eines ASP-Verdachts in der Nähe der Stadtgrenze zum Berliner Bezirk Spandau erreicht. Diesen Verdacht hat das Friedrich-Loeffler-Institut am Samstagmorgen ausräumen können. Zum ersten Mal wurde eine positive Probe des Landeslabors vom nationalen Referenzlabor nicht bestätigt. Vorerst gilt also Entwarnung. Dass dieser Fall jederzeit eintreten kann, wissen wir natürlich alle.

 

Bereits in der vergangenen Woche haben wir auf eine Diskussionsveranstaltung zum Thema Forst-Jagd-Konflikt am Mittwoch, 20. Januar, hingewiesen, bei der Vize-Präsident Dr. Dirk-Henner Wellershoff den DJV in Forstfachfragen vertreten wird. Diesen Link können Sie sich schon vormerken: https://www.bauernverband.de/kalender-veranstaltungen/termin/wald-wild-konflikt-wie-muss-das-neue-bundesjagdgesetz-aussehen.

 

Die Verschärfung der Corona-Regelungen vom 10. Januar schränkt in einigen Landkreisen die Bewegungsfreiheit auf einen Umkreis von 15 km um den Wohnort ein. Wir haben uns bemüht, detaillierte Angaben für die einzelnen Bundesländer zusammenzutragen, um unsere Übersicht zu aktualisieren. Da sich jedoch teilweise die Zuständigkeit - besonders, was den 15-km-Radius betrifft - auf die kommunale Ebene verlagert hat, wird es immer schwieriger, zuverlässige Aussagen zu treffen. Bitte informieren Sie sich, welche Regelungen für Sie aktuell gelten. Weitere Infos finden Sie im Text unten.

 

Wir wünschen Ihnen ein schönes Wochenende,

Ihre DJV-Geschäftsstelle

 

 

Aktuelles zur ASP

In den zwei Wochen seit Jahresbeginn wurden in den drei Brandenburger Kerngebieten 103 Fälle der Afrikanischen Schweinepest (ASP) amtlich bestätigt. Deutschlandweit wurden bis jetzt insgesamt 506 Wildschweine positiv befundet. Alle positiven Funde sind weiterhin in den ausgewiesenen Kerngebieten. 

 

Afrikanische Schweinepest in Brandenburg

In Brandenburg wurden aus allen Kerngebieten weitere ASP-positive Wildschweine gemeldet. In den letzten sieben Tagen wurden 26 Fälle nachgewiesen. Der brandenburgische Zaun entlang der Grenze zu Polen zur Eindämmung der Afrikanischen Schweinepest ist immer noch nicht fertig gestellt. So begann der Landkreis Uckermark erst diesen Montag mit dem Bau der Wildschweinbarriere. Auch in der Stadt Frankfurt (Oder) stehen noch sechs Kilometer aus. Problem: Die Kampfmittelbeseitigung von Weltkriegsmunition kommt aufgrund häufiger Funde nur langsam voran. 

Weiteres Problem sei zunehmender Vandalismus an den Zäunen, dies berichtete Verbraucherschutzministerin Ursula Nonnemacher am Mittwoch im Potsdamer Landtag. Es werden nicht nur Weidezaungeräte gestohlen, auch werde Zaun niedergetreten oder zerschnitten.

 

 

Afrikanische Schweinepest in Sachsen

Seit dem ersten Nachweis der ASP in Sachsen vor gut elf Wochen, am 31. Oktober gibt es bislang nur 17 positive Fälle im Landkreis Görlitz. Das letzte positive Wildschwein wurde am 31. Dezember 2021 amtlich bestätigt.

 

Was sonst noch passiert ist?

 

Auch nach Anpassung der Corona-Regelungen bleibt die Jagd weitgehend möglich

Nach der neuerlichen Änderung der Bestimmungen zu Corona-Bekämpfung ab dem 10. Januar gelten weiterhin - und zum Teil jetzt erst Recht - unterschiedliche Regelungen in den Bundesländern. Gesellschaftsjagden sind weiterhin bundesweit möglich - natürlich unter Auflagen und zum Teil nur mit Ausnahmegenehmigung. Unterschiede gibt es vor allem bei den "Ausgangssperren", die nach dem Beschluss der Ministerpräsidenten bei einer Sieben-Tages-Inzidenz von 200 Fällen pro 100.000 Einwohner die Bewegungsfreiheit auf einen Umkreis von 15 km um den Wohnort begrenzt. Diese Maßgabe wird in den Ländern sehr unterschiedlich (und zum Teil gar nicht) umgesetzt. In der Regel sind Jäger davon nicht betroffen. So wird in NRW und Mecklenburg-Vorpommern die Ausgangssperre von den einzelnen Kreisen festgelegt. In Brandenburg bezieht sie sich ausdrücklich nur auf "Sport und Bewegung an der frischen Luft". Bei nächtlichen Ausgangssperren gibt es in der Regel Ausnahmen für die Jagdausübung.

 

Bereits im Frühjahr hatten das Bundeslandwirtschaftsministerium und das Bundesinnenministerium dem DJV bestätigt, dass die Jagd auf Grund ihrer hohen Bedeutung, insbesondere zur Prävention und Bekämpfung der Afrikanischen Schweinepest, von Ausgangssperren ausgenommen sein sollten. Maßgeblich sind jedoch die Verordnungen der Länder und Landkreise. Daher ist es unerlässlich, sich jeweils aktuell über die örtlich geltenden Regelungen zu informieren. Der DJV aktualisiert seine Übersicht, die Sie hier finden, fortlaufend. Dort wird auch auf die entsprechenden Internetseiten der LJV verwiesen, die zu den regionalen Bestimmungen näher informieren. 

Alle Meldungen des DJV zum Thema Corona finden Sie unter www.jagdverband.de/corona

 

 

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