Jagdschein und Jungjäger

Aktueller Hinweis zur Jagdscheinverlängerung: Bitte nach unten scrollen.


Individuelle Betreuung und praxisnaher Unterricht!

Da die Anforderungen für das Bestehen der Jägerprüfung hoch sind, legt der Verein besonders großen Wert darauf, mit individueller Betreuung der einzelnen Lehrgangsteilnehmer eine optimale Vermittlung des angebotenen Lehrstoffs zu gewährleisten. Die Erfolge der Vergangenheit zeigen, das die angewandten Lehrmethoden von allen Aspiranten, auch mit unterschiedlichen Vorbildungen, gleich gut angenommen und verarbeitet wurden.

 

Wer in die "grüne Zunft" aufgenommen werden möchte, muss seine Qualitäten unter Anderem im Anlegen von Hecken als Schutz- und Brutstätte für viele Tierarten, der Jagdhundeausbildung, Kenntnisse der heimischen Pflanzen und Bäume und natürlich der sehr umfangreichen Wildbiologie unter Beweis stellen.

Zur Erlangung des Jagdscheins, also des "grünen Abiturs", bedarf es einer fundierten Vorbereitung. So wird zur Prüfung nur zugelassen, wer an einem offiziell anerkannten Ausbildungslehrgang mit praktischen Unterweisungen teilgenommen hat.

In der Jägerprüfung werden gründliche Kenntnisse aus den Fächern Recht, Wildbiologie, Hundewesen, Waffenkunde, Feld- und Waldbau und nicht zuletzt dem Natur- und Umweltschutz verlangt.

 

Daher vermitteln beim JV Hubertus Gießen erfahrene Ausbilder ihr Wissen in Theorie und Praxis. Neben den Vorträgen von Referenten aus dem Verein, bieten die angebotenen Exkursionen in umliegende Reviere nicht nur eine hervorragende Lehrmethode, sondern sie eignen sich durchaus auch dazu, bereits während der Ausbildung Kontakte für die Zukunft zu knüpfen.

Ein wichtiger Hinweis: Der aktuelle Vorbereitungslehrgang ist ausgebucht, wir setzen Sie aber gerne auf die Warteliste für den nächsten Kurs, der 2022 ab März stattfinden wird.


Info zur Jagdscheinverlängerung 2022

Da die Corona-Pandemie weiter um sich greift, ist die Untere Jagdbehörde für Publikumsverkehr bis auf Weiteres geschlossen. Wir möchten Sie daher heute über unser aktuelles Antragsverfahren informieren.  

 

1.    Was muss ich bei der Unteren Jagdbehörde einreichen? 

  • Antragsformular (siehe Anlage; vollständig ausgefüllt und unterschrieben) 
  • Bestätigung der Jagdhaftpflichtversicherung (Laufzeit muss der beantragten Jagdscheingültigkeit entsprechen) 
  • Biometrisches Lichtbild (jedoch nur, falls Ihr Jagdscheinheft keinen Platz für eine weitere Verlängerung mehr hat) 
  •  Ihr aktuelles Jagdscheinheft  

2.    Wie kann ich die Unterlagen einreichen? 

  1. Antragsformular und Bestätigung der Jagdhaftpflichtversicherung senden Sie gerne digital an jagdwesen@lkgi.de – alternativ per Post oder durch Einwurf in unseren Hausbriefkasten  
  2. Biometrisches Lichtbild: per Post oder durch Einwurf in unseren Hausbriefkasten
  3. Jagdscheinheft: per Post oder durch Einwurf in unseren Hausbriefkasten 

Hinweis: 

Bitte achten Sie beim Einreichen von Lichtbildern darauf, Ihren Namen auf der Rückseite zu vermerken und diese in geschlossenem Kuvert einzureichen!

 

 3.    Wie geht es dann weiter?

 

Sobald Ihr Jagdschein verlängert ist, erhalten Sie diesen zusammen mit einem Kostenbescheid per Post. Die Verwaltungsgebühr überweisen Sie dann innerhalb der darin angegeben Frist.

 

Bitte sehen Sie von Anfragen (Telefon/E-Mail) bezüglich des Eingangs Ihrer Unterlagen sowie des aktuellen Bearbeitungsstandes ab! Die Beantwortung dieser Anfragen führt zu einem großen Mehraufwand und verlangsamt die Bearbeitung erheblich. Nur so kann sichergestellt werden, dass Sie Ihren Jagdschein rechtzeitig zu Beginn des neuen Jagdjahres erhalten!

 

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass diese Regeln für Alle gelten und Ausnahmen aus Gründen der Gleichbehandlung nicht möglich sind. Bitte sehen Sie daher von derartigen Anfragen ab.  

 

4.    Was ist, wenn…? 

 

Gemäß § 15 Abs. 1 BJagdG muss ich meinen Jagdschein bei der Jagdausübung mit mir führen. Was, wenn ich notwendigerweise Fallwild bergen muss, während sich mein Jagdschein im Postlauf oder bei der Unteren Jagdbehörde befindet?

Wir empfehlen Ihnen, sich vorher eine Kopie Ihres Jagdscheines zu machen, bzw. diesen abzufotografieren. Dieses Duplikat führen Sie dann zusammen mit Ihrem Personalausweis mit sich. Bei etwaigen Kontrollen können Sie sich und Ihre jagdliche Sachkunde damit ausweisen.  

 

Was ist, wenn ich währenddessen – beispielsweise auf dem Weg ins Revier – in eine polizeiliche Kontrolle gerate? 

Sie schildern zunächst den Sachverhalt. Gerne können Sie die Polizei an dieser Stelle zwecks Verifizierung der Angaben an die Untere Jagdbehörde verweisen. Darüber hinaus stellt das Nichtmitführen eines Jagdscheines nach § 39 Abs. 2 Nr. 1 BJagdG lediglich eine Ordnungswidrigkeit dar, für deren Ahndung die Untere Jagdbehörde – und nicht etwa die Staatsanwaltschaft – zuständig ist. Sie können sich sicher sein, dass wir in einem solchen Falle niemals ein Bußgeldverfahren einleiten würden.

 

Was ist, wenn mein Jagdschein beim Postversand verloren geht? 

Nach bislang ca. 1.100 auf diesem Wege erteilten Jagdscheinen ging noch kein einziges Dokument verloren. Sollte dennoch der Fall der Fälle eintreten, erhalten Sie von der Unteren Jagdbehörde ein kostenloses Ersatzdokument.

 

Was ist, wenn jemand meinen verlorenen Jagdschein findet und diesen missbräuchlich verwenden will? 

Ein Jagdschein ist ein personalisiertes Dokument, welches Ihre persönliche Angaben sowie Ihr Lichtbild enthält. Ferner müssen Jagdscheininhaber gleichzeitig Ihren Personalausweis mit sich führen, bzw. vorzeigen. Insofern kann ein etwaiger Finder einen Jagdschein nicht missbräuchlich verwenden.

Download
Antragsformular zum Ausfüllen
@ Antrag Jagdschein.pdf
Adobe Acrobat Dokument 704.9 KB